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Autogas in der Schweiz

LPG bleibt bis Ende 2022 steuerbegünstigt in Deutschland

Erleichterung bei den Autogasfahrern in Deutschland

Die Entscheidung über die Weiterverlängerung der Steuerbegünstigung für Autogas ist am 1. Juni 2017 zugunsten der 450.000 Fahrer in Deutschland ausgefallen. Die Mitglieder des Deutschen Bundestages haben dem langatmigen Gesetzgebungsverfahren nach entscheidenden Finanzausschusssitzung des Bundestages ein paar Tage zuvor sich die guten Eigenschaften des Kraftstoffes nochmal zur ,,Brust genommen“ und die Begünstigungdann bis 2022 verlängert.

Fixiert ist diese – leider abschmelzende – Begünstigung bis 2022, läuft also 1 Jahr länger degressiv als in der ursprünglichen Fassung, die noch bis vier vor einem dreiviertel Jahr Bestand hatte, dann aber vom Bundesfinanzminister Schäuble komplett gekippt wurde, dahingehend, dass die Begünstigung ganz wegfallen sollte zum 1.1.2019. Dem haben die Abgeordneten im April und Mai einen Riegel vorgeschoben und die Begünstigung nun doch bis Ende 2022 durchgesetzt.

Einziger Wehmmutstropfen: Das nunmehr am 1. Juni verabschiedete Gesetz sieht eine unterschiedliche Länge der Begünstigung von Erdgas und Autogas vor. Autogas wird bis Ende 2022, Erdgas als Kraftstoff bis 2026 begünstigt.

Trotzdem: Einige, wenige Geschäftsführer aus der Flüssiggaswirtschaft zeigten sich in ersten Stellungnahmen Anfang Juni erfreut über den Ausgang des Verfahrens. ,,Die Entscheidung des Finanzausschusses sendet ein eindeutiges Signal, dass Autogas im Mobilitätsmarkt der Zukunft als schadstoffarmer und bezahlbarer alternativer Kraftstoff auch weiterhin eine grosse Bedeutung zukommen wird“, kommentierte beispielsweise Uwe Thomsen, Geschäftsführer der Porpan Rheingas GmbH & C0.KG. in Brühl.

Auch der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)) äusserte sich erfreut: ,,Angesichts der Umweltdiskussionen ist es ein notwendiger Schritt, diesem erfolgreichen alternativen Antriebskonzept weiter Vorschub zu leisten“, begrüsste Christoph Konrad, Berlinereppräsentant des ZDK, die erfolgreiche Abwehr des alten Gestzentwurfes von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Zu Wort meldete sich ebenfalls Elmar Kühn, Hauptgeschäftsführer des Verbandes mittelständischen Mineralölhändler: ,,Die degressiv ausgestaltete Verlängerung der Steuerermässigung für Autogas über 2018 hinaus schafft Planungssicherheit für Unternehmen und Verbraucher. Es ist aus klimapolitischen und Verbraucherschutzgründen vernünftig, nicht nur die Steuerermässigung für Erdgas zu verlängern, sondern auch Autogas als Europas wichtigsten alternativen Kraftstoff weiter zu unterstützen“.

Wie aus einer Pressemitteilung des Bundestages hervorgeht, weden die Steuerausfälle durch die verlängerte Steuerermässigung für LPG im Jahr 2019 auf 105,6 Millionen Euro beziffert. 2020 werden 79,2 Millionen, 2021 52,8 Milionen und 2022 noch 26,6 Millionen erwartetet.

Im Vergleich Brennelemte-Steuer, die die Bundesregierung an die Stromkonzerne zurückzahlen muss, sind das wahre ,,Peanuts“. SPD-und CDU-Abgeordnete im Bundestag wollten mit der Verlängerung der Steuerbegünstigung ein Signal setzen, so Lothar Binding von der SPD-Bundestagsfraktion, dass Gaskraftstoffe ,,kurz-und mittelfristig eine wichtge Rolle“ bei der Energiewende spielen sollten. ,,Wir geben den Bürgern damit auch Planungssicherheit“.

Quelle: Das AutoGas Journal

Kommentar zu diesem Beitrag:

Leider hat die Bundesregierung in Deutschland die Steuergenüstigung für Autogas nur bis 2022 und Erdgas bis 2026 verlängert. Wieso eigentlich muss man sich Fragen das Erdgas bis 2026 noch Steuerbegüstigung hat was ungerecht ist gegenüber Autogas.

Auch in der Schweiz war es auch der Fall das Erdgas schon vor Autogas tieferen Preis an den Tankstellen hatte uns zwar einige Jahre vorher bevor auch bei Autogas der Liter Preis gesenkt wurde und dann einen tieferen Preis hatte pro Lter als das Erdgas.

Wie schon in einem Leserbrief von mir in einem AutoGas Journal erwähnt ist die Regelung in der Schweiz bei Autogas auf die Benzinsteuer reuziert worden vom Bund von ca. 80. Rappen je nach Literpreis vom Benzin ohne zeitliches Limit. In dieser Beziehung hat die Regierung in Bern den Umweltschutz wahrgenommen aber dafür wird der Ausbau von Autogastankstellen behindert wo es nur geht von den Behörden.

Biopropan als Biokomponente im Flüssiggas

Ab Frühjahr im Handel:

Biopropan gilt langfristig als Hoffnungsträger der Flüssiggasbranche, denn mit dem Nebenprodukt, das bei der Gewinnung von HVO-Kraftstoffen entsteht, lässt sich endlich auch dem Energieträger Flüssiggas eine Biopomponente beimischen. Hergestellt wird es in der Neste-Raffinerie in Rotterdam, aber auch die ENI und Total arbeiten an der Herstellung von HVO-Produkten. Die erste nennenswerte Charge soll anders als vor genau zwei Jahren angekündigt, nicht im Oktober 2016 sondern erst im Frühjahr 2017 von der SHV Energy, bzw. dessen deutschem Tochterunternehmen Primagas, in Verkehr gebracht werden. ,,Biopropan“ als Energieträgerhat der Gestzgeber in Deutschland ,,gewürdigt“ und im Themenbereich des Entwurfes 38. BimSchV (Verordnung zur Dürchführung des Bundesemissionsschutzgesetzes) mit dem Para. 10 (Biogenes Flüssiggas) ausdrücklich erwähnt und als Biokraftstoff eingeordnet. Besonders interessant: Auch die Umweltverträglichkeit von Autogas wurde Gewürdigt: Mit einem CO2-Äquivalent, das um 22 % unter dem Referenzwert konventioneller Kraftstoffe liegt, könnte LPG einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen leisten.

Quelle: Das AutoGas Journal

Eigener Kommentar:

Diser Artikel zeigt mal weieder das dass Autogas eine Alternaive für die Zukunft ist gegnüber Erdgas. Vor allem das Biopropan beigemischt wird den irgendwann sind die Erdölvorkommen aufgebraucht und somit wird es möglich sein das es auch in Zukunft Autogas gibt zum Tanken.

Was Gasfahrer jetzt auf der Urlaubsreise beachten müssen

Die grosse Feriengeschichte: Autogas in Europa

Vor zehn Jahren gab es in Deutschland gerade einmal 2.300 Autogastankstellen und 125.000 Fahrzeuge, die mit Gas betrieben wurden. Im Vergleich zum Jahr 2005 (1.000 LPG-Tankstellen, 65.000 Fahrzeuge) hatten sich damals verdoppelt, auf dem Autogasmarkt machte Goldgräberstimmung breit. Dennoch galten Autogasfahrer als Exoten. LPG-Tankstellen suchte man mit der Landkarte auf den Knien, da Navigationsgeräte noch den Besserverdienden vorbehalten waren. Eine Urlaubsreise mit dem Autogasfahrzeug glich einem Abenteuer-Trip ins Ungewisse, denn ausser in den Niederlanden und Italien konnte man nicht sicher sein, überhaupt Autogas tanken zu können. Heute gehört der Alternativkraftstoff zu den Selbstverständlichkeiten des Lebens, die gute alte Landkarte und die gedruckten Tankstellenlisten verstauben auf dem Speicher. Die LPG-Tankstellen im In- und Ausland muss man nicht mehr suchen, fast jede zweite Tankstelle bietet mittlerweile Autogas an. Sparfüchse vergleichen die Preise vor dem Tankenauf dem Smartphone und sparen so doppelt.

Wer heute mit dem Gasfahrzeug seine Urlaubsreise antritt, kann sich entspannt zurücklehnen, der günstige Kraftstoff lässt sich an jeder Ecke tanken, selbst Autogastankstellen haben das LPG-Geschäft längst für sich entdeckt. Und der Fahrer spart noch mehr als früher: 2006 kostete der Liter LPG durchschnittlich 60 Cent, heute sind es 54 Cent.

Belgien

Dennoch gilt es, sich ein wenig vorzubereiten und die Gegebenheiten im Urlaubsland sowie auf den Transitstrecken zu beachten, um vor Überraschungen gefeit zu sein. Wen es nach Belgien verschlägt, der sollte auf der Hut sein, denn in dem Land finden Gasfahrer die wohl grössten Preisschwankungen vor: 25 Cent für den Liter zahlt man direkt nach dem Grenzübertritt bei Aachen in Massmechelen, 72 Cent können es aber auch in anderen Landesteilen sein. Autogas wird in Belgien steuerfrei verkauft, wer dort ein Gasfahrzeug fährt, muss allerdings eine Plakette in der Windschutzscheibe besfestigen, die ihn als Gasfahrer ausweist und die mögliche Steuer dafür vorab entrichten. Davon profitieren natürlich die Urlauber, die in den Genuss des steuerfreien Kraftstoff gelangen.

Niederlande

Die Zeiten, in denen es für deutsche Autogasfahrer noch interessant war, einen Abstecher in die Niederlande zu wagen, um einzukaufen und natürlich auch den Tank zu füllen, sind vorbei. Autogas kostet bis zu 80 Cent pro Liter. Ein Grund, warum der Tanktourismus jetzt in umgekehrte Richtung geht. Viele Niederländer tanken Gas mittlerweile in den deutschen Grenzregionen, insbesondere Duisburg mit Preisen unter 40 Cent ist bei den Gästen mit den gelben Kennzeichen äusserst beliebt. Wer kann, tankt auch in Belgien. Zwischen 16 und 20 Uhr herrscht dort an den Tankstellen in Reichweite der Niederlande ein wahrer Ansturm.

Luxenburg

Luxenburg lohnt! Allerdings nicht, um für knapp 40 Cent pro Liter Autogas zu tanken, sondern um gleich auch noch den Tank fürs Startbenzin aufzufüllen. Gut ein Euro für den Liter Super kann sich durchaus sehen lassen. Ein Tipp: Die Tankstellen jenseits der Grenze sind auf die Touristen aus Deutschland vorbereitet: Zigaretten, Kaffee und Tee sind in den gut sortierten Regalen der Tankstellen ebenfalls günstiger ausgezeichnet als in Deutschland. Den Weg in einen der Supermärkte kann man sich sparen, dort findet man die bei den Gästen so beliebten Mitbringsel nur selten günstiger.

England

In England, wo man bekanntlich auf der falschen Strassenseite fährt, lohnt es sich kaum Gas zu tanken. Um die 90 Cent pro Liter sind viel, da hilft auch der aktuelle Wechselkursverfall wegen des bevorstehenden Brexits nicht wirklich. Einziger Trost: Benzin kostet 1,50 Euro. Eines haben die Briten uns aber in Sachen Autogas voraus: Ein kleiner Zusatz an der Füllpistole lenkt das Gas von der tankenden Person weg, wenn man die Füllpistole vom Befüllanschluss löst.

Österreich

Wer über die Tauernroute Österreich passiert, sollte wegen der hohen Gaspreise in der Alpenrepublik möglichst darauf verzichten, nachzutanken. 90 Cent und mehr muss man sich nicht unbedingt antun, zumal jenseits der Grenzen zu Slowenien oder Italien genügend LPG-Tankstellen den Kraftstoff wesntlich preisgünstiger anbieten.

Schweiz

Vor Jahren war die Schweiz noch eine regelrechte Autogas-Wüste, jetzt haben sich entlang der Autobahnen genügend LPG-Tankstellen angesiedelt, um Transitreisende wie Urlauber gleichermassen zu versorgen. Die Preise liegen, wie in der Schweiz allgemein üblich, über deutschen Niveau, doch es ist allemal günstiger, dort Autogas zu tanken als auf teures Benzin.

Frankreich

In Frankreich war der Autogas-Boom vorbei, ehe er überhaupt richtig begonnen hatte. Deshalb werden an den Autobahnen die Gastankstellen zwar noch genutzt, doch die Preise sind in der Regel sehr hoch.  Tanken erfolgt dort auch meistens nur, wenn man sich vorher an der Kasse der jeweiligen Tankstelle angemeldet hat und darum bittet, sie frei zu schalten.

Italien

Als das Land mit der wohl grössten Autogas-Tradition hat Italien die Preise wieder angepasst. Zwischen 55 und 60 Cent kostet der Liter LPG an den meisten Zapfsäulen. Was es dafür gibt, bleibt jedoch weitestgehend dem Tankwart überlassen. Ob Porpan oder Butan, hängt von der jeweiligen Region ab. Auf die Auszeichnung kann man sich nur selten verlassen. Urlauber sollten dennoch wegen der unterschiedlichen Öffnungszeiten der einzelnen Tankstellen rechtzeitig ans Nachtanken denken.

Slowenien/Kroatien

Die Dumpingpreise vergangener Jahre findet man nur noch selten vor, mit durchschnittlich 55 Cent liegen die beiden Balkanländer aber noch auf recht ansprechendem Niveau. Urlauber finden reichlich Gastankstellen an Autobahnen, Schellstrassen und in den Städten.

Polen

Die polnische Ostseeküste ist immer eine Reise wert, bei 40 Cent für den Liter Autogas darf der Weg schon mal ein wenig weiter nach Osten und ins Hinterland führen. Sowohl an den Autobahnen wie auch an den Schnellstrasen finden Urlauber reichlich Tankstellen vor, doch auch hier sollte man genau hinschauen, um Ärger zu vermeiden: Viele Gastankstellen erlauben keine Selbstbedienung wie bei Benzin und Diesel. Schilder wie ,,No Selfservice“ sorgen allerdings für Klarheit.

Generelle Hinweise

Wer im Urlaub auf Nummer Sicher gehen will, sollte immer den richtigen Adapter mit sich führen, denn wichtig ist, dass man immer alle entschprechenden Kupplungen dabei hat, weil die Tankstellen kaum noch Anschlüsse vorhalten. ACME und DISH gehören sicher in das Urlaubsgepäck. Wer in die Niederlande reist, sollte den Bajonettverschluss einpacken und für Spanien kann es nicht schaden, einen Euronozzle an Bord zu haben. Vor Urlaubsantritt sollte man auf jeden Fall die Anschlüsse überprüfen, um nicht am Urlaubsort eine böse Überraschung zu erleben, denn nicht immer passen die selten genutzten Fremdadapter auf den Befüllanschluss.

Wer eine Gasanlage für Direkteinspritzer installiert hat, die das Gas flüssig einspritzt, sollte insbesonders bei der Prins Liqui Max (1. und 2. Generation sich darauf einstellen, dass bei starker Hitze, wie unter südlicher Sonne üblich, der Tank sich schon mal nicht richtig füllen lässt oder sich nach längerer Standzeit Dampfplasen bilden, die das Fahrzeug partout nicht anspringen lassen. Hier hilftes, zu warten, bis sich das Fahrzeug abgekühlt hat. Leider sind Pannendienste in der Regel mit solchen Problemen überfordert. Empfindlich regieren einige Anlagen auch, wenn die Mischung im Tank weniger als 30 % Buton enthält, hier können sich ebenfalls Dampfblasen bilden. Besitzer solcher Anlagen sind gut beraten, vor Fahrten in wärmere Regionen den Umrüster nach einem eventuell erforderlichen Software-Update zu fragen.

Fazit

Hat man all die Punkte beachtet, sollte auf der Fahrt in den Urlaub eigentlich nichts schief gehen. Übriegens: Falls es jemanden nach Allgerien verschlagen sollte, wovon angesichts der aktuellen politischen Situation nicht auszugehen ist, wäre er im Eldorado der Autogasfahrer: Gerade einmal nur acht Cent kostet hier der Liter LPG.

Autogas-Unfall in Mönchengladbach vor drei Jahren

Können die Gutachter wirklich aufklären?

Bedauerlicheweise scheinen Kfz-Sachverständige und Gutachter nicht immer Ideen und Gedanken für eine Aufklärung einsetzen zu können. Der Unfall mit einem Autogasfahrzeug am 23.07.2012 in Mönchengladbach könnte hierfür vermutlich ein gutes Beispiel sein. Um es vorwegzunehmen: Eine Klärung der Schuldfrage ist immer noch nicht erfolgt. Und das nach drei Jahren! Nach mehreren Gutachten und einigen hundert Blatt Papier ist man ähnlich schlau wie am Tag nach dem Unfall. Bedauerlich nur, dass das Opfer, Tanja H., bis dato noch keinen Cent Entschädigung gesehen hat.

Was ist passiert? Tanja H. betankte frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit ihr bereits in die Jahre gekommenes Audi-Cabrio mit Autogas. Auf dem Überwachungsvideo kann man erkennen, das im Bereich des Befüllanschlusses eine geringe Menge Gas austritt. Nicht nur erfahrene Autogasfahrer wissen: Hier war was undicht. Tanja H. vermutet, was alle Autogasfahrer an ihrer Stelle vermuten würden: Die Füllpistole schliesst offenbar nicht korrekt und versucht, durch ein Anheben des Gasschlauches die Undichtigkeit zu beseitigen. Ein Vorgang, der so oder so ähnlich täglich tausendfach an den Autogastankstellen zu beobachten ist und meist auch erfolgreich gegen die Leckage wirkt. Wie auch in diesem Fall bei Tanja H. Dann setzt sie sich in Fahrzeug, bei der sie sich erhebliche Brandverletzungen zuzieht, unter deren Folgen sie heute noch leidet.

Bei der Suche nach den Ursachen kommen nun die Gutachter ins Spiel, denn die zu klärende Kernfrage lautet: Haben der Umrüster und die mit der Fahrzeugabnahme betrauten Prüforganisationen geschlampt und hätte, wenn sie alle ordnungsgemäss gearbeitet hätten, der Unfall vermieden werden können?

Da auch die Redaktion des AutoGas Journals bereits am Tag nach dem Unfall das Tankvideo in Augenschein nahm und Zugang zum Fahrzeug nach der Freigabe durch die Polizei hatte, fragten wir uns, was es in diesem Fall überhaupt zu begutachten gab, wo doch die Tatsachen auf der Hand lagen.

Jeder Gasfahrer weiss zur Genüge, dass Autogasfagrzeuge zunächst auf Benzin starten und nach einer gewissen Zeit erst auf Gas umschalten. Zwei Ventile, eines im Tank und zumindest ein weiteres Ventil im Motorraum, bleiben verschlossen, so dass Gas gar nicht erst aus dem Tank über die Gasleitungen zum Motor befördert werden kann. Eine Lecksuche in diesem Bereich erübrigt sich also. Da auch der Tank an sich dicht war, kann die Ursache für die Undichtigkeit nur zwischen dem Befüllstutzen und der Zuleitung zum Gastank zu finden sein.

Hier schreibt der Gesetzgeber ein Schutzrohr vor, dass die Tankzuleitung umschliesst und bei Undichtigkeiten ausströmendes Gas unter das Fahrzeug ableitet. Da dieses Schutzrohr offensichtlich fehlte bzw. keine sichtbaren Anhaltspunkte für ein Vorhandensein vorlagen, konnte das Gas, das wahrscheinlich an dieser Verbindung des Befüllanschlusses zur Tankleitung zum grössten Teil nach innen austrat, ungehindert in den Kofferraum gelangen und von dort in die Fahrgastzelle, wo es sich beim Fahrzeugstart entzündete. Logisch und einleuchtend. Diese Theorie wird auch durch die Tatsache erhärtet, dass der Kofferraum so gut wie unversehrt blieb. Warum? Ganz einfach: Die Gaskonzentration war so hoch, dass hier kein zünfähiges Gemisch vorlag.

Die Schuldfrage wäre in diesem Fall beim Umrüster bzw. den Sachverständigen-Organisationen zu suchen, die die Anlage in der Form bei den Regeluntersuchungen mehrfach nicht beanstandeten. Doch lieber versucht man, mit ,,bemerkenswerten“ Theorien von Veräumnissen abzulenken. Eine dieser Theorien, die in Kreisen der Autogasfachleute für Kopfschütteln sorgt: Das austretende Gas habe sich ausnahmslos unter dem Fahrzeug gesammelt, sei dann den Kotflügel in konzentrierter Form ,,hochgewandert“ und durch die Belüftung ins Fahrzeug gelangt. Wäre diese Aussage nicht so traurig für die Geschädigte, könnte man eigentlich nur in schallendes Gelächter ausbrechen.

Quelle: Das AutoGas Journal

Eigener Kommentar:

Dieser Beitrag bedarf keinen grossen Kommentar mehr zeigt aber das bei der Zulassung von Autogasanlagen die Experten die Augen zumachen wenn die Autogasanlage beim verbauen gepfuscht wird zum Nachteil vom Autobesitzer. Auch dieser Fall wie in Deutschland passiert ist, ist auch in der Schweiz möglich und die Gefahr ist hier noch grösser als bei den anderen Länder wo das Autogas die Nr. 1 ist im gegensatz zur Schweiz. Darum Finger weg von billig Angeboten für den Einbau von Autogasanlagen egal im welchen Land den dieser Beitrag zeigt wie das Ergebiss aussehen kann.

Shell-Flüssiggasstudie fordert verstärkte Nutzung von LPG-PKW bis 2030

250.000 Tonnen weniger klimaschädliches CO2 durch eine Million Autogas-Fahrzeuge

250.000 Tonnen weniger CO2 pro Jahr wenn 1 Mio. Autogasfahrzeuge bis 2030 auf die Strasse gebracht werden. Welchem Umweltpolitiker dürften bei so einer Aussage nicht die Augen feucht werden? Möglich wäre das durch Förderung von Autogasfahrzeugen in Deutschland, zum Beispiel durch eine niedrige Energiesteuer, so wie sie jetzt bereits für den Kraftstoff gilt. Dies ist eine der Kernaussagen in der kürzlich veröffentlichen Shel-Flüssiggasstudie. Fest steht somit auch: Obwohl Benziner immer energieeffizinter geworden sind, lohnt sich die Anschaffung eines Autogasfahrzeugs oder einer Umrüstung immer noch. In einer eigens von Shell entworfenen Gasszenarette wird dem Kraftstoff in der Studie eine durchaus wichtige Rolle im zukünftigen Auto-Kraftstoffmix zugedacht – wenn die Rahmenbestimmungen stimmen

Im Einsatzvon Flüssiggas habe sich seit 2000 in Deutschland um 20 % erhöht, wichtigste Wachstumsmärkte für Flüssiggas waren hierzulande die Petrochemie und der Pkw-Verkehr. Besonders bei letzterem sei Autogas erfolgreich, so die Studie. Mittlerweile fahren in Deutschland rund eine halbe Million Pkw mit Flüssiggas. Der weitere Erfolg von Flüssiggas als Kraftstoff hänge aber von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem entscheidend von der künftigen Energiesteuer auf Kraftstoffe, die in Deutschland neu geregelt werden soll.

Dazu liefert die Studie einige Daten: Das Durchschnittsalter der Pkw mit Autogas-Antrieb liegt mit 9,5 Jahren über dem Durchschnittsalter aller Pkw mit 8,8 Jahren, wobei nur 4,3 % gewrbliche Halter Besitzer von LPG-Fahrzeugen sind. Der etwas höhere Alters-Durchschnittswert ist Folge der starken Umrüstwelle des Jahres 2005 bis 2010 und nur ein Zehntel der LPG-Fahrzeuge ist heute jünger als fünf Jahre.

Wie wichtig und wertvoll für die Umwelt eine Weiterverlängerung der Steuerbegünstigung nun sein könnte, zeigt die Shell-Studie eindeutig in der ,,Pro-Autogs-Szenarette“ im Vergleich zur ,,Contra-Autogas-Szenarette“. In der Pro-Szenarette verdobelt sich der Bestand auf 1 Million LPG-Fahrzeuge bis 2030. Die Treibhausgaseinsparungen würden unter Berücksichtigungen von Energieeffizienzsteigerungen aller Motoren bis dann immer noch auf etwa 250.000 Tonnen CO2 pro Jahr ansteigen. Das dürfe eine satte Einsparung sein, die auch Politiker überzeugen sollte. Die eigentlichen WtW-Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor dieser einen Million an LPG-Fahrzeugen könnten dann zu 7,5 % weniger CO2-Emissionen führen im Vergleich zur gleichen Fahrzeuganzahl mit konvetionellen Antrieben. Und bei einer noch stärkeren Expansion der Autogasflotte dürften die treibhausrelevanten THG-Emissionen noch niedriger ausfallen.

Autogas geeignet für Strategie zur Dekarbonisierung

Entscheidend für die weitere Anerkennung als umweltfreundlicher Kraftstoff ist die Well-tolwhell-Betrachtung (WTW), also von der Förderquelle des Autogases bis zum Verbrauch im Auto. Und da schneidet Autogas im Vergleich zu Benzim immer noch gut ab. In der Studie heisst es unter Bezug auf die CO2-Äquivalente (Äq): ,,… Die spezifischen WtW-Treibhausgasemissionen des Benzin-Pkw liegen bei etwa 140gCO2 Äq/km …“. Der LPG-Pkw fährt ohne Bio-Anteile und emittiert WtW etwa 127 g CO2 Äq/km. Auch in der WtW-Betrachtung hat LPG das Potenzial, die Treibhausgasemissionen von Otto-Pkw zu reduzieren, hier um 9 %. (…). Da ihre Treibhausgasemissionen pro Energieeinheit (g CO2/MJ) gegenüber Otto- und Dieselkraftstoff geringer ausfallen, können sie überdies auch zur Dekarbonisierung des Kraftstoffmixes beitragen.“

Die derzeitige Menge an Fahrzeugen solte darum nur ein Zwischenschritt  sein: Denn mit 494.148 zugelassenen PKW bwz. einen Anteil v0n 1,1 % ist Autogas der wichtigste alternative Antrieb im deutschen Pkw-Bestand, und zwar noch deutlich vor Hybrid- und Elektro-Antrieben. Dabei hat die Zahl der Neufahrzeuge-Autogas-Pkw und nachgerüsteten Pkw in den vergangenen 10 Jahren deutlich zugenommen – 2005 gab es erst knapp 20.000 Autogas-Pkw.

Adolf: Höchste Zeit für Klarheit für Autogasfahrer

Bereits in den vergangenen Jahren war Autogas wirtschaftlich sehr vorteilhaft, so eines der Ergebnisse; mit dazu beigetragen hatte die Energiesteuerermässigung gegenüber Benzin um rund 80 %, heisst es in der Studie. Sollte es keine Weiterverlängerung der Steuerermässigung ab 2019 geben, würde der LPG-Liter-Preis automatisch steigen. Der Apell von Studienleiter Dr. Jörg Adolf, Chefvolkswirt von Shell Deutschland, ist darum eindeutig: ,,Für Autobesitzer wird es höchste Zeit, Klarheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu erlangen; schlieslich kostet die Autogas-Ausrüstung ja auch zusätzliches Geld“.

Schon im vergangenen Jahr ist der Autogas-Pkw-Bestand erstmals wieder leicht zurückgegangen. Ohne Autogas-Neuzulassungen- bwz. -Umrüstungen könnte sich der Autogas-Bestand innerhalb weniger Jahre halbieren und damit den niederländischen Markt nachbilden, der ebenso in wenigen Jahren abgeschmolzen ist. Würde hingegen der heutige Energiesteuersatz auf Autogas fortgeschrieben, könnte der Autogas-Pkw-Bestand bis 2030 auf eine Million Pkw anwachsen. Die offensichtlichen Vorteile von Flüssiggas sind auch für Politiker nicht fremd, und befördern auch in Ministerien den Vorschlag von Verbänden, das für den Verkehr genutzte Flüssigas (Autogas) weiterhin energiesteuerlich zu begünstigen: Autogas lässt sich gut transportieren und speichern. Es verbrennt sehr sauber und verursacht etwa 10 % weniger Treibhausgasemissionen als flüssige Energieträger. Als Treib- oder Kühlmittel schont Flüssiggas zudem die Ozonschicht. ,,Für viele Verbraucher entscheidend ist jedoch, dass Flüssiggas günstiger ist als alternative Einsatzstoffe. Das gilt vor allem für die Anwendung als Autogas“, unterstreicht Adolf.

,,Einfach“ das LPG-Wunschauto aus Italien importieren lassen

Hinweise zu diesem Beitrag:

Die Preise von den Autogas-PKW in Italien kann für die Schweiz umgerechnet auf den Schweizer Franken etwas höher sein als für Deutschland. Wie hoch die Mehrwetrtsteuer ist in der Schweiz ist mir unbekannt. Im Bezug der Dokumente für die Zulassung bei einem Importierten LPG-Neuwagen aus Italien sollten die Besucher dieser Seite von der Schweiz, wenn jemand interessiert ist sich bei einem zertifzierten Schweizer Autogasumrüster sich Informieren was es alles braucht für die Zulassung beim Strassenverkehrsamt oder bei einem Strassenverkehrsamt selber. Das gilt auch für die Wartung der Autogasanlage.
Am Ende des Beitrages ist noch eine Aufstellung von den Dokumenten die in Deutschland vorhanden sein müssen für eine Zulassung der Autogasanlage beim TüV.

Viele Modelle im deutschen Urlaubie Angaben sland Nr. 1 erhältlich

Im traditionellen Autogas-Land Italien werden Autokäufer bei fast jedem Autohaus fündig. Während man in Deutschland über 60 Modelle bei 7 Herstellern kaufen kann, sind es in Italien über 50 Modelle von 17 Herstellern: von Alfa Romeo bis Volkswagen kann man hier sein Wunschfahrzeug kaufern. Aber Achtung! Es gilt, bestimmte Dinge zu beachten.

Zahlreiche Hersteller von Autogasanlagen kommen aus Italien. Diese Hersteller versorgen nicht nur Umrüster, die Autogasanlagen nachträglich einbauen, sondern beliefern auch viele PKW-Hersteller, die ihre Fahrzeuge mit eingebauter Gasanlage ab Werk anbieten. Die Ursache für den guten Absatz für Gasfahrzeuge sieht man an der Tankstelle. Benzin und Diesel sind hoch besteuert. Ein Liter Diesel kostet durchschnittlich 1,50 Euro, dafür bekommt man 2,5 Liter Autogas. Da ist es wenig verwunderlich, dass fast alle PKW-Hersteller Autogasfahrzeuge anbieten und diese auch bewerben. Den Werbespot vom April 2014 vom Alfa Romeo Gulietta GPL findet man auf www.Youtube.de. Er wurde über 80.000 Mal angeklickt. Undenkbar in Deutschland. Tolle weitere Tolls, weitere Sports sind dort im Übriegen zu finden. Bei den Spot vom Peugeot GPL geht es sehr sportlich zu: Der Tennis-Weltranglistenerste Novak Dokovic speilt gekonnt Tennisbälle in einen Eimer bevor er mit dem Peugeot einfach davonfährt.

Die Fahrzeuge von Dacia gibt es sowohl in Italien als auch in Deutschland. Die Preise für die Autogasmodelle sind in Deutschland um etwa 7 % niedriger. Bei Ford ist es umgekehrt. Obwohl die Mehrwertsteuer in Italien 22 % beträgt und 3 % höher ist als in Deutschland, beträgt der Listenpreis in Italien für einen Ford Fiesta GPL 14.500 Euro. Das isat etwa 10% günstiger als der Listenpreis in Deutschland. Subaru verkauft in Deutschland keine LPG-Modelle mehr, in Italien kann man den Forester und den sportlichjen XV mit 1.6- oder 2.0-Liter, Allradantrieb und eingebauter Gasanlage bestellen. Subaru verweist auf die Wartungsintervalle (alle 12 Monate oder 15.000 km), damit die Garantie von 3 Jahren oder 100.000 km nicht verfällt.

Kaum Angebote für Importe von Gasfahrzeugen

Trotz der Preisunerschiede findet man kaum Angebote für Importe von Gasfahrzeugen aus Italien im Internet. Sucht man nach Händlern, die sich auf EU-Importe spezialisiert haben, landet man bei Portalen die zwar einige LPG-Fahrzeuge anbieten, aber sich nur auf ein paar Modelle beschränken. Im Konfigurator kann es zu Verwechslungen zwischen Autogas und Erdgas kommen oder beide Antriebsarten sind zusammen aufgelistet, was die Suche erschwert. Wenn man ein passendes Auto gefunden hat, ist es wichtig dass der Händler den Wagen im eigenen Namen verkauft, und deutsches Kaufrecht gilt. Bei Mängeln an dem Fahrzeug kann man dann die Ansprüche nach inländischem Recht geltend machen. Es ist möglich, dass sich die Grantiezeit verkürzt, da häufig der Zeitpunkt gilt, ab dem das Fahrzeug beim ausländischen Händler zugelassen ist oder bei der Auslieferung an den Importeur. Der Bundesverband Freier KFZ-Importeure e.V. (www.bfi-ev.de) hat auf seiner Internetseite zahlreihe Tips zusammengestellt und verweist auf entsprechende Garantieverlängerungen, die abgeschlossen werden können.

Der Verband verweist auch auf die europaweit gültige Garantie sowie die Rechte des Käufers, etwaige Schäden, die durch die Garantie abgedeckt sind, bei einem inländischen Händler beheben zu lassen. Die Wartung der Gasanlage bei einigen Herstellern in Deutschland könnte allerdings zu einer Herausforderung werden, da die meisten Händler wohl keine entsprechenden Schulungen absolviert haben. Deshalb sollte man vor dem Import mit dem Händler vor Ort besprechen, ob eine Wartung möglich ist. Bei Subaru ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dies möglich ist, da es noch nicht so lange her ist, dass der Verkauf der Autogasfahrzeuge eingestellt wurde.

Es bleibt noch die Möglichkeit, selbst ein Autogasfahrzeug zu importieren. Ein wohl geringeres Hindernis ist die Gebrauchsanweisung in der Landessprache. Die Mehrwertsteuer in Italien muss man beim Inport nicht bezahlen. Dafür werden bei der Anmeldung in Deutschland 19 % Mehrwertsteuer fällig. Durch den geringen Unterschied lohnt es sich finanziell nur, wenn die Netto-Preise in Italien entsprechend günstiger sind. Beim Import sind zahlreiche Dokumente notwendig. Laut TüV Rheinland werden für die Anmeldung eines Neuwagens aus einem EU-Land fünf Dokumente notwendig. Eine gute Planung ist daher ratsam. Den notwendigen Zeitaufwand bei der Abholung kann man immerhin mit einem Kurzurlaub im sonnigen Süden verbinden. Autogas getankt wird in beiden Ländern einheitlich bei rund 60 bis 72 Cent. Mehr sollte man derzeit auf keinen Fall ausgeben.

Quelle: Das AutoGas Journal

Info Import:

LPG (Liquefied Petroleum Gas) wird in Italien mit GPL ( Gas di Liquefatti oder Gas Propano Liquido) abgekürzt.

Dokumente für den Import nach Deutschland laut TüV Rheinland:

Aasusländische Fahrzeugpapiere

EWG-Übereinstimmungs-Bescheinigung (COC – Cerifticate of Conformity)

EG-Typgehnehmigung

Nachweis, dass es sich um einen Neuwagen handelt

Zulassungsbescheinigung Teil 2

Weitere Infos unter:

www.tuv.com/de/germanyinfothek/infothek/rund_ums_auto/zulassen_abmelden_ummelden/

anmelden_importfahrzeug/anmelden_importfahrzeug.html

Quelle: Das AutoGas Journal

Flüssiggas aus erneuerbaren Rohstoffen

Pressekonferenz Automechanika

Frankfurt, 16. September 2014 – Flüssiggas, so genantes Liquefied Petroleum Gas (LPG) , gibt es auch in der Bio-Varinte und kann aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt werden.

Die Firma Neste Oil startet noch im Herbst den Bau einer Anlage zur Bereitstellung von Biopropan aus nachwachsenden Rohstoffen. Als Nebenprodukt von Neste Oils Herstellung von Diesel aus erneuerbaren Quellen wird das Biopropan durch die neue Anlage ghereinigt und aufbereitet, dass es in allen bestehenden Flüssiggas-Anwendungen genutzt werden kann. Das Produkt soll im Oktober 2016 starten und ca. 20 000 bis 40 000Tonnen im Jahr umfassen.

„Mit Flüssiggas aus erneuerbaren Rohstoffen steht dem Markt ein qualitativ hochwertiger und nachhaltiger Energieträger zur Verfügung, der als Kraftstoff oder aber auch als Heizgas eingesetzt werden kann“, sagt Dr. Andreas Stücke, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verbandes Flüssiggas anlässlich der Pressekonferenz auf der Automechinka. “ Gerade mit Blick auf die Klimaziele der Bundesregierung von Biopropan besonders wertvoll“, so Stücke weiter.

Bereits herkömmliches Flüssiggas verbrenne CO2-reduziert und nahezu schadstofffrei. Durch Biopropan könne der CO2-Aussstoss im Vergleich zu herkömmlichen Flüssiggas um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Im Verkehrsreaktor gäbe es bei einer Beimischung von zehn Prozent Biopropan zu Autogas die Möglichkeit, die CO2-Emissionen um weitere fünf Prozent zu senken. Damit würden Autogas-Fahrzeuge ca. 20 Prozent weniger CO2 ausstossen.

PrinsAutogassysteme stellt auf der Pressekonferenz Systemtechnologien, wie VSI-2 0, VSI-2 0 DI, Prins Direct LiquiMax- 2 0 und Dieselblend-2 0 vor, die dazu beitragen, Partikel und CO2-Emissionen weiter zu reduzieren. „Das besondere daran ist, dass wir unsere neuen Systeme mit der richtigen Software-Strategie anpassen können,“ erklärt Bart van Aerle, Geschäftsführer bei Prins. „Diese können dann auch mit Biopropan laufen – was den CO2 Aussstoss noch einmal minimieren würde,“ wie van Aerle bestätigt.

Deutscher Verband Flüssiggas e. V.

Der Deutsche Verband Flüssiggas e. V., mit Sitz in Berlin, repräsentiert in Deutschland ansässige Flüssiggas-Versorgerunternehmen. Der Verband hat 42 ordentliche Mitglieder und 72 ausserordentliche Mitglieder. Der Flüssiggas-Gesamtabsatz im Jahr 2013 belief sich auf 3,6 Mio. Tonnen, mit einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 5,2 Prozent. Weitere Informationen unter:

www.dvfg.de

Neste Oil

Neste Oil Coporation ist eine Raffinerie- und Marketingunternehmen mit Schwerpunkt auf qulatativ hochwertige Kraftstoffe mit geringen Emissionen. Das Unternehmen stellte eine grosse Bandbreite von Mineralölprodukten her und ist weltweit führender Anbieter von Diesel aus nachwachsenden Rohstoffen. Das am NASDAQ in Helsinki gelistete Unternehmen wies 2013 einen Nettoumsatzerlös von 17,5 Milliarden Euro aus und beschäftigt rund 5.000 Angestellte. Neste Oil wurde in den Dow Jones Welt-Nachhaltigkeitsindex aufgenommen und wird seit Jahren auch in der Global 100 Liste der weltweit nachhaltigsten Unternehmen geführt. Forest Footprint Disclosure weist Neste Oil als einen der besten Anbieter in der Öl- und Gasbranche aus. Weitere Informationen unter:

www.nesteoil.com

Prins Autogassystemen

Prins Autogassystemen B.V. ist seit mehr als 25 Jahren weltweit führend in der Entwicklung von alternativen Kraftstoffsystemen. Prins ist bei Herstellern, Importeure und Umrüster für die herausragende Qualität seiner kosteneffizierten und innovativen Lösungen für eine Vielzahl der heute auf dem Markt verfügbaren Motortypen bekannt. Prins Autogassystemen ist der Gewinner des Automechanika Innovation Awards und des Green Awards 2012. Weitere Informationen unter:

www.prinsautogas.com

Quelle:

Deutscher Verband Flüssiggas e.v.

Eigener Kommentar zum Kommentar von Flüssiggas aus erneuerbaren Rohstoffen:

Es sind einige Punkte die im Kommentar nicht stimmen und was der Kommentar mal wieder zeigt das die Erdgas-Branche in der Schweiz das Biopropan schlecht macht von einer Schweizer Homepage.

Im Kommentar wird erwähnt das die Autogas-Branche verlogen ist was nicht stimmt und meine positiven Erfahrungen seit 2006 als das Autogas meine Alternative wurde ist das eher bei der Erdgas-Branche der Fall im Bezug von falschen Informationen über das Autogas.

Wie behauptet wird das Autogas bis 2018 Subvenioniert. Das betrifft Deutschland und nicht die Schweiz, da in der Schweiz über die Steuer für Benzin und Diesel für Autogas und  Erdgas/Biogas die Steuer gesenkt wurde vor einigen Jahren ist aber Zeitlich nicht begrenzt. Die Subventionen für das Autogas wird zu 99,9% verlängert in Deutschland und man sollte sich bervor man einen solchen Kommentar schreibt auf einer Homepage sich informieren.

Auch wird behauptet das Flüssiggasaus aus erneuerbaren Rohstoffen mit der Zeit verschwindet. Glaube kaum das Neste Oil in Rotterdam eine Reinigungsanlage baut um das Biopropangas zu reinigen zum verwenden für motorische zwecke wenn es auf dem Markt keine Nachfrage vorhanden ist. Der Kommentator sollte sich mal auf der Seite statt Tulpen aus Amsterdam bald Biopropangas aus Rotterdam die Nettoumsatzzahlen ansehen, denn die erwähnte Firma stellt auch noch andere Biokraftstoffe her mit Erfolg.

Sicher hat auch das Erdgas/Biogas seine Berechtigung als Alterntiver Kraftstoff nur leider ist die Erdgas-Branche in der Schweiz nicht fähig das Autogas als Alternativer Kraftstoff zu akzeptieren, also auch nicht eine zusammenarbeit mit der Autogas-Branche bereit. Deshalb sollte man die Autogas-Branche als nicht verlogen darstellen wenn es nicht stimmt.

Rempel Power System mit neuer LPG-Start Box

Ohne Benzin starten und noch mehr Geld sparen kann jetzt jeder Gasfahrer

Ohne Benzin starten – dank der neuen LPG-Start-Box der Rempel Power Systems in Twiste ist dies ab sofort für fast alle umgerüsteten Fahrzeuge möglich. Den ohnehin preissensiblen Autogasfahrer freut es in jedem Fall, denn durch den Sofort-Start auf Autogas ist das teure Anfahren mit konventionellen Sprit nicht mehr notwendig. Dank der Box startet das Fahrzeug bereits drei Sekunden nach der Zündung auf Gas um. Viele hundert Euro pro Jahr lassen sich auf diese Weise zusätzlich einsparen.

Die nachträglich einbaubare Box wird somit zum Sparwunder und ist mit zirka 300 Euro Einbaukosten für jeden Gasfahrer erschwinglich. Das Geheimnis der kleinen Box, die ein Steuergerät ist, liegt in den niedriegen Schaltzeiten begründet, die auf Basis zweier Microprozessoren ihren Dienst verrichten. Wichtige Daten zweigt sie aus dem Benzin- und Gassteuergerät ab und verarbeitet diese auf eine Art, dass die Umschaltung auf Benzin – je nach Gasanlage und Fahrzeugtyp – von maximal 5 bis auf 0,5 Sekunden abgesenkt wird. ,,Das Fahrzeug startet einfach so, wie wenn er warm wäre“, unterstreicht Viktor Rempel, Geschäftsführer und Inhaber der gleichnamigen Firma, die das Pordukt hat patentieren lassen. Statt also längere Zeit auf Benzin fahren zu müssen, kann der Gasfahrer viel Geld aufs Jahr gerechnet sparen.

Mehrere Fahrzeuge hat Rempel derzeit im Test und kann die Kosten für diese berechnen.

Beispiel: Der Testwagen BMW 735 von Mitarbeiter Kai Oelsner. Er verbraucht 17 Liter Gas auf 100 Kilometer. Hinzu kommen 6 bis 8 Kilometer Benzinfahrt direkt nach dem Start normalerweise. Bei angenommenen vier Starts am Tag und 300 Tagen, wo das Fahrzeug bewegt wird, kommen so rund 1.200 Starts im Jahr zusammen, die über durchschnittlich 7 Kilometer mit Benzin bewegt werden müssen. Bei gemessenen 15 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer und einem Benzinpreis von 1,65 Euro kommen so Benzinkosten von 2,079 Euro pro Jahr zusammen – nur für die Startphase. Zieht man die rund 1.000 Euro an Kosten ab, die statt für Benzin nun nur noch für Autogas für die Startkilometer anfallen, bleiben rund 1.079 Euro an Ersparnis übrig. ,,Ein hübsches Sümmchen, gegen das die Einbaukosten der Box recht erträglich erscheinen“, weiss Rempel. Aber auch bei kleineren Fahrzeugen lohnt der Einbau. ,,Wird nur die Hälfte vom BMWgespart – wie man Kleinfahrzeuge vermuten darf, rechnet sich der Einbau auch schon einem Dreivierteljahr“, so Rempel

Autogasfahrer sollten also ruhig vor Ort beim Umrüster des Vertrauens einmal nachfragen, ob diese Box dort bereits erhältlich ist und einbaubar ist. Die Montage selbst sollte nicht länger als eine halbe Stunde dauern, erklärt Rempel abschliessend.

Quelle: Das AutoGas Journal

Fast 74 % ,,Marktanteil“ – beim Tanken in der ersten Reihe

Autogas dominiert alternative Antriebe in Deutschland

Auch wenn die Politik das Elektroauto gerne vorne sehen würde. Bei den alternativen Antrieben ist Autogas mit grossem Abstand ,,Marktführer“. Der Kraftstoff LPG treibt weit mehr PKW in Deutschland an, als alle anderen Antriebsalternativen. Das zeigt noch einmal der konkrete Blick auf die Statistik des Kraftfahrtbundesamtes, das einmal im Jahr zum Stichtag 1. Januar akribisch den Fahrzeugbestand differenziert nach Kraftstoffarten auflistet. Den Löwenanteil bei den PKW haben weiterhin Benzin (29.956.269 / 68,3%) und Diesel (13.215.190 / 30,1%)

Alle alternativen Antriebe summieren sich auf 679.744 (1,6 %). Davon entfallen auf Autogas amtlich festgestellte 500.867 PKW. Auf Platz zwei rangieren Hybridantriebe, die mit einem Bestand von 85.575 PKW erstmals an Erdgas als Antriebsart (79.065) vorbeizogen.

Trotz relativ grossen Steigerungsraten spielen Elektrofahrzeuge auf deutschen Strassen nach wie vor eine minimale Rolle. Lediglich 12.156 PKW sind bei den Flensburger Statistikern erfasst. Setzt man diese Zahlen ins Verhältnis zu einander, so hat Autogas einen ,,Marktanteil“ von73,7 % und treibt damit dreimal so viele PKW an, wie alle anderen alternativen Kraftstoffe zusammen.

Übrigens: Da das Tankstellennetz proportional schneller wächst als die Zahl der LPG-Fahrzeuge, stehen Autogasfahrer beim Tanken stets in der ersten Reihe. Rechnerisch teilen sich 75 von ihnen einen Platz an Tankstelle. Bei Benzin und Diesel sind es 2.941. Ein LPG-Fahrer muss also praktisch nie warten, wenn sein Auto frischer Sprit braucht.

Gegenüber den Vorjahren haben sich die Zuwachsraten an Autogas-Fahrzeugen verlangsamt. Das liegt daran, dass die ersten LPG-Fahrzeuge in die Jahre kommen und durch Unfall oder Verschrottung aus der Statistik fallen. Nach unseren Berechnungen dürften das jährlich 25.000 bis 30.000 PKW sein. Bei den noch jungen Alternativen Hybrid und Elektro ist das weit weniger der Fall, wodurch diese noch mit deutlich zweistelligen Zuwachsraten glänzen – allerdings auf wesentlich niedrigem Niveau. Aktuell haben gerade die Erdgasfahrzeuge im ersten Quartal 2014 stark zugelegt.

Quelle: Das AutoGas Journal

Noch Hinweise zu den Zahlen im Beitrag von diesem Artikel:

Wie diese Statistik zeigt von Deutschland ist das Autogas  die Nummer 1 im Gegensatz zur Schweiz.

Da es leider keine Statistik gibt wie der Bestand ist von Autogasfahrzeugen trotz Zulassungen bei den Strassenverkehrsämter wo die Autogasanlagen eingetragen werden im Fahrzeugausweis, sollte man meinen das auch eine solche Statistik möglich wäre in der Schweiz. Wieso das es nicht möglich ist, eine solche Statistik zu führen und zu veröffentlichen durch das Bundesamt für Verkehr (BAV) wie in Deutschland über die Alternativen- Antriebe bei PKW ist nicht bekannt. Da in der Schweiz leider immer noch bei der Bevölkerung das Erdgas Nummer 1 ist durch Unwissenheit oder falschen Informationen. Eine solche Statistik über die Alternativen für PKW wie in diesem Betrag würden Informationen verbessern bei der Bevölkerung.

Deutscher Verband Flüssiggas zur aktuellen OECD-Studie über Luftverschmutzung

Autogas als emissionsarme Alternative im Strassenverkehr

Berlin – „Durch den Einsatz von Autogas können wir die Luftverschmutzung durch Verkehr drastisch reduzieren und die Luftqualität enorm verbessern“, so kommentiert Andreas Stücke. Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verbandes Flüssiggas, die im Rahmen des Weltverkehrsforums vorgestellten Studie zur Luftverschmutzung der Organisation und Entwicklung ((OECD). Die OECD geht davon aus, dass über 3,5 Millionen Menschen jährlich an den Folgen der Luftverschmutzung vorzeitig sterben. Vor allem die Luftverschmutzung durch den Strassenverkehr steige, weil auf umweltschädliche Dieselfahrzeuge umgestellt werde sowie in den Schwellenländern das Verkehrsaufkommen stark zunehme.

„Autogas weist im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen drastisch niedrigere Emissionswerte bei Feinstaub Stickstoffdioxid auf, verbrennt CO2-reduziert und wird deutlich niedriger besteuert als Benzin und Diesel“, so Stücke weiter.

In Deutschland werden aktuell mehr als 500.000 Kraftfahrzeuge mit Autogas betrieben. Der Alternativkraftstoff Nr. 1 kann bundesweit an etwa 6.000 Tankstellen getankt werden.

Quelle: Deutscher Verband Flüssiggas

Der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. vertritt seit 1949 national und International die Interessen der Deutschen Flüssiggas-Wirtschaft. Der DVFG engagiert sich in der Forschung und Entwicklung sowie relevanten Normungsausschüssen für den ressourceneffizienten Einsatz des Energieträgers Flüssiggas.

Leider fehlt ein solcher Verband in der Schweiz, aber solange die Nachfrage bei der Bevölkerung nicht so stark ist wie in Deutschland für diesen Alternativkraftstoff stehen die Chanen schlecht das auch in der Schweiz ein solcher Verband gegründet wird.

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