Autogasfahrer.ch

Autogas in der Schweiz

Fahrbericht Lada Vesta mit Autogas

Frischer Wind für den Wolga-Segler

Kein anderes Europäisches Auto dürfte wohl so ein verestigtes Image besitzen wie der Russische Lada. Technisch rückständig, verstaubt, und unbequem – das sind wohl die ersten Attribute, die vielen Fahrern in den Sinn kommen, sofern sie nicht Förster sind.

Denn die lieben den einfach gebauten Niva und machen ihn zu einer Art Bestseller der grünen Szene. Dass es auch ausgereifter geht, beweist nun auch der Veste, der technische Anleihen des Renault-Nissan-Konzerns verinnerlicht, zu dem Lada Bauer Awto-WAS seit geraumer Zeit mehrheitlich gehört.

Dennoch scheint nach unserem Test klar: So ganz an westliche Standarts reicht die super günstige Stufenhecklimousine mit 5-Gang-Schaltgetriebe noch nicht heran – noch nicht! Dafür muss sich der Halter, der das Fahrzeug mit Autogasanlage bestellt, auch keine Gedanken über Fahrverbote oder Dieselskandale machen. Und das ist doch ok!

Wir haben das Fahrzeug mit integrierter LPG-Anlage direkt von Lada Deutschland erhalten und waren überrascht. Das Interieur hat alles, was ein Mittelklassefahrzeug von der Stange braucht: Zum Beispiel – ganz wichtig – viel Platz, sowohl vorne wie hinten. Auch der Kofferraum ist mit 440 Litern ansprechend und sollte für die täglichen Einkaufs- und Arbeitsfahrten, aber auch kleinere Umzüge reichen. Bei umgelegter Rüchsitzbank und bis zur Fensterkante beladen kommt das Fahrzeug sogar auf satte 825 Liter.

Alltagstaugliches Arbeitstier

Die Serie hat zudem einiges zu bieten: beheizte Frontscheibe, Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, Tempomat, Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, aber auch Parksensoren hinten und – nicht zu vergessen: das auffällig grosse Handschuhfach, in das mehr als nur der obligatorische ,,Lappen“ samt Eiskratzer reinpasst.

Mit 12.740 Euro plus Prins-VSI-II-Autogasanlage für 2.500 Euro ist der 4,4 Meter lange Vesta mit seinem 78 kW (106 PS), 148 Newtonmeter Drehmoment, dem 4-Zylinder-Reihen-Motor inklusive der Multipoint-Einspritzanlage ein fulminantes Arbeitstier, das optisch versucht, sich in die Mittelklasse westeuropäischer Modelle einzureihen. Eine Zahnstangenlenkung mit elektromechanischer Servolenkung, ein höhen- sowie längsverstellbares Lenkrad, das einen Airbag beinhaltet inklusive Sicherheitspaket mit Beifahrerairbag reichen für das durchnschnittliche Fahrgeschehen auf deutschen Strassen allemal. Wer allerdings etwas mehr Komfort haben möchte, sollte sich eher beim Wettbewerb umsehen.

Dem Sicherheitsempfinden des Durchschnittsbürger wird beim Lada mit dem 4-Kanal-ABS-System mit Bremsassistent (BAS) und elektonischem Sabilitätsprogramm in jedem Fall Genüge geleistet. Vorbei scheinen zumindest die Zeiten, wo sich die Sicherheit des Fahrzeugs auf möglichst viel Blech an den Seiten konzentrierte.

Problematisch wird es, wenn der Fahrer sprich Endverbraucher auf bestimmte Details achtet, die zum guten Ton auf deutschen Strassen gehören. Da wäre zum Beispiel die auffällig schwache Beschleunigung. Mit dem 1,6 Liter-,,old school“-Sauger wird das verstaubte Image des technisch rückständigen Ostblock-Fahrzeugs noch nicht gänzlich abgelegt und auch die Lautstärke in höheren Drehzahlbereichen ist auffällig, bisweilen störend beim Radiohören.

Zu dieser Kulisse trägt zusätzlich ein Pfeifen der Luftausdrittsdüsen an der Frontscheibe bei. Wenigstens wussten wir die Klimaautomatik bei unserem Ausfahrten zu schätzen, hatten frühere Modelle doch nur ein Kalt-Warm-Gebläse zu bieten. Allerdings auch beim Vesta fehlt noch der Feinschliff, weil die Drehregler leider ohne Temperatureinstellung arbeiten. Serienmässig dagegen sind Heizdraht und Sitzheizung für die Vordersitze durchaus lobenswert zu erwähnen.

Niedrige LPG-Kosten sorgen für Freude

Für leuchtene Augen an der Zapfsäule sorgen natürlich die Kosten pro Liter Autogas. Die liegen bei unserem Test im Durchschnitt bei 56 Cent pro Liter. Der Verbrauch mit der Prins-Anlage schwankt stark je nach Strassenlage, Beschaffenheit, Geschwindigkeit, aber auch LPG-Mischungsverhältnis. Dies pendelte bei unserem Test je nach Tankstelle 60 zu 40 Anteilen Propan/Butan und 95 zu 5. Bekanntermassen fährt es sich mit einem höheren Butananteil meist weiter. Der LPG-Verbrauch beim Vesta pro 100 Kilometer schwankte somit zwischen 5,9 und 8,6 Litern, im reinen Bezinbetrieb wurden dagegen auch schon mal 7,4 Liter pro 100 verzeichnet, sofern die Autobahn-Verhältnisse das bei Spitzengeschwindigketen von bis 179 km hergaben.

Unterm Strich bietet der Vesta mit dem genannten Preis – sofern die Ansprüche bescheiden bleiben – Einiges und kostet weitaus weniger als seine Wettbewerber Fiat Tipo (95 PS, ab 14.250 Euro) oder Skoda Rapid (90 PS, ab 15.690 Euro). Zudem gibt Lada Deutschland fünf Jahre Garantie, davon drei als Neuwagen- und zwei Jahre als Anschlussgarantie.

Ein weiterer Pluspunkt: Den drohenden Fahrverboten in deutschen Städten kann der Vesta lässig entgegensehen. Mit einer Euro6b-Schadstoffeinstufung droht dem Auto kein Fahrverbot, auch weil er die meiste Zeit mit Autogas unterwegs ist, das bei der Verbrennung so gut wie kein Russ und extrem wenig Stickstoffdioxide abgibt.

Mit Recht kann also der Awto-WAS-Konzern auf seinen neusten Westexport stolz sein, auch wenn noch nicht alles dem verwöhnten Westler gefallen dürfte. Interessanter noch könnte die angekündigte Kombi-Version des Vesta werden. Und die ganz hartnäckigen Fans dürften sich vielleicht auf das SUV namens X-Ray freuen, dass ursprünglich kommendes Jahr auf den deutschen Markt kommen soll. Das aber soll so ist aus dem Renault-Konzern zu hören, nun nicht mehr passieren, denn angeblich will man den Erfolg des Dacia Duster, der ebenfalls im Konzern produziert wird, nicht gefährden. Da dürfte der X-Ray wohl nur stören.

Quelle: arrive, das Automagazin für die Zukunft der Mobilität

Neuerscheinung vom das AutoGas Journal

Fahrzeugangaben über den Lada Vesta:

Fahrzeugtyp/Klasse

Stufenhecklimousine

Antrieb

Frontantrieb

Hersteller/Vertrieb

AwtoWAS Konzern/mehrheitlich Renault-Nissan

Leistung

106 PS / 78 kW

Reichweite LPG

500 km (Herstellerangabe)

Reichweite Benzin

797 (keine Herstellerangaben für LPG)

Reichweite/Test

816 km Benzin + 453 km LPG

0 auf 100 KM/h

11,9 sec.

Mögliche Höchstgeschwindigkeit

180

Kraftstoff

Benzin, Autogas

Leergewicht/max. Zuladung

1250/1670 kg

Länge/breite/Höhe

4,4/1,76/1,49 m

Anzahl Personen

5

Stauraum/Zuladung

440l

Webseite/weitere Infos

arrive-magazin.com und lada.de

Preis inklusive Autogasanlage

U 15.240,00 Euro

arrive Bewertung

Mit dem Autogas-Vesta zeigt sch das neue Gesicht von Lada

Zukunftweisendes Modell im hippen X-Design

Die wahren Pistenkönige des Waldes waren seit jeher die Nivas aus den russischen Togliatti. Doch seit einiger Zeit schickt sich Lada an, das Image des rustikalen Ostblock-Produzenten mühsam Abzulegen und zu neuen technologisch höherwertigen Gefilden aufzubrechen. Dass dieser von langer Hand geplante Imagewandel nur ganz langsan sich durchsetzt, scheint logisch, denn das Bild von Lada-Fahrzeugen ist ein sehr spezielles, fast unverrückbares. Mit dem jetzt in Deutschland neu in den Markt eingeführten Vesta entfernt sich der Produzent noch weiter von diesem alten Image, denn das Fahrzeug will noch mehr als das Vorgänger-Modell den Markt der etablierten Mittelklasse-Autos aufmischen. Erfreulich dabei: Lada bleibt dem Autogas-Antrieb treu und bietet in seinem Katalog den Vesta mit Prins VSl 2.1-Anlage an.

Wahlweise mit 5-Gang-Schaltgetriebe oder Automatik-Getriebe hat der Vesta eine Austattung wie wir sie von konventionellen, gut ausgestatteten Autos in dieser Klasse kennen. Von Klimaanlage, über Hechscheibenheizung, Seitenairbags, Tempomat, Wegfahrsperre, elektrisch einstell- und beheizbare Aussenspiegel, bis hin zur Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer hat der Russe alles, was man heute zum modernen Fahren braucht. Die Autogas-Version wird als Quasi-Werksversion mit allen herkömmlichen Garantien und Gewährleistungen angeboten. Neben der Drei-Jahres-Neuwagengarantie kann über die Europ Assisttance zwei Jahre Anschlussgarantie ,,dazugebucht“ werden, gemäss den Grantiebedingungen bis maximal 140.000 Kilometer.

In der Basis-Version ist der Vesta mit einem Audiosystem mit RDS, USB, AUX und SD-Karten-Slot-ausgestattet. Zudem bietet das System eine Bluetooth Schnittstelle mit Freisprecheinrichtung – alles Features, die es in früheren Zeiten nicht gegeben hat, wie viele sicher noch wissen.

Die Prins-Gasanlage fällt mit 2.500 Euro unter Sonderausstattung, die auf die 12.490 bzw. 13.250 (bei Automatikgetriebe) in der Basisversion draufgerechnet werden müssen. Der Verbrauch beläuft sich laut Datenblatt auf 6,1 Liter Super im Durchschnitt. Wir werden in einer kommenden Ausgabe nach einen Test mehr über den Vesta erzählen können.

Quelle: Das AutoGas Journal

Hinweis:

Da Lada schon seit vielen Jahren PKW mit Autogas-Antrieb in der Schweiz anbietet inklusiver den neuen Modellen wie zum Beispiel der neue Vesta sollte man sich auf dem Web Lada.ch erkundigen wenn der Vesta auch in der Schweiz mit Autogas erhältlich ist.

Endlich wieder Autogas-Neufahrzeuge von Hyundai auf dem Mark

EKO-GAS ist nun Servicepartner bei der Umrüstung der südkoreanischen Autos

Die EKO-GAS Leipzig Importeur für Prins-Anlagen, ist nunmehr seit mehreren Wochen Servicepartner für die Umrüstung von Fahrzeugen bei Hyndai Deutschland und damit Garant für ein entsprechendes Neufahrzeug-Angebot. Somit dürfen Liebhaber des Alternativkraftstoffes wieder LPG-Neufahrzeuge quasi ab Werk bei jedem autorisierten Hyundai-Händler in Deutschland bestellen.

Das Portfolio umfasst dabei nach aktuellen Informationen von Hyundai-Kommunikationsreferent Anbreas Lübeck die Modelle i10, i 20, ix20, i30, i30 Kombi, i30 Coupe, i40 Kombi, Tucson, ix35, und Santa Fe. Auch generationenübergreifende Modelle von i10, i20, Tucson und Santa Fe sind mit Umrüstung (wieder) bestellbar.

Wer sich als Enverbraucher über die Merkmale umgerüsteter Fahrzeuge Informieren möchte, kann am besten die fahrzeugspezifischen Zubehörkataloge, die auch im Internet auf der Hyundai-Webside verfügbar sind, durchstöbern.

Dort sind eine Menge Informationen abrufbar. So wird dort unter ,,Hyundai gibt Gas“ sowohl auf die LPG-Tankgrösse – beim i40 Kombi sind es zum Beispiel 65 Liter brutto – das unveränderte Kofferraumvolumen, dank Randmuldentank, und auf das um ein bis zwei Stufen bessere Energielabel gegenüber einem Benziner hingewiesen.

Wichtig zudem: Die Grantie für das Neufahrzeug bleibt vollumfänglich für 5 Jahre wie beim konventionellen Benziner erhalten. Die Flüssiggas-Anlage ist dabei nicht eingeschlossen, wird parallel aber automatisch seitens des Herstellers Prins durch eine zwei Jahre geltende Folgeschadengarantie auf alle Bauteile der Flüssiggas-Anlage ausgestattet. Erhalten bleibt auch, so wie man es seit Jahren bereits kennt, das ,,Mobilitäts-Kit“ mit Tankadapter, Additiv, Tankhandschuhen, Reifenpannenset und Reifen-vor-Ort-Service.

Die neue Kooperation zwischen Hydundai und EKO-Gas wurde notwendig, weil der frühere Partner von Hyundai, die Firma ecoengines im Abstatt, zunächst Insolvenz anmeldete, und dann von EKO-GAS übernommen wurde.

Quelle: Das AutoGas Journal

Hinweise um sich zu Informieren über die Hyundai-LPG-PKW:

Am besten ist es für PKW-Käufer die einen neuen Hyundai mit eingebauter Gasanlage auf der Webside Hyundai.ch sich zu Informieren wie die Lieferzeiten sind für die Schweiz da wie im Beitrag erwähnt werden die Modelle mit Autogas in Deutschland umgerüstet.

Oder die andere Möglichkeit wäre das man sich auf Hyundai.de sich Informieren könnte über die LPG-PKW da leider keine Angaben vorhanden sind auf der Webside von Hyundai Schweiz.

Dacia Logan MCV kommt später mit Autogas-Variante auf den Markt

Nicht sofort, aber später. Die Autogas-Variante des neuen Logan MCV kommt vermutlich im zweiten Halbjahr auf den Markt.

Vom eher schmucklosen Standart-Logan setzt sich der Stepway unter anderem durch eine zweifarbige Frontschürze, schwarze Seitenweller und Radhausverbreiterungen sowie einen angedeuteten Unterfahrschutz am Heck ab. Die um fünf Zentimeter höher gelegte Karosserie sorgt für besseres Vorankommen auf schlechten Wegen. Im Innenraum verschönert Chromschmuck das Cockpit. Elektrische Fensterheber vorn und und eine Mittelarmlehne erhöhen den Komfort. Zur weiteren Austattung zählen Parkpipser am Heck und eine Berganfahrhilfe. Basismotor ist ein 0,9-Liter-Turbobenziner mit 66 Kw/90 PS, alternativ gibt es einen gleichen starken 1,5-Liter-Diesel. Preise für Dacia Logan MCV Stepway werden nicht genannt. Orientiert man sich am Stepway-Modell des kleineren Sandero ( 9.900 Euro) dürften rund 11.000 Euro realistisch sein.

Quelle: Das AutoGas Journal

Am besten um sich zu Informieren ruft man den aufgeführten Link auf: dacia.ch

Hyundai Motors bringt neue LPG-Versiondes Grandeur auf den koreanischer Markt

Südkorea: Automobilkonzern verfeinert technologisch bewährtes Konzept

Hyunday hat schon durch viele LPG-Versionen im heimischen südkoreanischen Markt von sich Reden gemacht. Sei es beim verstärkten Einsatz Autogasfahrzeugen im Taxi-Segment oder bei Sonderfahrzeugen für Spezialtransporte. Kennzeichen dieser Fahrzeuge ist deren – im Gegensatz zu den europäischen Märkten – aussliessliche QEM-Qualität. Diese hohe Qualität macht das Auto mit dem weltweit führeden Alternativkraftstoff in diesem hoch industralsierten Land zum Selbstverständlichen Vehikel der Umwelt- und Luftreinhaltepolitik. Jetzt hat Hyundai die Version des Grandeur relaauchend und neben der Benzin, Diesel- und Hybridversion – letztgenannte soll im Laufe des Jahres herauskommen – auch eine Autogas -Variante auf den Markt gebracht. Wie so viele OEM-LPG-Versionen in Südkorea sind diese Varianten leider nicht für ein Rollout auf den Europäischen Markt vorgesehen. In Nordamerika wird aber auch weiterhin der Grandeur als Hyundai Azera vertrieben.

Die nächste Genration des Grandeur, der – wie gesagt – in anderen Ländern auch unter dem Namen ,,Azera“ vertrieben wird, verfügt über einen Direkteinspritzer-Motor und orientiert sich mit seinem Design auch heute noch am Hyundai Sonata, der besonders im LPG-Taxisegment in Südkorea immer noch sehr beliebt ist.

Obwohl die Verkaufsoption für die LPG-Variante erst seit Anfang November gezogen werden kann, lagen bereits drei Wochen vorher allein in Südkorea 27.000 Vorbestellungen vor, die nun im Vetrieb abgearbeitet werden.

Preise mit LPG-Anlage liegen zwischen 25.000 und 31.000 Euro

Die Preise liegen je nach Motorisierung und Getriebe zwischen 30,55 Millionen Won (also ca. 25.000 Euro) und 38,7 Millionen Won (ca. 31.000 Euro). Auch wenn der Redaktion bisher keine neuen Vorbestellugszahlen vorliegen, dürften die meisten koreanischen Kunden vermutlich auf 3.0-Liter-getriebene Motorversion 235 PS und 280,47 Nm (Newtonmeter) Drehzahlmomemt zurückgreifen wollen. Beim Gertriebe kann zwischen einem konventionellen 6-Gang Schaltgetriebe oder auch der 8-Gang-Automatik-Variante aus dem gut sortierten Hynday-Regal gewählt werden.

Der neue Grandeur misst 4.930 mm in der Länge und 1.865 mm in der Breite und ist 1,47 Meter hoch. Die Limousine verfügt über mehrere Sicherheits-Features wie zum Beispiel den Abstandsregeltempoaten, der bei einer abrupt bremsenden vorausfahrenden Fahrzeug, ebenfalls schnell abbremsen kann, bevor es zu einem Auffahrunfall kommt.

Eigener Kommentar:

Mancher Besucher dieser Seite fragt sich vielleicht was soll dieser Beitrag der nichts mit neuen Modellen mit LPG in Europa zu tun hat.

Der Beitrag soll zeigen das in nicht europäische Länder wie bei Südkorea immer noch auf Autogas gesetzt wir mit neuen PKW-Modellen und nicht wie in Europa der E-PKW die Nr. 1 geworden ist und bei den europäischen Autoherstellern die LPG-PKW ab Werk zum Teil in den Hintergrund geraten sind.

Mit Autogas-Antrieb kostet er 24.575 Euro

Opel spendiert seinen SUV ein Update und ein grosses X

Auf zu neuen Ufern: Der Opel Mokka geht in seine zweite Lebenshälfte mit leicht geänderter Optik, LED-Scheinwerfer und der neusten Infotainment-Generation. Dazu hält in das ab 24. Speptember erhältlich Modell ein Motor aus dem Astra Einzug. Wie gehabt startet die Basisversion mit dem 85 kW/115 PS starken 1,6-Liter-Benziner bei 18.990 Euro. Die Autogasversion gibt es leider wesentlich teurer erst ab 24.575 Euro.

Mit dem drittletzten Buchstaben im Alphabet werden zukünftig alle Allrad- und Cross-Over-Modelle von Opel gekennzeidchnet. Aber nur wenn ein grosses X zwischen den Ziffern 4 und 4 steht, ist Allrad gemeint. Das einfache X als Namenshängsel bedeutet: Dieses Fahrzeug wird nur über die Vorderachse angetrieben. Bislang haben sich rund 75 % Käufer für eine Frontantriebsversion entschieden, der Anteil an Benzinern ist genauso gross. Die Akzeptanz des 4×4-Antriebs dürfte aber jetzt sicherlich steigen. Aus dem Astra hält in Verbindung mit Allrad der 1,4-Liter-Turbo mit 112 kW/152 PS Einzug. Der Direkteinspritzer-Benziner ist zudem a eine Sechsstufen-Automatik gekoppelt, eine Kompination, die viele Kunden goutieren dürften. Für erste Testfahrten stand das neue Mokka-Triebwerk noch nicht zur Verfügung. Die technischen Daten versprechen aber ein Drehmoment von 235 Newtonmetern (Nm), das zwischen 1.850 und 4.900 Umdrehungen zur Entfaltung kommt. Der Standartspurt gelingt in 9,7 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 193 km/h erreicht. Durchschnittlich fliessen 6,4 Liter duch die Leitungen. Mindestens 26.690 Euro werden für diese Motor-Antrieb-Getriebekombination fällig.

Volumenmotor bleibt aber der bekannte 103 kw 140 PS starke 1,4-Liter-Turbo (ab 23.030 Euro). Das Triebwerk wird zwar alternativ auch mit Allrad offeriet, die Kunden ordern aber meist die Version mit Frontantrieb. Wer etwas bescheidener bei seinen PS-Bedürfnis ist: Einstiegsbenziner ist weiterhin der 1,6 mit 85 kW/115 PS. Die Kraftübertragung erfolgt hier über eine Fünfgang-Schaltung, bei allen anderen Aggregaten ist eine Sechsgang-Schaltung beziehungsweise eine Sechsgang-Automatik Standart.

Autogasbetriebener 1,4-Liter-Turbo-Benziner mit 140 PS

Natürlich hat Opel auch Autogas für den Mokka im Angebot. Hierzu steht der 1,4-Liter-Turbo in der Leistungsstufe 103 kW/140 PS zur Wahl. Der Autogas-Beziner mobilisiert laut Opel ,,nur“ 200 Newtonmeter. Er gibt sich aber nach den Werten von Opel mit 7,6 Litern Benzin nicht unbegingt genügsam. Ein Wert für den reinen Autogasverbrauch lag der Redaktion nicht vor.

Der Mokka ist zwar kein klassischer Offroader, aber in Gegensatz zu vielen Wettwerbern verfügt er über die Allrad-Option. Der adaptive Allradantrieb mit elektromgnetischer Lamellenkupplung greift ein, falls nötig. Im Normalfall wird alle Kraft an die Vorderachse geleitet, bei Bedarf wird sie bis zu jeweils 50:50 zwischen Vorder- und Hinterachse aufgeteilt.

Damit der Mokka auf der Strasse oder auf vermatschten Feldwegen optisch präsent ist, haben ihm die Opel-Designer eine etwas veränderte Front samt neuer LED-Grafik spendiet. Er wirkt nun stämmiger, die Linien sind klarer und eindeutiger geworden, so dass bislang leicht verspielte Eindruck der Vergangenheit angehört.

Neuer Mokka profitiert von Genspenden des Astra

Im Inneren profitiert das kleine SUV von weiteren Genspenden des Astra. Armaturentafel und die Infotainmentsysteme des Kompaktmodells sorgen für mehr Übersichtlichkeit und verbesserte Konnektivität. So machen die sieben oder acht Zoll grossen Touchscrens viele Knöpfe überflüssig. Ausserdem steht nun Vielzahl an Assistenten zur Verfügung. Dazu zählen Verkehrsschildererkennung, Spurhaltewarner, Abstandwarner oder ein Fernlichtassistent. Letzteres ist Bestandteil des adaptiven LED-Fahrlichts. Das bietet neun unterschiedliche Lichtfunktionen für Stadt und Überlandfahrten. Beim Thema Konnektivität fährt der Mokka jetzt auch vorne mit und ermöglicht die Einbindung von Smartphones via Apple Carplay oder Android Auto. Und natürlich darf auch der Telematikdienst Onstar nicht fehlen. Der fungiert nicht nur als Notrufdienst. Die Onstar-Mitarbeiter können zum Beispiel auch Naviziele direkt ins System eingeben, ideal für die Käufer, die sich mit moderner Technik schwer tun.

Die Extras haben natürlich ihren Preis, aber das stört die Mokka-Kunden vermutlich wenig. Rund 60 % haben bislang die höchste Ausstattungsstufe Innovation geordert. Der beliebte 1,4-Liter-Benziner kostet so ab 26.850 Euro. Die Zahlungsfreude dürfte sich auch nach dem Facelift nicht ändern. Die angebotenen Komforteatures wie Onstar, adaptives Fahrlicht, Zweizonenklimaautomatik werden aber gerne noch durch weitere optionale Features wie rückenfreundliche Sitze, Rückfahrkamera, Lederausstattung und Asistent ergänzt. Das freut dann auch die Opel-Händler.

Opel Mokka X – technische Daten:

Fünftüriges, fünfsitziges Mini-SUV

Länge: 4,28 Meter, Breite: 1,78 Meter, (mit Aussenspiegeln: 2,04 Meter), Höhe: 1,66 Meter, Radstand: 2,56 Meter, Kofferraum: 356 Liter

Aautogas Varinate:

1,4-Liter-Turbo, 103 kW/140 PS, maximales Drehmoment: 200 Nm bei 1.850 – 4.900 U/min, 0-100km/h: 10,2 s, Vmax: 197 k/mh, Durchschnittsverbrauch: 7,6 Liter/100 Kilomter, CO2-Ausstoss: 124 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Effizienzklasse: B, Preis: 24.575 Euro (Edition)

Quelle vom Text und der technischen Daten:

Das AutoGas Journal

Der neue Lada Granta 1,6 im Langzeittest des AutoGas Journals

Nach dem Ende des Artikels befinden sich noch Technische Angaben über das Testfahrzeug

Mit ausgereifter Standardtechnik den notwendigen Qualitätssprung vollzogen

Am Granta Lada scheiden sich die Geister. Während der altgediente Russe stets gar nicht das Image von Rustikalität und Unverwüstlichkeit der Familienmitglieder Niva bzw. Urban teilte, versuchte er sich an einem anderen Weg. Dieser orientierte sich immer an den anspruchsvollen Fahrwünschen einer wachsenden Mittelschicht in Europa. Allerdings mit mässigem Erfolg. Mit dem neuen Granta nun, den wir als Testfahrzeug mit selten nachgefragtem Automatikgetriebe ein halbes Jahr fahren druften, scheinen sich die Widersprüche weiter zu verstärken. Während er beim Desgin immer noch dem längst vergangenen Charme des Ostblocks huldigt, schickt er sich technisch an, die erste Riege der Mittelklasse-Fahrzeuge in Westeuropa zu erobern.

Allerdings darf man dabei nicht den Denkfehler begehen, die technischen Features seien aus dem PSA-Konzern (Renault, Nissan etc.), nur weil der bei der Lada-Mutter AwtoWas im russischen Toljatti nun stark beteiligt ist. Mitnichten. Regensensor, Funkferbindung und Zentralverriegelung sind alle ,,Made in Russia“. Und jetzt, nach dem halbjährlichen Langzeittest können wir mit Fug und Recht sagen: Der Granta kann mit anderen Mittelklasse-Limousinen bei weiter wachsenden Ansprüchen des typischen Mittelklasse-Fahrers absolut mithalten.

Wir können aber vorab noch mehr sagen. Die technische Reife mehrerer Features, die aus den Regalen des AutoWAS-Konzerns entstammen, tun dem Fahrzeug gut. Unser Test führte das Fahrzeug 26.426 Kilometer im Sommer und Winter über Landstrassen und Autobahnen. Es gab es keine technische Ausfälle, nicht beim Motor, aber auch nicht bei den rustikalen Scheibenwischern, die bei älteren Lada-Modellen schon mal ganz gerne nach 10.000 bis 25.000 Kilometern im Geschwindigkeitsrausch abbrachen.

Zudem würde man dem Russen mit teilfranzösischer Führung unrecht geben, wenn man ihn in die Ecke der Gestrigen einordnen würde. Er besitzt Beachtenswertes, über das man nachdenken sollte: Mit 13.710 Euro inklusive Prins-VSl ll-Autogasanlage ist er mit seinen 72 kW (98) PS und dem 4-Zylinder-Reihen-Motor inklusive der Mulitpiont-Einspritzanlage mit Bosch / lTELlMA-Komponenten ein fulminates Alltagstier, dass auch mit Steigungen keine echten Probleme hat. Die Zahnstangenlenkung mit elektromechanischer Servolenkung und einem Lenkrad, deas einen Airbag beinhaltet, der das Sicherheitspaket mit dem Beifahrerairbag abrundet, tun ihr übriges. Das 4-Kanal-ABS-Sytem mit Bremsasistent (BAS) und elektronischem Stabilitätsprogramm ergänzen das Standart-Sicherheitsprogramm und zeigen, dass der Granta absolut auf der Höhe der Zeit liegt.

In der Luxus-Ausführung ist er der günstigste seiner Art

Zweifelsohne ist er in der Kategorie der Mitelkasse-Limousinen – und zwar mit der im Test gefahrene Luxus-Ausstattung – der günstigste seiner Art. Pragmatiker, mit dem Hang zum finanziell Machbaren, erhalten damit ein voll funktionsfähiges Fahrzeugmit mit kleinen Technischen Raffinessen, so dass man als preispewusster Kunde unterm Strich seienesgleichen nur noch unter den französischen und rümänischen Fahrzeugen (also beim Dacia) annäherungsweise findet. Dank des konventionellen Motors mit Nissan-Anleihe beschränkt sich der Benzinverbrauch (kombiniert) laut technischer Fahrzeugdaten auf 7,1 Liter.

Das sollte aber dem geneigten Fahrer immer noch zuviel sein. Allerdings ist er im Verbrauch auf der Landstrasse mit 5,1 Litern dafür umso sparasmer. Aber es geht noch günstiger. Und zwar mit der Nachrüstung einer Prins-Autogas-Anlage, die vom Entwicklungs- und Umrüstzentrum AAX Alternative Antriebssysteme Xanten für Lada Deutschland durchgeführt wird. Allerdings ist die Anlage inklusive Umrüstung nicht ,,geschenkt“. Das Fahrzeug ist zwar als Neufahrzeug-Variante direkt beim Lada-Händler bestellbar, LPG-Anlage inklusive Umrüstung schlagen aber mit 2.500 Euro Mehrkosten zu Buche. Die müssen erstmal ,,herausgefahren“ werden über den günstigen LPG-Preis.

Dafür bleibt aber die Fahrzeuggarantie erhalten. Ein Pluspunkt, den man nicht unterschätzen sollte. Mit Autogas verbrauchte unser Granta mit Automatik-Getriebe zwischen 9,6 und 13,1 Liter auf 100 Kilomter – je nach Fahrweise – und erzielte damit Spritverbrauchkosten, von denen die Besitzer anderer deutscher Mittelklasse-Limousinen nur träumen können. Gasbetrieb und Einsatz auf Autobahn harmonierten problemlos, der Motor liess sich im Gasmodus auch im hohen Drehzahlbereich niemals aus der Ruhe bringen.

In Punkto Konnektivität und Assistentenzsysteme muss der Granta in Zuknuft aber noch aufholen. Immerhin: Der Rückfahrassistent piept zuverlässig beim rückwärts einparken und der Regensensor verrichtet seinen Dienst sobald der erste Tropfen die Frontscheibe erreicht. Features, wie elektronisch verstellbare Seitenspiegel sind im Luxus-Paket des Granta inklusive, andere dagegen wie die Anhängerzugvorrichtung (690.-) oder Verdunklungsfolie für die Heck- und Seitenscheiben hinten (340.-) kommen auf Wunsch kostenpflichtig dazu.

Auf der Autobahn beschleunigte der Granta zielstrebig und war lediglich in der Geräuschentwicklung etwas gewöhnungsbedürftig. Nach wenigen Kilometern verflüchtigte sich diese Kulisse aber und der Motor lief recht ruhig. Auf der Landstrasse machte der Granta eine ebenso ansprechende Figur und schnurrte seine Kilometer bedächtig herunter.

Fazit

Die Akzeptanz des Granta dürfte in Zukunft steigen. Zu wünschen wäre es dem Modell, denn das Fahrzeug hat sich bravourös über mehrere Monate im Test verhalten und sucht gemessen am Preis-Leistungs-Verhältnis sinesgleichen. Die 98 PS leisten ausreichend Vortrieb und der Verbrauch hält sich preislich wacker in einem Bereich, bei dem sich die Autogasanlage schon nach zwei Jahren amortisiert hat.

Quelle: Das AutoGas Journal

Technische Daten des Testfahrzeugs

Lada Granta 1,6 L mit 16 V, 4-Gang-Automatik-Getriebe, Stufenheck

Abmessungen und Gewichte:

Länge: 4260 mm

Breite: 1700 mm

Höhe: 1500 mm

Leergewicht  (mit Fahrer): mind. 1080, max. 1140 kg

Getriebe: Automatk, Luxus-Ausführung

Einspritzanlage: Mulitpoint

Koverraumvolumen: 420 Liter

Hunbraum: 1.596 cm3

Kraftstoffverbrauch (Benzin Super bleifrei, 95 ROZ, Herstellerangaben)

kombiniert 7,1 Innerorts 9,9 ausserorts 5,1

Schadstoffeinstufung: Euro 6

Tankinhalt Benzin: 50 Liter

Tankinhalt Autogas: max. 52,5 Liter im 66 Liter Radenmuldentank

Tank-Produzent: Stako

Kraftstoffverbrauch

(Autogas unterschiedliche Propan/Butan-Gemische, Herstellerangaben)

Kombiniert 9,2 L, Innerorts 12,9 L, Ausserorts 7,2 L

CO2-Ausstoss: 148 g CO2 g/km

Testverbrauch

Benzin: je nach Fahrweise und Terrain zwischen 5,2 und 10,5 Liter/100 km

Autogas: je nach Fahrweise und Terrain zwischen 7,6 und 14,2 Liter/100 km

Preis des Fahrzeugs (nur Benziner, Stufenheck-Ausführung) 11.210 Euro

Aufpreis Prins-Autogasanlage VSl ll mit Radmuldentan, ink. Umrüstung: 2.500 Euro

Standard bei 16V-Modellen (Luxus):

Zentralverriegelung, Funkfernbedienung (nur bei Luxus-Version) Regensensor (nur bei Luxus-Version), Sitzheizung

Motor:

4-Zylinder-Reihenmotor, vorne quer eingebaut mit elektronischer Kraftstoffeinspritzsteuerung, Emissionsklasse Euro 6

Verdichtung 11,0

Leistung kW/PS 72,0 kW / 98 PS mei 5.600 U/min

Max. Drehmoment Nm 145 bei 4000 U/min

Fahrleistungen:

Beschleunigung 0-100 km/h im Test: 12,9 Sek.

Höchstgeschwindigkeit laut ,,Technische Taten“: 169 km/h

Höchstgeschwindigkeit im Test: 175 km/h

Quelle: Das AutoGas Journal

Lada hat den Geländeklassiker stadtfein gemacht

Seit fast 40 Jahren kraxelt der Lada Taiga (bis vor einigen Jahren noch Viva) durch jedes Gelände. Ein bekannter Anblick – ob im Schwarzwald oder am Schwarzen Meer, ob im Herz oder Sibirien. Allerdings wird er in der Regel von Förstern, Jägern oder Landwirten gefahren und gescchätzt. Das soll jetzt anders werden: Lada stellte eine stadtfeine Version unter dem bezeichnenden Namen ,,Urban“ vor, der auch auf dem Boulevard eine gute Figur machen soll. Wir fuhren den Urban, ausgerüstet mit einer Gasanlage von Prins.

Viel ist in den 39 Jahren seit seiner Vorstellung über den Lada Taiga, früher Niva, geschrieben worden. Verwöhnte Autotester bekrittelten ihn, die Praktiker in Feld und Wald lobten ihn. Klar, wenn man ein paar Tage vorher einen Range Rover (Neupreis je nach Ausführung zwischen 100.000 und 200.000 Euro) gefahren hat, dann ist der Fahrgenuss im Taiga (Neupreis 11.990 Euro) nicht ganz so erhebend. Tatsache ist, dass sich der zeitlose Russe eine treue Fangemeinde erobert hat. Und wenn es nach dem Willen von Lada geht, soll diese Gemeinde jetzt noch einmal kräftig wachsen. Nach der Wildnis will der Urban jetzt auch die Stadt erobern.

Dafür hat man im Lada-Werk in Togliatti (der nicht russisch klingende Name geht auf den italienischen Kommunisten Togliatti zurück) den rustikalen Taiga auf stadtfein getrimmt. Er bekamm neue Kleider in Form eine eines neu gestalteten Kühlergrills, dazu modernere Stossstangen und gefälligere Lackierungen. Ausserdem eine Reihe Komfortextras, als da sind: bessere konturierte Sitze, elektrische Fensterheber, elektrisch verstellbare und beheizbare Rückspiegel, Sitzheitzung und Cupholder vorn. Das Grundkonzept blieb unangestastet: permanenter Allradantrieb mit zusätzlicher Geländeüberzetzung und einer Differenzialsperre – damit auch bei Schneesturm oder Erdrutsch die lieben Kleinen pünktlich im Kindergarten oder in der Schule sind. Viele SUV-Fahererinnen und -Fahrer schätzen ja an diesem Autokonzept weniger die Gländegängikkeit als die hohe Sitzposition.

Mit 1,3 Tonnen ist der Urban ein Leichtgewicht

Beim Anlassen kann sich der Urban-Besitzer wie ein Porschefahrer fühlen. Beide haben das Zündschloss auf der linken Seite vom Lenkrad. Dann hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Unüberhörbar werkelt der ebenso betagte wie bewährte Vierzylinder – die Grunkonstruktion stammt noch aus der Zeit der Zusammenarbeit mit Fiat – unter der Haupe, die Gänge des Fünfgang-Getriebes müssen energisch und mit kräftiger Hand eingelegt werden. Dreht man die Gänge halbwegs aus – aus akustischen Gründen schaltet man ohnehin lange vor dem rotem Bereich des Drehzahlmessers – kann man in der Stadt (Nomen Urban est Omen) gut im Verkehr mitschwimmen.

Immerhin stellt der Vierzylinder bei 5.000 Umdrehungen 83 PS (61 kW) zur Verfügung, und die Techniker haben es geschafft, dem Motor gute Abgas-Manieren in Form der Einstufung in die Schadstoffklasse Euro 6 beizubringen.

Mit 1,3 Tonnenist der kompakte Urban auch fast ein Leichtgewicht. Dank der hohen Sitzposition haben Fahrer beziehungsweise Fahererin (Stichwort Kindergartentaxi) stets eine gute Übersicht. Auf der Landsrasse ist man nicht so schnell in Gefahr, wegen Überschreitung der zulässigen 100 km/h in Deutschland geblitzt zu werden – alles hat eben auch seine guten Seiten. Die Autobahn ist eher nicht das Revier des Urban. Zwar gibt Lada als Höchstgeschwndigkeit 137 km/h an, doch ab 120 wird es auf die Dauer unangenehm laut.

Dass ein Geländewagen-Clon sich anders fährt als eine ,,normale“ Limousine, wird spätestens klar, wenn der Urban allzu forsch um die Ecken gescheut wird. Der kurze Radstand und der hohe Schwerpunkt fördern die Seitenneigung und mahnen zur Vorsicht. Sportliches Fahren oder Kurvenräubern ist also nicht die Stärke des Urban, aber dafür ist er auch nicht gedacht. Und wo in der Stadt lässt es sich denn auch sportlich fahren oder Kurvenräubern?

Nach dem Einkaufsbummel werden die Tüten im Kofferraum verstaut. Er fasst 260 Liter, wird die Rückbank nach vorn geklappt, werden es 500 Liter, und bis zum Dachhimmel stehen sogar knapp 1.000 Liter Stauraum zur Verfügung. Das dürfte für den Wochenend-Einkauf oder die Fahrt zum Gartecenter reichen.

Autogas-Anlage von Prins amotisiert sich schnell

Der Stopp an der Tankstelle geht weniger ins Geld als befürchtet. Natürlich muss der Allradtechnik und der in die Jahre gekommenen Technik Tribut gezollt werden: Ein Auto mit zwei angetriebenen Achsen ist immer durstiger als ein Fahrzeug mit lediglicheiner Antriebsachse. So nimmt sich der Urban je nach Fahrweise zwischen 9,5 unnd 11,5 Superbenzin. Das ist in Zeten von 6-Liter Autos sicher eine ganze Menge, für einen SUV aber durchaus vertretbar. Wobei die wundersamen Niedrig-Verbräuche oft nur dem Papier existieren, in der Praxis zeigen sich oft eklatante Überschreitungen dieser theoretischen Werte.

Aber jetzt kommt der Autogas-Antrieb ins Spiel. Für 2.850 Aufpreis auf dem Listenpreis von 11.990 Euro liefert Lada den Urban mit einer Prins VSI 2.0-Anlage aus. Erstaunlicherweise ist der LPG-Verbrauch (je nach Fahrweise zwischen 10,5 und 12,5 Liter) nur etwa einen halben Liuter höher als der Benzinverbrauch, so dass sich der Mehrverbrauch je nach dem überwiegenden Einsat des Fahrzeugs, der individuellen Fahrweise und der Benzinpreisentwcklung nach 30.000 bis 40.000 Kilometer amortisiert hat. Dazu kommt der Mehrwert beim Wiederverkauf des Fahrzeugs. Beim Fahren war kein Unterschied zwischen Benzin- oder Gasantrieb zu spüren. Nach dem Start sprang der Motor nach etwa 800 Metern auf Gasantrieb um, bei Aussentemperaturen  zwischen vier und sieben Grad.

Montiert wird die Gasanlage von der Firma ,,Alternative Antriebskonzepte Xanten“ (AAX) in Xanten am Niederreihn. Bei der Montage wird der 60-Gastank unter dem Heck als Unterflurtank montiert, die Auspuffanlage wird geändert und um den Tank herumgeführt. Bei 60 Liter Bruttoinhalt und entsprechend 48 Liter netto ergibt eine Reichweite von gut 400 Kilometern. Während Lada auf den Urban eine Garantie von zwei Jahren gewährt, gibt AAX auf die Prins-Gasanlage sogar drei Jahre Grantie.

Fazit

Der Klassiker Taiga im modernen, städtischen Outfit als Urban dürfte als preiswerter kleiner SUV seine Liebhaber auch ausserhalb von Feld und Wald finden. Das Design ist schon fast klassisch zeitlos, die Technik bewährt, die Verarbeitung in Ordnung, und mit der LPG-Anlage von Prins lässt sich das Auto erfreulich sparsam bewegen.

Test Lada mit LPG-Anlage von Prins

Ein vollwertiges und modernes Fahrzeug zum Discountpreis

Seit Jahren behauptet der russische Hersteller seinen Platz im Niedrigpreis-Segment. Der Granta gehört mit 7.290 Euro zu den preisgünstigsten Fahrzeugen auf dem deutschen Markt. Wir fuhren den Lada Granta mit einer LPG-Anlage von Prins. Wie fährt sich ein Auto, das als Neuwagen weinger kostet als mancher Gebrauchte? Vorab gab es schon mal Lob von höchster Stelle: ,,Ein guter Wagen, um damit zur Datscha zu fahren“ – so soll sich Russlands Präsident Wladimir Putin vor Jahren geäussert haben, als er das Lada-Werk besichtigte. Jetzt, nach eifriger Modellpflege, ist der ,,gute Wagen“ noch ein wenig besser geworden.

Lada hat hierzulande eine kleine, aber treue Stammkunftshaft. Und durch die Modellpflege ist aus dem anfangs eher rustikalen russischen Auto inzwischen ein ernst zu nehmendes Fahrzeug geworden. Der erste Eindruck ist der einer durchaus schicken kleinen Limousine mit vier Türen und einem markanten Heck. Design ohne Schnörkel, die serienmässige Metallic-Lackierung ist ohne Tadel, die Spaltmasse stimmen. Etwas ungewohnt hochbeinig, aber so braucht der Fahrer auch keine winterlichen Schlaglöcher zu fürchten. Der Einstieg ist sowohl für die vorderen als auch für die hinteren Sitze gut möglich, wenn auch die vorderen Türen so weit öfnen, das es lange Arme braucht, um sie bei voller Öffnung zu schliessen.

Die Sitzposition vorne und auf der Rücksitzbank geht in Ordnung, das Lenkrad lässt sich in der Höhe verstellen.

Der gut zugängliche Kofferraum fast 480 Liter, und wenn die Rücksitzbank nach vorne gelegt wird, entsteht ein beachtlicher Stauraum. Unter der Abdeckung ist in der Reserveradmulde der LPG-Tank untergebracht.

Der Innenraum ist für einen Lada gediegen, hier haben die Entwickler dazu gelernt. Zwar ist das vorherherschende Material Kunststoff, aber er wirkt nicht billig, nichts knarrt oder klappert.

Ees ist alles an Bord, was man zum Autofahren braucht: Frontairbags für Fahrer und Beifahrer, ein in der Höhe verstellbares Lenkrad, elektrische Fensterheber, Bordcomputer und sogar eine Zentralverriegelung, die die deutsche Niederlassung dem Granta spendiert. Was uns auffiel: das ergonomisch gut geformte Lenkrad lässt sich gut greifen, allerdings ist der Kunststoff des Lenkradkranzes sehr glatt.

Ein bewährter Vierzylinder der ganz alten Schule

Der Motor ist ein Vierzylinder der alten Schule mit einem Hubraum von 1.596 ccm, der bei 5.100 U/min 87 PS (64 kw) auf die Vorderachse schickt. Das maximale Drehmoment von 140 Newtonmeter (Nw) liegt bei 3.800 U/min an. Diese Daten lassen schon darauf schliessen, dass der Motor muntere Drehzahlen braucht, um den Granta zügig zu bewegen.

Und in der Fahrpraxis zeigt sich, dass man mit dem Kleinen tatsächlich flott unterwegs sein kann. Für einen rasanten Ampelstart in der Stadt reicht die Motorisierung allemal, und auf der Landstrasse hat man schnell die 100-Km/h Grenze erreicht. Auch auf der Autobahn braucht der Russe sich nicht zu verstecken, bei einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 169 km/h nähert sich der Tacho der 180-km/h-Marke. Bei Motor schonenden und Kraftstoff sparenden 4.000 U/min ist man mit einer Reisegeschwindigkeit von 150 km/h unterwegs, bei der es im Innenraum nicht zu laut für eine Unterhaltung oder fürs Radiohören ist.

Doch Vorsicht: durch das hohe Heck ist der Granta sehr emfindlich bei Seitenwind. Bei starkem Wind oder Gefahr von Windböen also runter vom Gas!

Das Fahrwerk ist ein ordentlicher Kompromiss aus Komfort und Sportlichkeit. In schnell gefahrenen Kurven ist eine etwas gewöhnungsbedürftig Seitenneigung zu verzeichnen, die bei ,,normalen“ Fahrweise aber nicht ins Gewicht fällt. Und ausserdem ist ein Lada ohnehin kein Fahrzeug, mit dem sich jugendliche Heisssporne illegale Rennen liefern.

Zu den guten Fahrleistungen trägt natürlich auch das niedrige Fahrzeuggewicht von 1.080 Kilogramm (einschliesslich Fahrer) bei, jedes PS muss nur 12,5 Kilogramm bewegen.

Das geringe Gewicht kommt auch der Bremsleistung zugute: Die vorderen innenbelüfteten Scheiben- und die hinteren Trommelbremsen erledigen ihre Arbeit ordentlich.

Sechs Jahre Garantie gegen Durchrostung

Das Fünfgang-Getriebe schaltet sich exakt, die Gänge passen zu Motortcharakteristik. Noch einmal zum Motor: was die Geräuschentwicklung eines Motors betrifft, so liegt das Urteil hierüber sehr subjektiv im Ohr Betrachters: Was dem einen schon zu laut ist, ist für den anderen ein kernig-knurriger Sound. Er stellt sich ab ca. 3.000 Umdrehungen ein, der rote Bereich des Drehzahlmesser – den man bei normalen Fahrweise nie erreicht – beginnt bei 5.500 U/min.

Schon früh hat Lada damit begonne, seine Fahrzeuge mit LPG-Antrieb anzubieten. Für die Prins VSI-Anlage berechnet Lada 2.500 Euro, so dass ein neuer Lada Granta einschliesslich LPG-Umrüstung noch unter 10.000 Euro kostet – günstiger kann man nicht mit Autogas fahren! Die Anlage arbeitete ohne Fehl und Tadel, bei winterlichen Temperaturen schaltet sie nach etwa einem Kilometer auf Gas um. Ein Unterschied zwischen Benzin- und LPG-Betrieb war in der Praxis nicht wahrnehmbar.

Zum Verbrauch: Lada gibt für den Benzinbetrieb einen Durchschnittsverbrauch im Dittelmix von 6,6 l/100 Kilometer an. Und siehe da: dieser Vebrauch ist kein theoretischer Fantasiewert, er ist in der Praxis tatsächlich fast zu erreichen. Bei Gasbetrieb liegt der in unserem Test gemessene Wert bei verhaltener Fahrweise 7.9 l/100 Kilometer, bei zügiger Autobahnfahrtwaren es 8,8 l/100 Kilometer.

Ein kleines Manko bleibt: Die Leuchtdiode der Inhaltsanzeige leuchtet etwas hell, bei Nachtfahrt spiegelt sie sich in den vorderen Seitenscheiben, das Irritiert. Auf den Granta gibt Lada drei Jahre Garantie für das Fahrzeug, zwei Jahre für die Gasanlage und sechs Jahre gegen Durchrostung

Fazit

Durch die Modellpflege rückt der Granta wieder ein Stückchen näher an deutlich teurere Fahrzeuge heran, im Vergleich zu seinem ewigen Konkurrenten Dacia hat er fürs erste die Nase vorn. Und dank LPG-Betrieb gibt es kaum eine günstigere Fortbewegungsmöglichkeit – es sei denn man fährt Fahrrad.

Was kommt an neuen Autogas-Fahrzeugen: Neue und alte Bekannte auf dem hiesigen Markt

Opel, Lada und Hyundai glänzen mit neuen Modellen

Autogas bleibt der beliebteste Alternativkraftstoff hierzulande. Kein Wunder, dass einige Autobauer dies nutzen und ihre Wagen schon ab Werk mit einer LPG-Anlage ausstatten oder mit profesionellen Umrüster zusammenarbeiten. Auch 2016 kommen wieder einige Neuwagen-Modelle auf den Markt.

Mit einer regelrechten Modelloffensive startet Lada. Wie immer werden alle Modelle von Werk aus mit einer LPG-Anlage angeboten. Günstige Autos für preisbewusste Fahrer – an der Firmenphilosophie des grössten russischen Autobauers hat sich nichts geändert. Seit Februar diesen Jahres wir der Granta mit Fliessheck für den europäischen Markt produziert. Noch im ersten Quartal folgt der Kalina Cross.

Produktfeuerwerk von Lada

Der Vesta ist seit letztem Herbst in Russland erhältlich. An der Zulassung für Europa wird gerade gearbeitet. Im 2. Halbjahr soll er dann auch hierzulande erhätlich sein. Und: der Urban 4×4 steht bereits seit Ende letzten Jahres in den Lada-Niederlassungen. Für das SUV LADA Xray startete im Dezember die Poroduktion. Ende 2016, so Bernd Haack von Lada Deutschland, könnte er durchaus auf hiesigen Strassen rollen.

Ford

Ford bietet 2016 eine Autogas-Ausstattung ab Werk beim Fiesta, dem B-, C- und dem Grand-C-Max sowie dem Focus an. Die kleineren Fiesta und B-Max begnügen sich dabei mit der 1,4-Liter-Bi-Fuerl-Maschine, die es immerhin, je nach Wagen, auf 86 bis 92 PS bringen.

Autogas-Opel mit 1,4-Liter-Maschine

Insgesamt sieben aktuelle Modelle mit Autogas ab Werk bietet Opel zur Zeit an: Zafira, Adam, Corsa, Meriva, Astra und Isigna. Alle gab es auch schon 2015 und sie nutzen mit Ausnahme des Corsa den 1,4-Liter-Motor mit – je nach Variante – 87 bis 140 PS. Alltagstauglichkeit und Ladevolumen bleiben beim Umbau ab Werk erhalten. Die Kunden bekommen ihr Autogasfahrzeug inklusive Dauerhaltbarkeit, Herstellergarantie und maximale Sicherheit. Ganz neu im Portfolio ist der ,,Karl“ mit Landirenzo-Autogasanlage.

Dauersieger Hyundai i10: Autogas ab Werk

Firmenauto des Jahres 2015, Klassenprimusbei den Kleinwagen, trotz Mini-Grösse und bei alledem noch ein schickes sowie durch den Red Dot Award 2015 preisgekröntes Design – der Hyundai i10 ist als Zwerg ein Riese. Und natürlich bieten die Südkoreaner den Seriensieger und Preisabräumer als LPG-Variante ab Werk an  – mit einem 1-Liter Bifuel-Motor, der es bei Autogasantrieb auf 67 PS bringt.

Nicht nur beim Fahren mit Autogas sparen die Hyundai-Fahrer. Der neue i10 als 1,0-Liter-Benziner hat in der blue-Variante mit dem ERS ein System, das Bewegungsenergie zurückgewinnt. Wenn etwa das Fahrzeug bei eingelegtem Gang ausrollt, wird elektrische Energie erzeugt und gespeichert. Beim Beschleunigen werden die elektrischen Verbraucher über die Batterie versorgt und somit der Antriebsstrang entlastet. Das spart Energie und senkt den Verbrauch.

Für alle anderen Hyundai-Modelle wurde gemeinsam mit dem LPG-Dienstleister ecoengines eine Nachrüstvariante für Modelle mit Benzin-Direkteinspritzung entwickelt. Ein Vorteil: Schon beim Startvorgang wird LPG direkt eingespritzt, wodurch sich die Amortisationszeit für die Gesamtanlage verkürzt. Die Hyundai-Händler bieten diese Modelle i20, i40, ix20, ix35 und Santa Fe. 2016 kommt noch der neue Tucson hinzu.

Kia: Für Neu-Modelle keine LPG-Nachrüstung?

Kia bietet weiterhin seinen Picanto mit LPG-Anlage ab Werk an. ,,Für alle anderen bisherigen Modelle arbeiten wir wieder mir ecoengines als Umrüster zusammen“, so Silke Rosskothen von Kia. Ob es für die neuen und überarbeiteten Modelle eine Möglichkeit und eine Empfehlung zur Nachrüstung mit Ecoengines geben wird, ist noch offen.

Dabei schickt der südkoreanische Autobauer etliche neue Modelle in die Showrooms. Zum Beispiel seit Januar den neuen Kia Optima, den Sportage oder den c’eed mit 1-Liter-Triebwerk. Der Niro mit Hybridantrieb folgt im Sommer. Hinzu kommen noch im Herbst der Kia Optima GT, der Kia Optima als Plug-In-Hybrid und der Kia Optima Wagon. Zudem werden Soul und Carens überarbeitet. Diese kommen ebenfallsim Herbst auf den Markt.

Wichtige Hinweise wegen dem Angebot von den erwähnten PKW-Modellen in der Schweiz:

Lada bietet seine PKW-Modelle mit Autogas schon seit einigen Jahren an denn als das Autogas im Jahr 2006 mein Alternativer Kraftstoff wurde waren bereits schon PKW von Lada auf den Schweizer Automarkt mit einer eingebauten LPG-Anlage ab Werk erhältlich. Manche Besucher werden sich vielleicht Fragen warum Lada schon im Jahr 2006 PKW mit einer Autogasanlage angeboten hat. Der Grund ist das in Russland bevor das Wort Autogas schon bekannt in Europa konnte sich die russische Bevölkerung zum grossen Teil finanziell sich das Benzin nicht leisten und meistens mit PKW-Autogas unterwegs waren..

Auch Opel bietet in der Schweiz PKW-Modelle an mit einer LPG-Anlage an. aber welche Modelle es genau sind ist mir unbekannt. Um Informationen zu erhalten welche PKW-Modelle mit Autogas erhältlich sind sollte man eine Opel-Garage kontaktieren oder beim Schweizer Opel Generalimporteur sich erkundigen welche Modelle erhältlich sind mit Autogas.

Leider werden in den Schweizer Autohäuser nach meinem Wissen keine Neuwagen mit LPG ausgestellt und zum Teil der Kundschaft über diese Alternative nicht mal Informiert. Vorher werden der Kundschaft Erdgas-PKW präsentiert auch wenn die Vorteile überwiegen von Autogas gegenüber Erdgas.

Auch bei den anderen erwähnten Automarken mit LPG-PKW sollte man sich wie erwähnt bei Opel den gleichen Weg gehen wenn man dein LPG-PKW kaufen möchte da die erwähnten LPG-Modelle die in Deutschland erhältlich sind, sind fast alle Modelle auch in der Schweiz zu bekommen auch wenn sie eingeführt werden müssen.

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