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Autogas in der Schweiz

LKW Diesel Autogas Mischbetrieb

Endlich ist es soweit das es auch in der Schweiz vorwärts geht mit der Alternative mit dem Diesel Autogas für LKW. In Deutschland gegenüber der Schweiz werden bereits schon LKW umgerüstet mit dieser Alternative und es verkehren schon umgerüstete Lastwagen mit Diesel Autogas Betrieb.

Es ist auch ein Artikel vorhanden auf der Seite über Autogas über dieses Thema.

Detaillierte Angaben über diese Alternative die jetzt in de Schweiz angeboten wird. Die Informationen wurden mir mittgeteilt von der Firma www.autogas-suisse.com  über dies Alternative.

Am 22. Januar 2014 fand eine Präsentation, organisiert durch Autogas-Suisse, statt. Es waren viele, namhafte Speditionsfirmen anwesend. Das Interesse war riesig. Durch den Vertrag haben die Autogas-Suisse, die CHM Tec und die FLAGA Schweiz geführt.

Es gibt eine neue Abteilung in der Autogas-Suisse, die LPG-Truck Tec. www.lpg-trucktec.ch. Diese Abteilung, wie auch die Seite sind im Aufbau.

Dank der Zusammenarbeit mit FLAGA Schweiz, werden wir den Speditionen den LKW Umbau, Hubstapler Umbau und Betriebstankstellen anbieten. Also ein rundum Sorglospaket. Inklusive einer Motorgarantie.

Quelle: Autogas-Suisse

Fahrbericht Picanto LPG

Noch einige Bemerkungen zu diesem Beitrag:

Leider haben im Moment bei den Autokäufer solche Autogas-PKW keine Chance da es in den Städten kaum Autogastankstellen gibt. Bis jetzt sind in der Schweiz in den Städten Bern, Zürich und Basel Autogastankstellen vorhanden. In dieser Beziehung ist Vitogas gefordert, damit der Ausbau vom Tankstellennetz für Autogas endlich mal etwa s schneller geht als im Augenblick. Der Hauptgrund ist das es mit dem Ausbau vom Autogastankstellennetz in der Schweiz nicht vorwärts geht sind die Kantonalen Vorschriften für die Bewilligung zum betreiben von Autogastankstellen. Denn diese Vorschriften sind von Kanton zu Kanton verschieden und es gibt Behörden die absichtlich zum Teil in den Kantonen die Bewilligung zum Betreiben einer Autogastankstelle verzögern. Statt kantonale Gesetze sollte unsere Regierung endlich einmal handeln um die Kantonalen Gesetze zu ersetzen durch ein Gesetz das für die ganze Schweiz gilt zum Betreiben einer Autogastankstelle.

Leider werden solche PKW auch nicht der Kundschaft angeboten in den Autohäusern und auch nicht informiert über solche Möglichkeiten das es solche Modelle gibt.

Kia geht mit dieser Werkslösung für Autogas ganz neue Wege

Sieben Jahre Garantie, 100 Gramm CO2 pro Kilometer und nach aktuellen Autogaspreisen gut vier Euro Kraftstoffkosten, das sind Pfunde, mit denen Kia bei seiner ,,Sparbüchse“, dem Picanto wuchern kann. Die vollwertige OEM-Version spart indes nur bei den Kraftstoffkosten, nicht bei der Ausstattung: Klimaautomatik, ESC, Berganfahrhilfe, Freisprecheinrichtung sowie alle Anschlüsse für iPhone & Co sind je nach Modellvariante ebenso an Bord wie das beheizte Lenkrad, das an kalten Wintertagen wirklich gute Dienste leistet. Dass Kia für die Attract-Version  als Einstiegmodell dabei nur einen Kampfpreis von 10.190 Euro aufruft, ist schon bemerkenswert. Mehr Auto bekommt man kaum für sein Geld.

Doch alles auf Anfang. Nachdem sich der neue Picanto in der LPG-Version außerhalb Europas nicht zuletzt wegen der üppigen Ausstattung des moderaten Anschaffungspreises und der niedrigen Unterhaltskosten zum Verkaufsschlager unter den City-Cars entwickelte, beschloss man in der Chefetage, dieses Fahrzeug auf den europäischen Markt zu bringen. Insbesondere Autogas affine Länder wie Italien, die Niederlande, Polen und Deutschland hatte man damit im Visier. Und weil sich selbst ohne Autogas der kleinste Kia verkaufen lässt wie geschnitten Brot, war das Risiko für die Marketingstrategen mehr als überschaubar.

LPG-Anzeige integriert

Mit dem LPG-Picanto gibt Kia schon einmal einen Vorgeschmack auf die Möglichkeiten, die der Alternativkraftstoff Autogas bietet: Als vollwertige OEM-Lösung ist der Gasantrieb natürlich in die rekordverdächtigen sieben Gründerjahre integriert. Und die Zeiten, in denen deplatziert wirkende Umschalter mittels vier einfachen Dioden mehr schlecht als recht Auskunft über den Füllstand des Gastanks geben sind vorbei. Im Armaturenbrett blickt man auf eine zuverlässig arbeitende Tankanzeige für Benzin und eine weitere für Autogas, damit man nie vergisst, dass man ab und zu auch noch bei einer der gut 6.500 Autogas-Tankstellen vorbeischauen sollte. Dass der Picanto jedoch ein eher selten gesehener Gast ist, liegt an der enormen Reichweite: 35 Liter Benzin und weitere 27 Liter Autogas an Bord reichen für mehr als 1.000 Kilometer. Auf 100 Kilometer sollte sich der kleinste Kia gerade einmal 6,2 Liter Autogas laut Werksangabe genehmigen, im ,,normalen“ Straßenverkehr kommt er mit 7 Liter LPG locker hin, wer zurückhaltend fährt und überwiegend außerorts die automatische Geschwindigkeitsregelung einsetzt, kann den Verbrauch auch deutlich unter die 6-Liter-Grenze drücken.

Angst haben, der Picanto wirke dabei untermotorisiert, muss man nicht: In 14,7 Sekunden beschleunigt er von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Das reicht allemal, um im Stadtverkehr ordentlich mitzuschwimmen und um auf Landstraßen und Autobahnen nicht als Verkehrshindernis wahrgenommen zu werden. Der Motor, der 67 PS aus 998 ccm Hubraum schöpft, bleibt dabei dennoch dezent im Hintergrund und malträtiert die Passagiere nicht durch ein übermäßiges Geräuschniveau.

Doch sein Revier ist zweifellos die Großstadt. Dank des kleinen Wendekreis und der überschaubaren Abmessungen kann er hier fast nach Herzenslust nach freien Parkplätzen wildern, die seinen großen Brüdern schon wegen der Abmessungen vorenthalten bleiben. Dabei ist Rangieren auf engsten Raum fast ein Kinderspiel, denn der Picanto ist überschaubar und lässt den Fahrer nie darüber im Unklaren, wo der Grenzbereich zwischen Karosserie und Knautschzone ist.

Klein kann groß sein

Wer im Picanto Platz genommen hat, wundert sich über das Raumgefühl und die Tatsache, wie groß doch klein sein kann. Zugegeben, bei Fahrern mit Gardemaß ist der Platz hinter dem Vordersitz nur noch eingeschränkt nutzbar und taugt eher als Gepäckabteil, doch der kleine Koreaner war eh nie als Van für eine fünfköpfige Familie gedacht. Positiv fällt jedoch der Kofferraum auf, der Platz genug bietet für einen normalen Einkauf. Wenn es dann noch mal etwas sperriger wird, lässt sich die Ladefläche durch Umklappen der geteilten Rücksitzbank variabel vergrößern. Der Gastank reduziert das Ladevolumen nicht, er ist in der Reserveradmulde untergebracht.

Nur 1.000 Euro Aufpreis

Bei der Integration des Gasantriebes ging man jedoch neue Wege: Die Gasanlage wurde so weit in das Gesamtkonzept des Fahrzeugs eingebunden, dass man das Gassteuergerät wie bei allen anderen Herstellern vergeblich sucht: Beide Betriebsarten, sowohl Gas als auch Benzin, werden von einem Steuergerät bedient. Genau hierbei sollte man aufhorchen: Durch solch eine Lösung könnten alle Hersteller die Preise für Autogasanlagen nochmals drastisch reduzieren, denn ein zusätzliches Steuergerät, die Montage und die teils aufwendige Abstimmung kosten Material und Arbeitszeit, die das Fahrzeug letztlich unnötig verteuern. Außerdem lässt sich so die Integration der oftmals exakten Füllstandsanzeige für Autogas besser integrieren.

Aufgrund des Preises und der Fahrzeugeigenschaften hegt Kia hohe Erwartungen an die Absatzzahlen der Flüssiggas-Variante. Acht bis zehn Prozent aller verkauften Picanto, so rechnet man, sollen europaweit mit Flüssiggas ab Werk ausgestattet sein. Zu optimistisch dürfte diese Markteinschätzung nicht sein, denn Kia wächst derzeit gegen den Trend einer rückläufigen Automobilindustrie und ein Fahrzeug, das gerade einmal 10.000 Euro kostet, günstig im Verbrauch, und dank der außerordentlichen langen Garantiezeit von sieben Jahren auch noch äußerst kostengünstig im Unterhalt ist, findet man nicht alle Tage.

Entscheidend für die Autogasbranche ist jedoch eines: Kia geht mit dem LPG-Picanto neue Wege indem die Kosten für die Gasanlage durch Serienfertigung und den Verzicht auf ein zusätzliches Steuergerät für Gas drastisch gesenkt werden. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, nach positiven Erfahrungen dieses Modell auch auf weitere Varianten zu übertragen. Das Know-how sollte in einem Autogasland, wie es Korea nun einmal ist, zweifellos vorhanden sein. Und die nur 1.000 Euro Aufpreis, die Kia für die Gasanlage verlangt, machen potenziellen Käufern die Entscheidung leicht.

Quelle: Das AutoGas Journal

Gesundheitschädliche Feinstaubemissionen können durch Autogas vermieden werden

Dieser Beitrag zeigt wieder die Vorteile vom Autogas im Bezug der Schadstoffe die durch das Autogas reduziert werden.

Autogasfahren schont Geldbeutel, Klima und die Gesundheit

Sie sind klein, tückisch, oftmals tödlich aber in jedem Fall vermeidbare. Partikelemissionen von direkt einspritzenden Ottomotoren. Um sie rankt sich das Gezänk der Umweltverbände und der Industrie, insbesondere im Hinblick auf die im September 2014 in Kraft tretende Abgasnorm Euro 6. Darin ist der Partikelausstoss festgeschrieben mit der Maßgabe, dass eben die DI-Motoren die zehnfache Menge an hochgradig gesundheitsschädlichen Feinstpartikeln ausstoßen dürfen als von der Leistung her vergleichbare Dieselmotoren. Hinfällig ist diese Diskussion jedoch dann, wenn man die Motoren statt mit Benzin mit Autogas betreibt, denn dann entfallen die gefährlichen Partikel fast vollständig. Außerdem reduziert sich der CO 2-Ausstoß in den meisten Fällen signifikant .

Um die ganze Aufregung um die ultrafeinen Partikel zu verstehen, muss man deren Entstehung und deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit kennen.

In der Evolutionsgeschichte kam der mit Mensch allerlei Staub in Berührung und konnte sich darauf einstellen: Bei jedem Atemzug wird Staub im Rachenraum, in den Bronchien und in der Lunge aus der Luft herausgefiltert und wieder ausgeschieden. Das Prinzip funktionierte so lange, bis durch verbrauchsoptimierte Verbrennungsmotoren derart ultra-feine Staubpartikel erzeugt wurden, bei denen die üblichen menschlichen Schutzmechanismen versagen. Sie gelangen in die Lunge, werden von ihr aufgenommen und über diesen Weg in die Blutbahn und damit in den gesamten Organismus. Je nach Art uns Zusammensetzung der lungengängigen Feinstpartikel sind diese in der Lage, Krankheiten bis hin zum Krebs zu verursachen. Das Umweltbundesamt kennt die Problematik seit 2006. Automobilclubs wie ADAC und VCD berichten immer wieder ausführlich darüber.

Eine ähnliche Problematik tauchte bereits auf, als die Automobilindustrie versuchte, die Dieselmotoren zu ,,kultivieren“: Sie gewöhnte ihnen das Nageln ab, hob die Leistung auf ein Vielfaches an und senkte mit allerlei technischen Tricks den Verbrauch. Doch wie so oft im Leben kann man das eine nicht ohne das andere bekommen und so veränderte sich die Abgassituation dramatisch. Um sie in den Griff zu bekommen, wurden teilweise sogar mit staatlicher Förderung Partikelfilter installiert. Die gleiche Situation steht uns jetzt bei den modernen DI-Motoren bevor, die heute fast ausschließlich bei den Benzinmodellen der Hersteller zum Einsatz kommen.

Partikel entstehen immer dann, wenn ein Kraftstoff-Luftgemisch unvollständig verbrennt. Bei den stark verbrauchsoptimierten DI-Motoren durch die Injektoren Kraftstoff fein zerstäubt in den Brennraum gegeben, der in den Zylinderwänden Tröpfchen bildet, die dann nicht vollständig verbrennen. Da auch der Katalysator sie nicht umzuwandeln vermag, gelangen diese Partikel in die Umwelt und werden durch die Atemorgane aufgenommen.

98,6 % weniger Partikel

Betreibt man den Motor jedoch nicht mit Benzin, sondern mit Autogas, ändert sich der Partikelausstoss dramatisch zum Positiven, da Autogas im Brennraum über gänzlich andere Verbrennungseigenschaften wie Benzin verfügt und zu einer vollständigen Verbrennung neigt. Beispielhaft hierfür sind die amtlichen Messungen, die BRC mit einem 1,6-Liter–GDI-Motor von Hyundai und einer Gasanlage der neuen LDI-Generation durchführte. Die Ergebnisse, die diese Messung zutage förderte, erstaunte sogar Spezialisten. Insgesamt wurde die Masse der gesundheitsschädlichen Partikel im Gasbetrieb um 74 % reduziert, die Anzahl der Partikel sogar um 98,6 %. Diese belastbaren Werte, die jeder Überprüfung standhalten, wurden im Beisein eines amtlich anerkannten Sachverständigen in einem zertifizierten Abgaslabor ermittelt. Sie zeigen deutlich: Wer mit Autogas unterwegs ist, schont nicht nur das Klima, sondern auch seine Gesundheit und die seiner Mitmenschen.

Um den gefährlichen Partikelausstoss bei DI-Motoren zu reduzieren, bleiben den Autoherstellern nur wenige Möglichkeiten. Da nicht davon auszugehen ist, dass demnächst alle DI-Aggregate mit Autogas betrieben werden, könnte man durch innermotorische Modifikationen versuchen, den Verbrennungsvorgang bei der Nutzung von handelsüblichem Benzin zu optimieren oder einen zusätzlichen Partikelfilter zu installieren.

Je kleiner, desto gefährlicher

Wie sich die Industrie auch dreht und wendet, beides kostet Geld und zumindest ein zusätzlicher Partikelfilter auch ein paar PS an Leistung. Deshalb wundert es nicht, dass die Lobbyisten der mächtigen Autoindustrie derzeit dagegen Sturm laufen. Sie wollen partout die Gesetzgebung dahin bringen, lediglich die Masse (PM) zu betrachten. Die wesentlich gefährliche Partikelanzahl ist nach ihrem Dafürhalten nur von zweitrangiger Bedeutung. Doch schon das Umweltbundesamt führte in seinen Publikationen immer wieder aus: ,,Je kleiner desto gefährlicher!“ Und genau diese Feinstpartikel werden in PN (Partikelanzahl) gemessen. Es bedarf also nicht unbedingt der Fähigkeiten eines ausgesprochenen Mathe-Genies, um zu begreifen, dass viele Kleinpartikel (PN) zwar nicht unbedingt auch viel Masse (PN) darstellen müssen, aber dennoch der Gesundheit erheblichen Schaden zufügen.

Was heißt das für die künftige Aufstellung von Autogas als Kraftstoff? Der alleinige Blick auf die CO 2-Werte ist nicht ausreichend, um Autogas in seiner Gesamtheit zu beurteilen. Zieht man zusätzlich die Feinstaub-Problematik zu Rate, zeigt sich, das Autogas gegenüber Benzin erhebliche Vorteile verfügt.  Neben den finanziellen Vorteilen, die Autogasfahrer genießen, sollte man klimatische und gesundheitliche Aspekte nicht unberücksichtigt lassen. Dann kann es künftig heißen: Wer Autogas fährt, schont den Geldbeutel, das Klima und die Gesundheit..

Quelle: Das AutoGas Journal

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