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Autogas in der Schweiz

E-Autos für unter 25.000Euro

Im Durchschntt fahren die Menschen in Deutschland nur 37 Kilometer am Tag mit dem Auto. Laut ergebnisbericht des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sind es in Metroplregionen nur 22 Kilometer. Für solche Strecken wären elektrische Leichtfahrzeuge wie der Opel Rocks-e oder der Microlino ausreichend. Offensichtlich werden diese Fahrzeuge bisher aber nicht als Alternative ernst genommen. Die meisten Deutschen wollen scheinbar auch für kurze Strecken ein vollwertiges E-Auto. Günstige Modell sind hier Mangelware.

Sogar die bisher erschwinglichsten Elektro-Modelle wie der Smart fortwo EQ ode derb VW E-UP! werden seit diesem Jahr nicht mehr produziert. Selbst ein elektrischer Twingo kostet heute abzüglich der staatlichen Förderung über 28.000 Euro. Schlechte Aussichten für alle, die sehnlichst auf erschwinglche Elektroautos warten. Doch es naht ein Licht am Ende des Tunnels. Genauer gesagt zwei Lichter. Scheinwerfer mit der neuen dreistufigen Lichtsignatur der Marke Citroén.

Ende Oktober hat die franzöische Automarke in Paris ein Elektroauto fütr 23.300 Euro vorgestellt. Es soll 320 Kilometer Reichweite haben, in 26 Minuten wieder 80 Prozent der Akkuladung erreichen und in Europa produziert werden. Die ersten Auslieferungen sind für Anfang 2024 angekündigt. Damit lässt Citroén genau das Wirklichkeit werden, was andere Hersteller seit Jahren in die Zukunft verschieben. Ab 2025 möchten sowohl Tesla und Volkswagen Elektro-Modelle für unter 23.000 Euro anbieten. Bisher gibt es nicht mehr als Konzeptfahrzeuge und Versprechungen der Unternehmensleitungen.

Elon Musk sagte zum neuen Einstiegsmodell bisher nur, dass es vieleicht auch in Deutschland produziert weden könnte und es konventioneler werden soll als alle bisherigen Modelle. ,,Es ist nicht dazu gedacht, einen mit Erfurcht und Magie zu erfüllen, sondern um einen von A nach B zu bringen. Immer noch schön, aber zweckmässig“, sagte er zum Design des Einstiegs-Teslas. Bei Volkswagen gibt es zumindest schon ein Konzeptfahrzeug mit dem Namen ID. 2all. Es ähnelt optisch einem Polo und soll das Platzangebot eines Golfs haben. Ausserdem wird es eine GTI-Version davon geben. Auch Opels CEO Florian Hüttl erklärte Elektroautos für unter 25.00 Euro zum Unternehmensziel und sagte: ,,Bezahlbare Elektroautos zu bauen, ist für uns die wichtigste Aufgabe.“

Bisher ist der Opel Corsa Electric für 34.000 Euro das günstgste E-Modell de Marke. Das könnte sich schnell ändern als gedacht, denn wie Citroén gehört auch Opel zum Stellantis-Konzern. Die Konzernmarken teilen sich bereits einige Fahrzeugplatformen und so könnte es auch mit der sogenannten ,,Smart-Car-Plattform“ laufen, auf der das neue Citroén-Einstiegsmodell stehen wird. Mit dem é-CS macht die französische Automarke vor was anderen Konzernmarken bald nachmachen könnten.

In der 23.300-Euro-Ausführung ,,You“ bekommt man einen kompakten SUV mit einem 44-kWh-Akku, der dis zu 320 Kilometer ermöglichen soll. Nachdem die Ärodynamik des Fahrzeugs aus Kostengründen bei der Entwicklung eher vernachlässigt wurde, gilt diese Reichweite sicher nicht für die Autobahn, auch wenn die Höchstgeschwindikeit des é-C3 auf 135 Kilometern pro Stunde limitiert ist. Die Leistung ist mit 83 Kilowatt (113 PS) überschaubar, völlig ausreichend. Ähnliches gilt für den Innenraum. Klimaanlage, Einparkhilfe hinten, elektrische Aussenspiegel, elektrische Fensterheber und ein Head-up-Display gehören zur Serienausstattung. Statt einem zentralen Touchscreen gibt es eine Halterung fürs Smartphone, ähnlich wie einst beim VW e-Up! Das Head-up-Display wird nicht direkt auf die Windschutzscheibe porjiziert, sondern auf eine Kunstofflippe darunter. So spart Citroén einen weiteren Bildschirm, denn alle relvanten Informationen können selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen immer abgelesen werden. Für die Klimaanlage und am Lenkrad gibt es haptische Knöpfe.

In der teueren Ausführung ,,Max“ bekommt man im Innenraum des é-C3 statt der Smarthalterung einen 10-Zoll-Touchscreen, eine Rüchfahrkamera, und weitere kleine Aufwertungen. Ab 2025 wird die Palette dann nochmals nach unten erweitert, durch ein noch günstigeres Einstiegsmodell mit kleinerem Akku. Für 19.900 Euro sollen trotzdem bis zu 200 Kilometer Reichweite möglich sein. Gefertigt wird der bisher günstigste Elektro-Citroén in der Slowakei. Von dort aus soll er nach ganz Europa geliefert werden und das Volumenmodell der Marke werden. ,,Unsere Mission ist es, den Marktanteil von Citroén in Europa auf mindestens fünf Prozent des europäischen Marktes auszubauen“, sagt Citroéen-CEO Thierry Koskas.

Fazit

In jedem Fall ist es Citroén bereits jetzt gelungen, den Kampf um das günstigste Einstiegselektroauto aus der Zukunft in die Gegenwart zu holen. Alle Wettbewerber, die etwas Ähnliches angekündigt haben, stehen unter Druck. Und kaum ein Hersteller kann sich auf das bestehende Fahrzeugportfolio verlassen, denn für unter 25.000 Euro gibt es aktuell nur zwei Modelle. Den e.wave X von e.GO Mobile aus Aachen für 24.990 Euro und den Dacia Spring Electric ab 22.750 Euro..

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Das zweite Leben von Akkus

Akkus von E-Autos halten lange, aber nicht wenig. Aber am Ende ihres Autolebens werden sie mist Recycelt. Es gibt aber noch ein paar andere Ideen, wie sie als Stromspeicher sinnvoll eingesetzt werden können.

Immer wieder fällt der Strom aus. Mitten im Unterricht. Das ganze Coputer-Programm stürzt ab und der Bildschirm bleibt schwarz. Bisher. Denn seit Jahren halten sechs ausrangierte Akkus eines BMW X3 Plug-in-Hybrid die Energie in der Grundschule in Pretoria in Südafrika aufrecht. Fast 40 Computer können seitdem täglich zuverlässig benutzt werden. Keine selbstverständlichkeit. Denn in Südafrika fällt der Strom wegen maroder Kraftwerke häufig aus – geplant und ungeplant. Zwei findige BMW Angestellte hatten daher vor drei Jahren die Idee mit einer PV-Anlage auf dem Dach. Die soll Strom produzieren und in ausrangierte Akkus einiger BMW X3 PHEV speichern. ,,BMW produziert den X3 in Rosslyn in Südafrika, darunter auch Testfahrzeuge. Die können aus rechtlichen Gründen nicht verkauft werden, obwohl sie in Ordnung sind. Daher haben wir uns überlegt, die Akkus der Autos nicht zu recyclen, sondern anderweitig einzusetzen“, sagt Sabrina Kolbeck, Mitggründerin des BMW-Projekts ,,PowerUp“. Fast drei Jahre plante sie mit einem Kollegen die Anlage, die aus PV-Modulen mit einer Leistung von 32 kW auf dem Dach der Grundschule produziert und sie entweder ins eigene Stromnetz speist, dien Akkus ladt oder überschüssige Energie ins allgemeine Stromnetz führt. Neben dem Strom für die Computer, produziert die PV-Anlage Energie für Licht am Abend.

Der Bedarf ist gewaltig, ebenso wie das Angebot an Akkus. Die meisten Autohersteller gewährleisten nach etwa 160.000 Kilometer Laufleistung und zehn Jahren Akku-Kapazität von midenstens 70 Prozent. Liegt unter diese unter diesem Wert, gilt der Akku als verbraucht – ist aber noch durchaus nutzbar. Dadurch eignen sich ,,Second-Life-Batterien“ für den Einsatz in stationären Stromspeichern in Kompination mit PV-Anlagen oder als Notstromspeicher.

BMW nutzt alte Akkus aus dem i3 in seiner ,,Speicherfarm“ im Werk Leipzig. Bis zu 700 Batteriespeicher halten die aus vier Windrädern gewonnene Energie für die Produktion bereit, speisen Energie aber auch ins öffentliche Stromnetz ein. Die Anlage bietet zehn Megawatt Leistung und 15 Megawattstunden Kapazität.

Renault setzt einen Teil der ausrangierten Akkus seiner E-Autos in Projekten in Frankreich und Grossbritanien ein. Die Anlagen mit mehr als 20 Megawatt Leistung sollen auch hier gewonnene Energie Speihern und Stromspitzen abfedern – für die eigene Produktion. In dem Advanced Battery Storage stapeln sich in Containern gebrauchte Akkus. Renault strebt an mehreren Standorten in Frankreich eine installierte Leistung von insgesamt 50 Megawattstunden an.

Audi bestückt TukTuk-Fahrzeuge in Indien mit gebrauchten Akkus aus E-Tron-Testfahrzeugen. Die sonst knatterenden Dreiräder in Mumbai, Delhi oder Chenai werden vomStart-up Numan auf Elektro Rikschas umgebaut. Und selbst Jaguar stellt alte Akkus des iPace dem Energielieferanten Pramar als Stromspeicher mit bis zu 125 Kilowattstunden zur Verfügung – ausreichend Energie, um ein Haus ein paar Tage zu bestromen. Volkswagen nutzt ausgediente Akkus als Stromspeicher in einem Ladepark in Zwickau. 96 Module aus Vorserienfahrzeugen des VW ID.3 und ID.4 arbeiten als überdimensionierte Powerbank. Sie können bis zu 570 Kilowattstunden Energie aus einer PV-Anlage speichern und bei Bedarf abgben. Auf dem Werksgelände vom Vorwerter Remondis im westfälischen Lünen sorgen rund 1.000 alte Smart-Akkus des Fortwo Electric Drive der zweiten Generation dafür, dass Schwankungen im öffentlichen Stromnetz aufgefangen werden. Der Batteriepark ist direkt ans Stromnetz angeschlossen und kann Energie je nach Bedarf speichern oder abgeben. Die Leistung von zwölf Megawatt der Anlage reicht aus, um alle Strassenlaternen einer Grossstadt zum Leuchten zu bringen.

Energielieferant RWE nutzt in Herne ausrangierte Akus von Audi e-tron als Batteriespeicher. 60 Batterisysteme speichern auf dem Gelände des RWE-Pumpspeicherkraftwerks am Hengstyesee rund 4,5 Megawattstunden Strom. Die 60 rund 700 Kilogramm schweren Akkus lagern in einer etwa 160 Quadratmeter grossen Halle. Und das ist nur der Anfang: RWE will bis Ende des Jahrzehnts seine Batterie-Kapazität von derzeit 600 Megawattstunden auf drei Gigawattstunden erhöhen.

Auch EnBW nutzt ausrangierte Akkus von Audi auf dem Betriebsgelände des EnBW-Heizkraftwerks in Heilbronn als Energiepuffer, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Zwölf Akkus bieten ein Megawatt Energie, ausreichend für rund 3.000 Haushalte, die eine Stunde mit Enegie versorgt werden müssen. Der Refernzspeicher dient EnBW als technisches Vorbild für eventuell weitere Anlagen. Es geht noch grösser: In Lancaster in der Nähe von Los Angeles arbeitet derzeit das grösste Second-Life-Energiespeichersystem: 1.300 Batterien verschiedener Hersteller wie Honda und Nissan bieten eine Kapazität von 25 MWh.

Fazit

Die Potenziale für stationäre Speicher aus ehemaligen Elektroautos-Akkus sind gigantisch: Die Internationalen Energieagentur (IEA) geht davon aus, dass bis 2040 eine Speicherkapazität von Stromspeichern 10 Millionen Megawattstunden (MWh) braucht, um die Klimaziele zu erreichen. Und danach Wunsch der Politik bis 2030 rund 15 Millionen Elektroautos auf deutschen Strassen unterwegs sein sollen, wird das Angebot an gebrauchten Akkus stetig wachsen. Die Alternative wäre das Recyclen. Laut der EU-Batterieverordnung beträgt die Verwertungsquote 90 Prozent und ab 2031 sogar 95 Prozent. Derzeit werden vor allem Alu, Stahl und Kunststoffe gewonnen, künftig weitere Materialien. Dazu müssen bald neu produzierte Batterien einen Mindestanteil von Recycelingmaterial enthalten. Ein zweites Leben ist daher praktisch.

BMW plant deshalb weitere Einsätze von Second-Life-Akkus. Nicht nur in Schulen in Afrika, sondern weltweit. Primär in den Ländern, in denen auch BMWs produziert werden und sie Stromversorgung problematisch ist. Rund 600.000 Euro investierte BMW von 10 Millionen in die Schule. Für Projektleiterin Sabrina Kolbeck eine Win-win-Situation. ,,Wir lernen viel über bidirektionales Laden, verlängern die Laufzeit der Akkus auf über 20 Jahren und unterstützen die Menchen in der Region“, sagt sie. Ein Modell für die Zukunft. Und das weltweit.

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Pack die Badehose ein

Bei vielen Herstellern beginnt die Preisliste erst bei knapp 50.000 Euro. Beim ORA Funky Cat ist bei diesem Preis das Ende der Fahnenstange erreicht. Wir waren mit der GT-Version am Strand St. Peter-Ording und hatten mehr Dinge dabei, als wir gebraucht haben.

Bereits Anfang des Jahres konnten wir den elektrischen Kleinwagen aus China Probe fahren. Der Titel lautete ,,Gutmütiger Gefährte“ und wir berichteten von einem Sprachassistenden mit anpassbarren Namen und lächelnden Passanten. Einige Wochen später veröffentlichte der ADAC einen Bericht zu einem möglichen Sicherheitsmangel am Fahrzeug. Die Rede war von ,,Funkenflug und Schmorgeruch“.

Laut ADAC konnte der Stecker während eines Ladevorgangs abgezogen werden. Das Resultat soll ein Kurzschluss gewesen sein. Grat Wall Motors (GWM), der Konzern hinter der Marke ORA, reagierte umgehend mit einem Software-Update. Jetzt scheint alles sicher zu sein, berichtet der ADAC. Bei allen bereits ausgelieferten Modellen kann das Update nachträglich aufgespielt werden. Neufahrzeuge sind bereits aktualisiert. Die GT-Version kann also nicht nur nur mit mehr Ausstattung, sondern auch ohne Altlasten in den deutschen Markt starten. Statt Funken sind bei unserer Ausfahrt Sandkörner geflogen und statt Schmorgeruch hatte man eine salzige Nordseebrise in der Nase.

Den grossen 63-kWh-Akku unter uns, das offene Glasschiebedach über uns geht geht es in Richtung Strand. Nachdem wir zu zweit unterwegs sind und es uns nicht an Gesprächsstoff mangelt, haben wir alle potenziell störenden Assistenzsysteme deaktiviert. Vor allem die Kamera an der linken A-Säule sorgt sonst nach kurzer Zeit für Irritationen. ,,Seien Sie nicht geistesabwesend“, schallt es aus den Lsutsprechern, wenn man nur einen Moment zu lange im Schulterblick verharrt. Auch die aktive Sprachassistenz, die auf einen Namen nach Wahl hört, kann sich unpassenden angeprochen fühlen. Im deaktiverten Zustand kann man trotzdem noch per Tastendruck am Lenkrad Sprachbefehle geben. Die Technik bleibt zwar Teil des Fahrzeugs, aber wer sie nicht braucht hat sie schnell vergessen und kann sich mit voller Aufmerksamkeit auf Umgebung und Mitreisende einlassen. Bis zu fünf Personen haben komfortabel im Innenraum Platz. Nachdem bei unserer Fahrt die Rückbank unbesetzt bleibt, klappen wir sie um und packen einen Liegestuhl ein. Die Kofferraumkane ist etwas hoch, dafür öffnet die Klappe elektrisch.

Neben einer elektrischen Heckklappe, einer Massagefunktion und dem Glasschiebedach grenst sich die GT-Variante des ORA Funky Cat vor allem durch optische Merkmale von den anderen Varianten ab. Vom Stossfänger über die Felgen bis hin zum Dachpoiler am Heck erhält er ein sportlicheres Desgin. Im Innenraum geben GT-Logos auf den Kopfstützen die Version erkennen. Ausserdem bekommen die Sonnenblenden einen Spiegel mit Beleuchtung. Ebenfalls zur GT-Version gehört eine Einparkhilfe vorne, sowie Rückfahr- und Parkassistenz. Ausserdem gibt es einen Launch-Control-Modus für sportliches Anfahren. An den Fahrleistungen ändert sich durch das GT-Emblem aber ansonsten nichts.

Fazit

Nachdem der berfürchtete Sicherheitsmangel aus der Welt geschafft werden konnte, blickt ORA vorerst unbeschwert in die Zukunft. Im September hat die chinesische Markenach eigenen Angaben mit über 3.000 zugelassenen Fahrzeugen in Deutschland einen wichtigen Meilensteinm erreicht. Bald soll ein zweites Elektro-Modell seinen Marktstart feiern. Ein sportliches Coupé mit Premium-Elementen. Der ORA Funky Cat GT ist bereits ein Vorgeschmak, wohin die Reise gehen soll. Er präsentiert sich sportlicher als als die beiden bisherigen Modell-Varianten und kommt mit noch mehr Ausstattung. Auf die Fahrerüberwachungs-Kamera könnten wir zwar verzichten, aber im deaktivierten Zustand stört sie auch nicht. Das ist ein bisschen so, wie mit der eingepackten Badehose. Im Kofferraum war genug Platz dafür und sie war uns nicht im Weg, aber dafür einen Sprung in die Nordsee war uns der Wind am Ende doch zu kalt.

Technische Daten Ora Funky Cat GT

Antrieb

Frontantrieb

Maximale Leistung

126 Kilowatt (171 PS)

Höchstgeschwindigkeit

160 Km/h

Ärodynamik

cw-Wert 0,289

Beschleunigung 0-100 km/h

8,2 Sekunnden

Stromvebrauch (WLTP)

16,8 kWh/100 km

Maximale Reichweite

420 Kilometer

Beste Ladezeit (15 bis 80 Prozent)

43 Minuten

Akkukapazität

63 kWh

Einstiegspreis

38.990

Preis Testfahrzeug

49.490 Euro

Pro

Leasing ab 149 Euro im Mona

One Pedal-Driving möglich

Glassschiebedach möglich

Contra

Langsameres Laden im Winter

Nervige Fahrerüberwachung (deaktivierbar)

Quelle: arrive

Das Automagazïn für die Mobilität der Zukunft

Hunde, die bellen, Beissen aber nicht

Bei Elektroautos fehlt mir einfach der Motorsound. Solche Sätze hört man von Skeptikern immer dann, wenn ihnen kein vernüftiges Argument mehr gegen die Elektromobilitt einfällt. Dank dem ersten vollelektrischen Abarth-Modell, ist auch diese Form der Fortschrittsverweigerung hinfällig.

Schon die knalligen Aussenfarben ,,Acid Green“ und ,,Poison Blue“ schreien nach Aufmerksamkeit. Spätestens wenn man den Aussensound aktiviert, kann man den Abarth 500e nicht mehr ignorieren. Selbst im Stand hört man das Dröhnen eines Verbrenners aus den extra verbauten Aussenlautsprechern. Wer nicht weiss, dass dieser Giftzwerg vollelektrisch fährt, wird das Skorpion-Emblem sehen und denken: Ach so, es ist ein Abarth. Alle anderen werden sich Fragen: Muss ein Elektroauto so laut sein? Wir haben auf einer Teststrecke im norditalienischen Bolocco nach Antworten Gesucht.

Während 300 Kilometer südöstlich, das Formel-1-Rennen in Imola wegen Starkregen und Überschwemmungen abgesagt werden muss, bleibt es in Balocco Ende Mai bei vereinzelten Schauern. Die Rennstrecke ist stellenweise nass. aber befahrbar. Nachdem wir im vollelektrischen Abarth weder den Schalthebel noch die Kupplung betätigen müssen, können wir uns ausschliesslich auf Beschleunigung, Bremsen und Lenken konzentrieren. Und das ist gut so, denn der Arth 500e nutzt die Fahrzeugplattform des Fiat 500e und der hat einen Frontantrieb. Wenn die Reifen beim Beschleunigen aus einer Kurve heraus auf der nassen Fahrbahn die Bodenhaftung verlieren, bricht nicht das Heck aus, sondern das Fahrzeug schlittert geradeaus weiter. Lenken ist zwecklos.

Zum Glück ist der Abarth 500e ein überschaubares Fahrzeug. Die weniger als 1,4 Tonnen Leergewicht lassen sich gut kontrollieren und auch die maximale Power von 114 Kilowatt (155 PS) sorgen nicht für ungewollte Überraschungen. Mit etwas Fingerspitzengefühl kommt man damit auch bei Nässe sicher ans Ziel. Die Beschleunigung auf Tempo 100 in sieben Sekunden kann man allerdings nur bei trockener Fahrbahn voll auskosten. Wer den Abarth 500e ohnehin auf öffentlicher Strasse bewegt, wechselt am besten vom Fahrmodus ,,Scorpion Track“ in ,,Scorpion Street“ oder für die este Reichweite in ,,Turismus“. Jetzt lässt sich der elektrische Kleinwagen mit nur einem Pedal bewegen und die Beschleunigung wird moderater. Statt sieben dauert es jetzt acht Sekunden auf Tempo 100. Damit ist er fast wieder auf dem Nivea des Fiat 500e, der neun Sekunden braucht. Die grössten Unterschiede liegen dann bei den Aussenfarben und der Innausstattung.

Sportsitzer mit Alcantara-Bezug und integrierter Kopfstütze gehören beim Abarth 500e zur Serienausstattung. Genauso wie ein Alcantara-Sportlenkrad und einige markentypische Details, wie das Skorpion-Emplem auf den Stahlpedalen oder dem Abarth-Schriftzug in den Einstiegsleisten der Türen. Auch die Armatur ist mit Alcantra überzogen. Insgesamt wirkt der Abarth 500e im Innenraum sportlicher und exklusiver als der Fiat 500e. Der Preis bestätigt das. Während der Fiat mit dem grösserem 42-kWh-Akku bei knapp 35.000 Euro beginnt, liegt der Einstiegspreis des Abarth bei fast 38.000 Euro. Die ,,Turismo“-Ausführung mit umfangreicherer Asstattung startet bei fast 43.000 Euro. Für diesen Preis bekommt man bereits einen Volkswagen ID.3 pro mit etwas Zusatzausstattung, ähnlichen Beschleunigungswerten und einer deutlich besseren Reichweite.

Fazit

Die Tuning-Marke Abarth steht vor einer grossen Herausforderung. Bisher hat sie Verbrennungsmotoren und Abgasasanlagen frisiert und den sonst sehr sparsamen und zurück Fiat 500 in einen brüllenden Mini-Sportwagen verwandelt. Seit 2020 wird der Fiat 500 nur noch mit vollelektrischen Frontantrieb angeboten. Daraus kann auch eine Tuning-Firma wie Abarth keine Verbrenner mehr machen. Petrol-Heads bekommen mit dem Abarth 500e stattdessen jetzt das lauteste Elektroauto auf dem Markt, müssen aber auf Schaltung, Heckantrieb und Abgasanlage verzichten. Immerhin, für die direkte Umwelt geht vom neuen Abarth in Sachen Abgase keine Gefahr mehr aus. Ganz nach dem Motto in der Überschrift. mit Berücksichtigung des Wappentiers hiesse das Skorpione, die schreien, stechen nicht.

Technische Daten des Abarth 500e

Antrieb

Front

Maximale Leistung

114 Kilowatt (155 PS)

Beschleunigung von 0 bis 100 kmh

7 Sekunden

Höchatgeschwindigkeit

155 km/h

Maximale Reichweite (WLTP)

265 Kilometer

Verbrauch

17 kWh auf 100 km/h

Akkukapazität

42 Kilometerstunden

Ärodynamik

cw-Wert N/A

Beste Ladezeit (10 bis 80 Prozent)

35 Minuten

Einstiegspreis

37.990 Euro

Preis des Testwagens

43.690 Euro

Pro.

Geringes Gewicht

Als Cabrio erhältlich

Kompakte Aussenmasse

One-Pedal möglich

Contra

Hoher Einstiegsprei

Geringe Autobahnreichweite

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Zeitsprung mit Zukunft

Alles, was bei der Traditionsmarke Citoren jemals erfolgreich war, erlebte kürzlich mit einer beeindruckenden Automobil-Hommage seine Wiedergeburt.

Eine der bemrkenswertesten Ikonen der Automobilgeschichte ist zweifelos der Citroen 2 CV, der in seiner kultigsten Variante als Kastenwagen Fourgonette legendär wurde. Dessen legitimer Nachfolger der Bestseller ,,Berlingo“ wurde, der bis heute das nutzwertige Gesicht der Marke prägt. So war es nicht leicht für Citroen-Design-Chef Pierre LeCelreq, die Neuinterpretation an den italienischen Karosseriebauer Caselani zu deligieren. ,,Wir haben Hand in Hand zusammengearbeitet. Unsere eigenen Designer haben die Arbeit genau im Auge behalten, dass der ursprüngliche 2CV Fourgonnette nicht zu wörtlich interpretiert wird, das Ergbnis jedoch wirklich die DNA von Citroén in sich trägt“, sagt Leclercq und Caselani-Designer David Obendorfer fügt hinzu: ,,Ich habe mich mehr aufden eindrucksvollen Gesamteindruck des Orginalfahrzeuges konzetriert als auf die Desginelemente, um sie wie den 2CV Fourgonette aussehen zu lassen“.

Das Ergebnis ist ein Augenschmaus, der die Retro-Elemente von 1951 aufgreift, dabei das alte Wellblech durch Glasfaserkomponenten ersetzt und auf Basis des bewährten Berlingo mit seinem optisch eigenständigen Ladeberreich zum hochmodernen Automobil wird, das natürlich auch mit Elektromotor erhältlich sein wird. Die neue Version hat alle Geräusche des Zweizylindermotors und das Loch im Kühlergrill für die Kurbel elimiert. Natürlich bringt der Berlingo 2CV Fourgonnette das Beste seiner Zeit auf Komfort, Platz, Modularität und Sicherheit mit. So hat sich seine Ladekapazität vergrössert (r kann jetzt bis zu einer Tonne befördern). Trotz der kompakten Bauweise, die ihn wendig und handlich macht, bietet er viel Platz an Bord, was dieses Nutzfahrzeug theoretisch zum idealen Begleiter für Gewrbetreibende und Handwerker macht. Dank der sogenannten Extenso-Kabine lässt sich die Nutzlänge des Fahrzeugs durch Verschieben des Beifahrersitzes auf bis zu 3,09 (Länge M) verlängern. Um das Fahren, Beladen und Manövrieren zu erleichtern, verfügt das umgebaute Berlingo Nutzfahrzeug über vier Fahrassistenzsysteme und modernste Konnektivitätstechnologien wie Head-up-Display, schlüsselloser Zugang und Start, Überlastungsanzeige, Rundumsicht nach hinten, Active Safety Brake, Grip Control mit Hill Assist Descerent und das Toter-Winkel-Überwachungssystem.

Die elektrische Version hat eine Reichweite von bis zu 275 km pro Tag und sorgt für eine geräusch- und vibrationsfreie Fahrt. Sie hat das gleiche Nutzvolumen und der Akku kann an einer öffentlichen Ladestation in 30 Minuten auf 80% aufgeladen werden. Der umgebaute e-Brlingo Van verfügt über eine verzögerte Ladefunktion und die Temperatur des Fahrgastraums kann voreingestellt werden. Bestellen kann man dieses Fahrzeug theoretisch über jeden Citroen-Händler – allerdings wird es dann direkt an die Firma Caselani in Italien in Auftrag gegeben – nur 200 Exemplare des 2CV Fouronnette werden, laut derzeitigen Planung gebaut, wieviel davon rein elektrisch sein werden, ist nicht bekannt.

Technische Daten Citroen Berlingo Fourgonette

Maximale Leistung

100 kW/ 135 PS

Höchstgeschwindigkeit

130 km/h

Maximale Reichweite (WLTP)

275 Kilometer

Akkukapazität

50 kWh

Verbrauch (WLTP)

22,3-19,8 kWh/100Kilometer

Beste Ladezeit (20-80 Prozent)

30 Minuten

Einstiegspreis

Ab 49.0000 Euro

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Fahrspass mit Anspruch

Endlich Lieferbar: Das HNF-Nicolai XD4 ist ein E-Bike für jedes Terrain mit übeeragend verwindungsfesten Rahmen. Fahrfreude, Sicherheit und Reichweite pur!

HNF ist unter E-Bike-Kennern seit 2015 eine feste Grösse. Sehr hochwertige Fahrräder mit richtungsweisenden Antriebskonzept und hohen Desginanspruch im Premium-Segment, darunter das legendäre XF1, das in Kooperation mit BMW entstand, finden ihre Weg zu Kunden, die sich vom Mainstream abheben möchten.

Schon im arrive-Test 2022 bewies der erste Prototyp des XD4, wie souverän man heute auch lange Strecken mit dem E-Bike zurücklegen kann: Auf den unterschiedlichsten Strassenbelägen ging es von Hamburg nach Berlin – 750 Wattstunden-Akku von Bosch im Spitzenmodell ist das Nonplusultra der Szene, praktisch nicht an einem Tag leerzufahren.

Dabei werden viele ihr XD4 vor allem zum täglichen Pendeln im Stadt-bwz. Vorstadtgebiet nutzen – für diesen Einsatzzweck gibt es einfach nichts besseres und sicheres, denn die relativ bereiten Reifen, die massiven Schutzbleche, die extrem griffigen Scheibenbremsen, die starke Lichtanlage mit Bremslicht sind über jeden Zweifel erhaben, der Bosch-CX-Performance-Motor der aktuellen Generation ohnehin. Über Stock und Stein gehen alle Versionen gleich gut, das XD4 ist ein Geländerad, dass sich aber auf alllen Strassen wohlfült. Die gut dosierbare und auf Wunsch zu blockierende Federgabel ist, wie alle Teile der Räder von HNF aus dem ,,obersten Regal“ – ausschliesslich Top-Kombonetnen werden hier verbaut. Wer auf das reine Mountain-Bike-Feeling steht, nimmt die leichte Eco Naked-Version mit der Sunrace-Kettenschaltung, das Top-Modell hat die einzigartige E-14 Gang-Nabe von Rohloff, die sich elektronisch butterweich schalten lässt.

Alle Modelle werden bei einem Drehmoment von bis zu 85 Newtonmetern unterstützt, das reicht im Turbomodus auch für die steilsten Anstiege. Wem der bequeme Einstieg ins XD4 nicht bequem genug ist, hat die übriegens Optiion auf das UD4 nahezu baugleichen Modell mit tiefen Einstieg.

Angeschts der gerngezahlten Preise hochwertiger Montain-Rahmen aus der namensgebenden Rahmenschmiede um Bike-Legende Kalla Nicolai allerdings ist das XD4 nicht teuer: Gut 4000 Euro für ein hochwertiges E-Bike, das top-ausgestattet über 7000 Euro kosten kann. Dafür hat man einen Wertgegenstand, der Tausende Kilometer lang Fahradfreude machen kann und auch dann noch sein Geld wert ist, wie ein Blick auf den Secound-Hand-Markt zeigt.

Technische Daten

HNF Nicolai XD4

Rahmengrössen

M (bis 175 cm), L (bis185 cm), XM (ab 185 cm)

Felgen

27,5

Motor

Bosch Performance Line CX

Akku

750 Wh (Eco 625 Wh)

Gewicht

22 bis 30 kg

Zulassungsgesamtgewicht

125 bis 150 kg

Farben

Jede Modell-Version gibt es in ein bis zwei Signature-Farben

Website

hnf-nocolai.com

Technische Daten

Das XD4 gibt es in 5 Versionen und als UD4 mit Tiefem

XD4 Aventure mit Kettenschaltng ab 5215 Euro

XD4 Terrain mit Carbonriemen und Automatik ab 5715 Euro

XD4 Eco-Naked – pures E-Bikes ohne Schutzblche ab 4115 Euro

XD4 All Terrain mit 14 Gang Rohloff-Schaltung ab 7215 Euro

XD4 Eco-Touring mit Kettenschaltung ab 4415 Euro

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Die Saison ist eröffnet

Sie sind schneller als klassische Fahrräder und weniger als Autos. Im Sommer sind elektrische Zweiräder die perfekten Fortbewegungsmittel für kurze Strecken. Jetzt ist es auch hierzulande wieder warm genug für flatternde Haare im Fahrtwind. Diese drei Hersteller sollten Sie kennen.

1.

Vintage-Mopeds aus München

Black Tea Motorbikes

Beim Versuch ein altes Motorrrad zu elektiffizieren endeckte Viktor Sommer das Potenzial von E-Motorrädern im Rertro-Look. Er startete darufhin eine Crowdfunding-Kampagne enwickelte er das erste Modell. Um Enwicklungskosten und Zeit zu sparen, nutze er Standard-Teile, die es bereits auf dem Markt gab. Das Ergebnis ist ein Vintage-Moped mit Elektroantrieb, das den Namen Bonfire trägt. Auch bei der Namensgebung für die Modellle hat sich Münnchner Start-Up auf dem Markt bedient. Genauer gesagt Tesla. Je nach Führerschenklasse und persönlichen Wünschen gibt es das E-Motrrad: S, E, Xoder Y. Mit Motorleistungen zwischen drei und elf Kilowatt und Höchstgeschwindigkeiten zwischen 45 und 120 Stundenkilometer. Alle Modelle werden von der gleichen Batterie angetrieben. Das reduziert Reperatur- und Wartungskosten. Ausserdem ermöglicht es auch nach dem Kauf unkomplizierte Hardware-Upgrades. Auf einer Webseite steht: ,,Unsere Motorräder sind konsiepiert, dass sie den Fahrer unabhängiger machen, deshalb sind sind so einfach wie möglich gehalten.“

Bonfire S, E, X, Y

Höchstgeschwindigkeit: 45 – 110 km/h

Motorleistung: 3 – 11 Kilowatt (2 Akkus)

Ladezeit: 6 Stunden

Akkukapazität: 1,8 kWh (pro Akku)

Leergewicht: 88 – 95 Kilogramm

Preis: 4.490 – 6.890 Euro

2.

Fahrspass aus Franken

Slo Uebler

Vercromte Zierleisten, ein digtales Display und ein Scheinwerfer am Lenker. Die Mischung aus bayerischem Pragmatismus und mediterranem Flair zeichnen den E-Roller Si.o R1.4 aus. Er ist in der 125-ccm Klasse angesiedelt und dank leistungsstarken Bosch Radnabenmotor mit maximal 75 km/h zügig unterwegs. Er ist mit drei Geschwidigkeitsstufen ausgestattet: Eco (ca. 35 km/h) City (ca. 55 km/h) und Sport (ca. 80 km/h). Der Si.o Rl.4 vereint umweltschonende E-Mobilität mit einer grossen Portion Dynamik. Mit fast fünf Kilowatt Leistung ist das Zweirad aus Forchheim ideal für den Sommer in der Stadt und eignet sich auch für hügeligeres Terrain. Der bürstenlose Elektromotor kommt von Bosch und sitzt im Hinterrad. Mit einer Person auf der Sitzbank meister er Steigungen von bis zu 15 Prozent. Der Si.o Rl.4 wird wie ein 125-ccm-Roller zugelassen. Als nützliches Zubehör gibt es einen vercromten Gepäckträger, denn unter der Sitzbank ist mit den maximal zwei 1,2-kWh-Akkus kaum noch Stauraum übrig. Passend zum bayerischen Firmensitz der Uebler GmbH sind die E-Roller nur in den Farben Weiss und Blauerhältlich.

SI.O R1.4

Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h

Motorleistung: 2 / 4 Kilowatt (2 Akkus)

Ladezeit: 7 Stunden

Akkukapazität:1,8 kWh

Leergewicht: 77 – 84 Kilogramm

Preis: 2.999 bis 3.999 Euro

3.

Berliner Minimalismus

UNU

Reduziert auf das Wesentliche präsentieren sich die urbanen E-Roller von unu. Sie haben drei Köpfe, zwei Seitenspiegel und einen Elektromotor im Hinterrad. Updates kommen Over-the-Air und eine App fürs Smartphone gibt es auch dazu. Erstaunlicherweise finden sich trotz des reduzierten Desgins unter der Sitzbank Platz für bis zu zwei Akkus und 33 Liter Laderaum. Genug für einen Helm. Dieser E-Roller verschont nicht nur seine direkte Umgebung mit Lärm und Abgasen. Seit 2020 kompensiert das Unternehmen mit Firmensitz in Berln Tempelhof auch alle Emissionen aus der Produktion durch Unterstützung von Klimaschutzprojekten. Jedes unu-Projekt hat daher unabhängige ,,klimaneutral“-Label. Die E-Roller sind ideal für die Stadt und schonen den Geldbeutel. Durch das minimalistishe Desgin fällt auch der Einstiegspreis überschaubar aus. Knapp unter 4000 Euro kostet der unu Scooter Pro. Wer auch mit zwei Kilowatt Motorleistung weniger klar kommt, kann denn unu Scooter Move nehmen und nochmal 1000 Euro vom Kaufpreis abziehen.

UNU SCOOTER MOVE / PRO

Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h

Motorleistung: 2 /4 Kilowatt

Maximale Reichweite: 100 Kilometer (2 Akku)

Ladezeit:7 Stunden

Akkukapazität: 1,8 kWh

Leegewicht: 77 / 84 Kilogramm

Preis: ab 2.999 / 3.999

Quelle: arrive

Das Automagzin für die Mobilität der Zukunft

Die Rückkehr der kleinen

Seit Jahrzehnten werden unsere Autos immer grösser, schwerer und teurer. Kleine Fahrzeuge wie der Smart fortwo scheinen sich für die Hersteller nicht mehr zu rentieren und werden eingestellt. Der Microlino stellt sich diesem Trend entgegen und könnte der Vorbote einer neuen Ära sein.

Seichte Wellen glucksen ans Ufer des Zürichsees. Die sinkende Nachmittagssonne spiegelt sich in der Wasseroberfläche und hüllt den ganzen gesmten Kanton in gleissendes Licht. Es ist Ende Februar, trotzdem zeigt das Thermometer 14 Grad Celsius. Schnee ist nur auf weit entfernten Berggipfeln zu erahnen. Im Innenraum unseres vollelektrischen Bubble Car wird es durch die direkten Sonneneinstrahlung und die Rundumverglassung schnell war. Statt das laute Gebläse einzuschalten, öffnen wir mit zwei Handbewegungen das faltbare Stoffdach. Sofort weht uns ein angenehmer Wind durch die Haare. Wir schwimmen im anklingenden Feierabendverkehr mit und gleiten entlang des Zürichsees Richtung Süden.

Unser Ziel ist der über 60 Kilometer entfernte Stadt Glarus. Den gesamten Weg über werfen uns Autofahrerinnen, Passanten und Kinder mindestens interessierte Blicke und häufig sogar ein Lächeln zu. Der Microlino ist auch hier eine erfrischende Abwechslung im Strassenbild, obwohl ihn die Menschen rund um Zürich mittlerweile kennen könnten.

Keine zehn Kilometer entfernt von Zürich in der Gemeinde Küsnacht hat die Microlino AG ihren Hauptsitz. Direkt vor dem Gebäude steht eine ganze Reihe Microlinos. In Orange, Dunkelblau, matttem Grün, Schwarz und Mint. Unser Testfahrzeug ist in matten Silber lackiert und erinnert uns nicht nan die BMW Isetta, sondern auch an ein anderes elektrisches Leichtfahrzeug, das es leider nie in die Serienproduktion geschafft hat: der Uniti One aus Schweden. Immer wieder stellen sowohl Start-ups als auch etablierte Hersteller leichtere und kompaktere Konzeptfahrzeuge vor. Oft bleibt es aber bei Kozepten oder einer einzigen Modellgeneration.

Bei Renault warten wir seit Jahren auf ein Update des Twizy, und Fahrzeuge von Start-ups wie Uniti aus Schweden werden häufig noch vor dem Produktionsstart wieder eingestellt. Umso erfreulicher ist es, das die Brüder Merlin und Oliver Ouboter den Microlino tatsächlich auf die Strasse bringen. In der Schweiz haben sie bereits über hundert Exmplare ausgeliefert. Nach der ersten Jahreshälfte soll es auch in Deutschland losgehen, denn für die Oubuters ist die Budesrepublik der wichtigste Markt. Aktuell ist die Konkurrenz überschaubar, und das Potenzial elektrischer Leichtfahrzeuge wird nicht annäherend ausgeschöpft.

Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt könnten etwa die Hälfte aller Pkw-Fahrten mit einem elektrischen Leichtfahrzeug (EV = Light Electric Vehicle) bwältigt werden. Das würde mehr als 40 Prozent der Treibhausgasemissionen einsparen und entzspricht 57 Millionen Tonnen weniger Emissionen pro Jahr. ,,Bei grossen und schweren Autos wird ein Grossteil der Antriebsenergie benötigt, um das Fahrzeug an sich zu bewegen. Nur ein Bruchteil dient der Fortbwegung der Inasassen. Bei LEV ist das Verhältnis wesentlich besser. Aufgrund ihres geringeren Gewichts kann die Batterie kleiner auselegt werden. Sie verbrauchen so auch in der Produktion weniger Rohstoffe und verursachen weiniger klimaschädliche Emissionen“, so das Ergebnis der Studie. ,,Das Auto ist in Deutschland immer noch das meistgenutzte Verkehrsmittel. Durchschnittlich sitzen allerdings nur 1,4 Personen darin, und die zurückgelgten Strecken sind überschaubar: 80 Prozent sind kürzer als 20 Kilometer. Jeden Tag gibt es in Deutschland fast 30 Millionen PKW-Fahrten mit weniger als zwei Kilometern und weitere 30 Millionenunter fünf Kilometer“. Für solche Strecken ist der Microlino nicht nur ausreichend, sondern ein absoluter Spass-Garant. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern darf er sogar auf die Autobahn, und auf der Landstrasse ist er ein vollwertiger Verkehrsteilnehmer, zumindest in der Schweiz.

Tempo 80 st hier ausserots das Höchste der Gefühle. Sobald der digitale 65 Stundenkilometer überschreitet, klingt der Elektromotor am Heck etwas schrill. Bei offenem Stoffverdeck wird das Geräusch aber vom Fahrtwind geschluckt. Merlin und Oliver versprechen trotzdem Nachbessserungen und das noch während des aktuellen Produktionsablauf. Eine gedämfte Geräuschkulisse wie in einem Elektroauto der Mittel- oder Oberklasse darf man man bei Microlino schon angesicht de Fahrzeugklasse L7e nicht erwarten. Abgesehen davon bietet das elektische Leichtfahrzeug alles, was ein kleiner Pkw auch hat. Dreipunktgurte, Kopfstützen, Seitentaschen, Getränkehalter, Scheibenheizung vorn, Scheibenheizung hinten, Scheibenwischer vor, vier USB-Anschlüsse, einen kkleinen Touchsscreen, Lüftung Blinker, Licht und optional eine Musikanlage in Form eines mobilen Lautsprechers. Ebenfalls optional ist die Smartphone-Halterung neben dem Lenkrad. Die Seitenscheiben werden über einen Schiebemechanismus zum Einhaken geöffnet und geschlossen. Raffiniert sind die kleinen runden Seitenspiegel. Sie sind in die Rückseite der abstehenden Scheinwerfer integriert und können händisch eingestellt werden. Bei einer Fahrzeugbreite von unter 1,50 Metern ist das für den Grossteil von uns ausgewachsenen Menschen problemlos machbar. Eine Überraschung war ausserdem der Kofferraum.

Per Funkschlüssel oder über ein Symbol auf dem schmalen Touchscreen in der Vordertür lässt sich die Heckklappe entriegeln. Sie springt ein Stück nach oben und lässt sich anschliessend händisch öffnen. Hinter der verstellbaren Sitzbank haben locker zwei Handgepäckkoffer stehend Platz. Ladekabel und weitere Taschen passen ebenfalls noch rein. Je weiter man die Sitzbank nach vorn schiebt, desto kleiner wird die Beinfreiheit und desto grösser der Platz im Kofferraum. Der Hersteller verspricht bis zu 230 Liter Fassungsvolumen. Für ein 2,5 Meter langes Fahrzeug ist das ordentlich. Ebenfalls ordentlich ist die Beschleunigung.

In fünf Sekunden stehen 50 Stundenkilometer auf dem Display. Zwar liefert die Hinterachse überschaubare 12,5 Kilowatt, aber für ein Gesamtgewicht von etwa 500 Kiogramm reicht das völlig. Eine kleine Leistungssteigerung ist über den Sportmodus möglich. Auf dem entsprechenden Knopf des Gangwahlrads ist ein Microlino mit einer Batterie auf dem Dach abgebildet. Sobald man den Modus aktiviert, erscheint auf dem Tacho-Display eine kleine Flamme am Heck des Fahrzeugs. Ein unterhaltsames Feature, das für zusätzlichen Spass beim Ampelstart sorgt. Auch für Steigungen von bis zu 18 Prozent ist die volle Leistung nötig. Danach wird es je nach Beladung mühsamer. 22 Prozent Steigung bewältigt der Microlino nur noch mit 25 bis 35 Stundenkilometern. Zur Einordnung: der Zirler Berg zwischen Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck hat eine maximale Steigung von 16 Prozent. Auch hier in der Schweiz geht es fröhlich auf und ab. Mal müssen wir kräftiger aufs Pedal treten, und Mal gewinnen wir bergab Energie zurück. Nach über 60 Kilometern erreichen wir die Stadt Glarus. Der Akku hat noch 57 Prozent. Da wir über Nacht bleiben, laden wir trotzdem. Das können wir beim Microlino über einen Stecker Typ 2 an jeder öffentlichen Ladestation oder an der normalen Haussteckdose.Wir haben uns für eine besondere dritte Möglichkeit entschieden eine mobile Energiquelle in Form unseres zweiten Testfahrzeugs, dem Hyundai loniq 3.

Bildirekttioneles Laden ist das Thema der Zukunft. Elektroautos sollen nicht nur Strom aufnehmen, sondern auch wieder abgben und als mobile Energiespeicher andere E-Fahrzeuge oder ganze Häuser mit Energie versorgen können. Bei den Modellen von Kia, Genesis und Hyundai ist das bereits heute zueinem gewissen Grad möglich. Über einen Adpter können wir den Microlino an den Ladeanschluss des Ioniq 5 hängen, und schon beginnt der Energietransfer. Auf dem Touchscreen des Ioniq 5 wird die aktuelle Ladeleistung angezeigt, und man kann einstellen, wie viel Restenergie im Akku bleiben soll. Wir stellen vorischshalber mindeestens 40 Prozent ein, doch wie sich heraustellt, wäre das absolut nicht nötig gewesen. Während der Microlino noch etwa zwei Stunden wieder bei 100 Prozent ist, fehlen dem Ioniq gerade mal fünf Prozent. Hier wird einmal klar, wie gross die Dimensionsunerschiede zwischen einem Mittelklasse-Elektroauto und einem elektrischen Leichtfahrzeug sind. Die Pionier Series des Microlino kommt mit einem Akku aus, der 10,5 Kilowattstunden speichert. Der grosse Akku des Ioniq 5 speichert über 77 Kilowatstunden.

Der Ioniq-Akku ist damit über siebenmal grösser und ermlglicht je nach Antriebsvarinte maximal 507 Kiometer im WLTP-Zyklus. Die 800-Volt-Technologie ermöglicht seit dem letzten Update dank Akkuheizung auch im Winter Ladepausen von unter 30 Minuten. Damit ist der Ioniq 5 ein absolutes Langstreckenfahzeug. Der Microlino kommt mit dem 10,5-kWh-Akku immerhin bis zu 177 Kilomter weit. Mit dem grössten 14-kWh-Akku sollen sogar bis zu 230 Kilometer möglich sein. Das ist für den Alltag mehr als ausreichend. Für Strecken über 300 Kilometern eignet sich der Microlino schon allein wegen seiner drei bis vierstündigen Ladepausen nicht. Für Langstreckenfahrer:innen ist er höchstens ein Zeitwagen und die perfekte Ergänzung zu einem Elektroauto wie dem Ioniq 5 mit bildrektionaler Lademöglichkeit. Dem sollte es beim Microlino mit der Reichweite doch noch knapp werden,kann man sich einfach etwas Energie vom Erstwagen ziehen.

Im Unterschied zu anderen Leichtfahzeugen kommen im Microlino trotz simpler Ausstattung Premiumgefühle auf. Grund dafür ist zum Beispiel der Soft-Close-Mechanismus an der Vordertür. Man zieht die Tür leicht zu sich heran, und der elektische Mechanismus schliesst das letzte Stück selbstständig. So etwas kennt man sonst nur aus dem Oberklasse- und Luxusssegment. Auf ein Knopfdrck öffnet sich die Tür wieder von selbst. Auch die direkte Lenkung und das aufgeräumte Innendesign lassen den Microlino hochwertiger wirken als Konkurrenz. Besonders gefallen hat uns die matte Lackierung. Sie fühlt sich edel an und bildet einen spannenden Kontrast zum nostalgischen Bubble-Car-Desgin der 50er und 60er Jahre. Die durchgängigen LED-Leuchtbänder an Front und Heck unterstreichen seine Anbitionen: Er soll eine ernstzunemende Alternative zum fünsitzigen City-SUV werden, und die Chancen stehen dafür gut.

Selbst die Basisversion des günstigsten Elektroautos auf dem Markt, des Dacia Spring, kostet mehr als ein voll ausgestatteter Microlino mit grossem Akku und das bei selber Reichweite. Spätestens mit dem Wegfall des E-Bonus werden elektrische Leichtfahrzeuge in Deutschland lukrativer. In manchen Landkreisen gibt es sogar regionale Fördertöpfe für die Fahrzeugklasse L7e. Der Unterhalt ist auch heute schon in jedem Fall günstiger, denn Versicherungs-, Wartungs- und Stromkosten fallen niedriger aus. Dafür muss man bei den Sicherheits- und Assistenzsystemen Abstriche machen. Elektrische Leichtfahrzeuge müssen nicht dieselben Sicherheitsstandards wie Pkw erfüllen. Einen Airbag findet man im Microlino genau so wenig wie ESP oder einen Notfallbremsassistenten. Merlin und Oliver kündigen aber an, dass sie bald die Videos ihrer Crashtets veröffentlichen. Die selbst tragende Aluminiumkarosserie ist in jedem Fall sicherer als jeder Roller, Motorrad oder Lastenfahrrad.

Fazit zum Microlino

Für lange Fahrten auf der Autobahn ist der Microlino das falsche Fahrzeug, aber auf Kurzstrecken ist er die wohl sypmatischte Art der Fortbewegung. Dieses Fahrzeug bildet nicht nur eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft, sondern auch zwischen Autoliebhaberinnen und Autogegnern. Der Microlino braucht deutlich weniger Strom als jedes Elektroauto und ähnlich wenig Platz wie ein Zweirad. Er bietet vollen Wetterschutz und passt in jede Parklücke. Für die meisten Strecken kann er ein Auto problemlos ersetzen, und wer ihn als Zweitwagen nutzt kann sicher sein: Der Microlino wird dem Erstwagen die Show stehlen.

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Die 9 spannesten Elektroautos 2023

Insgesamt kommen dieses Jahr fast 100 neue Elektroautos auf den Markt. Viele SUVs und Luxuskarosen, aber auch einige ärodynamischere, kompaktere und günstigere Modelle. Diese neun Modelle werden das elektrische Sortiment besonders bereichern

1. Volkswagen ID.7

Er wird als elektrischer Nachfolger des Passats gehandelt, aber in Wahreit ist er viel mehr als das. Der VW ID. 7 soll das bisher reichweitenstärkste Elektroauto der Marke werden. Als Konzeptfahrzeug hatte er den Namen VW ID. Aero, weil er sich vor allem durch seine ärodynamische Karosserie hervorhebt.

Bis zu 700 Kilometer Reichweite verspricht VW. Als Basis dient dieselbe MEB-Plattform, auf der auch alle bisherigen ID.-Modelle aufbauen. Allerdings verpasst VW der Elektro-Limousine einem 20 Zentimeter längeren Radstand. Dadurch wird der Innenraum gräumiger. Ausserdem bekommt der ID. 7 ein frisches 15-Zoll-Display und ein neues Klimatiserungskonzept. Als Redaktion auf das Feedback der Kundschaft liefert Volkswagen zukünftig Touchslider, eine übersichtliche Menüführung und ein Augmented-Rality-Head-up-Display. Auch wenn der ID. 7 als Topmodell der ID-Famile und Oberklasse beschrieben wird, hoffen wir auf einen Einstiegspreis unterhalb 50.000 Euro Grenze. Damit würde VW Teslas Model 3 und Hyundais IONIQ 6 in Berängnis bringen.

2. Hyunai Ioniq 6

Südkorea Kampfansage an Tesla und Co. hat ein neues Gesicht. Äerodynamischer als alle bisherigen Hyundai und technisch auf den neusten Stand. Die Leistungsdaten des IONIQ 6 präsentieren sich noch vielversprechender als sein Desgin.

Mit dem angekündigten 77,4-kWh-Akku und den kleineren 18-Zoll-Rädern sollen bis zu 614 Kilometer Reichweite nach dem WLTP-Zyklus möglich sein und damit mehr als im Tesla Model 3 Long Range. Er wäre dann auf Augenhöhe mit dem BMW iX und müsste sich auf dem Papier nur gegen die teuren Modelle EQS und EQE von Mercedes-Benz oder dem BMW i7 geschlagen geben. Auch beim Verbrauch verspricht Hyudai ein neues Niveau. Durch seine ärodynamische Silohuette soll der INOIQ 6 mit dem 53-kWh-Akku unter 14 Kilowattstunden pro 100 Kilometer verbrauchen. Genau wie beim IONIQ 5 lädt er unter optimalen Bedingungen nach 18 Minuten auf 80 Prozent Akkustand. Die dafür benötigte 800-Volt-Technologie gehört zur Serienaustattung. Preislich startet der IONIQ 6 bei 13.900 Euro.

3. Opel Astra Elctric

Nach dem unterschiedlichsten Plug-in-Hybrid-Varianten folgt dieses Jahr endlich die vollelektrische Ausführung. Mit dem Opel Astra Electric kommt der erste leistbare Elektro-Kombi eines deutschen Herstellers auf den Markt.

Mit maximal 416 Kilometern Reichweite bricht der elektrische Astra zwar keine Rekorde mehr, aber er kommt mit einem verhältnismässig kleinen Akku aus. Mit 54 Kilowattstunden ist er ähnlich ausgestattet wie ein Renault Zoe, nur mit deutlich mehr Stauraum. 516 Liter Kofferraumvolumen können durch das Umklappen der Rücksitze auf bis zu 1.553 Liter erweitert werden. Das sind Zahlen, die Kombi-Fans hören wollen. Skiequipment, Fahrräder und Weihnachtsbäume sollten hier ohne Proleme Platz haben. Und de bewährte Kombiform hat noch einen weiteren Vorteil. Sie ist windschnittiger als die meisten SUVs. Zusammen mit moderaten 115 Kilowatt Motorleistung soll der Astra Electric mit 14,9 Kilowattstunden auf 100 Kilometern auskommen. Damit könnte er eins der effizientesten und kostengünstigsten Elektroautos auf dem Markt werden. Als Einstiegspreis werden nicht mehr als 60.000 Euro erwartet.

4. Neuer Mni Cooper SE

Optisch soll sich nicht viel ändern, denn der Mini Cooper ist nach wie vor ein Bestseller, auch vollelektrisch. Jeder dritte verkaufte Mini Cooper ist vollelektrisch. Seit 2020 hat sich viel auf dem Elektromarkt getan und die Reichweite war von Anfang an die Schwachstelle des britischen Kleinwagens. Das wird sich hoffentlich bald ändern.

Bisher stand der Mini Cooper SE auf derselben technischen Plattform wie der BMW i3. Nachdem BMW die Produktion seines Elektro-Pioniers letztes Jahr eingestellt hatte, verliert auch der Elektro-Mini seine Basis. Die nächste Version entsteht deshalb in einem Joint-Venture mit dem chinesischen Hersteller Great Wall Motors. Der Vorbote des nächsten Elektro-Minis kommt deshalb von besagtem chinesischen Hersteller. Er hat vier Türen und heisst Ora Funky Cat. Wir haben ihn bereits getestet. Mit dem grösseren 63-kWh-Akku sollen bis zu 420 Kilometer möglich sein. In 8,2 Sekunden geht es auf Tempo 100 und die Preise starten bei 38.990 Euro. Vom neuen Mini erwarten wir eine bessere Beschleunigung und befürchten einen etwas höheren Einstiegspreis. Bisher gibt es offiziell nur die Bilder eines dreitürigen Prototyps bei einem Wintertest in Lappland. Die Vorstellung des Fahrzeugs wird Ende 2023 erwartet, auf den Markt kommt der neue E-Mini wahrscheinlich erst Anfang 2024.

5. Citroen E-C4 X

Mit dem X im Namen wird der é–C4 von Citroén vor allem länger und geräumiger. Davon profitiert die neue Fliesshecklimousine im Crossover-Desgin auch optisch. Abgesehen von den Lichtern ähnelt er jetzt in der Seitenansicht einem polestar 2 und das ist definitiv ein Kompliment.

Technisch sind die Fahrzeuge nicht vergleichbar, denn der Citroén spielt auch als Limousine weiterhin in der Kompaktklasse. Zudem lässt sich das Heck anders als beim Polestar 2 nicht komplett mit Rückscheibe öffnen, sondern nur wie bei einer klassischen Stufenheck-Limousine. Bei den Leistungsdaten hat sich im Vergleich zum é-C4 ohne X nichts verändert, sie stehen auf der selben Platform. Es bleibt bei einem 54-kWh-Akku und 100 Kiolwatt Motor- und Ladeleistung. Spürbare Veränderungen bei der Reichweite von knapp 360 Kilometern (WLTP) wird es nicht geben. Für eine Schnelladung auf 80 Prozent ist weiterhin eine halbe Stunde ausreichend, dafür gibt es beim Platzangebot ein paar Verbesserungen. Durch die Verlängerung des Fahrzeugs auf 4,6 Meter, vergrössert sich der Fussraum auf der Rückbank und das Koffervolumen wächst auf 510 Liter an. Für Familien und Taxiunternehmen könnte der é-C4 X damit Interessanter sein als die Version ohne X. In Sachen Desgin und Platzangebot ist Citroén ein Upgrade gelungen. Die Preise starten bei 37.540 Euro.

6. Smart 1

Vorbei ist die Zeit, in der Autos eine Tonne wogen. Auch bei Smart ist der SUV-Trend angekommen. Mit über 1.800 Kilogramm leitet der *1 eine neue Ära für den einstigen Kleinstwagenhersteller ein. Er wird in Joint-Venture der Daimler AG und dem chinesischen Konzern entwickelt und produziert. Dieser Smart bekommt mehr Stauraum, mehr Austattung und mehe Leistung. Die erste Version des vollektrischen Kompakt-SUV steht auf 19-Zoll Felgen und leistet bis zu 200 Kilowatt (272 PS). Alle bisherigen Smart-Modelle stellt er damit wortwörtlich in den Schatten. Über vier Meter Länge demostrieren, was die Marke nicht mehr sein möchte: ein Kleinwagenhersteller. Stattdessen könnte der neue Standard *1 sogar ein E-Auto für die Langstrecke werden.

Noch befindet sich das Fahrzeug im EU-Homologationsverfahren und die finalen Leistungsdaten können sich noch verändern, mit den vorläufigen Daten kündigt Smart bis zu 440 Kilometer Reichweite und maximale Ladeleistung von 150 Kilowatt an. Damit könnte innerhalb von 30 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden. Auch beim Platzangebot hebt sich der *1 deutlich von bisherigen Smart-Modellen ab. Fünf Sitzplätze und bis zu 400 Liter Koffrrraumvolumen passen unter das Glasdach und die Zahl der Nutzer:innen ist längst nicht auf fünf Insassen begrenzt. Via App kann der Smart mit Freundinnen und Familienmitglieder geteilt werden. Der Einstiegspreis liegt bei 41.490 Euro.

7. Volvo EX30

Ende letztes Jahr hat Volvo sein neues Flaggschiff vorgestellt. Um den Premium-Boliden bis zu 800 Kilometer Reichweite zu ermöglichen, hat die swedische Marke einen 11-Kilowattstunden-Akku verbaut. Der Einstiegspreis wird daher bei 75.000 Euro liegen. Trotzdem war die Fahrzeugpremiere auch für die Kunfschaft der Mittel- und Kompaktklasse interessant. Die Veranstaltung endete mit einem vielversprechenden Schlussbild. Neben dem Volvo EX90 wurde für 2023 auch die Silhouette eines kleineres Modells angedeutet. Dem Kompakt-SUV EX30.

Nachdem die schwedische Marke Volvo im Besitz des chinesischen Autoproduzenten Geely ist und aus diesem Konzern bereits das Kompakt-SUV *1 angekündigt wurde, können wir uns technisch an ihm orientieren. Die beiden Fahrzeuge werden sich dieselbe Plattform teilen. Der bisher kleinste Elektro-Volvo wir demnach eine Systemleistung von 200 Kilowatt haben und bis zu 440 Kilometer Reichweite bieten. In 50 Minuten könnte er auf 80 Prozent Akkuladung kommen und der Preis sollte bei um die 40.000 Euro starten.

8. Microlino 2.0

Seit Juni 2022 ist der Konfigurator freigeschaltet. Bald könnten auch die ersten Microlinos durch Deutschland rollen. Die „Pioneer Series,, kommt mit mit einem 10,5-Kilowattstunden- Akku, der bis zu 177 Kilometer Reichweite verspricht. Dazu gibt es ein Schiebedach, LED-Lichtleisten sowie den beiden Sonderfarben Torino Aluminium und Alantis Blau. Im Innenraum bietet der erste Microlino veganes Leder mit Alcantara und einen tragbaren Bluetooth-Lautsprecher. Ausserdem liegt im Kofferraum ein Micro-Kickroller, bei allen weiteren Modellen ist der nicht mehr inklusive. Die Erstauflage des Microlino kostet 18.500 Euro, eine stattliche Förderung gibt es zumidest in Deutschland nicht. Das Leichtfahrzeug gehört mit maximal 435 Kilogramm Leergewicht in die europäischen Fahrzeugklassen L7e und L6e. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 90 Stundenkilometern. Bisher haben über 30.000 Menschen den Microlino reserviert und die günstigste Version startet bei 12.500 Euro.

9. Renault 5

Vor 50 Jahren kam der erste Renault 5 auf den Markt. Erst 1996 wurde er vom Nachfolgermodell Renault Clio abgelöst. Das Elektrozeitalter hat schon so mancher Ikone neues Leben eingehaucht, hoffentlich bald auch dem Kleinwagen aus Frankreich. Dort wo beim orginalen Renault 5 der sportliiche Lufteinlass auf der Motorhaube sass, soll sich zukünftig die Klappe für den Ladeanschluss befinden. Der neue Elektro-Kleinwagen soll noch dises Jahr vorgestellt werden und spätestens 2024 auf den Markt kommen.

Quelle: arrive

Das Automagazin für die Mobilität der Zukunft

Mut zur Lücke

Weniger ist mehr – das gilt auch für das Gewicht von E-Fahrzeugen, denn jedes Gramm kostet Bekanntlich Reichweite. Auch bei Zweiräden. Diese sieben Stromer lösen das Problem auf teils radikale Weise. Devise: Weglassen geht immer. Hauptsache, der Fahrspass stimmt. Und die Optik.

Stefan Yettborn, CEO und Gründer des schwedischen Elektrostrommotorrad-Hersteller CAKE, ist überzeugt: ,,Konsequenter Leichtbau und die Kunst des Weglassens – das ist der Weg in die elektrische Zukunft, anstatt einfach den Antriebstrang von Verbrennung auf Elektro umzustellen, wodurch die Motorräder am Ende schwerer sind als ihre Vorgängermodelle.“ Ein klarer Seitenhieb auf Wettbewerber, die elektrische Motorräder immer noch denken, aussehen lassen und bauen wie klassische Motorröder – mit sehr viel technischen ud optischem Ballast.

Ganz anders die Puristen aus Schweden: Radikal reduzierte Leichtbau-E-Midelle wie CAKE Kalk und Makka habem bereits gezeigt, dass an modernen Elektro-Leichtkrafträdern beziehungsweise E-Mopeds sehr viel weniger dran sein muss, als man es von Verbrenner-Bikes kennt. Die neue Bukk treibt es jetzt auf die Spitze: Schlappe 85 Kilo bringt der schmale Leichtbau-Vollcrosser auf die Waage. Damit sei er um 25 Prozent leichter als vergleichbare konvetionelle Motocross-Modelle, aber deutlich belastbarer. Rahmen, Geometrie und Aufhängung hat CAKE nach eigenen Angaben von Grund auf neu entwickelt: „Die Komponenten werden mit neuartigen Werkzeugen aus den lieichtesten und sorgfältigsten Legierungen hergestellt“, erklärt Yettborn.

Vier Fahrmodisollenfür optimale Traktion sorgen, drei Bremsmodi mit und ohne Rekuperation für Effizienz. Der neu entwickelte Antriebsstrang befördert CAKE in die A2-Klasse, bislang war bei 11 kW Schluss. Der neue A2-Antrieb soll mit 72-Volt-Batterie und 16-kW-Motor 70 Nm Drehmoment haben und am Hinterrad kurzzeitig ein aberwitziges Dremoment von 120 Nm abliefern. Die Erstauflage von 50 Stück ist bereits ausverkauft. Startpreis ab 14.970 Euro.

Starke Neuheiten aus den USA

Auf eine vergleichbare Nachfrage setzt auch Sndors aus Malibu, Kalifornien, bei seinem MeatCycle. Der US-Aluflitzer für zwei kommt mit reichlich Power (max. 14,5 kW) und mächtigem Drehmoment (176 Nm) am Hinterrad. Der 4-kWh-Akku soll in 3:45 Stunden voll geladen sein, 80 Prozent dauern nur halb so lang. Magische Zahl: 130. Die steht für Höchstgeschwindigkeit in Stundenkilometern und die Reich weite in Kilometern. Ab 6000 Euro plus Fracht macht sich der stylische US-Stromer auf den Weg über den grossen Teich. In den Vereinigten Staaten laufen die ersten Auslieferungen. Wer jetzt über die Website sondors.com ordert, soll im Sommer 2023 sein MetaCycle vpr die Tür geliefert bekommen.

,,Was zum Spass haben“

Bereits im Frühjahr dürfen die ersten Kunden auf ihr ,,Metorbike“ steigen. Das gleichnamige Hamburger Start-up hat seine Wurzeln in Meddewade, Schleswig-Holstein. Marvin Rau und Michael Szpitalny, beide 28 Jahrejung, wuchsen dort gemeinsam auf und hatten Bock auf Bikes im Café-Racer-Stil. So kamen sie zum Schrauben. ,,Wir haben das Motorrad eigentlich für uns gebaut. Aber dann waren wir so begeistert davon, dass wir beschlossen haben: Wir bauen eine Kleinserie.“ 50 Stück fürs Erste. Alle in Handarbeit. In Opas alter Holzwerkstatt.

Das Ergebnis ist ein 45 km/h schnelles Elektro-Moped, das die Welt vermutlich so noch nicht gesehen hat. Die Rahmen der Motorbikes stammen von alten Puch Maxi AX 40, der selbst enwickelte E-Motor (Peakleistung 7 kW, Nennleistung 2 kW) basiert auf Bosch-Komponenten, Energie liefern ausrangierte Akkuzellen (1,63 kWh) von Volkswagen.

Optisch erinnern die kleinen Café Racer an die selige Peugeot TSA, ein Mofa der 1980er Jahre. Auch dort klaffte ein grosses Loch zwischen Tank – hier Heimat des Akkublocks – und Motörchen. Die verwendeten Anbauteile dürften Customizer jauchzen lassen: Die schmale Holzsitzbank mit knackigem Heckbürzel und Lederbezug, gefräste Gabelbrücke mit Nummerierung, Lenkelstummel, gravierte Ledergriffe, leuchtendes Logo am Pseudo-Tank, klitzekleine LED-Blinker. Alles vom Allerfeinsten. Und in Summe federleicht (75 kg).

Einzigartig ist das Soundmodul mit Endstufe, das unterm E-Motor hängt wie ein kurzer Auspuff. ,,Unser eigenes System“, sagt Marvin stolz. Über den runden Mini-Touchscreen in der Cockbit-Gabelbrücke lassen sich syntetische Motorgeräusche aktivieren. Sphärische Elektroklänge, Zweizyilinder, Mustang-V8 – alles machbar, sogar typische Fehlzündungs-Sprotzen grosser Motoren beim ruckartigen gaswegnehmen. ,,Das Kunden-Feedback darauf ist gossartig“, sagt Marvin. Ein Austellungsmerkmal mit hohem Aufmerksamkeitspotenzial – im positiven Sinne. Startpreis des Spassbikes: 7749 Euro.

Nie mehr Angst vor Starenkästen

Ein echter Hingucker ist auch das Eysing PF40 designed by Pininfarina. Die italienischen Meister der Formgebung haben auf Basis des urigen E-Moped Eysing Pioneer eine Ikone der urbanen Mobilität geschhaffen. 100 Porzent elektrisch, vollständig in Handarbeit gefertigt, wahlweise 25 km/h oder 45 km/h schnell. Die pure Entschleunigung, garniert mit dem Gefühl, in der City nie wieder Angst vor Radarkontrollen in 50er-Zonen haben zu müssen.

Still und und Machart von Pioneer und PF40 erinnern an Motorräder der 1930er Jahre. Die luftige Bauart beschert dem niederländischen Stromer gerade einmal 60 kg Gewicht. Angetrieben wird der Einsitzer von einem 2-kW Radnabenmotor. Die Ladezeit beträgt laut Hersteller acht Stunden beziehungsweise vier Stunden mit Schnellgerät. Der Preis ist leider happig: 13.780 Euro plus Steuern. Esyings Basismodell kostet knapp die Hälfte. Für beide Preise gilt: Peanuts im Vergleich zum Novus One.

Voll-Carbon-Stromer aus Braunschweig

35.581 bis 46.291 Euro soll der neue Voll-Carbon-Stromer aus Braunschweig kosten, je nach Leistung. ,,Wir sind nicht daran interessiert, Motorräder zu bauen. Wir machen Träume wahr!“, lautet die selbstbewusste Message des Start-ups. Firmengründer und Geschäftsführer René Renger: ,,Novus positioniert sich klar als Premium Lifestyle Mobilitätsmarke. Unser Fokus liegt auf den Bereichen Desgin, Leichtbau, Exklusvität und Performancce“. Monocoque, Monogabel, Felgen – alle Komponenten fertigt die Manifaktur aus Corbon. Das Smartphone dient als ,,Digital Key“ und Cockpit.

Im Sommer 2023 soll die Produktion starten. Drei Leistungs- und Geschwindigkeitsstufen sind geplant: 7 kW Peakleistung und 45 km/h Spitze, 17 kW und 115 km/h, 25 kW und 130 km/h Vmax. ,,Die Automobilindustrie befindet sich aktuell in einem nicht mehr aufzuhaltenden Wandel zu stärker nachhaltigen Fahrzeugen“, sagt Renger. ,,Wir glauben, dass es neue begehrenswerte Produkte für diesen Wandel braucht – und dass wir mit unseren Produkten diesen notwendigen Wandel in der Motorradwelt vorantreiben können. Das ist unser Ziel.“ Möge es gelingen.

Technische Daten

Sonders Meta Cycle

Leistung: 14,5 kW

Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h

Akkukapazität: 4 kWh

Reichweite: 130 km

Gewicht: 91 kg

Produktionsland: USA

Füherscheinklasse: A2

Preis : Ab 6000 Euro Plus Fracht.

Metrobike

Leistung: 7 kW

Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h

Akkukapazität: 1,63 kWh

Beste Ladezeit: 60 Minuten / 4 Stunden

Reichweite: 60 km

Gewicht: 75 kg

Produktionsland: Deutschland

Füherscheinklasse: AM

Preis: Ab 7749 Euro

Cake Bukk

Leistung: 16 kW

Höchstgeschwindigkeit: >100 kmh

Akkukapazität: 2,9 kWh

Beste Ladezeit: 1,5h (80%) 2,5 h

Reichweite: 3h offroad

Gewicht: 85

Produktionsland: Schweden

Führerscheinklasse: A2

Preis ab: 14.970 Euro

Eysing PF40

Leistung: 2 kW

Höchstgeschwindigkeit: 25 / 45 km

Akkukapazität: 1,72 kWh

Beste Ladezeit: 4h

Reichweite: 100 km

Gwicht: 60 kg

Produktionsland: Niederlande

Führerscheinklasse: AM, A1

Preis: Ab 13.780 Euro

Novus One

Leistung: (Peak)=: 7 / 17 / 25 kW

Höchstgeschwindigkeit: 45 / 115 / 130 km/h

Akkukapazität: 5,4 kWh

Beste Laddezeit: 1,5h (80 %)

Reichweite: 150 – 130 km

Gewicht: 103 kg

Produktionsland: Deutschland

Füherscheinklasse: A1, A2

Preis: Ab 35.581 Euro

Quelle: arrive

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