Autogasfahrer.ch

Autogas in der Schweiz

Der Honda E: Effizienz und Agilität im Stadtverkehr

Klein, Wendig und Elektrisch

Modern, einzigartigim Desgin, und fortschritlich in den Funktionalität: Der neue Honda e lässt tatsächlich keine Wünsche beim modernen, hochmobilen und vor allem elektro-Fahrer von heute offen. Das einstmals als Konzeptstudie gestartete Auto zeigte Honda nunmehr auf der IAA in Frankfurt als Serienmodell, das ab September bestellt werden kann. Das Modell überzrugte auf der Messe Fachleute wie Verbraucher gleichermassen und empfahl sich als verlässlicher und technisch ausgereifter Begleiter für die pulsierende Stadt und ihr Umfeld. Der Honda e bildet der Beginn einer gross angelegten Elektrifizerungsoffensive, bei der alle in Europa angebotenen neuen Modelle bis 2025 ,,unter Strom“ gesetzt werden.

Wer sich dem Fahrzeug nähert, endeckt sofort die grosse Menge an feinen Designeelementen. Ein Blick auf die Spezifikationen zeigt einen ausgereiften E-Motor und ein erstklassiges Angebot an vernetzten Diensten. Alles deutet auf ein hochmodernes E-Fahrzeug hin, dass zusätzlich durch die Nutzung der praktischen und vor allem verbraucherfreundlichen App ,,MyHonda+“ ideal sich auf die neue elektromobile Epoche einstellt.

Bereits der Motor mit Akku, das Herzstück des schmuken Stadteruisers, ist konsequent auf das Fahren in der City ausgerichtet. In gleich zwei Leistungsstufen, nämlich mit 100 kW (136 PS) und 113 kW (154 PS), leistet der Akku den elementaren Beitrag zu zügigem Fahren. Auch die anderen Werte sind beachtlich: Die Lithium-Ionen-Batterie des Honda e bietet 35,5 kWh Kapazität, lässt sich per Typ-2-AC-Anschluss oder per CCS2-DC-Anschluss laden und liefert Strom für eine Reichweite von bis zu 220 Kilometer mit nur einer Ladung. Das völlig ausreichend für das tägliche Pendeln zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, die Einkäufe oder die Tour zu Kindergarten, Sportstätte oder Freunden. Unterstützt wird der Fahrer dabei vor allem durch den Hinterradantrieb, der darauf ausgerichtet ist den Lenkeinschlag der Vorderräder zu vergrössern. Das führt zu einem kleinen Wendekreis und gibt dem Fahrer dadurch das Gefühl grosser Wendigkeit, Agilität und vor allem hoher Fahrdynamik im Innenstadtbereich, die schlimmstenfalls durch ständiges ,,Stop and Go“ zunichte gemacht werden kann.

Dem allerdings beugt der Honda e aktiv vor, und zwar durch das so genannte ,,One-Pedal-Driving“. Damit ist das Beschleunigen und Verzögern nur mit dem Fahrpedal gemeint: Wird es gedrückt, beschleunigt der Honda e wie gewohnt; beim Lösen des Pedals erfolgt eine automatische Bremsung. Wenn’s dann zügiger voran gehen muss – kein Problem. Das direkt bereitstehende Drehmoment von 315 Newtonmetern verleiht dem Honda e einen kraftvollen Antritt, was sich unter anderem im Sprint zeigt: Von 0 auf 100 km/h absolviert das Elektrofahrzeug diesen in zirka acht Sekunden.

Nicht unerheblich für den Convenience-Charakter des Fahrzeugs ist die Zeitspanne, mit der das Aufladen der Batterie von statten geht. Wenn’s mal schnell gehen muss, reichen 30 Minuten, um die Batterie des Honda e bis auf 80 Prozent wieder zu füllen. Auch wenn der Fahrer die Wallbox oder eine dortige Haushaldsteckdose für das Laden vermutlich bevorzugen wird.

Conneectivity gebaart mit Convenience

Sehr ausgebrägt zeigt sich der Connvenience-Charakter vor allem bei den vernetzten Diensten und den Kameras, die die Aussenspiegel ersetzen. Im Innenraum können die Connectivity-Dienste vor allem über den Touchscreen oder per Sprachsteuerung aktiviert werden. Dafür nutzt der Fahrer den Honda Personal Assistant – einen intuitiven Sprachassistenen mit künstlicher Intelligenz (KI), der mit einem guten Kontextverständnis selbst natürliche Unterhaltungen ermöglicht und den Zugriff auf verschiedene Online-Services gewährt. Wenn der Assistent durch ein ,,OK Honda“ aktiviert wurde, können jederzeit Fragen gestellt oder Anweisungen gegeben werden. Das System erweist sich dabei im Laufe der Zeit lernfähig und stellt sich auf Stimme und Stimmlage des Fahers immer besser ein, so dass der Assistent immer gezieltere Antworten geben kann. Die direkt vor dem Fahrer platzierte, 8,8 Zoll grosse TFT-Instrumentenanzeige liefert alle wichtigen Fahrzeuginformationen wie Energie- und Ladestatus, Fahrmodus sowie Details zu den Sicherheitssystemen.

Klassiker und Retro Knaller

Ins vollekektrische Geschäft steigt Honda spät ein – der knuddelige Prototyp ,,e“ ist voller Anklänge an die erfolgreichsten Zeiten der Marke. arrive wagt eine Prognose, ob die Elektro-Strategie der Japaner aufgehen kann.

Wer sich mit Autos auskennt, erblickt in dem adretten Gefährt, dass uns die Presse-Profis des Herstellers Honda da präsentieren, einen alten Bekannten: Mit seiner kompakten Form, seinen klaren, gar nicht hypermodernen Linien und seinen runden Frontscheinwerfern wirkt er wie ein Wiedergänger des Honda Civic aus den 70er Jahren. Der Civic, schon damals ein Player in der Millionenliga, hat sich über 19 Millionen mal weltweit verkauft. Er war immer ein wichtiger Umsatzbringer für den Konzern, den Soichiro Honda 1948 mit der Idee begründet, Fahrräder mit Benzinmotoren auszustatten, und der heute nicht nur der grösste Motorradproduzent, sondern auch der grösste Motorradhersteller der Welt ist mit einer Produktion von rund 22 Millionen Motoren – pro Jahr!

Da wird es höchste Zeit, dass auch Honda über den reinen Benzin-Motor hinaus weiterdenkt – wobei angemerkt werden muss, dass  ein Auto namens Insight eines der ersten Hybrid-Fahrzeuge überhaupt war, das nach Europa kam. Auch die erste Kleinserie des Wasserstoff-Autos Clarity war lieferbar, bevor es hier überhaupt Tankstellen dafür gab. ,,So ähnlich muss ein Apple-Auto aussehen“, rief ein begeisterter Kollege aus, als er den e-Prototypen in weiss, cooler Beleuchtung und spartanischer Umgebung erblickt – in der Tat, einige Elemente der Designphilosophie des Handygianten aus den USA und dieses japanischen Autos ähneln sich: Klare Linien, intuitive Benutzerführung und die erklärte Philosophie ,,Keep it simple and clean“ gehören dazu. Man hat das Gefühl, sich dieses Fahrzeug schnell erschliessen zu können, ohne lange darüber nachzudenken. Der ,,weisse Bereich“ ist am Ende natürlich in mindestens fünf bunten Farben je nach Geschmack der Kundinnen und Kunden erhältlich, aber es gibt einen unveränderlichen ,,schwarzen Bereich“, der für Funktionalität steht: Leuchten, Tür-, Motorhauben- und Heckklappengriffe, die vielen Kameras und Sensoren am Auto, sein Radarsystem, der Ladestecker und einiges mehr befinden sich sozusagen klar getrennt in diesem Bereich. Aussenspiegel hingegen sucht man vergeblich – Bilder der Umwelt des Fahrzeuges werden auf Bildschirme an den Aussenseiten des Cockpits projiziert. Auch der Innenspiegel funktioniert ähnlich: Immer dann, wenn das Orginal-Spiegelbild zu dunkel, zu hell oder von aufgetürmtem Gepäck gestört wird, schaltet man einfach auf Rückkamera und erhält ein Echtzeitpanorama, das beim Beobachten, Einparken oder mit diversen Daten hilft.

Der Innenraum ist gemütlich: Echte Wohnraumatmosphäre, diverse Leucht-Spots im Dachhimmel, durchgehende Rückbank und Rücklehne vermitteln ein einzigartiges Sofagefühl, wie man es in den Autos der 70er Jahre kannte. Fahrer und alle Passagiere sind über USB, HDMI und ein eigenes Bord-WLAN mit der Aussenwelt verbunden, aber auch ein ganz normaler 230 Volt-Stecker ist Standard, wer sich also die Haare föhnen oder einen Toaster anscliessen möchte… nicht empfohlen, aber möglich…

Der nächste Schritt: Autonomie des Honda E

Die kompakte Bauweise sowie die Unterbringung des Akkus im kompletten Unterboden ermöglichen dem Auto einen Wendekreis von unter 9 Meter, das Ding dreht – gefühlt – fast auf dem Teller. Der Honda e ist als echtes Stadtauto konzipiert, seine Konstrukteure versuchen gar nicht erst, irrationale und dort gar nicht nötige Höchstleistungen zu verstecken: rund 100 PS, ein bärenstarkes Drehmoment von 300 Nm und eine Reichweite von gut 200 Kilometer bei normaler Fahrweise sind für diesem Einsatzbereich mehr als ausreichend. Der Akku lädt sich bei einer Kaffepause von rund 30 Minuten auf rund 80 % seiner Gesamtkapazität auf. Bei den elektronischen Assistenten sind alle üblichen Verdächtigen erhältlich – teilautonomes Fahren ist damit möglich, die Frage nach Vollautonomie beantwortet die Honda-Ingenieure schmuzelnd mit ,,Daran arbeiten wir“. Man muss es ihnen glauben, denn Honda ist die Firma, die seit über 10 Jahren einen humanoiden  Roboter namens ,,Asimo“ pflrgt und weiterentwickelt  – in seiner neusten Version kann er so rennen, dass kurzzeitig seine Füsse den Boden nicht berühren, und sich nach einem Sturz eigenständig wieder aufrappeln – künstliche Intelligenz und grosse Datenmengen stellen keine Hürde für Honda dar.

Zwischen Prototyp und serirnreifer Version des ,,e“ wird nur wenig Zeit vergehen – der Wagen ist längst online reservierbar, kann von September 2019 ab in der Serienversion bei ausgesuchten Händlern angeschaut werden und wird ab März 2020 an die rsten Käufer ausgeliefert. Ein ganz feines Auto – und augenscheinlich der Start in eine neue Ära von Honda.

Technische Daten des Honda e-Prototyp

Motor

Heckentrieb-Elektromotor

Akku

ca. 36 kWh

Reichweite

ca. 200 km WLTP

Leistung

ca. 100 PS

Drehmoment

ca. 300 Nm

Wendekreis

unter 9 Meter

Vorbestellen unter

reservieren.honda.de/de/reservation

Erstauslieferung

2020

Preis in Europa

ca. 35 – 40.000 Euro

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Moblität der Zukunft

Alex Testet Tesla Model 3

Der grosse Fahrbericht

Nachdem das Model schon seit einem Jahr in den Vereinigten Staaten seine ersten Kunden gefunden hat, ist es nun seit Februar auch auf Europas Strassen zu Hause. Als langjähriger Model-S-Fahrer habe ich wirklich viele Erfahrungen mit Tesla und deren spannenden Elektroautos sammeln können. Jetzt haben meine Geschäftspartner Chris und ich uns auch ein Model 3 zugelegt, das schon vor seiner Ankunft mit einer emotionalen Hypothek belastet war, weil leider auch der Auslieferungstermin unseres Fahrzeuges um mehrere Wochen überschritten wurde. Wir wussten ja, dass diese verhältnismässig junge Autofirma mit den vielen Auslieferungen viel zu stemmen hat – diese Verzögerung allein wäre für mich noch zu entschuldigen gewesen. Doch wenn man selbst auf Nachfragen per Mail und Telefon nicht oder nur in homöopatischen Dosen mit Informationen versorgt wird, steigt schon manchmal das Frustlevel. Nachdem der vereinbarte Termin verschoben wurde, war es dann endlich soweit. Ich erinnerte mich an die Auslieferung meines ersten Tesla. Als ich das Model S vor drei jahren abhpolte, nahm man sich viel Zeit, das Auto unter einem schicken Tuch versteckt war, das ich dann runterziehen durfte, wurde ausführlich erklärt, alles passte, die Freude war riesig.

Dieses Mal hatten viele der Abholer teilweise mehrere Jahre auf diesen Tag gewartet, die Stimmung hätte eigentlich Juchzen und Jubel sein müssen, doch sie blieb verhalten: Chris und ich, sowie viele andere Neukunden mussten nämlich erstmal auf Ostereier-Suche gehen: Wir kannten unser Kennzeichen und mussten unser Auto unter vielen ähnlich aussehenden selbst finden! Skurril, aber irgendwie auch lustig. Ein kleines besonderes Schmankerl bei unserem Auto war dann, dass das Nummerschild mit dem TüV Aufkleber vorne statt hinten angebracht wurde.

Ins chaotische Bild, das Tesla schon in der Wartezeit geboten hatte, passte auch, das die Kunden ahnten, das manche Autos mit dem ein oder anderen Makel an den Kunden gegeben wurde. Wir standen also mit einer Checkliste vor unserem neuen Auto und suchten nach Lackschäden, Verschmutzungen und anderen Mängeln.

Laden am Supercharger dauert nur ca. 20 Minuten

Einige hatten Glück und konnten erleichtert vom Hof rollen. Das ein oder andere Tesla-typische ungenaue Spaltmass ist ja kaum mehr eine Erwähnung wert. Chris und ich gehörten leider zu den weniger glücklichen. Negativhighlight war ein grosser Lackpickel hinten am Auto, der Innenraum war leicht verschmutzt und das Typ 2-Ladekabel war nicht dabei, worauf uns ein anderer Abholer, dem das auch auffiel, glücklicherweise noch hinwies: Schlussendlich wurden alle unsere Mängel schriftlich festgehalten mit dem Versprechen, sie in nächster Zeit zu korrigieren. Nach diesem wenig erfreulichen Beginn sind wir das Auto inzwischen aber über einen Monat gefahren und inzwischen stellt sich die Begeisterung ein: Reichweite, Beschleunigung und Fahrverhalten dieses Auto verdeutlichen, was die noch junge Elektromobilität heute schon kann und wie dynamisch sie sich entwickelt. Schon mit der Reichweite meines Model S 90D bin ich zufrieden, aber unsere Long Range-Version des Model 3 toppt das: Der Akku ist mit 75 Kilowattstunden zwar kleiner, aber wir kommen damit weiter, da Model 3 deutlich effizienter mit der Energie im Akku umgeht. Im Frühling wo man die Heizung und Klimaanlage selten einsetzt, kommen wir mit einer Akkuladung rund 400 Kilometer weit, auch bei flotter Autobahnfahrt mit Tempo 130 km/h. Und das Nachladen geht blitzschnell: ein Ladestopp am Supercharger dauert nur circa 20 Minuten, dann ist der Akku voll genug für die Weiterfahrt. Fazinierend an dem Wagen ist vor allem der Autopilot, der sich über die letzten Jahre stark weiterenwickelt hat: 8 Kameras, Radar und Ultraschall-Sensoren kutschieren uns zuverlässig fast vollautonom über die Autobahnen dieses schönen Kontinents und parken das Auto von alleine ein. Selbstverständlich bin ich immer aufmerksam am Steuer falls die Technik doch mal menschliche Hilfe braucht, aber das war bei unserem Model 3 nicht der Fall.

Schon die Technik des Autopiloten bei meinem Model S war begeisternd, doch der hat alle paar hundert Kilometer schon mal Fahrfehler gemacht. Nun sind Hard- und Software auf einem spürbar neuen Level – darüber kann es kaum zwei Meinungen geben, in diesem wichtigen Zukunftsfeld ist Tesla deutlich weiter als andere Anbieter.

Desgin ist bekanntlich Geschmacksache. Die einen mögen es, die anderen finden esoptisch zu brav, die Proportionen der Schnauze ungewohnt. Finde das Model 3 von aussen nicht so sexy wie Model S. Den Innenraum beschreibt das Wort minimalistisch am zutreffendsten. Das Lenkrad und ein 15 Zoll Bildschirm für alle Funktionen, das wars im Prinzip auch schon. Selbst das Handschuhfach wird über das Display geöffnet. Das Bedienkonzept geht auf. Ein grosser Touchscreen mit einem durchdachten Menü ist intuitiver als 100 verschiedene.

Platz fünf und mehr Platz als man denkt

Knöpfe und mit ein wenig Übung findet man das Radio auch während der Fahrt aus dem Augenwinkel. Nur manchmal fehlt ein zweites kleines Display hinter dem Lenkrad für Navi und Dacho – immer leicht nach rechts unten zuschauen, ist gewöhnungsbedürftig. Chris, der das Model S nicht gewohnt ist, findet es aber optimal gelöst und braucht weder einen zweiten Bildschirm noch ein Head-up-Display.

Bin ein grosser Fan elektrischen Fahrens. Wie leise und trotzdem spritzig E-Autos antreten und das ohne lokal Emissionen auszustossen! Model 3 zaubert mir regelmässig ein Lächeln auf die Lippen, wenn es in gut vier Sekunden von null auf hundert spurtet. Dank der schweren Akkus hat es einen tiefen Schwerpunkt und liegt robust auf der Strasse. Das Lenkrad ist auffallend klein, liegt aber gut in der Hand und eignet sich hervorragend auch für sportliche Kurvenfahrt. Beim Fahrspass spielt Model 3 definitiev in der Champions League. Wie alltagstauglich ist der Wagen? Geht der Spass auf Kosten des praktischen Nutzens? Vorne haben auch 2 Meter grosse Menschen Platz und auf der Rückbank finden drei weitere Erwachsene Platz. Mit 425 Liter Kofferraumvolumen sollten Einkäufe, Ausflüge und Urlaube gut machbar sein, denn es gibt dort, wo bei Verbrennern ein grosser Motor sitzt, noch einen zweiten kleinen Kofferraum, den so genanten ,,Frunk“ (Front-Trunk).

Eine Art Fazit

Das Tesla Model 3 ist auf jeden Fall ein ganz besonderes Auto mit superminimalistischen Desgin. Für mich klar ein vollwertiger Tesla, der sich keineswegs vor den teuren S und X Modellen verstecken muss. Aktuell, wie viele andere Tesla Fahrer auch, besorgt, was Qualität, Service und Kommumikationsstandards des Hauses betrifft. Hoffe dort auf Besserung – die Marke, das Auto und der Fahrspass damit sind es wert.

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Opel Corsa-E

Ein deutliches Statement

Opel war früh dran mit der Elektromobilität – den Probeläufen folgt jetzt die Kür mit dem dynamischen Kleinwagen: Vorhang auf für den Corsa-e

Die Rüsselsheimer Autobauer haben ihr Image in den letzten Jahren ordentlich aufpoliert. Vergessen die Zeiten, in denen die Fahrzeuge nicht mehr den Weltstandards genügten – die Qualität der Produkte spielt dank Top-Desgin und modernster Fertigungstechniken längst oben mit.

Eine straffe Neuausrichtung und die Allianz mit dem französischen Autogiganten PSA sowie der Wille zur Erhaltung der deutschen Auto-Ikone brachte Opel in den vergangenen zwei Jahren ein ganzes Paket moderner Neuentwicklungen. Auch viel gelobte Elektro-Anstregungen waren darunter, grosse Stückzahlen aber nicht möglich, da die noch aus der Ära mit GM stammten. Der Corsa-e wird das ändern. Er ist ein Projekt, das auf der PSA-Plattform CMP (Common Modular Plattform) entstand, ein Grossteil der Ingennieursleistung dazu stammt aus Rüsselsheim – der Corsa-e ist ein echter Opel, dynamisch und direkt. ,,Das wird ein Elektro-Volksauto“, sagte Opel-Boss Michael Logscheller bereits im Vorwege – eines, wovon Opel ab 2020 nennenswerte Stückzahlen produzieren und zu einem sehr guten Preis von voraussichtlich unter 30.000 Euro liefern wird. Bestellbar ist er seit Anfang Juni 2019, als im Stammwerk seine offizielle Vorstellung stattfand. Der Corsa-e wird mehr als Opels Beitrag zur Elektromobilität und zur CO2-Minderung: Es wird der Startschuss in eine neue Generation elektrischer und teilekektrifizierter Fahrzeuge des Konzerns.

Der 136 PS starke Kleinwagen ist cityfreundliche 4,06 Meter lang, hat ein starkes Drehmoment von 260 Nm, eine 50 Kilowattstunden atarke Batterie, die ihn an der Ampel in nur 2,8 Sekunden von 0 auf 50 km/h katapultiert und im normalen Fahrbetrieb mit nur einer Batterieladung 435 Kilometer weit bringt, nach der strengen WLTP-Norm über 330 Kilometer.

Ein Elektro-Volksauto

Ein Top-Wert, für den überwiegenden Teil aller automobilen Anforderungen mehr als ausreichend. Neben den Möglichkeiten, den Wagen an der Haus-Steckdose oder an einer Wallbox anzudocken, gehört ein Schnelladekabel zum Serienumfang. An der entsprechenden Ladesäule – von denen man an deutschen Autobahnen 2020 genug finden wird, ist man in ein bis zwei Stunden fit für die nächste Etappe, der Corsa-e ist damit urlaubstauglich.

Drei Fahrmodi, eco, normal oder sport, sowie der Einsatz einiger der zahlreichen Assistenten entscheiden dann über die exakte Reichweite. Zudem lassen Aluminium und konsequenter Leichtbau das Gesamtgewicht des Wagens inklusive Batterie auf unter 1.000 Kilo schmelzen. Opel macht auch Schluss mit dem Misstrauen gegenüber der Akku-Lebensdauer: Es gibt 8 Jahre Garantie. Kleiner Wagen, grosser Aufschlag: Von 2024 an wird es im Rüsselsheimer Portfolio kein Auto mehr geben, das nicht mindestens einen Hybrid-Motor hat, alle Produktlinien werden entsprechend umgestellt. Zeitgleich mit dem Corsa-e ist der Grandland X Hybrid4 orderbar, ein Allrad-Bolide mit einer Systemleistung von 300 PS. Dieses neue Flaggschiff des Konzerns wird Anfang 2020 zu den ersten Kunden rollen.

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

E-Auto mit Seele

Mia San Kia

Mit dem neuen E-Soul hat Kia das fast ideale Elektro-Auto gebaut, findet Arrive-Mitherausgeber Willy Loderhose. Nicht zu gross, geräumig, Reichweitenstark und mit viel Charakter, schade, dass es (noch) nicht viele davon gibt.

Gleich zu Beginn eine gute und eine schlechte Nachricht: Der Kia Soul ist ein ganz tolles Auto, fertig durchkonstruiert, ausgereift, fahr-, und lieferbar – theoretisch. Praktisch, so bestätigt es Kia-Deutschland-Chef Steffen Cost bei der Deutschland-Premiere des Autos, gibt es in Deutschland bereits 8.000 potentielle Käufer dieses intressantes Gesamtpakets, ausgeliefert werden 2019 aber nur einige hundert. Für das Jahr 2020 sieht es etwas besser, aber noch lange nicht gut aus. Das liegt zum einen am plötzlich aus dem Dornröschenschlaf erwachten politischen Interesse an der Elektromobilität und der Tatsache, dass koreanische Batterien-Zulieferer wie Samsung und Co. derzeit ebensowenig können wir Ihre europäischen Wettbewerber, die sich alle gleich schwer tun mit verantwortlicher Rohstoff-Förderung.

Das soll sich ändern, doch selbst Cost kann keine verlässlichen Zahlen nennen – ein Grund dafür, warum die Neu-Vorstellung dea Fahrzeugs nicht mit dem gleichen Hurra erfolgt wie für jene, in die keine oder nur Haybrid-Batterien verbaut sind. Immerhin hat kaum ein Autohersteller so viel Erfahrnng mit der Elektromobilität wie Kia, Konzernbruder Hyundai eingeschlossen. Die Koreaner haben Hybrid-Fahrzeuge, Hybride, Plug IN-Hybride, Wasserstoff-Autos und rein batterieelektrische betriebene Fahrzeuge, allesamt auf ausgereiften Plattformen, mit sehenswertem Design und einem ansehnlichen Vertriebsnetz.

Der Kia-Soul also hat, was längst nicht alle Autos heute haben: Ein unverwechselbares Desgin zwischen Kasten, Kante, Knuffigkeit und Kunst. Dieses Fahrzeug ist ein Statement, erst recht, wenn man es in einer der sechs zweifarbig lackierten Versionen bestellt. Keine Option hingegen ist es mehr, dieses Fahrzeug in Europa mit einem Verbrennungsmotor zu betellen, denn der E-Soul, Kias ,,Urban Crossover“, eine Mischung SUV und Mittelklasse-Van, die aufgrund ihres niedrigen Schwerpunktes, der damit leicht erhöhten Sitzposition und des grosszügigen Raumangebotes einen sehr praktischen Kompromiss darstellt, ist nur noch als reiner E-Auto zu haben. Europa-Chef Herrera: ,,Kia ist inzwischen einer der weltweit führenden Hersteller, was Elektrifizierung anbetrifft. Jeder achte in Europa verkaufte Kia hatte 2018 bereits einen Elektromotor – Tendenz stark steigend.“ Der Soul reiht sich da nahtlos ein und ein weiterer Grund, einen zu bestellen, könnte auch sein umfangreiches Garantieangebot sein: 7 Jahre, 150.000 Kilometer – auch auf E-Motor und Akku, soviel gibt es nirgendwo sonst. Heute können potentielle Intressenten zwischen einer Langstrecken-Ausführung mit 64 kWh oder einer Standard-Ausführung mit 39 kWh wählen, beide deutlich agiler als der E-Motor im Vorgängermodell Soul-EV: das Drehmoment beträgt jetzt 395 Newtonmeter.

Der Lithium-Ionen-Akku ist wesentlich dichter konstruiert als beim Soul-EV, seine Bauform ist kompakter, er speichert jetzt 25 % mehr Energie. Die starke Version hat 204 PS und fährt bis zu 452 Kilometer ohne Nachladen. Das ist ein eropäischer Bestwert – von 0 auf 100-Spurt in unter acht Sekunden ganz zu schweigen. Auch die Standard-Version ist alles andere als langsam, wichtiger ist ist hier das gleiche starke Drehmoment und die Reichweite von knapp 300 Kilometern (alles nach dem neuen, strengen WLTP-Standard). Ist der Akku trotzdem mal fast leer, schafft das CCS-Ladesystem an eienem 100-kW Schnell-Lader, ihn in nur 42 Minuten wieder von 20 auf 80% zu bringen. Eine gute Ladeapp vorausgesetzt, ist die Fahrt von Flensburg nach München in fast dem gleichen Tempo möglich wie mit einem Verbrenner, zumal clevere Fahrer die Rekuperations-Technologien solcher Autos nicht nur kennen, sondern auch zur Reichweitenmaximierung nutzen. Dieser dient auch der Wärmepumpe, die z. B. die Aircondition für Fonds- und Beifahrersitze abschaltet, wenn sie nicht genutzt wird und damit Energie spart.

Nutzwert und Luxus zum Top-Preis

Als besonders innovativ präsentiert sich das neue Kia-Telematik-System, das die Piloten stets mit aktuellen Informationen versorgt, bedienbar über den Touchscreen und verbunden mit dem Smartphone. Der riesige 10,25-Zoll-Bildschirm versorgt Sie also stets mit Live-Daten wie Wetter, Verkehrsfluss, den nächsten Ladestationen oder Parkmöglichkeiten. Bei Assistenten sind die üblichen Verdächtigen längst serienmässig: drei verschiedene Kollionswarner, eine intelligente Cruise-Control, ein Aufmerksamkeits-Assistent, der Sie vor dem Einnicken bewahrt oder davor, aus der Spur zu fahren, die Beleuchtung falsch eingestellt zu haben, den Abstand zum Vorausfahrenden zu halten, an der richtigen Stelle zu bremsen und und und. Wer es mag, fährt mit dem Soul also praktisch bereits teilautonom und assistentengeschützt, zur Not hilft immer der Blick auf den Monitor, denn auch zahlreiche Kameras überwachen das Geschehen vor, seitlich und hinter dem Fahrzeug.

Sechs Airbags, darunter Side-Bags mit Überschlag-Sensor sorgen für passive Sicherheit, Traktion- und elektronische Stabilitätskontrolle ergänzen dies.

Fahrer und Passagiere geniessen ein ausserordentliches Sounderlebnis, optimal sogar das ,,Sound Mood Lighting System“, das die Ambient-Beleuchtung im Rhytmus der Musik nach individuell einstellbarer Farben tanzen lassen kann. Kabelloses Handy-Laden, Head-Up-Display mit vielen porjizierten Informationen sind ebenfalls orderbar – nicht selbstverständlich in diesem Segment. Und wie fährt sich der e-Soul nun? Nach der positiven Erfahrung mit dem grösseren Schwestermodell Kia-Niro war der arrive-Tester skeptisch, ob sich dies bei etwas niedrigem Schwerpunkt und diesem charaktervoll, kastigen Design würde wiederholen lassen. Alles gut! Der Wagen lief fast wie von selbst, das Fahrerlebnis, besonders bei braven urbanen Geschwindigkeiten war ausgewogen  und uananstrengend und das bei einem Fahrzeug, das fast die Nutzlast eines klassischen Kombis hat und jede Menge Stauraum.

Wie gesagt: Eine Seele von Auto, der Soul wurde seinem Namen gerecht. Wenn man bedenkt, dass hier so viel Reichweite, Nutzwert und Luxus zum halben Preis eines der bisherigen E-Klassiker erhältlich ist, ist es ein Jammer, das man möglicherweise nicht sofort einen bekommt, wenn man einen bestellt.

Technische Daten Kia e-Soul

Motor

Eelektromotor 100 kW / 150 kW

Batteriekapazität kWh

39/64

Akku

Lithium-Ionen-NiroPolymer-Batterie

Verbrauch Wattstunden / km

157

Leistung

136/204 PS

max. Drehmoment

395 Nm

Höchstgeschwindigkeit

155/167 km/h

0-100 km/h

9,9/7,9 Sekunden

CO2-Emissionen

0

Länge x Breite x Höhe

4.195 x 1.800 x 1.605 mm

Radstand

2,60 m

Preis

ab 35.000/39.000 Euro

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Modelle, Preise, Reichweite der Elektrautos

Elektroautos im Überblick

Der Markt der Elektrofahrzeuge wächst und wächst. Da fällt es ganz schön schwer, den Überblick zu behalten.  Mit unserer Liste an dieser Stelle des Heftes behalten Sie ab sofort immer den Durchblick.

1.

Alle bis 40.00 Euro

Die Reinen Stromer

Renault Zoe

Fünftüriger und fünfsitziger Kleinwagen

Lithium-lonen-Batterie 22,0 kWh / 41 kWH

Leistung 65 kW (88 PS) / 80 kW (109 PS)

Drehmoment 225 Nm

0-100 km/h 13,2 (11,3) s

Reichweite 316 (300) km

Höchstgeschwindigkeit 135 km/h

Ladetauer Standard: ca. 25 h bis 100 %

(41-kWh-Variatne)

Schnellader: 1.40 h

Länge 4,08, Breite 1,73, Höhe 1,56 m

Kofferraumvolumen 338 l bis 1.225 l

Preis ikl. Batterie ab 31.900 (35.900) Euro

ab 21.900 Euro (zzgl. Batteriemiete ab 59 Euro im Monat)

Nissan Leaf

Fünftüriger und fünfzitiger Kompaktwagen

Lithium-lonen-Batterie 40 kWh

Leistung 110 kW (150 PS)

Drehmoment 320 Nm, 0-100 km/h 7,9 s

Reichweite 285 km

Höchstgeschwindigkeit 144 km/h

Schnellader: ca. 40 min. bis 80 %

Standard: ca. 16 h bis 100 %

Länge 4,49, Breite 1,79, Höhe 1,54 m

Kofferraumvolumen 355 bis 415 l

Preis ab 31.950 Euro

Smart EQ Fortwo Cabrio

Dreitüriges und zweisitziges Cabrio

Lithium-lonen-Batterie 17,6 kWh

Leistung 41 kW (60 PS)

Drehmoment 160 Nm 0-100 km/h 11,5 s

Reichweite 160 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Ladetauer

Stantard: ca. 6 h bis 80 %

Wallbox: 40 min. bis 80 %

Länge 2,69, Breite 1,66, Höhe 1,55 m

Kofferraumvolumen 260 bis 350 l

Preis ab 25.200 Euro

E-Golf

Fünftüriger und fünfsitziger Kompaktwagen

Lithium-Ionen-Batterie 35,8 kWh

Leistung100 kW (136 PS)

Drehmoment 290 Nm, 0-100 km/h: 9,6 s

Reichweite 300 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 150

Schnellader: ca. 45 min. bis 80 %

Standart: ca. 17 h bis 100 %

Länge 4,27, Breite 1,80, Höhe 1,48 m

Kofferraumvolumen 341 bis 1.231 l

Preis ab 25.900 Euro

Tesla Model 3

Fünftüriger und fünfzitziger Kompaktwagen

Lithium-Ionen-Batterie 50 kWh / 80,5 kWh

Leistung Standard k. A. / 211 bis 358 kW

(287 bis 487 PS)

Drehmoment k. A. (525 Long Range)

0-100 km/h ca. 5,7 s (Standard-Variante)

Reichweite 354 km (EPA)

499 km (EPA, nach 211-358-kW-Varianten)

Höchstgeschwindigkeit 209 km/h

(bis 250 km/h in Long-Range-Allrad-Performrance- Variante) km/h

Schnellader: ca. 30 min. für 274 km

Wallbox: ca. 8 h bis 100 %

Länge 4,70, Breite 1,93, Höhe 1,44 m

Kofferraumvolumen k. A.

Preis ab 35.000 US-Dollar

E.GO Mobil Life

Fünftüriger und fünfsitziger Kompaktwagen

Lithium-Ionen-Batterie 14,9 kWh /17,9 kWh / 23,9 kWh

Leistung 20 kWh (27 PS) / 40 kW (54 PS) 40 kW (54 PS)

Drehmoment k. A.

0-100 km/h

0 auf 50 km/h: 7,7 (4,7 / 3,4) s

Reichweite 121 (142/184) km

Höchstgeschwindigkeit 116 (130/152) km/h

Ladetauer

Standard: ca. 5,4 (7,3/9,8) h bis 100 %

Länge 3,35, Breite 1,70, Höhe 1,57 m

Kofferraumvolumen k. A.

Preis ab 15.900 (17.400/19.900) Euro

BMW I3

Fünftüriger und viersitziger Kleinwagen

Lithium-Ionen-Batterie 33,2 kWh

Leistung

125 kW (170 PS) / 150 kW (204 PS)

Drehmoment 250 Nm 0-100 km/h 7,3 / 6,9 s

Reichweite 300 km (280, jeweils nach NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit  150 (160) km/h)

Schnellader: ca. 40 min. bis 80 %

Ladetauer Standard: ca. 11 h bis 80 %

Länge 4,01, Breite 1,77, Höhe 1,60 m

Kofferraumvolumen 260 bis 1.100 l

Preis ab 37.550 (41.150 Euro)

Hyundai Kona Electric

Füntüriges und fünfsitziges Kompakt -SUV

Lithium-Ionen-Batterie 39,2 kWh / 64 kWh

Leistung 100 kW (136 PS) / 150 kW (204 PS)

Drehmoment 395 Nm 0-100 km/h 9,7 (7,6) s

Reichweite 312 (482) km)

Höchstgeschwindigkeit 155 (167) km/h

Schnellader: ca. 54 min. bis 80 %

Standard: 23,7 h bis 100 % (150 kW-Variante)

Länge 4,18, Breite 1,80, Höhe 1,57 m

Kofferraumvolumen 322 bis 1.114 l

Preis ab 34.00 (39.000 Euro)

Nissan E-NV200 Evalia

Fünftüriger und fünfsitziger Kompaktwagen

Lithium-Ionen-Polymer-Batterie 40 kWh

Leistung 80 kW (109 PS)

Drehmoment 254 Nm, 0-100 km/h k. A.

Reichweite 200 km/h

Höchstgeschwindigkeit 123 km/h

Schnellader: ca. 60 min bis 80 %

Wallbox: ca. 8,5 h bis 100 %

Länge 4,56, Breite 2,01, Länge 1,85 m

Kofferraumvolumen 3,1 Kubikmeter (keine Literangbe)

Preis ab 43.433 Euro

Renault Twizy 45

Fünftüriger und Funfsitziger Kompaktwagen

Lithium-Ionen-Batterie 6,1 kWh

Leistung  4 kW (5,5 PS) / 8 kW (11 PS)

Drehmoment 33/57 Nm, 0-100 km/h 9,9 (6,1) s

Reichweite 100 (90) km

Höchstgeschwindigkeit 45 (80) km/h

Ladetauer k. A.

Länge 2,34, Breite 1,38, Höhe 1,54 m

Koffrraumvolumem 31 l

Preis ab 11.680 Euro (6.950 pus Batteriemiete ab 50 Euro/Monat)

Opel Ampera-E

Fünftüriger und fünfsitziger Kleinwagen

Lithium-Ionen-Batterie 60 kWh

Leistung 150 kW (204 PS)

Drehmoment 360 Nm, 0-100 km/h 7,3 s

Reichweite 380 km (WLTP, von Opel geschätzt)

Höchstgeschwindigkeit 150 km/h

Schnellader: ca. 300 km nach 60 min.

Wallbox: ca. 24 km nach 60 min. (150-kW-Variante)

Länge 4,16, Breite 1,85, Höhe 1,59 m

Kofferraumvolumen 381 bis 1.274 l

Preis ab 42.990 Euro

Peugeot Ion

Fünftüriger und fünfsitziger Kleinstwagen

Lithium-Ionen-Batterie 16 kWh

Leistung 49 kW (67 PS)

Drehmomemt 195 Nm, 0-100 km/h 15,9 s

Reichweite 150 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Schnellader: ca. 30 min. bis 80 %

Standandard: ca. 9,5 h bis 100 %

Länge 3,48, Breite 1,47, Höhe 1,61 m

Kofferraumvolumen 166 l

Preis ab 21.800 Euro

Hyundai Ioniq Elektro

Fünftürige und fünfsitzige Fliessheck-Limousine

Lithium-Ionen-Polymer-Batterie 28 kWh

Leistung 88 kW (120 PS)

Drehmoment 395 Nm, 0-100 km/h 9,9 s

Reichweite 280 km

Höchstgeschwindigkeit 165 km/h

Schnellader: ca. 23 min. bis 80 %

Wallbox: ca. 6 h bis 100 %

Länge 4,37, Breite 1,82, Höhe 1,45 m

Kofferraumvolumen 350 bis 1.410 l

Preis ab 31.635 Euro

Ford Focus Electric

Fünftüriger und fünfsitziger Kompaktwagen

Lithium-Ionen-Batterie 33,5 kWh

Leistung 107 kW (145 PS)

Drehmoment 395 Nm, 0-100 km/h 11,4 s

Reichweite 225 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 137 km/h

Schnellader: ca. 30 min. bis 80 %

Standard: ca. 16 h bis 100 %

Länge 4,38, Breite 1,82, Höhe 1,48 m

Kofferraumvolumen 237 bis 1.022 l

Preis ab 34.900 Euro

Citroen E-Mehari Crossover-Cabrio

Lihium-Ionen-Batterie 30 kWh

Leistung 50 kW (68 PS)

Drehmoment 166 Nm, 0-100 km/h k. A.

Reichweite 195 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 110 km/h

Ladetauer Standart: ca. 16,5 h bis 100 %

Länge 3,80, Breite 1,73, Höhe 1,67 m

Kofferraumvolumen 200 bis 800 l

Preis ab 25.270 Euro

Mercedes-Benz Sports Tourer 8

Fünftüriger und fünsitziger Kopakt-Van

Lithium-Ionen-Batterie 28 kWh

Leistung 134 kW (179 PS)

Drehmoment 340 Nm, 0-100 km/h 7,9 s

Höchstgeschwindigkeit 160 km/h

Reichweite 200 (NEF)

Ladetauer Wallbox: ca. 2:40 h bis 100 %

Länge 4,36, Breite 1,81, Höhe 1,60 m

Kofferraumvolumen 501 bis 1.456 l

Preis ab 39.151 Euro

Renault Kangoo Maxi Z.E.33

Fünftüriger und fünfsitziger Kompakt-Van

Lithium-Ionen-Batterie 33 kWh

Leistung 44 kW (60 PS)

Drehmoment 226 Nm, 0-100 km/h 20,3 s

Reichweite 150 (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Ladetauer Standard k.A.

Wallbox: ca.8 h bis 100 %

Länge 4,66, Breite 83, Höhe 1,83 m

Kofferraumvolumen 1.300 bis 3.400 l

Preis ab 35.580 Euro (28.140 plus Batteriemiete ab 58 Euro/Monat)

Smart Forfourf EQ

Fünftüriger und fünfsitziger Kleinwagen

Lithium-Ionen-Batterie 17,6 kWh

Leistung 41 kW (60)

Drehmoment 160 Nm, 0-100 km/h 12,7 s

Reichweite 154 km (NEFZ)

Höchstegeschwindigkeit 130 km/h

Ladedauer Standard: ca. 6 h bis 80 %

Wallbox: 40 min. bis 80 %

Länge 3,50, Breite 1,66, Höhe 1,55 m

Kofferraumvolumen 185 bis 975 l

Preis ab 22.600 Euro

Smart Fortwo EQ Coupé

Dreitüriger und zweisitziger Kleinstwagen

Lithium-Ionen-Batterie 17,6 kWh

Leistung 41 kW (60 PS)

Drehnmoment 160 Nm, 0-100 km/h 11,5 s

Reichweite 160 (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Ladetauer Standard: ca. 6 h bis 80 %

Wallbox: 40 min. bis 80 %

Länge 2,69, Breite 1,66, Höhe 1,55 m

Kofferraumvolumen 260 bis 350 l

Preis ab 21.940 Euro

VW UP!/E-UP!

Füntüriger und fünfsitziger Kleinstwagen

Lithium-Ionen-Batterie 18,7 kWh

Leistung 60 kW (82 PS)

Drehmoment 210 Nm, 0-100 km/h 8,1 s

Reichweite 120 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Schnellader: ca. 40 min. bis 80 %

Standard: ca. 10 h bis 100 %

Länge 3,60, Breite 1,65, Höhe 1,49 m

Kofferraumvolumen 250 bis 923 l

Preis ab 26.900 Euro

Citroen C-Zero

Fünftüriger und viersitziger Kleinstwagen

Lithium-Ionen-Batterie 16 kwh

Leistung 49 kW (67 PS)

Drehmoment 195 Nm, 0-100 km/h 15,9 s

Reichweite 150 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Schnellader: ca. 30 min. bis 80 %

Standard: ca. 9,5 h bis 100 %

Länge 3,48, Breite 1,47, Höhe 1,61 m

Kofferraumvolumen 166 l

Preis ab 21.800 Euro

Kia Soul EV

Fünftüriger und fünfsitziger Kompaktwagen

Lithium-Ionen-Batterie 30 kWh

Leistung 81 kW (110 PS)

Drehmoment 285 Nm, 0-100 km/h 1,3 s

Reichweite 250 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 145 km/h

Schnellader: ca. 30 min. bis 80 %

Standard: ca. 20 h bis 100 %

Länge 4,14, Breite 1,58, Höhe 1,59 m

Kofferraumvolumen 891 bis 1.367 l

Preis ab 29.490 Euro

Kia Niro Electric

Fünftüriger und fünfsitziger Crossover

Lithium-Ionen-Polymer-Batterie 39,2 kWh / 64 kWh

99 kW (135 PS), 150 kW (204 PS)

Drehmoment 410 Nm, 0-100 km/h 7,8 s

Reichweite ca. 300 km (99-kW-Variante), 470 km (150-kW-Variante)

Höchstgeschwindigkeit 160 km/h

Schnellader: ca. 54 min. bis 80 %

Wallbox: ca. 9,5 h bis 100 % (150-kW-Variante)

Länge 4,35, Breite 1,80, Höhe 1,54 m

Kofferraumvolumen ca. 324 bis 1.322 l

Preis ab ca. 35.000 Euro

Mitsubishi I-Miev

Fünftüriger und viersitziger Kleinstwagen

Lithium-Ionen-Batterie 16 kWh

Leistung 49 Kw (67 PS)

Drehmoment 195 Nm, 0-100 km/h 15,9 s

Reichweite 150 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 130 km/h

Schnellader: ca. 30 min. bis 80 %

Standard: ca. 9,5 h bis 100 %

Länge 3,48, Breite 1,47, Höhe 1,61 m

Kofferraumvolumen 166 l

Preis ab 23.790 Euro

2.

Alle ab 40.000 Euro

Die reinen Stromer

Jaguar I-Pace

Fünftüriges und fünfsitziges SUV

Lithium-Ionen-Batterie 90 kWh

Leistung 294 kW (400 PS)

Drehmoment 696 Nm, 0-100 km/h 4,8 s

Reichweite 470 km

Höchstgeschwindigkeit 200 km/h

Schnellader: ca. 40 min. bis 80 %

Standard: ca. 12,9 h bis 100 %

Länge 4,68, Breite 2,14, Höhe 1,57 m

Kofferraumvolumen 656 bis 1.453 l

Preis ab 78.240 Euro

Polestar

Fünftüriges und fünsitzige Limousine

Lhithium-Ionen-Batterie 78 kWh

Leistung 300 kW (408 PS)

Drehmoment 660 Nm, 0-100 km/h ca. 4,7 s

Reichweite 500 km

Höchstgeschwindigkeit 200 km/h

Schnellader: ca. 30 min. bis 80 %

Standart: k. A.

Breite 4,61, Breite 1,86, Höhe 1,48 m

Kofferraumvolumen 440 l

Preis ab 59.900 Euro

Audi E-Tron

Fünftüriges und fünfsitziges SUV

Lithium-Ionen-Batterie 95 kWh

Leistung 300 kW (402 PS)

Drehmoment 664 Nm, 0-100 km/h 6 s

Reichweite 400 km

Höchsgeschwindigkeit 200 km/h

Schnellader: ca. 30 min. bis 80 %

Standard: ca. 8,5 h bis 100 %

Länge 4,90, Breite 1,94, Höhe 1,62 m

Kofferraumvolumen 660 bis 1.725 l

Preis ab 79.900 Euro

Mercedes-Benz EQC

Füntüriges und fünfsitziges SUV

Lithium-Ionen-Batterie 80 kWh

Leistung 300 kW (408 PS)

Drehmoment 765 Nm, 0-100 km/h 5,1 s

Reichweite 450 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 180 km/h

Schnellader: ca. 40 min. bis 80 %

Standard: k. A.

Länge 4,76, Breite 2,09,  Höhe 1,62 m

Kofferraumvolumen ca 500 l

Preis ab 70.000 Euro

Tesla Model 3

Fünftürige und fünfsitzige Limousine

Lithium-Ionen-Batterie 75 kWh

Leistung 192 kW (261 PS)

Drehmoment 525 Nm, 0-100 km/h 4,8 s

Reichweite 560 km

Höchsctgeschwindigkeit 233 km/h

Schnellader: ca. 40 min. bis 80 %

Standard: k. A.

Länge 4,69 Breite 1,85, Höhe 1,44 m

Kofferraumvolumen 425 l

Preis ab 56.400 Euro

Tesla Model S

Fünftüriges und fünfsitzige Limousine

Lithium-Ionen-Batterie 100kWh

Leistung 315 kW (428 PS)

Drehmoment 660 Nm, 0-100 km/h 4,3 s

Reichweite 632 (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 250 km/h

Schnellader: ca. 20 min. bis 80 %

Standard: 11:30 h

Höhe 4,98, Länge 1,96, Breite 1,45 m

Kofferraumvolumen 745 l

Preis ab 81.980 Euro

Tesla Model X

Fünftüriges und bis zu siebensitziges SUV

Lithium-Ionen-Batterie 100 kWh

Leistung 130 kW (422 PS)

Drehmoment 660 Nm, 0-100 km/h 4,9 s

Reichweite 565 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit 250 km/h

Schnellader: ca. 20 min. bis. 80 %

Standard: ca. 12 h bis 100 %

Höhe 5,05, Länge 2,00, Breite 1,68 m

Kofferraumvolumen 660 l

Preis ab 90.400 Euro

Taycan

Fünftürige und fünfsitziges Sport-Limousine

Lithium-Ionen-Batterie 95 kWh

Leistung ca.440 kW (600 PS)

Drehmoment k. A., 0-100 km/h 3,5 s

Reichweite ca. 450 km

Höchstgeschwindigkeit 250 km/h

Schnellader: ca.15 min bis 80 %

Standard: k. A.

Höhe 4,85, Länge 1,99, Breite 1,30 m

Kofferraumvolumen k. A.

Preis ab 160.000 Eeuro

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Viel Reichweite für wenig Geld

Der Kia Soul

In wenigen Tagen kommt der neue Kia Soul in Deutschland auf den Markt. Und zwar nur noch – anders als in den USA – mit zwei E-Versionen. Die Kunden haben dabei die Wahl zwischen Varianten, die sehr unterschiedliche Leistung und Reichweite bieten. Das Fahrzeug selbst wird im Koreanischen Gwangju produziert.

Die Standartversion des neuen Soul kompiniert einen 100 kW/136 PS starken E-Motor mit einer 39,2-kWh-Batterie, die bis zu 277 Kilometer Reichweite erlaubt. Alternativ gibt es eine 150 kW/204PS starke Maschine mit einem 64 kWh grossen Stromspeicher. Der starke E-Soul ist mit 7,6 Sekunden nicht nur sprint-, sondern mit 452 Kilometer auch reichweitenstark. Ebenfalls sehen lassen kann sich der Verbrauch, der laut WLTP-Messung 15,7 Kilowattstunden auf 100 Kilometer beträgt. Wer längere Touren plant und unterwegs nachladen muss, kann eine Schnelladefunktion nutzen. Dank dieser soll ein Aufladen von 20 auf 80 % an einer 100-kW-Säule 42 Minuten  dauern. Das wäre ein wenig zu lang. Im Vergleich bietet der rund 4,20 Meter lange Fünftürer ein umfangreich modifiziertes Frontdesign. So schaut der neue E-Soul durch deutlich schmalere LED-Scheinwerferschlitze, die, durch eine Chromleiste verbunden, im oberen Bereich der Front eine durchgehende Einheit bilden. Zentral im unteren Bereich gibt es eine grosse Luftöffnung, die seitlich von schwarzen Inlays mit LED-Nebelleuchten flankiert wird. Darüber befindet sich eine kleine Klappe, hinter der sich der neue Schnelladeanschluss für den CCS-Stecker-Standart verbirgt.

Im Innenraum präsentiert sich der E-Soul aufgeräumt. Hebel für die Feststellbremse oder das Getriebe gibt es nicht mehr. Ersteres ersetzt ein kleiner Schalter in der Mittelkonsole und statt eines Schathebels gibt es einen kleinen Gangwahl-Drehschalter. Das Kombiinstrument besteht aus einem Farbdisplay, welches seitlich von kleineren, halbrunden Displays flankiert wird, die so eine klassische Rundinstrumentenoptik erzeugen. Zudem befindet sich zentral im Armaturenbrett ein 10,25 Zoll grosser Touchscreen für das Infotainmentsystem. Darüber hinaus bietet der E-Soul eine zeitgemässe Sicherheitsausstattung, die sieben Airbags, Kollionsverhinderer, Spurhalte- und Spurwechselassistent, Querverkehr- und Müdikeitswarner sowie Abstandstempomat umfasst. Ausserdem kommt ein neues Telematiksystem Namens UVO zum Einsatz, welches der Nutzer unter anderem mit Echtzeitinformationen zu Ladestationen versorgt und es ermöglicht, das Laden zu programmieren. Ausseredem beherrscht UVO gängige e-Call-Funktionen.

Ende März 2019 wird der neue E-Soul auf den Markt kommen. Wie bei Kia äblich, wird eine Siebenjahresgarantie bis 150.000 Kilometer Laufleistung gewährt. Die Einstiegsversion dürfte etwa so viel wie der alte E-Soul kosten, also rund 30.000 Euro. Der Aufpreis der grossen Batterie wird vermutlich um die 4.000 Euro betragen.

Technische Daten Kia e-Soul

Motor

Permanentmagnet-Synchronmotor

(Wechselstrom)

Spannung

356 V (stärkere Version)

327 V (Standard)

max. Leistung

150 kW (204 PS) bei 3.800 bis 8.000 U/min.

(stärkere Version)

100 kW (136 PS) bei 2.600 bis 8.000 U/min.

(Standard)

max. Drehmoment

395 Nm bei 0 bis 3.600 U/mim.

(stärkere Version)

395 Nm bei 0 bis 2.400 U/min.

(Standard)

Höchstgeschwindigkeit

167 km/h (150 kW-Version)

155 km/h (100 kW-Version)

Reichweite

452 km (150 kW-Version)

277 km (100 kW-Version)

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Das Imperium schlägt zurück

Die Etablierten Premium-Hersteller aus Deutschland, Schweden oder England sind aufgewacht – und Greifen Tesla im Premium-Segment der Elektroautos an. Für mehr als 40.000 Euro Grundpreis rollt eine grosse Bandbreite an Modellen an.

Was entscheidet über den Erfolg eines Elektroautos? ,,Im Premium-Segment sicher eine Kernanforderung: Reichweite“, Volvo-Elektroauto-Tochter Polestar wird deshalb bei seinem ersten Massenmodell Polestar 2 klotzen: Mindestens 500 Kilometer nach WTLP sind ein Wort. Und das unverkennbar schwedische Design im Ineren und Äusseren soll ab Markstart ein schönes Stück vom warmen Kuchen der elektrisch angetriebenen Autos sichern.

Für 59.900 Euro kann der Interessent die schwedische Limousine aus chinesischer Fertigung schon bestellen – unbesehen. Bei Audi dagegen rollen jeden Tag bereits die Probefahrer über die Strassen. Deren SUV e-tron ist gerade auf dem Markt erhältlich, die ersten Kunden haben mindestens 79.900 Euro abgeliefert. Noch einen Schritt weiter sind viele Jaguar-Fahrer, die das Elektro-SUV i-Pace vorbestellt haben: Sie sind bereits 2018 im Alltag unter Strom angekommen.

Millarden-Investitionen in die Elektromobilität

Schweden, Deutsche, Briten: Das Imperium der altehrwürdigen Autohersteller schlägt zurück. 2019 ist das Jahr, in dem die Premium-Konkurrenten gegen den Platzhirsch Tesla Fahrt aufnehmen. Auch der Autoerfinder Mercedes mit dem EQC und Porsche mit dem Taycan werden noch in diesem Jahr in das rein elektrische Zeitalter aufbrechen.

Panik muss aber bei Elon Musk deswegen nicht aufkommen: Erstens wird die Konkurrenz das Geschäft beleben. Zweitens ist gerade unter den grossen Limousinen sein Model S noch lange konkurrenzlos. Und drittens fahren seit wenigen Tagen auch in Europa die ersten Kunden im kompakteren Model 3 los. Mindestens 56.400 Euro haben sie dafür bezahlt. Der 35-Euro-Tesla kommt frühestens 2020. Wer jetzt ins elektrische Premium-Zeitalter startet, der ist kein abenteuerlustiger Pionier mehr: Denn gerade die deutschen Hersteller haben Milliarden investiert, um den Autofahrern mit Strom einige Urängste zu nehmen. Sämtliche Angebote im Premium-Segment haben ordentliche Reichweite – und das schon nach dem strengen WLTP-Zyklus. Dazu kommt eine rasch wachsende Versorgung mit Ladesäulen. Nicht zuletzt auch solchen, die selbst Riesenbatterien um die 100 Kilowatstunden in 30 Minuten wieder zu 80 % füllen können.

Auch bei den Fahrleistungen wollen die neuen Premium-Stromer mehr bieten: nicht unbedingt am schnellsten beschleunigen, dafür aber auch mehrmals nacheinander mit voller Kraft.

Premium heisst auch: Wir dürfen uns auf Stromer in perfekter Verarbeitung freuen – und mit neuen infotainment-Angeboten, die mindestens auf dem Niveau der edelsten Verbrenner aus Süddeutschland sind. Interessiert Sie mehr Reichweite in Blitzesschnelle zu bekommen? Oder wollen Sie nur die 50 täglichen Kilometer zur Arbeit elektrisch pendeln? Dann sollten Sie auch in der Marktübersicht von Arrive nach Plug-in-Hybriden oder Brennstoffzellen-Autos Ausschau halten. Über 40.000 Euro ist auch die Auswahl in diesem Jahr gross.

Stromstoss für die Plug-in-Hybride

2019 werden die Benziner-Elektro-Kompinationen wieder Fahrt aufnehmen. Denn viele Hersteller haben bei den Batterien nachgelegt. Sie sind die sicherste Brückentechnologie in das elektrische Zeitalter: Plug-in Hybride müssen keine Fahrverbote fürchten – und die Kraft für lange Fahrten ist an jeder Ecke vorhanden. Die Kompination aus Batterie, Elektro- und Benzinmotor hat allerdings darunter gelitten, dass 2018 viele Modelle mangels elektrischer Reichweite aus der Förderung gefallen sind. Einige Hersteller bauen darum bald stärkere Akkus ein. Darum aufgepasst: lieber Kia, BMW oder VW auf die grösseren Baterien warten statt einen Plug-in-Hybrid aus dem Händlerbestand erwerben. Worauf Sie als Plug-in-Interessent auch achten sollten: Der Benzintank sollte nicht zu klein sein. Denn gerade wer ein bisschen flotter unterwegs ist, muss nervig oft nachtanken. Wer aber die neusten Plug-ins bewegt, kann gerade in der Premium-Klasse massiv Sprit und Emissionen sparen – und muss auf nichts verzichten, was er aus der alten Verbrenner-Welt gewohnt ist.

Bemerkung über die Preise von den aufgeführten Modellen:

Das billigste Modell ist ab 56.000 bis 81.000 Euro erhältlich bei den reinen Stromer was sich ein normaler Arbeiter kaum leisten kann. Noch weniger in der Schweiz da der Euro mit dem Wechselkurs höher ist als der Schweizer Franken und bei den hohen Preisen macht das doch noch einige hundert wenn nicht tausende Franken aus. Dazu kommt noch die Reichweite um die 600 Kilometer ist was auch nicht das wahre ist den mit einem Autogastank ist auch diese Reichweite möglich.

Auch bei den Plug-In-Hybride sind die Preise von 40.000 bis 130.000 Euro sind zu hoch. Es gibt verschiedene Hersteller die ab Werk PKW mit einer Autogasanlage anbieten die einges günstiger sind als reine Stromer oder die Plug-In-Hybride.

Hier einige Automarken die PKW mit einem Aufpreis für die Autogasanlage von ca. 2.000 Euro.

Lada, Fiat, Opel und Ford usw. die auch PKW mit Autogas in die Schweiz liefern. Was velleicht noch negativ ist das leider das Autogastankstellennetz in der Schweiz nicht flächendeckend ist wie in de Nachbarländer jedoch kommt kommt man auch in der Schweiz mit Autogas durch wenn man weiss wo die Tankstellen sind. im Augenblick sind es 54 Stück.

1. Die reinen Stromer

Der erste Europäer

Auf diese Antwort haben Freunde europäischer Autos lange warten müssen: Seit vergangenem Jahr aber gibt es mit dem I-Pace endlich auch eine Premium-Alternative zu Tesla Model X aus der alten Welt. Und der Jaguar macht seinem Vorbild aus der Tierwelt Ehre. Nur Geduld muss der Käufer haben. Denn die Warteliste auf den Briten ist lang. Im Jahr 2019 wird es mit der Lieferung bei Neubestellern wohl nichts.

Typ

Füntüriges und fünfsitziges SUV

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 90 kWh

Leistung

294 kW (400 Ps)

Drehmoment96 N

696 Newtonmeter

0-100 km/h

0 auf 100 km/h: 4,8 s

Reichweite

470 km

Höchstgeschwindigkeit

200 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca. 40 min. bis 80 %

Standard: ca. 12,9 h bis 100 %

Länge x Breite x Höhe

4,68 m x 2,14 m 1,57 m

Koffervolumen

656 bis 1.453 l

Preis ab 78.240 Euro

Der unbekannte

Der typische Volvo-Fahrer ist eher kein besonders sportlich interessierter. Darum ist die Performance-Sparte der Schweden namens Polestar nicht so bekannt wie etwa AMG. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum unter der Bezeichnung Polestar künftig eine eigene Elektroauto-Marke fungiert. Den Polestar 2 können Sie zwar noch nicht probefahren – aber schon bestellen. Zumindest Optik und Papierform versprechen Grosses. Ab 2021 gibt es sogar eine Variante für weniger als 40.000 Euro.

Typ

Fünftüriges und fünfsitziges SUV

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 78 kWh

Leistung

300 kW (408 PS)

Drehmoment

660 Newtonmeter

0-100

0 auf 100 km/h: ca 4,7 s

Reichweite

500

Höchstgeschwindigkeit

200 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca 30 min. 80 %

Standart: k. A.

Länge x Breite x Höhe

4,61 m x 1,86 m x 1,48 m

Kofferraumvolumen

440 l

Preis

ab 59.900 Euro

Der Saubermann

Wer besonders schnell vorankommen will – und dabei besonders umweltbewusst ist – der findet in Audis erstem reinen Elektroauto das beste Angebot: Der e-tron laädt mit Hochspannung und ist dank Allrad und massig Power rasant unterwegs. Zugleich bieten die Ingolstädter auch das erste Auto aus einer CO2-neutralen Fabrik und dazu Ökostrom-Angebote (wers glaubt wird Sellig) für die heimische Ladesäule. Bei Reichweite, Laderaum und Komfort setzt der e-tron ausserdem noch Zeichen. Stark.

Typ

Fünftüriges und fünfsitziges SUV

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 78 kWh

Leistung

300 kW (402 PS)

Drehmoment

664 Newtonmeter

0-100 km/h

0 auf 100 km/h: unter 6 s

Reichweite

400 km

Höchstgeschwindigkeit

200 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca. 30 min bis 80 %

Standart: ca. 8,5 h bis 100 %

Länge x Breite x Höhe

4,90 m x 1,94 m x 1,62 m

Kofferraumvolumen

660 bis 1.725 l

Preis

ab 79.900 Euro

Das Phantom

Noch nie ist ein Meredes so viel früher gezeigt worden , als er tatsächlich auf den Markt kommt. Ende 2019 sollten aber die ersten Glücklichen mit dem EQC voll elektrisch unterwegs sein können. Der Mercedes ist nicht als reiner Stromer entwickelt, was noch einige Kompromisse etwa bei der Raumausnutzung verlangt. Die Leistungen bei Antrieb, Komfort, Ladezeiten und Kofferraum sind aber auf dem Papier zumindest auf Augenhöhe mit den Rivalen aus Ingolstadt oder Kalifornien.

Typ

Fünftüriges und fünfsitziges SUV

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 80 kWh

Leistung

300 kW (408 PS)

Drehmoment

765 Newtonmeter
0
-1oo

0 auf 100 km/h: 5,1 s

Reichweite

450 km (NEFZ)

Höchsgeschwindigkeit

180 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca. 40 min. bis 80 %

Standart: k. A.

Länge x Breite x Höhe

4,76 m x 2,09 m x 1,62 m

Kofferraumvolumen

ca. 500 l – k. A.

Preis

ab 70.000 Euro

Der Kompakte

Ja, ja … Der ,,erste Tesla ab 35.000 Dollar“ soll das Modell 3 sein. Das verspricht Firmenchef Elon Musk. Was macht er dann in dieser Liste? Hier bei uns wird der Einstieg in die Tesla-Welt zumindest in diesem Jahr noch deutlich der magischen Schwelle unseres Vergleichs bleiben. Dafür gibt es aber Fahrleistungen, die in diesen Grössenordnung kein anderer Stromer bietet. Und natürlich das Pionier-Flair der Kalifornier mit drahtloser Updates oder Riesenbildschirm. It’s cool, man!

Typ

Fünftürige und fünfzitzige Limousine

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 75 kWh

Leistung

192 kW (261 PS)

Drehmoment

525 Newtonmeter

0- 100 km/h

0 auf 100 km/h: 4,8 s

Reichweite

560 km

Höchsgeschwindigkeit

233 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca. 40 min. bis 80 %

Standard: k. A.

Länge x Breite x Höhe

4,69 m x 1,85 m x 1,44 m

Kofferraum

425 Liter

Preis

56.400 Euro

Der Platzhirsch

Tatsächlich: Diese Limousine der jungen Premium-Marke kann für sich den Titel des Etablierten beanspruchen – den die mehr als 100-jahrigen Marken aus Süddeutschland auf absehbarer Zeit noch nicht angreifen. Denn so ein Fünf-Meter-Angebot für Manager, Anwälte und Zahnärzte hat noch kein Europäer in der Modell-Pipeline. Das Tesla Model S wird also auch in diesem Jahr der Platzhirsch bleiben, und das für 20.000 Euro Preisnachlass. „Alternativlos“ würde die Kanzlerin das wohl nennen.

Typ

Fünftürige und fünfsitzige Limousine

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 100 kWh

Leistung

315 kW (428 PS)

Drehmoment

660 Newtonmeter

0-100 km/h

0 auf 100 km/h: 4,3 s

Reichweite

632 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca. 20 min. bis 80 %

Standard: 11:30 h

Länge x Breite x Höhe

4,98 m x 1,96 m x 1,45 m

Kofferraumvolumen

745 l

Preis

ab 81.980 Euro

2. Die Plug-In-Hybride

Der Agegriffene

Beim Show-Effekt macht diesem Tesla niemand etwas vor: Wenn das Model X seine Hecktüren nach oben faltet und schwingt, bleiben Münder der Passanten offen. Beim Preis bisher auch – und selbst nach der Preisenkung um 20.000 Euro dürfte der Tesla in den kommenden Monaten durch die Konkurrunz aus Deutschland und Grossbritannien mächtig unter Druck geraten. Mit seinen sieben Sitzen und massig Kraft schon in der ,,Basis“-Version ist Mister X allerdings noch lange nicht von gestern.

Typ

Fünftüriges und bis zu siebensitziges SUV

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 100 kWh

Leistung

310 kW (422 PS)

Drehmoment

Newtonmeter 660

0-100 km/h

0 auf 100 km/h: 3,5 s

Reichweite

565 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Ladedauer

Schnelllader: ca.20 min. bis 80 %

Standard: ca. 12 bis 100 %

Länge x Breite x Höhe

5,05 m x 2,00 m x 1,68 m

Kofferraumvolumen

660 l

Preis

ab 90.400 Euro

Der Sportwagen

Es wird das Elektroauto der Superlative – ein Porsche eben: Ende 2019 stürmt der Taycan heran wie ein wildes junges Pferd. Das bedeutet Taycan auf türkisch. Ganz schwäbisch werden dagegen Ausmasse und Fahrleistungen des Elektro-Porsche. Die Nordschleife des Nürburgrings sollen Top-Fahrer unter acht Minuten schaffen. Beim Preis wird der Zuffenhausener dagegen auch eine Schallmauer dieses Vergleichs durchschlagen. Wir rechnen mit mindestens 40.000 Euro – mal vier!

Typ

Fünftüriges und fünfsitzige Sport-Limousine

Batterie / Leistung

Lithium-Ionen-Batterie 95 kWh

Leistung

ca. 440 kW (600 PS)

Drehmoment

k. A.

0-100 km/h

0 auf 100 km/h: 3,5 s

Reichweite

ca 450 km

Höchstgeschwindigkeit

250 km

Ladetauer

Schnelllader: ca. 15 min. bis 80 %

Standart: k. A.

Länge x Breite x Höhe

ca. 4,85 m x ca. 1,99 m x ca. 1,30 m

Kofferraumvolumen

k. A.

Preis

ab ca. 160.000 Euro

Kia Optima Plug-In-Hybrid

Typ

Limousine oder Kombi

Länge x Breie x Höhe

1,46 m x 4,85 m x 1,86 m

Kofferraum

ab 307 l

Batterie-Kapazität

9,8 kWh

System-Leistung

151 kW (205 PS)

Drehmoment

205 Nm

0-100 km/h

9,4 s

Höchstgeschwindigkeit

192 km/h

Preis

ab 40.740 Euro

VW Passat GTE

Typ

Limousine und Kombi

Länge x Breite x Höhe

1,48 m x 4,77 m x 1,83 m

Kofferraum

ab 402 l

Batterie Kapzität

9,9 kWh

System-Leistung

160 kW (218 PS)

Drehmoment

400 Nm

0-100 km/h

7,4 s

Höchstgeschwindigkeit

225 km/h

Preis

ab 44.250 Euro

BMW Iperformanche

Typ

Limousine

Höhe x Länge x Breite

1,43 m x 4,63 m x 1,81 m

Kofferraum

370 l

Batterie-Kapazität

7,6 kWh

System-Leistung

185 kW (252 PS)

Drehmoment

290 Nm

0-100 km/h

6,1 s

Höchstgeschwindigkeit

225 km/h

Preis

ab 45.650 Euro

Mercedes-Benz C 350 E

Typ

Limousine und Kombi

Höhe x Breite x Länge

1,44 m x 4,79 m x 1,81

Kofferraum

ab 480 l

Batterie-Kapazität

7,0 kWh

System-Leistung

205 kW (279 PS)

Drehmoment

350 Nm

0-100 km/h

5,9 s

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Preis

ab 51.051 Euro

BMW 530E Iperformance

Typ

Limousine oder Kombi

Höhe x Länge x Breite

1,48 m x 4,94 m x 1,87 m

Kofferraum

410 l

Batterie-Kapazität

9,2 kWh

System-Leistung

185 kW (252 PS)

Drehmoment

290 Nm

0-100 km/h

6,2 s

Höchstgeschwindigkeit

235 km/h

Preis

ab 56.000 Euro

Volvo V60 T8 Twin Engine AWD

Typ

Kombi

Höhe x Breite x Länge

1,43m x 4.76 m x 1,85 m

Kofferraum

529 l

System-Leistung

287 kW (390 PS)

Drehmoment

400 Nm

0-100 km/h

4,9 s

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Preis

ab 60.350 Euro

BMW X5 XDRIVE40E Iperformance

Typ

SUV

Höhe x Breite x Länge

1,76 m x 4,88 m x 1,93 m

Kofferraum

500 l

Batterie-Kapazität

9,0 kWh

System-Leistung

230 kW (313 PS)

Drehmoment

350 Nm

0-100 m km/h

6,8 s

Höchstgeschwindigkeit

210 km/h

Preis

ab 72.500 Euro

Mercedes-Benz GLC Coupé 350E 4 MATIC

Typ

SUV

Höhe x Breite x Länge

1,60 m x 4,79 m x 1,89 m

Kofferaum

500 l

Batterie-Kapazität

7,0 kWh

System-Leistung

235 kW (320 PS)

Drehmoment

350 Nm

0-100 km/h

5,9 s

Höchstgeschwindigkeit

235 km/h

Preis

ab 58.227 Euro

Volvo S90 T8 Twin Engine AWD

Typ

Limousine und Kombi

Höhe x Breite x Breite

1,44 m x 4,96 m x 1,88 m

Koffrraum

ab 500 l

Batterie-Kapazität

10,4 kWh

System-Leistung

288 kW (390 PS)

Drehmoment

400 Nm

0-100 km/h

5, 1 s

Höchstgeschwindigkeit

240 km/h

Preis

ab 71.050  Euro

Volvo XC60 T8 Twin Engine AWD

Typ

SUV

Höhe x Breite x Länge

1,66 m x 4,96 m x 1,90 m

Koffrraum

505 l

Batterie-Kapazität

10,4 kWh

System-Leistung

298 kW (405 PS)

Drehmoment

500 Nm

0-100 km/h

5,3 s

Höchstgeschwindigkeit

230 km/h

Preis

ab 71.250 Euro

Volvo XC90 T8 Twin Engine AWD

Typ

SUV

Höhe x Breite x Länge

1,78 m x 4,95 m x 1,96 m

Kofferraum

640 l

Batterie-Kapazität

10,4 kWh

System-Leistung

288 kW (392 PS)

Drehmoment

400 Nm

0-100 km/h

5,6 s

Höchstgeschwindigkeit

230 km/h

Preis

ab 81.600 Euro

Range Rover Sport P400E

Typ

SUV

Höhe x Breite x Länge

1,87 m x 4,88 m x 2,07 m

Kofferaum

780 l

Batterie-Kapazität

13,0 kWh

System-Leistung

297 kW (404 PS)

Drehmoment

640 Nm

0-100 km/h

6,7 s

Höchstgeschwindigkeit

220 km/h

Preis

ab 88.000 Euro

Porsche Cayenne E-Hybrid

Typ

SUV

Höhe x Länge x Breite

1,70 m x 4,92 n x 1,98 m

Kofferraum

645 l

Batterie-Kapazität

14,1 kWh

System-Leistung

340 kWh (462 PS)

Drehmoment

450 Nm

0-100 km/h

5,0 s

Höchstgeschwindigkeit

253 km/h

Preis

ab 89.822 Euro

BMW 740E Iperformance

Typ

Limousine

Höhe x Breite x Länge

1,47 m x 5,10 m x 1,90 m

Kofferraum

420 l

Batterie-Kapazität

9,2 kWh

System-Leistung

240 kW (326 PS)

Drehmoment

400 Nm

0-100 km/h

5,4 s

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Preis

ab 97.900 Euro

Porsche Panamera 4 E-Hybrid

Typ

Limousine

Höhe x Länge x Breite

1,42 m x 5,o5 m x 1,94 m

Kofferraum

405 l

Batterie-Kapazität

14,0 kWh

System-Leistung

340 kW (462 PS)

Drehmoment

450 Nm

0-100 km/h

4,6 s

Höchstgeschwindigkeit

278 km/h

Preis

ab 109.219 Euro

BMW i8

Typ

Coupé und Roadstar

Höhe x Breite x Länge

1,30 m x 4,70 m 1,94 m

Kofferraum

154 l

Batterie-Kapazität

5,2 kWh

System-Leistung

275 kW (374 PS)

Drehmoment

320 Nm

0-100 km/h

4,4 s

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Preis

ab 138.000 Euro

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Der Salon unter Strom

Ein Feuerwerk der Stromer brannte da in Genf auf dem Autosalon ab. SUV, Elektrofahrzeuge, gerne auch in Kombination, und einige Supersportwagen gab es da. Auf der wichtigen Automesse wurde mächtig geklotzt. Es gab aber auch ganz normale E-Fahrzeuge und sogar mehrere kleinere Stromer. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Fahrzeuge.

Die Elektromobilität ist in der Normalität angekommen, das beweisen die zahlreichen (Teilzeit-) Stromer auf dem Genfer Autosalon, die sich ganz selbstverständlich unter den automobilen Bestand mischten und nicht mehr nur als exotische Leuchturm-Projekte à la Pininfarina Battista oder Piech Mark Zero ihre Runden auf den Drehtellern drehen.

Allen voran VW war vor allem mit seinen Marken die Dreh- und Angelstätte für die vielen herausgeputzten E-Mobile. Volkswagen selbst offenbarte seine Qualitäten in neuen Modellen, die tatsächlich überraschten. Sogar im Nutzfahrzeugbereich zeigte VW Elektro-Qualitäten, und zwar beim T6 Elektro, der mit 38,8- und 77,6-kWh-Batterie für jeweils 200 bwz. 400 Kilometer im September auf den Markt kommen wird, weit vor dem I.D. Buzz, der ja bereits mit dem neuen MEB-Baukasten gebaut wird und erst frühestens 2022 in den Handel kommen wird. Auch der neue Passat überraschte am Stand, weil die elektrische Reichweite 55 Kilometer klettert. Sie ermöglicht das teilautomatisierte Reisen mit einer fixierten Geschwindigkeit. Die Batterieleistung stieg von 9,9 auf 13,1 KWh. Ein sattes Plusvon 31 %. Gleich vis-a-vis am Stand zeigte eine serienreife automobile Schnellladesäule, was schon heute technisch in punkto ,,Flexibles Laden“ mit gebotener Zügigkeit möglich ist. Die fette Ladesäule ermöglicht das DC-Schnellladen mit bis zu 100 kW. Geladen werden können neben E-Autos auch E-Bikes. Gleichzeitig lassen sich bis zu vier Fahrzeuge an die Strppe legen, zwei über DC-, zwei weitere über AC-Anschlüsse. Aus dem bis zu 360 kWh fassenden Batteriespeicher können so insgesamt 15 E-Fahrzeuge Strom ziehen.

Neue Technik zwingt neue Kooperationen

Genau über diesen wird nun eine bisher ungeahnte Kooperation ins Leben gerufen. Die Zurverfüngungsstellung des MEB-Elektro-Baukasten für ehemaliges Aachener Quasi-Start-Up kann sich VW auf die Brust heften. Denn der bunte, türlose I. D. Buggy, der ein Blickfang auf dem Salon war, obwohl er bald nur in kleiner Stückzahl auf den Markt kommt, wird vom Aachener Hersteller E.GO unter Federführung von Prof. Günther Schuh, im Auftrage mit eben diesem Baukasten eingebunden wird, liess sich in Genf noch nicht heraushören.

Viel interessanter war eher, was die anderen VW Marken an elektromobilem Gerät zeigten. Neben Konzeptstromer ,,e-born“ am Seat-Stand machte vor allem Skoda mit dem stattlichen Konzeptfahrzeug Vision iV auf sich aufmerksam. Schon ab 2020 soll die Studie auf den Markt kommen. Zirka 1 Jahr später soll auf der gleichen Plattform eine sportlichere Coupé-Version nachgereicht werden. Den Skoda-Auftakt für Teilzeitstromer macht in diesem Jahr dann der Superb. Das Flaggschiff der Marke soll eine E-Reichweite von 70 Kilometer schaffen. Gut die vierfache Distanz bringt Skodas Kleinster auf die Strasse, der e-Citigo. Blaupause ist hier der VW e-Up, der mittels neuer Batterie knapp 300 Kilometer schaffen soll.

Etwas gemächlicher ging es bei Daimler zu, auch wenn der designierte Vorstandsforsitzende Ola Källenius die Elektrifizierung der meisten Modelle voll im Blick hat. Zumindest ein bisschen Strom war bei Mercedes jetzt schon dabei: Aus Stuttgart ist das überarbeitete Mittelklasse-SUV GLC nach Genf gerollt, das mit geglätteter Optik, frische Assistenten und neuen Motoren punkten will. Die neuen Vierzylinder-Benziner setzen auf 48-Volt-Unterstützung. Für den Lifestyle-Kombi CLA Shooting Brake, der ebenfalls seine Premiere feierte, sind die allerdings nicht vorgesehen.

BMW lud zum Check-in in den Mini Electric, der noch diesen Spätsommer in die Verkaufsräume der Autohäuser einfahren soll, für 2020 ist dann sogar der Verkaufsstart des elektrischen BMW X3 geplant. Von dem hatte man in Genf leider aber nichts gesehen. Dort gab man sich fast bescheiden mit verbesserten Plug-in-Modellen, die 40 Kilometer und mehr schaffen.

Gar nicht bescheiden gab sich die junge Volvo-Tochter Polestar, die an ihren opulenten Stand die kompakte Limousine Polestar 2 vorstellte, die mit rund 500 Kilometer Reichweite dem Tesla Model 3 schon bald die Stirn bieten soll. Geplant ist der Marktstart Anfang 2020. Und mit einer ähnlich guten Reichweite ging es gleich ein paar Meter weiter bei Kia. Die Koreaner gaben für ihr Glanzstück, den Kia E-Soul, satte 400 Kilometer Reichweite an.

Allerdings triumpfierte an den Messetagen ein anderer, der bisher noch völlig unbekannten Niro Hybrid, der sich mit einem kleinen Facelift optisch an seinen rein elektrischen Bruder anpasst.

Elektro-Verweigerer verweigern sich nicht mehr

Mit Fiat war ein Player vor Ort, der sich lange weigerte, ein E-Auto in sein Portfolio aufzunehmen. In Genf zückte der italienische Konzern dann doch die Elektro-Karte und zeigte sein Conceptcar ,,Centoventi“, dass die Entwickler mit besonderen Features ausgestattet haben. Denn standartmässig soll das Fahrzeug mit einer Reichweite von nur 100 Kilometern ausgeliefert werden. Die lässt sich dann mit bis zu drei zusätzlichen Kauf- oder Miet-Batterien um jeweils 100 E-Kilometer erhöhen. Die zusätzlichen Batterien sollen vom Händler unter dem Boden des Fahrzeugs installiert werden. Ein interessantes Konzept, dass sich noch im Markt bewähren muss. ,,Verweigerer“ zeigten sich gewogen: Beispiel: Peugeot. Die Marke kommt ebenfalls in der Kleinwagen-Klasse mit einem Stromer, und zwar dem neuen e-208, der zwar auch als Verbrenner angeboten wird, mit Batterien jedoch mit attraktiven 340 Kilometer Reichweite das Herz der Kunden erfreuen soll. Gleich nebenan gab sich Honda grün und brachte den ,,e“ als Viertürer in Anlehnung an die Retro-Studie Urban EV zum Besten.

Sogar grosse, teure Supersportwagen präsentierten sich auf dem Salon unter Strom. Der Pininfarina-Wagen Battista dürfte allerdings nur etwas für die wenigen Spitzenverdiener in Deutschland sein. Die Elektro-Version liegt bei mindestens 1,75 Millionen Euro. Ein paar hundertausend weniger wird man wohl für den Piéch Mark Zero, der vom Sohn des grossen VW-Granden Ferdinand Piéch über die Firma Piéch initiert wurde, demnächst zahlen müssen. Vor dreieinhalb Jahren hatten die Gründer und Inhaber Toni Piéch und Rea Rajcic, die Idee, eine neue flexible Fahrzeugarchitektur zu entwickeln. Als erstes Fahrzeug wurde der ,,Marko Zero“ entworfen, welcher das Fachpublikum auf dem als edles Wohnzimmer eingerichteten Stand auf dem Genfer Salon begeisterte.

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Fiat 500

Eine Legende wird Elektrisch

Am Ende des Tages kann man jedes Auto Elektrifizieren: Der Niederländer Jerome Meijers baut Italienische Mini-Stadtflizer aus den 60er Jahren um – ein Genuss ,,Alla Carbonara“.

Als DER Fiat 500 im Jahre 1957 den Fiat 500 Topolino aus den 30er Jahren ablöste, nannte man ihn schon Fiat Nuova 500 – und es war noch nicht zu ahnen, dass diese kleine Knutschkugel eines der erfolgreichsten Autos jener Tage werden würde, von den fast 4 Millionen Stück gbaut werden würden. Sie passten perfekt in den wuseligen Stadtverkehr Roms und fanden schliesslich ihren Weg in viele Strassen der Welt. Der Fiat 500 wurde zum Kleinstwagen par exellence überhaupt, der nicht nur in unzähligen Filmen und TV-Serien verewigt wurde, sondern auch oft kopiert wurde. Am meistens übriegens von den Fiat-Ingenieuren selbst, die die ikonische Formgebung mit dem freundlichen Gesicht des Orginals erneut aufgriffen und den ,,Cinquecento“ schufen, der ähnlich aussieht, dann aber doch etwas stärker motorisiert ist …

Die süsseste Versuchung, seit es E-Autos gibt

Eine Zeitlang kümmerte man sich nicht um den Zwerg, der bis 1972 gebaut wurde und viele der Autos rosteten weg, obwohl sie doch in Wahrheit geliebt wurden – für viele waren sie eben doch der Einstieg in eine ,,grössere“ Autowelt, darüberhinaus genügten sie den weltweiten Sicherheitsstandards bald überhaupt nicht mehr. Die jedoch spielen im Oldtimer-Bereich ohnehin keine all zu grosse Rolle mehr, denn dort gelten andere Massstäbe, schliesslich fährt fast niemand sein restauriertes Schätzchen im Alltags-Dauerbetrieb. Und wie lange aufgrund der Gestzeslage überhaupt noch geht bei den oft sehr umweltfeindlichen Verbrennungsmotoren ohne jede Abgasreinigung, steht zusätzlich in den Sternen. Das brachte findige Oldtimer-Restaureteure auf die Idee, die Ikonen der Vergangenheit elektrisch umzurüsten. Erst kürzlich stellte Jaguar den voll elekttrifizierten Klassiker E-Type vor, restauriert Orginale, pimpt sie mit Elektromotoren zu Preisen, die wir eigentlich gar nicht wissen wollen, da sie nur für eine Minderheit erschwinglich sind. Oder mehmen die Firma Murschel, die alte Käfer elektrifiziert: für rund 100.000 Euro fährt so ein klassischer VW dann mit 150 km Reichweite vor. Ganz zu schweigen von den Profis der Firma Kreisel, die den Porsche-Rennwagen 910 umrüsten: für eine runde Million Euro! Wer Geld genug hat, kann sich auch einen DeLorean aus dem Film ,,Zurück in die Zukunft“ oder jeden beliebigen 8-Zylinder Big-Block ersetzen lassen.

Einen völlig anderen Weg hingegen geht der niederländische Ingenieur Jerome Meijers aus Maastrich: Der kümmert sich seit Jahren mit seinem Partner Jean Smith um die Restauration alter Fiat 500, von denen er bereits mehrere liebevoll aufgearbeitet hat, seien es die kleinen ,,Normalos“ oder solche mit Abarth-Motorsierung, wie sie dereinst nur wenige hatten. Es gibt drei Wege, wie interessierte zu einem vollelektrischen Orginal-Oldtimer kommen – und zwar zum Bruchteil der Preise, den eine der obengenannten Firmen aufrufen:

Drei Wege zum Fiat 500 Elektrotraum

Entweder der Kunde bringt seinen vorhandenen 500er aus den Baujahren zwischen 1957 und 1972 mit, oder er sucht sich einen der von Meijers und Smits bereits restaurierten Fahrzeuge aus deren Lagerbestand aus und lässt sie umrüsten – und zwar für nur knapp 15.000 Euro für die Elektrifizerung, und etwa 8-10.000 Euro für das Basisfahrzeug, je nach Zustand. Bei wem allerdings Geld keine Rolle spielt, der erhält auch bei Meijers, der vor 15 Jahren mit der Aufarbeitung klassischer Vespa-Motorroller ins Geschäft eintieg, ein Fahrzeug nach Mass: ,,Ales ist möglich, Custom-Made exakt nach ihren Vorschlägen“, erklärt uns Jerome, der aus seiner Liebe zu Italien den satten Namen ,,Carbonara“ für sein Business herleitet.

Im Elektro-Komplett-Kit für den Fiat 500 enthalten ist ein Elektromotor mit 160 nM Drehmoment und einen 10 kWh LIFEBO (Lihium Eisenphosphat)-Akku inklusive BMS-Steuerungscomputer und Software, Komplettverkabelung und einem digitalen Display. Man kann das Fahrzeug in zwei Modi fahren: Eco und Sport, die Reichweite beträgt rund 120 Kilometer, im Sportmodus etwas weniger – aber wer will mit dieser Fuhre schon schnell und weit fahren? Dazu gibt es einen 12V-Konverter und ein 220V-Ladegerät für die Haussteckdose – in wenigen Stunden ist der leere Akku wieder voll. Es gibt einen Vorwärts- und einen Rückwärtsgang sowie eine elektrische Heizung: ,,Das Auto ist winterfest.“

In den letzten Monaten des Jahres 2018 unternahmen Jerome und Jean eine Menge Anstrengungen, um für hr erstes Testfahrzeugdie Zulassung für die Strassen Europas zu erhalten: ,,Wir sind glücklich, dass das problemlos geklappt hat“. Auch die allgemeine Betriebserlaubnis ist damit nur noch eine Frage der Zeit und auch einem ,,Export“ oder ,,Reimport“ nach Deutschland zu den genannten Konditionen steht dann nichts mehr im Weg.

Technische Daten Fiat 500 Carbonara

Basis

Fiat 500 F Vollrestaurierung

Motor

E-Motor mit 10 kWh Akkupack

Leistung

45 PS max.

max. Drehmoment

160 Nm im Sportmodus

Höchstgeschwindigkeit

95 km/h

CO2-Aussstoss

0g/km

Radstand

1.840 mm

Länge, Breite, Höhe

2.970 x 1.320 x 1.325

Leergewicht

525 kg

Reichweite

100 – 120 Kilometer

Preis ab

14.950 plus Einfuhrumsatzsteuer

3 Fragen an Jerome Meijers

arrive:

Wie kam es zu diesem Projekt?

Meijers:

Seit Jahren kaufen und verkaufen wir italienische Autos, weil wir sie lieben und ausserdem glauben wir Hölländer an nachhaltige Mobilität.

arrive:

Was ist das Besondere am Fiat 500 EV?

Meijers:

Ich denke, sein Coolness-Faktor. Es ist ein wunderbarer Oldtimer, der über 50 Jahren alt ist, er verbraucht kein Benzin mehr und nur wenig Strom. Sein Preis ist zudem fast unschlagbar.

arrive:

Haben Sie weitere Projekte?

Meijers:

Ja, klar. Mein Pertner Jean, der fliessend niederländisch, italienisch, englisch und deutsch spricht, ist dauernd in Italien, kauft Klassiker für uns ein, schickt sie nach Masstrich. Da geht noch eine Menge.

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Copyright © 2019 by: Autogasfahrer.ch • Design by: BlogPimp / Appelt Mediendesign • Foto: Pixelio • Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.

Besucherzaehler