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Autogas in der Schweiz

Viel Reichweite für wenig Geld

Der Kia Soul

In wenigen Tagen kommt der neue Kia Soul in Deutschland auf den Markt. Und zwar nur noch – anders als in den USA – mit zwei E-Versionen. Die Kunden haben dabei die Wahl zwischen Varianten, die sehr unterschiedliche Leistung und Reichweite bieten. Das Fahrzeug selbst wird im Koreanischen Gwangju produziert.

Die Standartversion des neuen Soul kompiniert einen 100 kW/136 PS starken E-Motor mit einer 39,2-kWh-Batterie, die bis zu 277 Kilometer Reichweite erlaubt. Alternativ gibt es eine 150 kW/204PS starke Maschine mit einem 64 kWh grossen Stromspeicher. Der starke E-Soul ist mit 7,6 Sekunden nicht nur sprint-, sondern mit 452 Kilometer auch reichweitenstark. Ebenfalls sehen lassen kann sich der Verbrauch, der laut WLTP-Messung 15,7 Kilowattstunden auf 100 Kilometer beträgt. Wer längere Touren plant und unterwegs nachladen muss, kann eine Schnelladefunktion nutzen. Dank dieser soll ein Aufladen von 20 auf 80 % an einer 100-kW-Säule 42 Minuten  dauern. Das wäre ein wenig zu lang. Im Vergleich bietet der rund 4,20 Meter lange Fünftürer ein umfangreich modifiziertes Frontdesign. So schaut der neue E-Soul durch deutlich schmalere LED-Scheinwerferschlitze, die, durch eine Chromleiste verbunden, im oberen Bereich der Front eine durchgehende Einheit bilden. Zentral im unteren Bereich gibt es eine grosse Luftöffnung, die seitlich von schwarzen Inlays mit LED-Nebelleuchten flankiert wird. Darüber befindet sich eine kleine Klappe, hinter der sich der neue Schnelladeanschluss für den CCS-Stecker-Standart verbirgt.

Im Innenraum präsentiert sich der E-Soul aufgeräumt. Hebel für die Feststellbremse oder das Getriebe gibt es nicht mehr. Ersteres ersetzt ein kleiner Schalter in der Mittelkonsole und statt eines Schathebels gibt es einen kleinen Gangwahl-Drehschalter. Das Kombiinstrument besteht aus einem Farbdisplay, welches seitlich von kleineren, halbrunden Displays flankiert wird, die so eine klassische Rundinstrumentenoptik erzeugen. Zudem befindet sich zentral im Armaturenbrett ein 10,25 Zoll grosser Touchscreen für das Infotainmentsystem. Darüber hinaus bietet der E-Soul eine zeitgemässe Sicherheitsausstattung, die sieben Airbags, Kollionsverhinderer, Spurhalte- und Spurwechselassistent, Querverkehr- und Müdikeitswarner sowie Abstandstempomat umfasst. Ausserdem kommt ein neues Telematiksystem Namens UVO zum Einsatz, welches der Nutzer unter anderem mit Echtzeitinformationen zu Ladestationen versorgt und es ermöglicht, das Laden zu programmieren. Ausseredem beherrscht UVO gängige e-Call-Funktionen.

Ende März 2019 wird der neue E-Soul auf den Markt kommen. Wie bei Kia äblich, wird eine Siebenjahresgarantie bis 150.000 Kilometer Laufleistung gewährt. Die Einstiegsversion dürfte etwa so viel wie der alte E-Soul kosten, also rund 30.000 Euro. Der Aufpreis der grossen Batterie wird vermutlich um die 4.000 Euro betragen.

Technische Daten Kia e-Soul

Motor

Permanentmagnet-Synchronmotor

(Wechselstrom)

Spannung

356 V (stärkere Version)

327 V (Standard)

max. Leistung

150 kW (204 PS) bei 3.800 bis 8.000 U/min.

(stärkere Version)

100 kW (136 PS) bei 2.600 bis 8.000 U/min.

(Standard)

max. Drehmoment

395 Nm bei 0 bis 3.600 U/mim.

(stärkere Version)

395 Nm bei 0 bis 2.400 U/min.

(Standard)

Höchstgeschwindigkeit

167 km/h (150 kW-Version)

155 km/h (100 kW-Version)

Reichweite

452 km (150 kW-Version)

277 km (100 kW-Version)

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Das Imperium schlägt zurück

Die Etablierten Premium-Hersteller aus Deutschland, Schweden oder England sind aufgewacht – und Greifen Tesla im Premium-Segment der Elektroautos an. Für mehr als 40.000 Euro Grundpreis rollt eine grosse Bandbreite an Modellen an.

Was entscheidet über den Erfolg eines Elektroautos? ,,Im Premium-Segment sicher eine Kernanforderung: Reichweite“, Volvo-Elektroauto-Tochter Polestar wird deshalb bei seinem ersten Massenmodell Polestar 2 klotzen: Mindestens 500 Kilometer nach WTLP sind ein Wort. Und das unverkennbar schwedische Design im Ineren und Äusseren soll ab Markstart ein schönes Stück vom warmen Kuchen der elektrisch angetriebenen Autos sichern.

Für 59.900 Euro kann der Interessent die schwedische Limousine aus chinesischer Fertigung schon bestellen – unbesehen. Bei Audi dagegen rollen jeden Tag bereits die Probefahrer über die Strassen. Deren SUV e-tron ist gerade auf dem Markt erhältlich, die ersten Kunden haben mindestens 79.900 Euro abgeliefert. Noch einen Schritt weiter sind viele Jaguar-Fahrer, die das Elektro-SUV i-Pace vorbestellt haben: Sie sind bereits 2018 im Alltag unter Strom angekommen.

Millarden-Investitionen in die Elektromobilität

Schweden, Deutsche, Briten: Das Imperium der altehrwürdigen Autohersteller schlägt zurück. 2019 ist das Jahr, in dem die Premium-Konkurrenten gegen den Platzhirsch Tesla Fahrt aufnehmen. Auch der Autoerfinder Mercedes mit dem EQC und Porsche mit dem Taycan werden noch in diesem Jahr in das rein elektrische Zeitalter aufbrechen.

Panik muss aber bei Elon Musk deswegen nicht aufkommen: Erstens wird die Konkurrenz das Geschäft beleben. Zweitens ist gerade unter den grossen Limousinen sein Model S noch lange konkurrenzlos. Und drittens fahren seit wenigen Tagen auch in Europa die ersten Kunden im kompakteren Model 3 los. Mindestens 56.400 Euro haben sie dafür bezahlt. Der 35-Euro-Tesla kommt frühestens 2020. Wer jetzt ins elektrische Premium-Zeitalter startet, der ist kein abenteuerlustiger Pionier mehr: Denn gerade die deutschen Hersteller haben Milliarden investiert, um den Autofahrern mit Strom einige Urängste zu nehmen. Sämtliche Angebote im Premium-Segment haben ordentliche Reichweite – und das schon nach dem strengen WLTP-Zyklus. Dazu kommt eine rasch wachsende Versorgung mit Ladesäulen. Nicht zuletzt auch solchen, die selbst Riesenbatterien um die 100 Kilowatstunden in 30 Minuten wieder zu 80 % füllen können.

Auch bei den Fahrleistungen wollen die neuen Premium-Stromer mehr bieten: nicht unbedingt am schnellsten beschleunigen, dafür aber auch mehrmals nacheinander mit voller Kraft.

Premium heisst auch: Wir dürfen uns auf Stromer in perfekter Verarbeitung freuen – und mit neuen infotainment-Angeboten, die mindestens auf dem Niveau der edelsten Verbrenner aus Süddeutschland sind. Interessiert Sie mehr Reichweite in Blitzesschnelle zu bekommen? Oder wollen Sie nur die 50 täglichen Kilometer zur Arbeit elektrisch pendeln? Dann sollten Sie auch in der Marktübersicht von Arrive nach Plug-in-Hybriden oder Brennstoffzellen-Autos Ausschau halten. Über 40.000 Euro ist auch die Auswahl in diesem Jahr gross.

Stromstoss für die Plug-in-Hybride

2019 werden die Benziner-Elektro-Kompinationen wieder Fahrt aufnehmen. Denn viele Hersteller haben bei den Batterien nachgelegt. Sie sind die sicherste Brückentechnologie in das elektrische Zeitalter: Plug-in Hybride müssen keine Fahrverbote fürchten – und die Kraft für lange Fahrten ist an jeder Ecke vorhanden. Die Kompination aus Batterie, Elektro- und Benzinmotor hat allerdings darunter gelitten, dass 2018 viele Modelle mangels elektrischer Reichweite aus der Förderung gefallen sind. Einige Hersteller bauen darum bald stärkere Akkus ein. Darum aufgepasst: lieber Kia, BMW oder VW auf die grösseren Baterien warten statt einen Plug-in-Hybrid aus dem Händlerbestand erwerben. Worauf Sie als Plug-in-Interessent auch achten sollten: Der Benzintank sollte nicht zu klein sein. Denn gerade wer ein bisschen flotter unterwegs ist, muss nervig oft nachtanken. Wer aber die neusten Plug-ins bewegt, kann gerade in der Premium-Klasse massiv Sprit und Emissionen sparen – und muss auf nichts verzichten, was er aus der alten Verbrenner-Welt gewohnt ist.

Bemerkung über die Preise von den aufgeführten Modellen:

Das billigste Modell ist ab 56.000 bis 81.000 Euro erhältlich bei den reinen Stromer was sich ein normaler Arbeiter kaum leisten kann. Noch weniger in der Schweiz da der Euro mit dem Wechselkurs höher ist als der Schweizer Franken und bei den hohen Preisen macht das doch noch einige hundert wenn nicht tausende Franken aus. Dazu kommt noch die Reichweite um die 600 Kilometer ist was auch nicht das wahre ist den mit einem Autogastank ist auch diese Reichweite möglich.

Auch bei den Plug-In-Hybride sind die Preise von 40.000 bis 130.000 Euro sind zu hoch. Es gibt verschiedene Hersteller die ab Werk PKW mit einer Autogasanlage anbieten die einges günstiger sind als reine Stromer oder die Plug-In-Hybride.

Hier einige Automarken die PKW mit einem Aufpreis für die Autogasanlage von ca. 2.000 Euro.

Lada, Fiat, Opel und Ford usw. die auch PKW mit Autogas in die Schweiz liefern. Was velleicht noch negativ ist das leider das Autogastankstellennetz in der Schweiz nicht flächendeckend ist wie in de Nachbarländer jedoch kommt kommt man auch in der Schweiz mit Autogas durch wenn man weiss wo die Tankstellen sind. im Augenblick sind es 54 Stück.

1. Die reinen Stromer

Der erste Europäer

Auf diese Antwort haben Freunde europäischer Autos lange warten müssen: Seit vergangenem Jahr aber gibt es mit dem I-Pace endlich auch eine Premium-Alternative zu Tesla Model X aus der alten Welt. Und der Jaguar macht seinem Vorbild aus der Tierwelt Ehre. Nur Geduld muss der Käufer haben. Denn die Warteliste auf den Briten ist lang. Im Jahr 2019 wird es mit der Lieferung bei Neubestellern wohl nichts.

Typ

Füntüriges und fünfsitziges SUV

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 90 kWh

Leistung

294 kW (400 Ps)

Drehmoment96 N

696 Newtonmeter

0-100 km/h

0 auf 100 km/h: 4,8 s

Reichweite

470 km

Höchstgeschwindigkeit

200 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca. 40 min. bis 80 %

Standard: ca. 12,9 h bis 100 %

Länge x Breite x Höhe

4,68 m x 2,14 m 1,57 m

Koffervolumen

656 bis 1.453 l

Preis ab 78.240 Euro

Der unbekannte

Der typische Volvo-Fahrer ist eher kein besonders sportlich interessierter. Darum ist die Performance-Sparte der Schweden namens Polestar nicht so bekannt wie etwa AMG. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum unter der Bezeichnung Polestar künftig eine eigene Elektroauto-Marke fungiert. Den Polestar 2 können Sie zwar noch nicht probefahren – aber schon bestellen. Zumindest Optik und Papierform versprechen Grosses. Ab 2021 gibt es sogar eine Variante für weniger als 40.000 Euro.

Typ

Fünftüriges und fünfsitziges SUV

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 78 kWh

Leistung

300 kW (408 PS)

Drehmoment

660 Newtonmeter

0-100

0 auf 100 km/h: ca 4,7 s

Reichweite

500

Höchstgeschwindigkeit

200 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca 30 min. 80 %

Standart: k. A.

Länge x Breite x Höhe

4,61 m x 1,86 m x 1,48 m

Kofferraumvolumen

440 l

Preis

ab 59.900 Euro

Der Saubermann

Wer besonders schnell vorankommen will – und dabei besonders umweltbewusst ist – der findet in Audis erstem reinen Elektroauto das beste Angebot: Der e-tron laädt mit Hochspannung und ist dank Allrad und massig Power rasant unterwegs. Zugleich bieten die Ingolstädter auch das erste Auto aus einer CO2-neutralen Fabrik und dazu Ökostrom-Angebote (wers glaubt wird Sellig) für die heimische Ladesäule. Bei Reichweite, Laderaum und Komfort setzt der e-tron ausserdem noch Zeichen. Stark.

Typ

Fünftüriges und fünfsitziges SUV

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 78 kWh

Leistung

300 kW (402 PS)

Drehmoment

664 Newtonmeter

0-100 km/h

0 auf 100 km/h: unter 6 s

Reichweite

400 km

Höchstgeschwindigkeit

200 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca. 30 min bis 80 %

Standart: ca. 8,5 h bis 100 %

Länge x Breite x Höhe

4,90 m x 1,94 m x 1,62 m

Kofferraumvolumen

660 bis 1.725 l

Preis

ab 79.900 Euro

Das Phantom

Noch nie ist ein Meredes so viel früher gezeigt worden , als er tatsächlich auf den Markt kommt. Ende 2019 sollten aber die ersten Glücklichen mit dem EQC voll elektrisch unterwegs sein können. Der Mercedes ist nicht als reiner Stromer entwickelt, was noch einige Kompromisse etwa bei der Raumausnutzung verlangt. Die Leistungen bei Antrieb, Komfort, Ladezeiten und Kofferraum sind aber auf dem Papier zumindest auf Augenhöhe mit den Rivalen aus Ingolstadt oder Kalifornien.

Typ

Fünftüriges und fünfsitziges SUV

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 80 kWh

Leistung

300 kW (408 PS)

Drehmoment

765 Newtonmeter
0
-1oo

0 auf 100 km/h: 5,1 s

Reichweite

450 km (NEFZ)

Höchsgeschwindigkeit

180 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca. 40 min. bis 80 %

Standart: k. A.

Länge x Breite x Höhe

4,76 m x 2,09 m x 1,62 m

Kofferraumvolumen

ca. 500 l – k. A.

Preis

ab 70.000 Euro

Der Kompakte

Ja, ja … Der ,,erste Tesla ab 35.000 Dollar“ soll das Modell 3 sein. Das verspricht Firmenchef Elon Musk. Was macht er dann in dieser Liste? Hier bei uns wird der Einstieg in die Tesla-Welt zumindest in diesem Jahr noch deutlich der magischen Schwelle unseres Vergleichs bleiben. Dafür gibt es aber Fahrleistungen, die in diesen Grössenordnung kein anderer Stromer bietet. Und natürlich das Pionier-Flair der Kalifornier mit drahtloser Updates oder Riesenbildschirm. It’s cool, man!

Typ

Fünftürige und fünfzitzige Limousine

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 75 kWh

Leistung

192 kW (261 PS)

Drehmoment

525 Newtonmeter

0- 100 km/h

0 auf 100 km/h: 4,8 s

Reichweite

560 km

Höchsgeschwindigkeit

233 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca. 40 min. bis 80 %

Standard: k. A.

Länge x Breite x Höhe

4,69 m x 1,85 m x 1,44 m

Kofferraum

425 Liter

Preis

56.400 Euro

Der Platzhirsch

Tatsächlich: Diese Limousine der jungen Premium-Marke kann für sich den Titel des Etablierten beanspruchen – den die mehr als 100-jahrigen Marken aus Süddeutschland auf absehbarer Zeit noch nicht angreifen. Denn so ein Fünf-Meter-Angebot für Manager, Anwälte und Zahnärzte hat noch kein Europäer in der Modell-Pipeline. Das Tesla Model S wird also auch in diesem Jahr der Platzhirsch bleiben, und das für 20.000 Euro Preisnachlass. „Alternativlos“ würde die Kanzlerin das wohl nennen.

Typ

Fünftürige und fünfsitzige Limousine

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 100 kWh

Leistung

315 kW (428 PS)

Drehmoment

660 Newtonmeter

0-100 km/h

0 auf 100 km/h: 4,3 s

Reichweite

632 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Ladetauer

Schnelllader: ca. 20 min. bis 80 %

Standard: 11:30 h

Länge x Breite x Höhe

4,98 m x 1,96 m x 1,45 m

Kofferraumvolumen

745 l

Preis

ab 81.980 Euro

2. Die Plug-In-Hybride

Der Agegriffene

Beim Show-Effekt macht diesem Tesla niemand etwas vor: Wenn das Model X seine Hecktüren nach oben faltet und schwingt, bleiben Münder der Passanten offen. Beim Preis bisher auch – und selbst nach der Preisenkung um 20.000 Euro dürfte der Tesla in den kommenden Monaten durch die Konkurrunz aus Deutschland und Grossbritannien mächtig unter Druck geraten. Mit seinen sieben Sitzen und massig Kraft schon in der ,,Basis“-Version ist Mister X allerdings noch lange nicht von gestern.

Typ

Fünftüriges und bis zu siebensitziges SUV

Batterie / Leistung

Lithium-lonen-Batterie 100 kWh

Leistung

310 kW (422 PS)

Drehmoment

Newtonmeter 660

0-100 km/h

0 auf 100 km/h: 3,5 s

Reichweite

565 km (NEFZ)

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Ladedauer

Schnelllader: ca.20 min. bis 80 %

Standard: ca. 12 bis 100 %

Länge x Breite x Höhe

5,05 m x 2,00 m x 1,68 m

Kofferraumvolumen

660 l

Preis

ab 90.400 Euro

Der Sportwagen

Es wird das Elektroauto der Superlative – ein Porsche eben: Ende 2019 stürmt der Taycan heran wie ein wildes junges Pferd. Das bedeutet Taycan auf türkisch. Ganz schwäbisch werden dagegen Ausmasse und Fahrleistungen des Elektro-Porsche. Die Nordschleife des Nürburgrings sollen Top-Fahrer unter acht Minuten schaffen. Beim Preis wird der Zuffenhausener dagegen auch eine Schallmauer dieses Vergleichs durchschlagen. Wir rechnen mit mindestens 40.000 Euro – mal vier!

Typ

Fünftüriges und fünfsitzige Sport-Limousine

Batterie / Leistung

Lithium-Ionen-Batterie 95 kWh

Leistung

ca. 440 kW (600 PS)

Drehmoment

k. A.

0-100 km/h

0 auf 100 km/h: 3,5 s

Reichweite

ca 450 km

Höchstgeschwindigkeit

250 km

Ladetauer

Schnelllader: ca. 15 min. bis 80 %

Standart: k. A.

Länge x Breite x Höhe

ca. 4,85 m x ca. 1,99 m x ca. 1,30 m

Kofferraumvolumen

k. A.

Preis

ab ca. 160.000 Euro

Kia Optima Plug-In-Hybrid

Typ

Limousine oder Kombi

Länge x Breie x Höhe

1,46 m x 4,85 m x 1,86 m

Kofferraum

ab 307 l

Batterie-Kapazität

9,8 kWh

System-Leistung

151 kW (205 PS)

Drehmoment

205 Nm

0-100 km/h

9,4 s

Höchstgeschwindigkeit

192 km/h

Preis

ab 40.740 Euro

VW Passat GTE

Typ

Limousine und Kombi

Länge x Breite x Höhe

1,48 m x 4,77 m x 1,83 m

Kofferraum

ab 402 l

Batterie Kapzität

9,9 kWh

System-Leistung

160 kW (218 PS)

Drehmoment

400 Nm

0-100 km/h

7,4 s

Höchstgeschwindigkeit

225 km/h

Preis

ab 44.250 Euro

BMW Iperformanche

Typ

Limousine

Höhe x Länge x Breite

1,43 m x 4,63 m x 1,81 m

Kofferraum

370 l

Batterie-Kapazität

7,6 kWh

System-Leistung

185 kW (252 PS)

Drehmoment

290 Nm

0-100 km/h

6,1 s

Höchstgeschwindigkeit

225 km/h

Preis

ab 45.650 Euro

Mercedes-Benz C 350 E

Typ

Limousine und Kombi

Höhe x Breite x Länge

1,44 m x 4,79 m x 1,81

Kofferraum

ab 480 l

Batterie-Kapazität

7,0 kWh

System-Leistung

205 kW (279 PS)

Drehmoment

350 Nm

0-100 km/h

5,9 s

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Preis

ab 51.051 Euro

BMW 530E Iperformance

Typ

Limousine oder Kombi

Höhe x Länge x Breite

1,48 m x 4,94 m x 1,87 m

Kofferraum

410 l

Batterie-Kapazität

9,2 kWh

System-Leistung

185 kW (252 PS)

Drehmoment

290 Nm

0-100 km/h

6,2 s

Höchstgeschwindigkeit

235 km/h

Preis

ab 56.000 Euro

Volvo V60 T8 Twin Engine AWD

Typ

Kombi

Höhe x Breite x Länge

1,43m x 4.76 m x 1,85 m

Kofferraum

529 l

System-Leistung

287 kW (390 PS)

Drehmoment

400 Nm

0-100 km/h

4,9 s

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Preis

ab 60.350 Euro

BMW X5 XDRIVE40E Iperformance

Typ

SUV

Höhe x Breite x Länge

1,76 m x 4,88 m x 1,93 m

Kofferraum

500 l

Batterie-Kapazität

9,0 kWh

System-Leistung

230 kW (313 PS)

Drehmoment

350 Nm

0-100 m km/h

6,8 s

Höchstgeschwindigkeit

210 km/h

Preis

ab 72.500 Euro

Mercedes-Benz GLC Coupé 350E 4 MATIC

Typ

SUV

Höhe x Breite x Länge

1,60 m x 4,79 m x 1,89 m

Kofferaum

500 l

Batterie-Kapazität

7,0 kWh

System-Leistung

235 kW (320 PS)

Drehmoment

350 Nm

0-100 km/h

5,9 s

Höchstgeschwindigkeit

235 km/h

Preis

ab 58.227 Euro

Volvo S90 T8 Twin Engine AWD

Typ

Limousine und Kombi

Höhe x Breite x Breite

1,44 m x 4,96 m x 1,88 m

Koffrraum

ab 500 l

Batterie-Kapazität

10,4 kWh

System-Leistung

288 kW (390 PS)

Drehmoment

400 Nm

0-100 km/h

5, 1 s

Höchstgeschwindigkeit

240 km/h

Preis

ab 71.050  Euro

Volvo XC60 T8 Twin Engine AWD

Typ

SUV

Höhe x Breite x Länge

1,66 m x 4,96 m x 1,90 m

Koffrraum

505 l

Batterie-Kapazität

10,4 kWh

System-Leistung

298 kW (405 PS)

Drehmoment

500 Nm

0-100 km/h

5,3 s

Höchstgeschwindigkeit

230 km/h

Preis

ab 71.250 Euro

Volvo XC90 T8 Twin Engine AWD

Typ

SUV

Höhe x Breite x Länge

1,78 m x 4,95 m x 1,96 m

Kofferraum

640 l

Batterie-Kapazität

10,4 kWh

System-Leistung

288 kW (392 PS)

Drehmoment

400 Nm

0-100 km/h

5,6 s

Höchstgeschwindigkeit

230 km/h

Preis

ab 81.600 Euro

Range Rover Sport P400E

Typ

SUV

Höhe x Breite x Länge

1,87 m x 4,88 m x 2,07 m

Kofferaum

780 l

Batterie-Kapazität

13,0 kWh

System-Leistung

297 kW (404 PS)

Drehmoment

640 Nm

0-100 km/h

6,7 s

Höchstgeschwindigkeit

220 km/h

Preis

ab 88.000 Euro

Porsche Cayenne E-Hybrid

Typ

SUV

Höhe x Länge x Breite

1,70 m x 4,92 n x 1,98 m

Kofferraum

645 l

Batterie-Kapazität

14,1 kWh

System-Leistung

340 kWh (462 PS)

Drehmoment

450 Nm

0-100 km/h

5,0 s

Höchstgeschwindigkeit

253 km/h

Preis

ab 89.822 Euro

BMW 740E Iperformance

Typ

Limousine

Höhe x Breite x Länge

1,47 m x 5,10 m x 1,90 m

Kofferraum

420 l

Batterie-Kapazität

9,2 kWh

System-Leistung

240 kW (326 PS)

Drehmoment

400 Nm

0-100 km/h

5,4 s

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Preis

ab 97.900 Euro

Porsche Panamera 4 E-Hybrid

Typ

Limousine

Höhe x Länge x Breite

1,42 m x 5,o5 m x 1,94 m

Kofferraum

405 l

Batterie-Kapazität

14,0 kWh

System-Leistung

340 kW (462 PS)

Drehmoment

450 Nm

0-100 km/h

4,6 s

Höchstgeschwindigkeit

278 km/h

Preis

ab 109.219 Euro

BMW i8

Typ

Coupé und Roadstar

Höhe x Breite x Länge

1,30 m x 4,70 m 1,94 m

Kofferraum

154 l

Batterie-Kapazität

5,2 kWh

System-Leistung

275 kW (374 PS)

Drehmoment

320 Nm

0-100 km/h

4,4 s

Höchstgeschwindigkeit

250 km/h

Preis

ab 138.000 Euro

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Der Salon unter Strom

Ein Feuerwerk der Stromer brannte da in Genf auf dem Autosalon ab. SUV, Elektrofahrzeuge, gerne auch in Kombination, und einige Supersportwagen gab es da. Auf der wichtigen Automesse wurde mächtig geklotzt. Es gab aber auch ganz normale E-Fahrzeuge und sogar mehrere kleinere Stromer. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Fahrzeuge.

Die Elektromobilität ist in der Normalität angekommen, das beweisen die zahlreichen (Teilzeit-) Stromer auf dem Genfer Autosalon, die sich ganz selbstverständlich unter den automobilen Bestand mischten und nicht mehr nur als exotische Leuchturm-Projekte à la Pininfarina Battista oder Piech Mark Zero ihre Runden auf den Drehtellern drehen.

Allen voran VW war vor allem mit seinen Marken die Dreh- und Angelstätte für die vielen herausgeputzten E-Mobile. Volkswagen selbst offenbarte seine Qualitäten in neuen Modellen, die tatsächlich überraschten. Sogar im Nutzfahrzeugbereich zeigte VW Elektro-Qualitäten, und zwar beim T6 Elektro, der mit 38,8- und 77,6-kWh-Batterie für jeweils 200 bwz. 400 Kilometer im September auf den Markt kommen wird, weit vor dem I.D. Buzz, der ja bereits mit dem neuen MEB-Baukasten gebaut wird und erst frühestens 2022 in den Handel kommen wird. Auch der neue Passat überraschte am Stand, weil die elektrische Reichweite 55 Kilometer klettert. Sie ermöglicht das teilautomatisierte Reisen mit einer fixierten Geschwindigkeit. Die Batterieleistung stieg von 9,9 auf 13,1 KWh. Ein sattes Plusvon 31 %. Gleich vis-a-vis am Stand zeigte eine serienreife automobile Schnellladesäule, was schon heute technisch in punkto ,,Flexibles Laden“ mit gebotener Zügigkeit möglich ist. Die fette Ladesäule ermöglicht das DC-Schnellladen mit bis zu 100 kW. Geladen werden können neben E-Autos auch E-Bikes. Gleichzeitig lassen sich bis zu vier Fahrzeuge an die Strppe legen, zwei über DC-, zwei weitere über AC-Anschlüsse. Aus dem bis zu 360 kWh fassenden Batteriespeicher können so insgesamt 15 E-Fahrzeuge Strom ziehen.

Neue Technik zwingt neue Kooperationen

Genau über diesen wird nun eine bisher ungeahnte Kooperation ins Leben gerufen. Die Zurverfüngungsstellung des MEB-Elektro-Baukasten für ehemaliges Aachener Quasi-Start-Up kann sich VW auf die Brust heften. Denn der bunte, türlose I. D. Buggy, der ein Blickfang auf dem Salon war, obwohl er bald nur in kleiner Stückzahl auf den Markt kommt, wird vom Aachener Hersteller E.GO unter Federführung von Prof. Günther Schuh, im Auftrage mit eben diesem Baukasten eingebunden wird, liess sich in Genf noch nicht heraushören.

Viel interessanter war eher, was die anderen VW Marken an elektromobilem Gerät zeigten. Neben Konzeptstromer ,,e-born“ am Seat-Stand machte vor allem Skoda mit dem stattlichen Konzeptfahrzeug Vision iV auf sich aufmerksam. Schon ab 2020 soll die Studie auf den Markt kommen. Zirka 1 Jahr später soll auf der gleichen Plattform eine sportlichere Coupé-Version nachgereicht werden. Den Skoda-Auftakt für Teilzeitstromer macht in diesem Jahr dann der Superb. Das Flaggschiff der Marke soll eine E-Reichweite von 70 Kilometer schaffen. Gut die vierfache Distanz bringt Skodas Kleinster auf die Strasse, der e-Citigo. Blaupause ist hier der VW e-Up, der mittels neuer Batterie knapp 300 Kilometer schaffen soll.

Etwas gemächlicher ging es bei Daimler zu, auch wenn der designierte Vorstandsforsitzende Ola Källenius die Elektrifizierung der meisten Modelle voll im Blick hat. Zumindest ein bisschen Strom war bei Mercedes jetzt schon dabei: Aus Stuttgart ist das überarbeitete Mittelklasse-SUV GLC nach Genf gerollt, das mit geglätteter Optik, frische Assistenten und neuen Motoren punkten will. Die neuen Vierzylinder-Benziner setzen auf 48-Volt-Unterstützung. Für den Lifestyle-Kombi CLA Shooting Brake, der ebenfalls seine Premiere feierte, sind die allerdings nicht vorgesehen.

BMW lud zum Check-in in den Mini Electric, der noch diesen Spätsommer in die Verkaufsräume der Autohäuser einfahren soll, für 2020 ist dann sogar der Verkaufsstart des elektrischen BMW X3 geplant. Von dem hatte man in Genf leider aber nichts gesehen. Dort gab man sich fast bescheiden mit verbesserten Plug-in-Modellen, die 40 Kilometer und mehr schaffen.

Gar nicht bescheiden gab sich die junge Volvo-Tochter Polestar, die an ihren opulenten Stand die kompakte Limousine Polestar 2 vorstellte, die mit rund 500 Kilometer Reichweite dem Tesla Model 3 schon bald die Stirn bieten soll. Geplant ist der Marktstart Anfang 2020. Und mit einer ähnlich guten Reichweite ging es gleich ein paar Meter weiter bei Kia. Die Koreaner gaben für ihr Glanzstück, den Kia E-Soul, satte 400 Kilometer Reichweite an.

Allerdings triumpfierte an den Messetagen ein anderer, der bisher noch völlig unbekannten Niro Hybrid, der sich mit einem kleinen Facelift optisch an seinen rein elektrischen Bruder anpasst.

Elektro-Verweigerer verweigern sich nicht mehr

Mit Fiat war ein Player vor Ort, der sich lange weigerte, ein E-Auto in sein Portfolio aufzunehmen. In Genf zückte der italienische Konzern dann doch die Elektro-Karte und zeigte sein Conceptcar ,,Centoventi“, dass die Entwickler mit besonderen Features ausgestattet haben. Denn standartmässig soll das Fahrzeug mit einer Reichweite von nur 100 Kilometern ausgeliefert werden. Die lässt sich dann mit bis zu drei zusätzlichen Kauf- oder Miet-Batterien um jeweils 100 E-Kilometer erhöhen. Die zusätzlichen Batterien sollen vom Händler unter dem Boden des Fahrzeugs installiert werden. Ein interessantes Konzept, dass sich noch im Markt bewähren muss. ,,Verweigerer“ zeigten sich gewogen: Beispiel: Peugeot. Die Marke kommt ebenfalls in der Kleinwagen-Klasse mit einem Stromer, und zwar dem neuen e-208, der zwar auch als Verbrenner angeboten wird, mit Batterien jedoch mit attraktiven 340 Kilometer Reichweite das Herz der Kunden erfreuen soll. Gleich nebenan gab sich Honda grün und brachte den ,,e“ als Viertürer in Anlehnung an die Retro-Studie Urban EV zum Besten.

Sogar grosse, teure Supersportwagen präsentierten sich auf dem Salon unter Strom. Der Pininfarina-Wagen Battista dürfte allerdings nur etwas für die wenigen Spitzenverdiener in Deutschland sein. Die Elektro-Version liegt bei mindestens 1,75 Millionen Euro. Ein paar hundertausend weniger wird man wohl für den Piéch Mark Zero, der vom Sohn des grossen VW-Granden Ferdinand Piéch über die Firma Piéch initiert wurde, demnächst zahlen müssen. Vor dreieinhalb Jahren hatten die Gründer und Inhaber Toni Piéch und Rea Rajcic, die Idee, eine neue flexible Fahrzeugarchitektur zu entwickeln. Als erstes Fahrzeug wurde der ,,Marko Zero“ entworfen, welcher das Fachpublikum auf dem als edles Wohnzimmer eingerichteten Stand auf dem Genfer Salon begeisterte.

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Fiat 500

Eine Legende wird Elektrisch

Am Ende des Tages kann man jedes Auto Elektrifizieren: Der Niederländer Jerome Meijers baut Italienische Mini-Stadtflizer aus den 60er Jahren um – ein Genuss ,,Alla Carbonara“.

Als DER Fiat 500 im Jahre 1957 den Fiat 500 Topolino aus den 30er Jahren ablöste, nannte man ihn schon Fiat Nuova 500 – und es war noch nicht zu ahnen, dass diese kleine Knutschkugel eines der erfolgreichsten Autos jener Tage werden würde, von den fast 4 Millionen Stück gbaut werden würden. Sie passten perfekt in den wuseligen Stadtverkehr Roms und fanden schliesslich ihren Weg in viele Strassen der Welt. Der Fiat 500 wurde zum Kleinstwagen par exellence überhaupt, der nicht nur in unzähligen Filmen und TV-Serien verewigt wurde, sondern auch oft kopiert wurde. Am meistens übriegens von den Fiat-Ingenieuren selbst, die die ikonische Formgebung mit dem freundlichen Gesicht des Orginals erneut aufgriffen und den ,,Cinquecento“ schufen, der ähnlich aussieht, dann aber doch etwas stärker motorisiert ist …

Die süsseste Versuchung, seit es E-Autos gibt

Eine Zeitlang kümmerte man sich nicht um den Zwerg, der bis 1972 gebaut wurde und viele der Autos rosteten weg, obwohl sie doch in Wahrheit geliebt wurden – für viele waren sie eben doch der Einstieg in eine ,,grössere“ Autowelt, darüberhinaus genügten sie den weltweiten Sicherheitsstandards bald überhaupt nicht mehr. Die jedoch spielen im Oldtimer-Bereich ohnehin keine all zu grosse Rolle mehr, denn dort gelten andere Massstäbe, schliesslich fährt fast niemand sein restauriertes Schätzchen im Alltags-Dauerbetrieb. Und wie lange aufgrund der Gestzeslage überhaupt noch geht bei den oft sehr umweltfeindlichen Verbrennungsmotoren ohne jede Abgasreinigung, steht zusätzlich in den Sternen. Das brachte findige Oldtimer-Restaureteure auf die Idee, die Ikonen der Vergangenheit elektrisch umzurüsten. Erst kürzlich stellte Jaguar den voll elekttrifizierten Klassiker E-Type vor, restauriert Orginale, pimpt sie mit Elektromotoren zu Preisen, die wir eigentlich gar nicht wissen wollen, da sie nur für eine Minderheit erschwinglich sind. Oder mehmen die Firma Murschel, die alte Käfer elektrifiziert: für rund 100.000 Euro fährt so ein klassischer VW dann mit 150 km Reichweite vor. Ganz zu schweigen von den Profis der Firma Kreisel, die den Porsche-Rennwagen 910 umrüsten: für eine runde Million Euro! Wer Geld genug hat, kann sich auch einen DeLorean aus dem Film ,,Zurück in die Zukunft“ oder jeden beliebigen 8-Zylinder Big-Block ersetzen lassen.

Einen völlig anderen Weg hingegen geht der niederländische Ingenieur Jerome Meijers aus Maastrich: Der kümmert sich seit Jahren mit seinem Partner Jean Smith um die Restauration alter Fiat 500, von denen er bereits mehrere liebevoll aufgearbeitet hat, seien es die kleinen ,,Normalos“ oder solche mit Abarth-Motorsierung, wie sie dereinst nur wenige hatten. Es gibt drei Wege, wie interessierte zu einem vollelektrischen Orginal-Oldtimer kommen – und zwar zum Bruchteil der Preise, den eine der obengenannten Firmen aufrufen:

Drei Wege zum Fiat 500 Elektrotraum

Entweder der Kunde bringt seinen vorhandenen 500er aus den Baujahren zwischen 1957 und 1972 mit, oder er sucht sich einen der von Meijers und Smits bereits restaurierten Fahrzeuge aus deren Lagerbestand aus und lässt sie umrüsten – und zwar für nur knapp 15.000 Euro für die Elektrifizerung, und etwa 8-10.000 Euro für das Basisfahrzeug, je nach Zustand. Bei wem allerdings Geld keine Rolle spielt, der erhält auch bei Meijers, der vor 15 Jahren mit der Aufarbeitung klassischer Vespa-Motorroller ins Geschäft eintieg, ein Fahrzeug nach Mass: ,,Ales ist möglich, Custom-Made exakt nach ihren Vorschlägen“, erklärt uns Jerome, der aus seiner Liebe zu Italien den satten Namen ,,Carbonara“ für sein Business herleitet.

Im Elektro-Komplett-Kit für den Fiat 500 enthalten ist ein Elektromotor mit 160 nM Drehmoment und einen 10 kWh LIFEBO (Lihium Eisenphosphat)-Akku inklusive BMS-Steuerungscomputer und Software, Komplettverkabelung und einem digitalen Display. Man kann das Fahrzeug in zwei Modi fahren: Eco und Sport, die Reichweite beträgt rund 120 Kilometer, im Sportmodus etwas weniger – aber wer will mit dieser Fuhre schon schnell und weit fahren? Dazu gibt es einen 12V-Konverter und ein 220V-Ladegerät für die Haussteckdose – in wenigen Stunden ist der leere Akku wieder voll. Es gibt einen Vorwärts- und einen Rückwärtsgang sowie eine elektrische Heizung: ,,Das Auto ist winterfest.“

In den letzten Monaten des Jahres 2018 unternahmen Jerome und Jean eine Menge Anstrengungen, um für hr erstes Testfahrzeugdie Zulassung für die Strassen Europas zu erhalten: ,,Wir sind glücklich, dass das problemlos geklappt hat“. Auch die allgemeine Betriebserlaubnis ist damit nur noch eine Frage der Zeit und auch einem ,,Export“ oder ,,Reimport“ nach Deutschland zu den genannten Konditionen steht dann nichts mehr im Weg.

Technische Daten Fiat 500 Carbonara

Basis

Fiat 500 F Vollrestaurierung

Motor

E-Motor mit 10 kWh Akkupack

Leistung

45 PS max.

max. Drehmoment

160 Nm im Sportmodus

Höchstgeschwindigkeit

95 km/h

CO2-Aussstoss

0g/km

Radstand

1.840 mm

Länge, Breite, Höhe

2.970 x 1.320 x 1.325

Leergewicht

525 kg

Reichweite

100 – 120 Kilometer

Preis ab

14.950 plus Einfuhrumsatzsteuer

3 Fragen an Jerome Meijers

arrive:

Wie kam es zu diesem Projekt?

Meijers:

Seit Jahren kaufen und verkaufen wir italienische Autos, weil wir sie lieben und ausserdem glauben wir Hölländer an nachhaltige Mobilität.

arrive:

Was ist das Besondere am Fiat 500 EV?

Meijers:

Ich denke, sein Coolness-Faktor. Es ist ein wunderbarer Oldtimer, der über 50 Jahren alt ist, er verbraucht kein Benzin mehr und nur wenig Strom. Sein Preis ist zudem fast unschlagbar.

arrive:

Haben Sie weitere Projekte?

Meijers:

Ja, klar. Mein Pertner Jean, der fliessend niederländisch, italienisch, englisch und deutsch spricht, ist dauernd in Italien, kauft Klassiker für uns ein, schickt sie nach Masstrich. Da geht noch eine Menge.

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Lange Wartezeiten? Kein Problem.

Hinweis zu der Liste die sich nach dem Beitrag von Gebrauchten E-PKW befindet:

Die erwähnte Liste ist nur für Deutschland aktuell. Wie es jedoch in der Schweiz aussieht mit gebrauchten E-PKW sind keine Informationen vorhanden. Die Preise in Deutschland für Gebrauchte E-PKW sind zum Teil zu hoch den für diesen Preis, besonders in Deutschland bekommt man für dieses Geld ein LPG-PKW ab Werk mit einer eingebauter Autogasanlage und das Netz im Gegesatz zur Schweiz von Autogastankstellen ist flächenteckend.

Einfach einen gebrauchten Kaufen!

Trotz Begeisterungspotenzial und Wachsender bliebtheit bleiben die Stromer noch in der Minderzahl. Viele potenziale Käufer schrecken vor allem die hohen Neuwagenpreise und lange Wartezeiten auf ein Auto ab. Doch die E-Autos müssen nicht Teuer sein, denn mittlerweile gibt es auch eine grosse Auswahl Stromer aus zweiter Hand. Die Risiken für Käüfer sind in der Regel gering.

Viele werden bereits für vierstellige Beträge angeboten. Und wer in den Online-Autobörsen nach gebrauchten Autos mit Elektroantrieb sucht, wird mittlerweile mehrere tausend Angebote finden. Weniger als 10 % der E-Mobile aus zweiter Hand sind älter als fünf Jahre. Und selbst die Betagteren weisen in der Regel Laufleistungen auf. Ebennfals nur gut 10 % haben mehr als 50.000 Kilometer auf dem Tacho. Doch selbst hohe Laufleistungen müssen nicht abschrecken, denn in Elektroautos stecken grundsätzlich viel weniger Verschleissteile als konventionell getriebenen Fahrzeugen. Zahnriemen, Kupplung oder Auspuff? Solche  Problemzonen gibt es bei den Stromern nicht. Und dank der meist starken Rekuperation, also der Stromrückgewinnung durch die Motorbremse, halten zum Beispiel Bremsanlagen länger als bei Autos mit Verbrenner. Lediglich die Batterie gilt als ein mit gewissen Risiken behaftetes Bauteil, allerdings keineswegs als Mängelherd. Die meisten Hersteller behaupten, dass deren Haltbarkeit auf die Fahrzeuglebensdauer ausgelegt ist. Wahrscheinlich dürften auch 15 oder 20 Jahre möglich sein. Bislang gibt es noch kein Modell, beim dem sich der Stromspeicher als problemanfällig erwiesen hätte. Zelldefekte gelten bislang über alle Hersteller hinweg als sehr selten.

Was allerdings bei allen E-Autos gleich ist: Mit zunehmenden Alter altern die Akkus. Dieser Ermüdungseffekt wir vor allem von der Häufigkeit der Ladezyklen beeinflusst. Mitsubishi, das mit dem Electric Vehicle das älteste Volumenmodell im Markt hat, rechnet damit, dass bei täglichem Laden ein Akku 2,5 % seiner Leistung pro Jahr verliert. Insofern sollten Batterien selbst bei zehn Jahren alten Fahrzeugen noch über gut Dreiviertel iherer Ursprungskapazität verfügen. Das schränkt die Reichweite ein, mehr aber nicht. Sollten die Reichweitenverluste deutlich höher ausfallen, können diese oft durch eine sogenannte Konditionierung, dabei handelt es sich um eine Glättung der Zellenspanungen, zumindest teiweise wieder verringert werden. Sollten tatsächlich einmal Zellendefekte auftreten, kann man diese je nach Modell und Hersteller für vergleichsweise kleines Geld auch reparieren lassen.

Die Akkus halten länger als alles andere

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte vor dem Kauf  eines gebrauchten Stromers den Zustand der Batterie bei einer Fachwerkstatt prüfen lassen. Mit Hilfe von Datenauslesegeräten lässt sich leicht ermitteln, wie es um den Stromspeicher bestellt ist. Definitiv risikolos ist der Kauf von E-Autos, deren Batterien von den Herstellern gemietet werden. Under anderem Renault, Nissan oder Smart haben solche Modelle verkauft.

Für die Miete muss man einen Monatsbetrag entrichten, der, abhängig von verschiedenen Variablen, zwischen 30 und 140 Euro liegen kann. Das Gebrauchtschnäppchen nervt dann zwar mit den Folgekosten des Batterieleasings, allerdings muss der Hersteller eine defekte Batterie kostenlos tauschen. Sollte tatsächlich ein Akku schlappmachen, muss man den ohnehin eher unwahrscheinlichen Fall eines wirtschaftlichen Totalschadens aufgrund eines Batteriedefekts nicht fürchten.

Einige Daten über die gebrauchten E-PKW die in Deutshland erhältlich sind:

Mitsubishi l-MIEV

Kleinstwagen: Fünftürig, viersitzig

Gewicht: 1.110 Kg

Marktstart: 2010

Modellpflege: 2012 und 2014

Leistung: 49 kW/68 PS

Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h

Batteriegrösse: 16 kWh

Reichweite: 150 Kilometer/160 km ab 2014

Verbrauch: 13,5 kWh

Aktueller Neupreis: (Citroen C-Zero) 21.800 Euro

Gebrauchtpreis: ab rund 7.000 Euro

Batteriemiete: keine

Nissan Leaf

Kompaktwagen: Fünftürig, fünsitzig

Gewicht: 1.520 Kg

Marktstart: 2011

Modellpflege: 2013 und 2015

Leistung: 80 kW/109 PS

Höchstgeschwindigkeit: 144 km/h

Batteriegrösse: 24 kWh

Reichweite: 175 Kilometer/160 km ab 2014

Verbrauch: 15 kWh

Aktueller Neupreis: (Generation 2) 31.950 Euro

Gebrauchtpreis: ab rund 10.000 Euro

Batteriemiete: optional 99 bis 142 Euro im Monat

Renault Zoe

Kleinwagen: Fünftürig, fünfsitzig

Gewicht: 1.502 Kg

Marktstart: 2013

Modellpflege: 2015 und 2018

Leistung: 43-45 kWh/63-67 PS

Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h

Batteriegrösse: 22/41 kWh

Reichweite: 210 Kilometer/240 ab 201

Verbrauch: 13,3-14,6 kWh

Akuteller Neupreis: (Citroen C-Zero) 21.900 Euro

Gebrauhtpeis: ab rund 8.000 Euro

Batteriemiete: 59 bis 119 Euro im Monat

BMW i3

Kleinwagen: Fünftürig, viersitzig

Gewicht: 1.270 Kg

Marktstart: 2013

Modellpflege: 2017

Leistung: 125-135 kWh/170-183 PS

Höchstgeschwindigkei: 150/160 km/h

Batteriegrösse: 18,8/27,3 kWh

Reichweite: 170-312 km

Verbrauch: 12,3-14,3 kWh

Aktueller Neupreis: 37.550 Euro

Gebrauchtpreis: ab rund 20.00 Euro

VW E-Golf

Kompaktwagen: Fünftürig, fünfsitzig

Gewicht: 1.615 Kg

Marktstart: 2014

Modellpflege: 2016

Leistung: 85-100 kWH/115-136 PS

Höchstgeschwindigkei: 140/150 km/h

Batteriegrösse: 24,2/35,8 kWh

Reichweite: 190-300 km

Verbrauch: 12,7 kWh

Aktueller Neupreis: 35.900 Euro

Gebrauchtpreis: ab rund 19.000 Euro

Bateriemiete: keine

VW E-Up

Kleinstwagen: Fünftürig, fünfsitzig

Gewicht: 1.229 kg

Markststart: 2013

Modellpflege: 2017

Leistung: 60 kW/82 PS

Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h

Batteriegrösse: 18 kWh

Reichweite: 160 Kilometer

Verbrauch: 11,7 kWh

Gebrauchtpreis: ab rund 14.000 Euro

Batteriemiete: keine

Smart Fortwo

Kleinstwagen: Viertürig, fünf + zweisitzig

Gewicht: 900 kg

Länge: 2,70 Meter

Marktstart: 2012

Leistung: 55-60 kWH/75-82 PS

Höchstgeschwindigkeit: 125-130 km/h

Batteriegrösse:17, 6 kWh

Reichweite: 145 Kilometer

Verbrauch: 15,1 kWh

Gebrauchtpreis: ab rund 6.000 Euro

Batteriemiete: 65 Euro im Monat

Tesla Model S

Oberlklsse Limosine: Viertürig, fünf + zweisitzig

Gewicht: 2.000 Kg

Marktstart: 2012 und 2014

Leistung: 175-396 kWh/235-539 PS

Höchstgeschwindigkeit: 180-250 km/h

Batteriegrösse: 40-100 kWh

Reichweite: 260-632 Kilometer

Verbrauch: 22-23,5 kWh

Aktueller Neupreis: 69.990 Euro

Gebrauchtpreis: ab rund 45.000 Euro

Batteriemiete: keine

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Reichweite

Voll alltagstauglich mit 470 Kilometern

Hyundai will es nun Wissen. Der Koreanische Hersteller hat sich auf seine Fahnen geschrieben, endgültig zu einem Leader der Herstellung Alternativen Antriebe zu werden.

Nach dem OEM-Autogasfahrzeugen der früheren Jahre kommt nun neben den Brennstoffzellenfahrzeugen IX35 Fuel Cell und Nexo, und dem Ioniq, der das Weltweit einzige für Elektro, Hybrid und Plug-In-Hybrid konziepierte Fahrzeug ist, der Kona auf den Markt.

Das kürzlich vorgestellte Fahrzeug ist das erste elektrisch angetriebene B-SUV und rollt in den Leistungsvarianten mit 99 kW (133 PS) Motorleistung und einer maximalen Reichweite von satten 470 Kilometern nach WLTP-Zyklus vor die Füsse der elektrointeressierten Kundschaft.

Elektro-Lifestyle in Hippen Desgin

Der Hyundai Kona Elektro zeigt bis auf die geschlossene Frontpartie und ein anderes Desgin der Aero-Felgen äusserlich die direkte Nähe zum herkömmlichen angetriebenen Verbrenner-Modell. Beim Antrieb liefert die Elektrovariante überzeugende Leistungswerte: Wahlweise mit 99 kW (133 PS) oder 150 kW (204 PS) Motorleistung unterwegs, geht es auch dank des kräftigen Drehmoments von 395 Newtonmeter agil ud dynamisch voran. So beschleunigt die stärkere Variante innerhalb von nur 7,6 Sekunden auf Tempo 100. Der für den Kona typische Fahrspass ist damit auch in der strombetriebenen Variante des kompakten Elektro-SUV garantiert.

Die Batterie treibt in der 150-kW-Version mit stattlichen 64 Kilowattstunden inklusive eines Drehmoments von beachtlichen 395 Newtonmeter den Kona zu einer Leistung von maximal 470 Kilometer laut Hersteller. Das dürfte dann nicht mehr nur für die obligatorischen Stadtfahrten sondern auch bei zweimal Auftanken am Schnellader bis in den Skiurlaub nach Österreich reichen, sofern man bedürnislos ohne Heitung und Radio im Cockpit sitzt.

In der Einstiegsvariante mit 39,2 Kilowattstunden lassen sich immerhin noch maximal 300 Kilometer mit dem Permanetmagnet-Synchronelektromotor  erzielen. Die Speicherung der Elektroenergie übernehmen im Unterboden plazierte Lithium-Polymer-Akkumulatoren. Ihre Stärken liegen vor allem in der angegebenen schnellen Ladezeit. Nach 54 Minuten an der 100-kW-Schnellladestation sind die Zellen zu 80 % voll. Das ist nicht superschnell, aber in Ordnung. Für den vollständigen Ladezyklus an einer Wallbox daheim beläuft sich die Ladezeit auf rund sechs Stunden in der 99-kW – und gut 9 1/2 Stunden in der 150-kW-Variante.

Markantes Design trift auf zahlreiche Assistenzsysteme

Der Hyunday Kona Elektro übernimmt das Design des Verbrenners, den es bereits geraumer Zeit am Markt gibt. Merkmal im Frontbereich sind ohne Zweifel die sperat oberhalb der LED-Scheinwerfer positionnierten Tagfahrlichter. Der Hyundai Kona Elektro kann in sieben Karosseriefarben und bei den meisten Farben auf Wunsch in zwei Farben lackiert werden. Die Zukunft der Bedienung von Display und Funktionen ist in jedem Fall schon mal ins Cockpit eingezogen. Die guten alten Knöpfe dort – nur wenig vorhanden. Es werden nur noch über Fingerübungen am Display die Features und das Getriebe angsteuert. Dort aber, wo es früher noch handgreiflich wurde, nämlich an der Parkbremse, kommt dann doch noch ein Knopf zum Einsatz, den man drücken muss. Die Anzeige im Armaturenbrett ist volldigital und spielt mit den Signalfarben. Batterieladung, Geschwindigkeit und Temperatur wechseln die Farben je nachdem welchen Fahrmodus der Fahrer gewählt hat. Chic ist auch das Head-Up–Display und gleich mehrere Funktionen sind direkt am Lenkrad verortet, die im wesentlichen Einfluss auf die Rekuperation haben.

Ganz gross wird das Thema Konnektivität beim Kona aufgehängt: Sowohl das neue Audio Display-System als auch das mit einer Soundanlage von Krell kompinierte Navigationssystem bieten inklusive Rückfahrkamera eine umfassende Smartphone-Konnektion über Android Auto und Apple CarPlyay. Ebenso möglich hier: Telefonieren, Nachrichten empfangen und senden oder Musik streamen. Das alles kann über den freistehenden Touchscreen oder per sogar Sprachassistenz gesteuert werden. Eine Ablagefläche mit Ladefunktion sorgt für die Stromversorgung des Smartphones.

Die Assistenzsysteme heissen beim Kona Smartsense

Aber nicht nur den Komfort der Insassen hat der Kona Elektro im Blick – auch die Unfallvorbeugung schreibt de emissionsfreie Varinte des Lifestyle-SUV ganz gross. Zusätzlich zum zukunftsweisenden, alternativen Antriebskonzept bietet die batteriebetriebene Kona-Variante daher eine ganze Reihe von Assistenzsystemen, die den Fahrer in vielerlei Hinsicht unterstützen und einen wichtigen Beitrag zur aktiven Sicherheit beisteuern.

Zu den unter dem Begriff Hyundai SmartSense zusammengefassten Assistenzsystemen gehören beim neuen Kona Elektro das ,,Advanced Smart Cruise Control“, ein Tempomat, der für zusätzlichen Abstand zum Vorderfahrer sorgt. Verringert sich dieser, wird die Geschwindigkeit automatisch reduziert – und wieder erhöht, wenn die Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug anwächst. Das System verfügt darüber hinaus über eine Stopp-Funktion: Wenn beispielsweise bei einem Stau der vorausfahrende Verkehr zum Erliegen kommt, wird der Kona Elektro bis zum Stellstand abgebremst. Geht es innerhalb weniger Sekunden weiter, fährt der Wagen selbstständig wieder an.

Sollte dennoch mal eine Kollision drohen kommt der Kollisionsvermeidungsassistent ins Spiel. Er warnt den Fahrer vor einem Zusammenprall mit Passanten und bringt bei fehlender zügiger Reaktion den Kona Elektro mit voller Bremskraft zum Stillstand.

Damit aber nicht genug der kleinen Helferchen. Ein eingebauter Spurhalteassistent warnt den Fahrer nicht nur bei mutmasslich unbeabsichtigem Verlassen der Fahrbahn. Er führt auch vor dem Überfahren einer Fahrbahnbegrenzung eine Lenkkorrektur durch und führt den Kona Elektro so wieder in die Spur zurück – und das bis Tempo 150 immer automatisch.

Totwinkelassistent und ein Assistent für Aufmerksamkeit

Weitere Assisttenzsysteme an Bord des Kona Elektro sind Blind Spot Collision Warning und Real Cross-Traffic Collision Warning. Der Totwinkel-Assisient überwacht mittels der Radsensoren am Heck den rückwärtigen Verkehr. Befindet sich ein Fahrzeug hinter dem Kona Elektro, wird der Fahrer über Warnleuchten in den Aussenspiegeln aufmerksam gemacht. Will er die Fahrspur wechseln, beispielsweise indem er den Blinker setzt, ertönt ein Warnton. Der hintere Querverkehrswarner ist bei eingelegtem Rückwärtsgang aktiv und überwacht zum Beispiel beim rüchwärtigen Ausparken aus einer Parklücke den laufenden Verkehr in einem 180-Grad-Radius. Droht eine Kollsion mit einem Fahrzeug, das sich von der Seite nähert, wird akustisch und optisch gewarnt.

Ausserdem an Bord ist ein Aufmerksamkeitassistent, der nicht nur die Fahrzeit im Auge hat, sondern über diverse Parameter wie Lenkbewegungen oder Spurtreue des Fahrzeugs registriert, wenn am Steuer die Konzetration nachlässt. Dann empfielt er mit einem Hinweis in der Instrumentenanzeige eine Pause. Neben den im Kartenmatrial des Navigationssystem hinterlegten Geschwindigkeitsbegrenzungen nutzt die Verkehrszeichenerkennung die Frontkamera. Wird eine Beschilderung mit einem Tempolimit registriert, erscheint in den Instrumeten, dem Head-Up-Display und dem Monitor des Routenführers ein Hinweis. Der Fernlichtassistent schliesslich erkennt bei nächtlicher Fahrt vorausfahrenden oder entgegenkommenden Verkehr und blendet die Scheinwerfer automatisch ab – und wieder auf, wenn kein andres Auto mehr unterwegs ist.

Fazit

Wir sind überzeugt, dass der Kona dank seiner vielen Assistenten und der enormen Reichweite das Zeug dazu hat, endlich den Weg in den elektromobilen Massenmarkt zu ebnen.

Quelle:

arrive. Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Nur gutes aus zwei Welten

Gelassen durch den Stadtverkehr – Spritzig übers Land: Der Passat Variant GTE als Plug-IN-Hybrid gibt sich alle Mühe, das Beste aus zwei Welten zu vereinen. Mit einer Lithium-Ionen-Batterie und dem 1,4-Liter-Benzinmotor weist das Fahrzeug auf jeden Fall in die richtige Richtung: Nämlich Fahrspass zu erhalten und Ökologisch das Wünschenswerte endlich anzupacken.

Wer die Welt der Digitalisierung in vollen Zügen erlebt, wird mit diesem Fahrzeug seine wahre Freude haben, erst recht, wenn er viele Auswärtstermine im Berufsleben und noch längere Fahrten mit der Familie unternehmen will. Viele Features, viele Helfer bieten sich rund um den Geschwindigkeitsmesser an und wollen genutzt werden. Die Spezial-Passat-Linie verfügt als klar positionierte Alternative zu Verbrenner-Varianten und den üblichen Verdächtigungen im Wettbewerbsumfeld, mit 160 kW / 218 PS, über ein gehöriges Quentchen Strom im Akku, ausreichen für den Stadtverkehr und die  wichtigen Besorgungen des Alltags. Mit der Batterie, die an der Haussteckdose, der Wallbox oder Ladestation mit Kabel gefüllt werden kann, verfügt das Auto über 46 bis 48 elektrische Reichweite. Das reicht erstmal, um gelassen in die City einzufahren. Dort angekommen, geht es mal nur mit Strom oder mit zugeschaltetem Verbrenner weiter. Man tut was für die Umwelt ohne Fahrfreude vermissen zu müssen.

Ausreichend Strom für die Fahrt durch die City

Die offiziellen Daten geben erste wichtige Hinweise über das Wesen dieses Teiizeitstromers. Der Verbrauch des 1.4-Liter-Verbrennungsmotors wird mit 1,7 Liter auf 100 Kilometer von VW angegeben. In unserem Test wurde diese Menge immer etwas übertroffen, da der Verbrenner in der realen Welt der Grossstadt doch noch wesentlich stärker gefordert wird als man sich das als ökologisch motivierter Fahrer wünscht. Zum Benzinverbrauch von 2,3 bis 3,6 Liter Benzin gesellt sich je nach Fahrweise der erfreulich niedrige Stronverbrauch von 10,5 bis 12,8 kWh.

Ist die Batterie dann auf langer Fahrt ohne Bremsvorgänge leer, steigt der Verbrauch merklich auf 4,1 bis 7,8 Liter. Sinnvoll ist’s also, tatsächlich viel und lange mit Strom zu fahren.

Udas geht besonders gut im Elektro-Modus (,,E-Mode“), bei dem die Leistung der Batterie zuerst vollständig aufgebraucht wird, allerdings durch jeglichen Bremsvorgang auch immer wieder ein wenig nachgefüllt wird, so dass wir das teure Benzin eine Zeit lang ignorieren konnten.

So etwa 2 bis 3 Kilometer an Elektro-Reichweite trugen wir gemächich immer mit durch die City. Wohlgemerkt nur, wenn eine ausreichende Anzahl an Ampeln und Fahrzeugen zum Entschleunigen oder gar Bremsen animierte. Die Anfahrt bis ca. 30 km/h wurde dabei überwiegend elektrisch absolviert, danach schaltete sich der Verbrenner zu, auch hier unterschiedlich stark je nach Beschleunigungsgrad und Länge. Das alles geschieht sanft und geräuschlos im Hintergrund, vorausgesetzt man beobachtet das Ganze niicht ständig auf dem Display und lässt sich hierdurch nicht ablenken.

Natürlichis es besser, in ausschliesslich batteriegeladenem Zustand zu fahren, denn das ständige Nachladen während des Fahrens geht mittel- bis langfristig auf Kosten des Benzinverbrauch, der bei diesem Fahrzeug ja nicht gewollt ist.

Die Batterie liefert 85 kW. In Kombination mit weiteren 115 kW des Vierzylinder-Motors erreicht man eine beachtenswerte Power. Damit ist für reichlich Fahrspass gesorgt, der Wechsel der zwei Motoren und des Getriebes ist im Übergang ruhig und geschmeidig, was meistens der Fall ist.

Üperhaupt die Batterie: Mit Fahrzeugeigenem Ladekabel und in tatsächlich leerem Zustand müssen wir zirka viereinhalb Stunden an der Garagenstckdose warten, bis 47 Kilometer angezeigt werden. An einer extra an Haus oder Garage installierten ,,Heimladestation“ – auch Wallbox genannt – oder sonstigen externen Stationen geht’s dann wesentlich schneller. Wir laden an einer Box in der Nachbarschaft. Wartezeit: nur noch zweieinhalb Stunden.

Jede Menge Helfer für die zügige Fahrt

Beindruckend ist die grosse Menge an Helfern, die das Fahren schöner und genussvoller machen, an die man sich aber auch erstmal gewöhnen muss. Allen voran das Infotainment-System und das Doppelkupplungsgetriebe DSG. Es verfügt über zwei Fahrprogramme: den Normal- und den Sportmodus. Im Sportbetrieb fährt das DSG weiter aus und schaltet bei Bedarf früher zurück. Die Gänge können jedoch auch manuell geschaltet werden. Besonders sportlich ist das über den Tiptronic-Schalter am Multifunktionslenkrad möglich. Das Kuppeln erfolgt jedoch immer vollautomatisch. In der höchsten Ausstattung, die wir fahren, bleibt tatsächlich kein automobil erfüllbarer Wunsch unberücksichtigt. Egal, ob es die Geschwindigkeitsbegrenzungsanlage, die Fussgängererkennung, der Spurhalteassistent oder Parkpilot ist. Nicht zu vergessen Umgebungsansicht, Spurwechselassistent oder Umfeldbeobachtungssystem. Wer ein wenig Routine mit der Nutzung hat, kann ruhig und entspannt durch den alltäglichen Verkehr dahingleiten. Wer die Helfer einfach nur in Ruhe für sich arbeiten lassen möchte, ist mit dem ,,Normal“-Modus immer noch gut bedient. Auch damit lässt sich immer noch viel Benzin sparen.

Fazit

Am Ende uneres Tests schauen wir nochmal zufrieden auf das Fahrzeug. Wichtig: Die Batterie mit Ihren 9,9 kWh sollte schon ausreichend geladen sein, damit sich den Verbrenner bei seiner Arbeit in der Stadt – und noch stärker auf freier Strecke auf der Autobahn oder Landstrasse – bestens unterstützen kann. Dann sind die Fahrleistungen und vor allem der Verbrauch in Kombination erstaunlich geldbeutelschonend.

Die Features und Helferchen, aber auch die 9,9 kWh grosse Batterie mit der 85 kW starken Elektromaschine samt 1,4-l-Ottomotor bilden ein kompaktes Energiepaket für die zeitgemässe Fortbewegung. Die Batterie reicht aus, um die täglichen Fahrten zur Arbeit oder zum Supermarkt lässig zu bestehen. KLeiner Wehrmutstropfen sind auf den ersten Blick die Anschaffungskosten. Die liegen für das Neufahrzeug bei mindestens 45.520 Euro und sind anspruchsvoll, sinken aber erheblich durch die von VW gewährten Prämien. Konkret bedeutet das: Bei Anschaffung eine neuen Volkswagen und gleichzeitiger Verschrottung eines alten Diesel-Fahrzeugs jeder Marke mit Abgasnorm Euro 4 oder älter werden beim Neufahrzeugkauf bis 31.12.2017 rund 9.785 Euro abgezogen. Ähnlich hohe Prämien sind beim Kauf anderen VW-Fahrzeuge drin. Kostenmindernd kommt dann noch der staatliche Anteil am Umweltbonus in Höhe von 1.500 Euro (beim Passat GTE) dazu, so dass der Neufahrzeugpreis erheblich sinkt. Positiv obendrauf kommt dann noch die niedrige Kfz-Steuer.

Das Fahrzeug weist den Weg bei VW in Richtung Elektromobilität und markiert den technischen Übergang zwischen Verbrenner und Stromer. Wenn jetzt noch die Reichweite der VW-Batterien weiter zunimmt, das Laden an sich kürzer wird und die Menge der Ladepunkte in Deutschlsnd weiter ansteigen wird, dürfte VW in Zukunft vom Elektrobom stark Profitieren.

Angaben über den Passat Variant Plug-in-Hybriyd:

Fahrzeug/Klasse:

Kombi (6-Gang Automatik Doppelkupplung)

Antrieb:

Hybrid (1,4-Liter-Trubo-Benziner + Elektromaschine)

Hersteller:

Volkwagen

Leistung:

Benzinmotor 156 PS (115 kW)

Elektromaschine: 85 kW (115 PS): Systemleistung 218 / 160 kW

Reichweite Elektromaschine:

(Herstellerangabe) 50 km

Reichweite Elektromaschine:

(Test) gesamt 47 km

0 auf 100 Km/h:

7,6 s

Höchstgeschwindigkeit:

225 km/h

Kraftstoff:

Strom, Benzin

Leergewicht/max:

Zuladung (in kg) 1.735/515

Länge/Breite/Höhe:

in m 4,76/1,83/1,51

Stauraum:

483 bis 1.613 Liter

Wichtiges Zubehör:

Ladekabel für Wecheselstrom-Ladestation

Besonderheiten:

Parkpilot, Umfelbeobachtung, Stadt-Notbremsfunktion, Müdigkeitserkennung ABS, ASR, automatische Distanzregelung, elektronische Differentialsperre, Spurhalteassistent, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung

Website für weitere Informationen:

arrive-magazin.de oder volkswagen.de

Preis:

25.250 Euro (Grundausstattung)

arrive Bewertunasystem:

VVVV

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Zukunft der Mobilität

Schicke Sparpreis-Stromer für kurze Strecken

Stadtautos für Strom-Enthusiasten: e.Go Life und Microlino

Auf der Cebit Hannover stellte das Aachener E-Auto-Start-up e.Go Mobile das rein elektrische getriebene Stadtwägelchen e-Go Life vor. Abzüglich der staatlichen Elektroauto-Kaufprämie soll der Life nur rund 12.000 Euro kosten. Schon 2018 soll es im Einsatz sein und die Serienproduktion  beginnen.

Trotz der günstigen Preisprognose sieht der Life keineswegs nach Billigauto aus. Die Front mit schicken Kulleraugen wirkt freundlich. Dank sehr kurzen Karosserieüberhänge und ein paar Charakterlinien in den Flanken steht der 3.38 Meter kurze Dreitürer zudem kraftvoll da.

Die technischen Daten unterstreichen die Auslegung des E-Mobils auf den urbanen Bereich. Der E-Motor von Bosch leistet 22 kW/30 PS, was einen Sprint aus dem Stand auf 50 km/h in rund 5 Sekunden erlaubt. Das 48-Volt Antriebssystem bezieht seinen Strom aus einer 14,4-kWh-Batterie, genug für eine Reichweite von gut 100 Kilometer. Alternativ will man bei e.Go eine grössere Batterie mit 19,2 kWh anbieten, die 30 zusätzlichen Kilometer an Reichweite ermöglicht.

Das Start-up e.Go Mobile ist aus einem Projekt der Hochschule RWTH Aachen hervorgegangen. Bereits vor einigen Jahren hat die Uni auch das Projekt Street Scooter ins Rollen gebracht. Insofern scheinen die Chancen für einen Serienbau des Life keineswegs schlecht zu stehen.

Der Microlino: Produkt einer länderübergreifenden Liaison

Etwas anders, aber ebenso gut in der Stadt unterwegs dürfte der Microlino sein, der Ende 2017 auf den Markt kommen soll und sehr an die alte BMW Isetta erinnert. Die Geschichte des Schweizer Modells ist zügig erklärt. Das Modell selbst stammt nämlich vom Kickboard-Erfinder Wim Ouboter und wurde von ihm promotet.

Nach ersten Studien startete im April 2016 auf Basis eines ausgewählten Prototypen ein Joint-Venture mit dem italienischen E-Autohersteller Tazzari. Die italienische Firma hatte zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Entwicklung von elektirschen Autos und hatte ein paar tausend Stück des Tazzari ZERO weltweit verkauft.

Nur selbstverständlich also, dass der Microlino in diesen Wochen in der Fabrik der Italiener produziert wird. Das Auto hat zwei Sitzplätze, ein Leergewicht von nur 450 Kilogramm und eine Reichweite von maximal 120 Kilometern. Anders als der e.go verfügt er aber nur über eine Maximalgeschwindigkeit von 90 km/h, was aber mehr als genug für den Einsatz in der Stadt. Rekordvertächtig ist dabei die Kürze des Gefährts. Mit nur 2,4 Metern Länge eignet sich der Microlino auch und vor allem zum Querparken. Der Fronteinstieg ermöglicht dabei ein direktes Aussteigen auf dem Bürgersteig. Der Preis wird nach Aussage eines Unternehmenssprechers ungefähr 12.000 Euro betragen. Rekordverdächtig ist der Ladevorgang, denn der Microlino kann an jeder Haushaltssteckdose in nur vier Stunden aufgeladen werden.

Quelle: Das AutoGas Journal

Der Pariser Autosalon war richtungsweisend für die Elektromomilität

Kommt schon jetzt Torschlusspanik beim noch dominanten Diesel?

Der Diesel ist tot, es lebe das Elektroauto – so könnte Moto des Pariser Autosalon gelautet haben, auf dem sogar grosse SUV voll auf Strom setzten. Bis zur endgültigen elektrischen Revolution dürfte es trotzdem noch etwas dauern. Denn eigentlich soll der Diesel erst 2020 aus der Metropole Paris verbant werden, so die Bürgermeisterin. Auf dem Autosalon 2016 ist er aber bereits kaum mehr zu sehen. Die diesjährige Ausgabe der grossen Herbstmesse könnte als Startschuss für den zweiten, endlich gelingenden Anlauf des Elektroautos in die Geschichte eingehen. Daran hätten dann auch die deutschen Marken einen Anteil.

Zu den Stars der Messe zählte beispielsweise der Opel Ampera-e. Wie der Name schon andeutet, eine Weiterentwicklung des in Europa wenig erfogreichen Ampera. Diesmal allerdings stehen die Zeichen besser: Der zweite Versuch verzichtet auf die Krücke Range Extender und setzt auf extra grosse Batterien, die eine Reichweite von rund 500 Kilometen möglich machen sollen. Dazu kommt eine gefällige Karosserie im modischen Crossover-Stil und in Deutschland nicht zuletzt die Elektroautoförderung mit ihrem 4.000-Euro-Rabatt. Was der Opel kosten wird, ist allerdings noch nicht klar, mehr als 30.000 Euro dürften es aber wohl werde.

Deutlich günstiger kommen da die ebenfalls 2017 startenden neuen Elektro-Varianten der Kleinstwagenmarke Smart. Sowohl Zweisitzer-Coupé als auch Cabrio und Forfour-Viersitzer sind dann für knapp 22.000 Euro mit elektrischem Antrieb zu haben. Zugeständnis an den Preis und den begrenzten Platz für Akkus ist die relativ geringe Reichweite von 160 Kilometern, die aber für den typischen Innenstadteinsatz angemessen sind. Gemeinsam könnten Opel und Smart so den E-Mobilmarkt der nächsten Jahre mitbeherschen. Denn zumindest die deutsche Konkurrenz braucht noch ein wenig, bis sie nachziehen kann.

Selbst VW setzt auf die Strahlkraft der neuen Technik

Dann allerdings soll das mit Wucht geschehen. Vor allem Volkswagen setzt im Zwielicht des Dieselskandals auf die Strahlkraft der E-Mobilität und präsentiert die Studie eine batteriebetriebenen Modells, das künftig in einem Atemzug mit Markenikonen wie Käfer und Golf genannt werden soll. Über 400 Kilometer Reichweite für weniger als 30.000 Euro, dazu autonome Fahrfunktionen, wie man bislang nur aus der Oberklasse kennt. Allerdings ist der vorerst ID Concept genannte Volks-Stromer bislang nur eine Studie, frühstens 2020 kommt sie auf die Strasse, in Koalition mit zahlreichen anderen Batterieautos aus dem VW-Konzern.

Ein ähnliches Zeitfenster öffnet auch Mercedes; die Schwaben zeigen eine SUV-Studie ohne Diesel und auch ohne den zuletzt unvermeidbaren Plug-in-Hybridantrieb. Das Concept Car Generation EQ wird allein von einem E-Motor angetrieben und könnte gegen Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen. Wo er dann auch auf den ebenfalls elektrischen Q6 E-Ton von Wettbewerber Audi treffen wird.

Nicht erst seit dem Modl X von Tesla ist damit klar, dass der E-Motor als Alleinantrieb über kurz oder lang auch die boomende SUV-Klasse erobern muss. In Form von neuen Serienfahrzeugen ist das in Paris allerdings noch nicht zu sehen: Und dass, obwohl Crossower und Geländewagen gefühlt 80 % aller Premieren ausmachen. Immerhin: Den Audi Q5, die aus deutscher Sicht wohl wichtigste Neuvorstellung, gibt es künftig auch mit Plug-in Hybridantrieb und rund 50 Kilomtern rein elektrischer Reichweite. Ganz generell päsentiert sich das Mittelklasse-SUV technisch in vielen Details umfangreich modernisiert, während sich die Optik, wie bei Audi mittlerweile gewohnt, kaum gändert hat.

Nicht sagen lässt sich das von einem der Stars der Franzosen: Der neu konzipierte Peugeot 308 verabschiedet sich vom unentschiedenen Crossover-Stil des Vorgängersund wird zu einem typischen Vertreter der urbanen Tiguan-Klasse. Flankiert wird er vom ehemaligen Kompakt-Van, der in der Neuauflage nun ebenfalls das SUV gibt, allerdings etwas grösser und geräumiger als sein Markenbruder. Beide Attribute passen auch zum Skoda Kodiaq, der für den Preis eine Tiguan fast einen halben Meter mehr Auto und zwei zusätzliche Sitzplätze bietet.

Audi präsentiert immerhin noch zwei Diesel-Fahrzeuge

Auch wenn der Diesel für die neuen SUV wohl in Europa vorerst immer noch Standardantrieb bleiben wird, ist von ihm auf der Messe nur bei Hinschauen etwas zu sehen. VW hat gerade einmal ein einziges TDI-Modell in der Ausstellung, bei Audi gibt es immerhin zwei Selbstzünder- Fahrzeuge. Selbst bei den lange Zeit dieselverliebten Franzosen muss man meist auf den Drehzahlmesser der Schaustücke schauen, um sie als Diesel zu enttarnen. Offensiv werben will mit der Technik zuerst niemand – gerade in Paris nicht. In der französischen Hauptstadt mit ihrer notorisch schlechten Luft herrscht bereits seit dem Sommer ein zeitweises Fahrverbot für ältere Dieselautos. Ab 2020 wollen Umweltschützer Diesel-Pkw gar komplett aus der Stadt verbannen.

Neben dem Selbstzünder gehen auch die ganz normalen Fünftürer und Limousinen im Elektro- und SUV-Hype ein wenig unter. Der komplett neue, nun konvetioneller gestylte Honda Civic etwa versteckt sich gemeinsam mit dem noch europäischer gewordenen Hyundai i30 in einer von Zulieferern dominierten Halle.

Nissans neuer, dynamisch gestalteter Micra immerhin darf im grossen und modernen Pavillon Premiere feiern. Das allerdings kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Pariser Salon und die Automobilmessen allgemein als Neuheiten-Shows an Bedeutung verlieren. Das belegt die Liste der Absagen. Neben Volvo, Ford, Mazda und Aston Martin fehlen auch die VW-Konzernmarken Bentley und Lamborghini, Chinesische Hersteller Qoros und Borgward sind ebenfalls nicht vertreten.

Fazit

So läutet der Autosalon in diesem Jahr möglicherweise nicht nur den Abschied vom Diesel ein, sondern auch den schleichenden Bedeutungsverlust der klassischen europäischen Pkw-Messe. Für das Automobil und seine Hersteller muss das aber kein Krisenzeichen sein. Der Pkw-Weltmarkt dürfte auch in diesem Jahr weiter wachsen und erstmals die Grenze von 80 Millionen übersteigen. Halt nur nicht mehr in Europa und auch nicht mehr mit dem Diesel.

Quelle: Das AutoGas Journal

Nicht schneller fahren, dafür weiter

BMW i3 solltatsächlich 300 Kilometer schaffen

In Sachen Reichweite mussten Elektroautos bislang viel Prügel einstecken, vorausgesetzt, sie heissen nicht Tesla. Die kalifornische Autofirma packt bis zu 90 kWh Batteriekapazität in ihr Model S. Damit ist es keine Kunst, 500 Kilometer weit zu stromern. BMW tastet sich an diese hohe Reichweite nun ein kleines Stück heran. Der Konzern spendiert seinem Elektro-i3 gut 50 % mehr Reichweite, verlangt dafür aber auch einen Aufpreis von 1.200 Euro. Real soll der City-Stromer jetzt 200, nach Norm sogar 300 Kilometer schaffen. Doch für längst nicht jeden Kunden ist eine sträkere Batterie sinvoll.

In eropäischen E-Fahrzeugen, egal ob VW Golf, Renault Zeo oder Mercedes B-Klasse, steckt rund viermal weniger Leistung als in der US-Limousine. Der Grund sind Einbaumasse, Gewicht und Kosten. Wer jetzt 500 durch vier teilt, weiss, warum unseren Elektroautos nach 120 bis 300 Kilometern der Saft ausgeht.

Davon ist auch der BMW i3 betroffen, trotz Hightech-Leichtbau mit Aluminium und Karbon, trotz vieler aerodynamischer Tricks und Dünreifen. In seimem Heck stecken brutto 22 kWh, wo von knapp 19 kWh zum Fahren genutzt werden können. Wer sich Mühe gibt und den angegebenen Normverbrauch von 12,9 kWh pro 100 Kilometer erreicht, kommt rechnerisch etwa 140 Kilometer weit. Mehr ist beim besten Willen nicht drin. Im Winter, wenn Akku und Insassen nach einer Heizung gieren, sinkt die Reichweite gar bis unter 100 Kilometer.

Für nicht wenige potentielle E-Auto-Kunden ist dies indiskutabel. Ein Kauf kommt für sie daher nicht infrage. Motto: Lieber abwarten, bis die Batterien besser werden. Jetzt tut sich was. Zweieinhalb Jahre nach Erscheinen des i3 werden die Lithium-lonen-Zellen so verändert, dass sie 50 % mehr leisten. Gewicht und Grösse bleiben bestehen. Die Kapazität steigt auf 33 kWh. Nutzbar sind 27 kWh. Entsprechend länger wird die Reichweite, die BMW nun mit ,,real“ und nach NEFZ-Norm mit 300 Kilometern angibt (zuvor 190 km). Teurer wird der i3 damit aber auch: 36.150 Euro.

Zwölf Stunden Strom ab Steckdose für volle Ladung

Wird der i3 damit alltagstauglicher? BMW behauptet ja, bietet aber weiterhin die Version mit der schwächeren Batterie an – für 1.200 Euro weniger. Wer mit dem i3 nur seine gewohnten Strecken ins Büro, zum Einkaufen oder zum Sport hat, und zwischen 30 und 60 Kilometer zurücklegt – was, mehr als 80 % aller Autofahrer tut – hat von der neuen Batterie keinen wirklichen Vorteil. Er muss innerhalb einer Woche nur ein- bis zweimal weniger laden.

Der Rest ist Psychologie. Der Blick auf die restliche Reichweite, die bei unserer ersten Testfahrt teils Werte von über 250 Kilomtern anzeigte, erzeugt ein beruhigendes Gefühl. Reichweitenangst, neudeutsch ,,Range Anxiety“ genannt ist Schnee von gestern. Beachtet werden sollte bei der grösseren Batterie allerdings die längere Lebensdauer. Ohne geladen werden kann. Wer also abends spät nach Hause kommt und morgens wieder früh raus muss, fährt mit halbvoller Batterie los. Eine fertig installierte Ladestation zu Hause wird mehr als 2.000 Euro kosten. Für den neuen i3 ist dies allerdings erst im Herbst verfügbar. Dafür schafft sie eine Leistung von 11,0 Kilowatt, was bei leeren Akku die Ladezeit auf rund drei Stunden reduziert.

Im Winter drohen am lenkrad frostkalte Finger

Mit der Modellpflege hat BMW dem 94-Ah-i3 eine neue Farbe mit auf den Weg gegeben. Es ist ein Blau-Metallic des Hybrid-Sportwagens i8. Zudem gibt es für das Amatturenbrett jetzt ein dunkles Eichenholz. Ein auf den ersten Blick vielleicht lächerliches Detail hat es leider noch immer nicht in die Serie geschafft: die Lenkradheizung. In anderen BMW-Modellen gegen einen geringen Aufpreis zu haben, müssen sich i3 Fahrer im Winter weiterhin auf fröstelnde Finger einstellen. Der dünne Lenkradkranz kommt dann einem Ring aus Eis gleich. Zwar könnte man ihn mehr schlecht als recht mit der warmen Luft der Heizung anpusten, doch wäre dies äusserst ineffizient und ginge zu Lasten der Reichweite. Es ist insofern unverständlich, weil BMW gerade im i3 aus Effizienzgründen die Körperwärme vor die Innenraumwärme setzt. Mit eingeschalteter Sitzheizung lässt es sich wunderbar auch in kälterer Umgebung leben.

Geändert wurde leider auch das Standheizungsprinzip nicht. Hängt der i3 im Winter an einer normalen Steckdose und man möchte den Innenraum vorwärmen – das lässt sich sehr komfortabel mittels einer App auf dem Handy machen – zieht sich die Heizung den Strom aus der Batterie und nicht aus dem Netz. Man fährt dann zwar vorgewärmt los, jedoch nicht mit einem vollen Akku. Die Vorkonditionierung funktioniert weiterhin nur mit Wallbox.

Die imopsante Beschleunigung des neuen i3 ändert sich durch die grössere Batterie natürlich nicht. Jeder Tritt aufs Gaspedal wird mit einem mächtigen Kick nach vorne beantwortet, weil Elektromotoren prinzipiell ihr höchstes Drehmoment praktisch ab Stillstand abgeben. Besonders in der Stadt kommt man zu der Erkenntnis, dass es kein besseres Antriebsprinzip gibt. Leider muss es immer noch sehr teuer bezahlt werden.

Quelle: Das AutoGas Journal
Eigener Kommentar zum Elektro-BMW-i3:

Dieser Preis für den Elektro-i3 kann sich kein normaler Arbeiter lesten egal mit Familie oder nicht. Für dieses Geld bekommt man Preisgünstigeren PKW mit anderen Alternativen ab Werk. Auch die erwähnte Reichweite im Bericht überzeugt auch nicht für diesen Preis und besonders das man noch zum normalen Preis einen Aufpreis von 1.200 Euro zahlen muss nur um damit fast 300 Kilometer erreicht. Das macht trotz starkem Franken über 40.000.- Franken und für diesen Preis bekommt man eine guten Gelände-PKW mit ümrüsten auf Autogas und der Preis ist unter 40.000.- Franken.

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