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Autogas in der Schweiz

Fahrbericht: Der Ford Fiesta LPG als Werkslösung

Leider war nichts zu finden auf der Homepage www.ford.ch über den neuen Fiesta mit einer eingebauter Autogasanlage.

Am besten erkundigt man sich auf der Homepage www.ford.de über den Fiesta mit Autogas ob auch dieses Modell mit Autogas über Ford Schweiz erhältlich ist.

Kleinwagen mit Langstreckenpotential

Der Ford Fiesta ist seit seiner Markteinführung im Jahr 1976 mittlerweile in seiner siebten Generation unterwegs, allerdings brauchten die Kölner mehr als 35 Jahre, um den Kleinwagen mit umweltschondem Autogas auszurüsten. Das AutoGas Journaltestete die Werkslösung, die offiziell von Ford entwickelt wurde und über die Händler zu ordern sind.

Ford Kampfansage an den Diesel heißt seit 1009 Autogas und wurde 18 Monate zuvor von Ford und Gasanlagenhersteller BRC entwickelt. Es handelt sich um eine Werkslösung und wird mit zweijähriger Werksgarantie offiziell über die Ford-Händler vertrieben. Auf den ersten Blick unterscheidet sich unser weißer Testwagen, Jahrgang 2013, nicht von seinen häufig anzutreffenden Brüdern auf der Straße, doch beim Blick auf das Heck offenbart ein kleines LPG-Schild seine inneren Qualitäten. Die auf Luxus getrimmte Titanium Variante verfügt über vieles was das Herz begehrt und der Gelbeutel hergibt. Technisch sichern ABS, ESP, ASR und weitere Abkürzungen den Fahrer vor dem Ernstfall ab. Im Innenraum sollen eine manuelle Klimaanlage, Sitzheizung, Licht- und Regensensor, beheizbare Frontscheibe, elektrische Helfer bei Fenstern, Spiegeln und Lenkrad, Außentemperaturanzeige und noch viel mehr das Leben leichter machen. Weil es Nachts immer so dunkel ist, leuchten rote LED’s dezent den Weg zu Getränkehalter und Handschuhfach. ein nettes Design-Gimmick, mehr aber nicht.

Von biederer Tristesse der Anfangsjahre ist der neue Fiesta heute Lichtjahre entfernt. Das Cockpit wirkt geradezu futuristisch, erschließt sich einem aber auch erst auf den zweiten Blick, eine Vielzahl gleich ausschauender schwarzer Tasten in der Mitte erschweren die Bedienung, allerdings kann das Lenkrad mit einer einfach zu bedienenden Radio- und Telefoneinstellung punkten, dazu gibt es auch Sprachfunktion. Das Frontgestühl lässt auch groß gewachsenen Mitteleuropäern genügend Raum, allerdings wird es dann eng im Fond, die Beinfreiheit wird zu Mangelware. Die Sitze sind gut konstruiert, und gefallen mit einer sportlich angehauchten Seitenführung, die auch noch auf langen Strecken für entspanntes Sitzen sorgt. Beim Blick in die Mittelkonsole fällt auch ein charmant eingefasster Schalter für die Gasanlage auf, gleich daneben eine AUX- und USB-Schnittstelle und ganz entgegen des Mainstream sogar ein Zigarettenanzünder.

Voll alltagstauglich mit 92 Pferdestärken

Ein paar Minuten nach Fahrantritt warten wir auf ein Ruckeln oder Klicken, doch wir bemerken nichts. Unbemerkt schaltet die Fahrzeugelektronik vom Benzin- auf Autogasantrieb um. Von reduzierter Leistung keine Spur, auch manuelles Umschalten von Autogas zu Benzin und wieder zurück offenbart dem Fahrer keine erkennbaren Leistungsunterschiede. Der 1,4 Liter bivalente DOHC-Vierzylinder-Motor besitzt zwar augenscheinlich mit 92 PS genügend Leistung, doch bescheinigen wir ihm damit noch keine Sportlernatur bei 4.300 U/Min. befähigen eher zu zügigen Art der Fortbewegung. Schaltfaule Chauffeure finden am Fiesta in der Stadt schnell Geschmack, da der kleine Kölner schon ab 40 km/h niedertourig problemlos in vierten Gang gefahren werden kann. Über Land und auf der Autobahn braucht er ein bisschen, um in Schwung zu kommen. Bei der Reisegeschwindigkeit von 130 bis 140 km/h bleibt er auf langen Strecken erstaunlich ruhig in seinem Element, eine Tatsache die man dem kleinen Motor anfangs nicht zugetraut hätte. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h werden auch ganz Eilige zufrieden sein, doch entsprechen solche Werte heute nun wirklich nicht mehr dem Alltagsgebrauch.

Zu hoher Verbrauch während der Testfahrt

Ford attestiert einen Durchschnittsverbrauch von 7,0 Liter Autogas und 6 Liter Superbenzin, wir packen im stressigen Testbetrieb noch einen Liter oben auf, dennoch geht es sicher sparsamer. Mit 33 Liter LPG im Reserveradmuldentank kommt man dabei rund 400 Kilometer weit, mit weiteren 42 Litern im Benzintank erreicht man mehr als die doppelte Distanz, Verhältnisse wie beim Diesel. Der Platz im Innenraum und der LPG Tank der Reserveradmulde fordern ihren Tribut im Kofferraum, der mit 281 Litern nicht gerade üppig ausfällt, aber dennoch gut zu beladen ist. Klappt man die hinteren Sitze nach vorne erweitert sich das Volumen auf 965 Liter, sodass es auch für den größeren Einkauf bei einem schwedischen Möbelhaus reichen sollte.

Einzig die beheizbare Frontscheibe fiel im Test durch. Die feinen Drähte ziehen sich im Zickzackmuster über die gesamte Scheibe und fallen in der Dunkelheit unangenehm auf. Das einfallende Streulicht entgegenkommender Fahrzeuge erinnert an schlecht geputztes Glas. Da die warmen Tage in Deutschland überwiegen, bietet das ,,Winterpaket“ hier mehr Nach- als Vorteile.

Bleibt letztlich noch die Frage nach dem Preis. Der Wagen kostet in der getesteten Titanium-Ausstattung 18.200 Euro, eine stolze Ansage für einen Kleinwagen. In der günstigsten Ausstattungsvariante Trend sind es nur noch 16.090 Euro. Vergleichbare Benziner-Modelle mit 100 PS und den neuen 1,0 Liter EcoBoost-Motoren liegen rund 1.000 Euro drunter, genehmigen sich aber auch teures Superbenzin. Der Aufpreis für den bivalenten Autogasantrieb bleibt noch gerade im Rahmen und durch die verlängerte Steuerbegünstigung des LPG langfristig kalkulierbar. Im Fazit ist der Fiesta LPG ein gutes Auto mit einer Top-Ausstattung für dieses Fahrzeugsegment. Ob Stadt, Landstraße oder Autobahn, die Alltagstauglichkeit fällt überall positiv auf.

Quelle: Das AutoGas Journal

Die elfte LPG-Werkslösung von Opel

Der ,,Mokka“ ist alles andere als kalter Kaffee

Die Bezeichnung ,,LPG-Mokka“ mutet zwar auf den ersten Blick an wie ein gerade angesagter Szene-Drink, ist aber bei näherem Hinsehen Opels gelungene Antwort auf die koreanische Dominanz im Bereich der kleinen, kompakten und mit Autogas betriebenen SUV. Dabei bietet schon der Name ,,Mokka“ genügend Anlass zu allerlei Wortspielen, doch eines steht fest: Der Autogas-Mokka ist alles andere als Kalter Kaffee, könnte seine Mitbewerber in diesem Segment jedoch schnell zum ,,Muckefuck“ degradieren, wie man umgangssprachlich den ,,Mocca faux“ nennt, oder übersetzt, ,,falscher Mokka“. Die Daten jedenfalls sind beeindruckend: 140 PS (103 kW), 1.300 Kilometer ohne Tankstopp und nur gut acht Liter Autogas auf 100 Kilometer, da macht Opel fahren wieder Spaß, zumal er bereits jetzt die strenge Euro 6-Abgasnorm erfüllt.

Dabei kommt der umweltfreundliche Autogas-Mokka genau zur richtigen Zeit: Das Segment der kompakten SUV wächst derzeit gegen den allgemeinen Trend, weil Neuwagenkäufer die hohe Sitzposition und die Wendigkeit schätzen sowie das Ladevolumen, aber nicht die üblichen Nachteile der Geländewagen, nämlich hohen Verbrauch und Ausmaße, mit denen die Parkplätze zum Glücksspiel wird, in Kauf nehmen wollen. Kompakt-SUV sind moderne Kombis und erobern derzeit das Straßenbild.

Günstiger als Diesel

Das im Autogasbetrieb 1,4-Liter-Triebwerk, dass im Mokka zuverlässig und sparsam arbeitet, liefert 140 PS an die Vorderachse. Genug, um in den meisten Verkehrssituationen zügig voran zu kommen. Das er sein maximales Drehmoment dank Turbolader bereits bei weniger als 1.900 U/min erreicht, verleiht im ihm dabei die Durchzugskraft eines Diesels bei den günstigen Verbrauchswerten eines Autogasfahrzeugs. Der Autogas-Mokka liegt preislich auf Diesel-Niveau, legt man jedoch die aktuellen Treibstoffkostenzugrunde, kommen Gasfahrer gut 10 % günstiger dabei weg als diejenigen, die einen Selbstzünder gewählt haben.

Auch die weiteren Leistungswerte können sich sehen lassen: In weniger als 10 Sekunden beschleunigt der quirlige Mokka auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von gut 190 km/h. Damit der Fahrer jederzeit die Kontrolle behält, hat Opel den SUV zahlreiche Asistenzsysteme spendiert, dir in dieser Klasse wegweisend sind: Elektronisches Stabilitätsporgramm, Berganfahrhilfe, Traktionskontrolle, dynamisches- und statisches Abbiegelicht, Frontkollisionswarner, Verkehrsschild- und Spurenasistent, Rückfahrkamera und Parksensoren.

Praktischer SUV

Hinzu kommen bis 1.372 Liter Laderaum, wenn man die Rückbank umklappt und zusätzlich 19 unterschiedliche Ablagemöglichkeiten. Da bleibt nur zu hoffen, dass sich der Fahrer auch merken kann, welches Teil wo liegt, denn eine App, mit der der Fahrer auf die Suche gehen kann, haben die findigen Opel-Ingenieure zumindest bisher noch nicht erfunden.

Sein Platz Marktsegment ist dafür aber schon mal klar definiert: ,,Interne Untersuchungen zeigen, dass der typische Mokka-Fahrer mittleren Alters und technologieorintiert ist sowie einen sehr aktiven Lebensstil pflegt. Deshalb passt der Mokka mit seinen vielen serienmäßigen und optional verfügbaren Ausstattungen und Opel-exklusiven Technologien wie der Opel-Frontkamera und dem FlexFix-Fahrradträger perfekt zu Menschen, die mit ihren Hobbys einen Ausgleich zu ihrem stressigen Alltag suchen“, heißt es von den Opel-Medienporfis. Man kann es aber auch einfacher auf den Punkt bringen: Der Mokka ist einfach nur äußerst praktisch veranlagt.

Elf Opel-Werkslösungen mit LPG

Da verwundert es kaum, dass der jüngste Spross der mittlerweile elfköpfigen Opel-Autogas-Großfamilie sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in Großbritannien, Italien und Russland großer Beliebtheit erfreut. Damit, so hofft man in Rüsselsheim, sollte man auch diesen autogasaffinen Ländern nun besonders gut positioniert sein.

Eines ist aber jetzt schon sicher: Opel mausert sich. Nach dem Facelift des Insignia, dem neuen Adam und nun dem Mokka ist Opel auf dem besten Weg, verlorenes Terrain zurück zu erobern. Dass man dabei die alternativen Antriebe, insbesondere Autogas mitnimmt, zeugt von Weitblick und profunden Markkenntnissen , denn der voraussichtlich weit über das Jahr 2018 hinaus steuerbegünstige Kraftstoff Autogas wird wohl noch lange Zeit die einzige ernsthafte Möglichkeit darstellen, praktikabel und umweltfreundlich die herkömmlichen Kraftstoffe im Pkw-Bereich zu ersetzen.

Fahrbericht Picanto LPG

Noch einige Bemerkungen zu diesem Beitrag:

Leider haben im Moment bei den Autokäufer solche Autogas-PKW keine Chance da es in den Städten kaum Autogastankstellen gibt. Bis jetzt sind in der Schweiz in den Städten Bern, Zürich und Basel Autogastankstellen vorhanden. In dieser Beziehung ist Vitogas gefordert, damit der Ausbau vom Tankstellennetz für Autogas endlich mal etwa s schneller geht als im Augenblick. Der Hauptgrund ist das es mit dem Ausbau vom Autogastankstellennetz in der Schweiz nicht vorwärts geht sind die Kantonalen Vorschriften für die Bewilligung zum betreiben von Autogastankstellen. Denn diese Vorschriften sind von Kanton zu Kanton verschieden und es gibt Behörden die absichtlich zum Teil in den Kantonen die Bewilligung zum Betreiben einer Autogastankstelle verzögern. Statt kantonale Gesetze sollte unsere Regierung endlich einmal handeln um die Kantonalen Gesetze zu ersetzen durch ein Gesetz das für die ganze Schweiz gilt zum Betreiben einer Autogastankstelle.

Leider werden solche PKW auch nicht der Kundschaft angeboten in den Autohäusern und auch nicht informiert über solche Möglichkeiten das es solche Modelle gibt.

Kia geht mit dieser Werkslösung für Autogas ganz neue Wege

Sieben Jahre Garantie, 100 Gramm CO2 pro Kilometer und nach aktuellen Autogaspreisen gut vier Euro Kraftstoffkosten, das sind Pfunde, mit denen Kia bei seiner ,,Sparbüchse“, dem Picanto wuchern kann. Die vollwertige OEM-Version spart indes nur bei den Kraftstoffkosten, nicht bei der Ausstattung: Klimaautomatik, ESC, Berganfahrhilfe, Freisprecheinrichtung sowie alle Anschlüsse für iPhone & Co sind je nach Modellvariante ebenso an Bord wie das beheizte Lenkrad, das an kalten Wintertagen wirklich gute Dienste leistet. Dass Kia für die Attract-Version  als Einstiegmodell dabei nur einen Kampfpreis von 10.190 Euro aufruft, ist schon bemerkenswert. Mehr Auto bekommt man kaum für sein Geld.

Doch alles auf Anfang. Nachdem sich der neue Picanto in der LPG-Version außerhalb Europas nicht zuletzt wegen der üppigen Ausstattung des moderaten Anschaffungspreises und der niedrigen Unterhaltskosten zum Verkaufsschlager unter den City-Cars entwickelte, beschloss man in der Chefetage, dieses Fahrzeug auf den europäischen Markt zu bringen. Insbesondere Autogas affine Länder wie Italien, die Niederlande, Polen und Deutschland hatte man damit im Visier. Und weil sich selbst ohne Autogas der kleinste Kia verkaufen lässt wie geschnitten Brot, war das Risiko für die Marketingstrategen mehr als überschaubar.

LPG-Anzeige integriert

Mit dem LPG-Picanto gibt Kia schon einmal einen Vorgeschmack auf die Möglichkeiten, die der Alternativkraftstoff Autogas bietet: Als vollwertige OEM-Lösung ist der Gasantrieb natürlich in die rekordverdächtigen sieben Gründerjahre integriert. Und die Zeiten, in denen deplatziert wirkende Umschalter mittels vier einfachen Dioden mehr schlecht als recht Auskunft über den Füllstand des Gastanks geben sind vorbei. Im Armaturenbrett blickt man auf eine zuverlässig arbeitende Tankanzeige für Benzin und eine weitere für Autogas, damit man nie vergisst, dass man ab und zu auch noch bei einer der gut 6.500 Autogas-Tankstellen vorbeischauen sollte. Dass der Picanto jedoch ein eher selten gesehener Gast ist, liegt an der enormen Reichweite: 35 Liter Benzin und weitere 27 Liter Autogas an Bord reichen für mehr als 1.000 Kilometer. Auf 100 Kilometer sollte sich der kleinste Kia gerade einmal 6,2 Liter Autogas laut Werksangabe genehmigen, im ,,normalen“ Straßenverkehr kommt er mit 7 Liter LPG locker hin, wer zurückhaltend fährt und überwiegend außerorts die automatische Geschwindigkeitsregelung einsetzt, kann den Verbrauch auch deutlich unter die 6-Liter-Grenze drücken.

Angst haben, der Picanto wirke dabei untermotorisiert, muss man nicht: In 14,7 Sekunden beschleunigt er von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Das reicht allemal, um im Stadtverkehr ordentlich mitzuschwimmen und um auf Landstraßen und Autobahnen nicht als Verkehrshindernis wahrgenommen zu werden. Der Motor, der 67 PS aus 998 ccm Hubraum schöpft, bleibt dabei dennoch dezent im Hintergrund und malträtiert die Passagiere nicht durch ein übermäßiges Geräuschniveau.

Doch sein Revier ist zweifellos die Großstadt. Dank des kleinen Wendekreis und der überschaubaren Abmessungen kann er hier fast nach Herzenslust nach freien Parkplätzen wildern, die seinen großen Brüdern schon wegen der Abmessungen vorenthalten bleiben. Dabei ist Rangieren auf engsten Raum fast ein Kinderspiel, denn der Picanto ist überschaubar und lässt den Fahrer nie darüber im Unklaren, wo der Grenzbereich zwischen Karosserie und Knautschzone ist.

Klein kann groß sein

Wer im Picanto Platz genommen hat, wundert sich über das Raumgefühl und die Tatsache, wie groß doch klein sein kann. Zugegeben, bei Fahrern mit Gardemaß ist der Platz hinter dem Vordersitz nur noch eingeschränkt nutzbar und taugt eher als Gepäckabteil, doch der kleine Koreaner war eh nie als Van für eine fünfköpfige Familie gedacht. Positiv fällt jedoch der Kofferraum auf, der Platz genug bietet für einen normalen Einkauf. Wenn es dann noch mal etwas sperriger wird, lässt sich die Ladefläche durch Umklappen der geteilten Rücksitzbank variabel vergrößern. Der Gastank reduziert das Ladevolumen nicht, er ist in der Reserveradmulde untergebracht.

Nur 1.000 Euro Aufpreis

Bei der Integration des Gasantriebes ging man jedoch neue Wege: Die Gasanlage wurde so weit in das Gesamtkonzept des Fahrzeugs eingebunden, dass man das Gassteuergerät wie bei allen anderen Herstellern vergeblich sucht: Beide Betriebsarten, sowohl Gas als auch Benzin, werden von einem Steuergerät bedient. Genau hierbei sollte man aufhorchen: Durch solch eine Lösung könnten alle Hersteller die Preise für Autogasanlagen nochmals drastisch reduzieren, denn ein zusätzliches Steuergerät, die Montage und die teils aufwendige Abstimmung kosten Material und Arbeitszeit, die das Fahrzeug letztlich unnötig verteuern. Außerdem lässt sich so die Integration der oftmals exakten Füllstandsanzeige für Autogas besser integrieren.

Aufgrund des Preises und der Fahrzeugeigenschaften hegt Kia hohe Erwartungen an die Absatzzahlen der Flüssiggas-Variante. Acht bis zehn Prozent aller verkauften Picanto, so rechnet man, sollen europaweit mit Flüssiggas ab Werk ausgestattet sein. Zu optimistisch dürfte diese Markteinschätzung nicht sein, denn Kia wächst derzeit gegen den Trend einer rückläufigen Automobilindustrie und ein Fahrzeug, das gerade einmal 10.000 Euro kostet, günstig im Verbrauch, und dank der außerordentlichen langen Garantiezeit von sieben Jahren auch noch äußerst kostengünstig im Unterhalt ist, findet man nicht alle Tage.

Entscheidend für die Autogasbranche ist jedoch eines: Kia geht mit dem LPG-Picanto neue Wege indem die Kosten für die Gasanlage durch Serienfertigung und den Verzicht auf ein zusätzliches Steuergerät für Gas drastisch gesenkt werden. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, nach positiven Erfahrungen dieses Modell auch auf weitere Varianten zu übertragen. Das Know-how sollte in einem Autogasland, wie es Korea nun einmal ist, zweifellos vorhanden sein. Und die nur 1.000 Euro Aufpreis, die Kia für die Gasanlage verlangt, machen potenziellen Käufern die Entscheidung leicht.

Quelle: Das AutoGas Journal

Neuer Kia Picanto LPG

Autogas ab Werk unter zehntausend Euro

Wenn es um das Thema Autogas geht, setzt Kia Maßstäbe. Der neue Picanto 1.0 LPG, der ab Herbst mit einer werkseitig ausgestatteten Autogasanlage in die Verkaufsräume rollt, kann schon im Vorfeld mit einigen Superlativen aufwarten, die im A-Segment für künftige Mitbewerber die Latte recht hoch hängen: Sieben Jahre Herstellergarantie oder 150.000 Kilometer, 6,2 Liter Autogasverbrauch, was im realen Leben Kraftstoffkosen von weniger als fünf Euro auf 100 Kilometer bedeutet und einen CO2-Ausstoß von gerade einmal 100 Gramm pro Kilometer. Das freut nicht nur den Umweltminister, sondern sorgt auch an der Tankstelle für gute Laune. Einmal Tanken für 20 Euro und dank Autogas mehr als 430 Kilometer weit fahren, da werden sogar Ölscheichs blass.

,,Kia sucht ständig nach Wegen, die Bedürfnisse all seiner Kunden zu erfüllen“, sagt Benny Oeyen, Vice Präsident Marketing and Produkt Planning  von Kias Motors Europa. ,,Mit dem Kia Picanto 1.0 LPG wollen wir die deutlich erkennbare Nachfrage nach einer solchen bivalenten Motorisierung bedienen – und damit zugleich unsere Entschlossenheit unterstreichen, Kunden in ganz Europa eine größtmögliche Produktvielfalt zu bieten“. Wohin die neue Speerspitze bei dem neuen Autogasmodell mit der Anlagenentwicklung aus Südkorea zielt, ist klar: Italien und die Niederlande sind Märkte, auf denen der kleinste Kia seine pikante Note hinterlassen soll. Aber auch in Deutschland werden Vielfahrer im Nahverkehr auf den neuen, umweltfreundlichen Kia setzen.

Dabei wurde der neue Picanto im Vergleich zum Vorgängermodell in vielen Punkten verbessert, ohne dabei seinen Charakter zu verformen. Die sechs Zentimeter Zuwachs an Länge kommen dem Innenraum zugute, der um 1,5 Zentimeter gewachsene Radstand dem Komfort. Sieben Airbags sorgen für mehr als ausreichende Sicherheit, das serienmäßige ESC und eine Berganfahrhilfe unterstützen den Fahrer in brenzligen Situationen. Und sowieso unschlagbar in der Klasse: Das beheizbare Lenkrad.

Nach kalten Winternächten ist das beheizbare Lenkrad Gold wert

Wer das wärmende Volant jetzt noch milde belächelt, hat die Vorzüge dieses Ausstattungsdetail noch nicht nach kalten Nächten erlebt.

Bei Kia hat man dem Picanto nicht einfach eine Autogasanlage spendiert, sondern das komplette Fahrzeug auf den Betrieb mit Autogas konfiguriert. Das fängt an beim Getriebe mit einer geänderten Übersetzung, setzt sich fort über einen Zylindertank, der quer zur Fahrrichtung unter dem Kofferraumboden montiert wurde und endet, um nur die wichtigsten Modifikationen zu nennen, bei besonders gehärteten Ventilen und Ventilsitzen. Außerdem integrierten die Koreaner den Kraftstoffwahlschalter in das Armaturenbrett und die Anzeige Bordelektronik. Eine OEM-Lösung, wie man sie sich wünscht.

Die Fahrleistungen, die der wendige Kia so erzielt, reichen für den Nahverkehr völlig aus. In der Stadt und auf Landstraßen sollte man nicht merken, dass man in einer umweltfreundlichen ,,Sparbüchse“ unterwegs ist. In 14,7 Sekunden beschleunigt der Picanto von 0 bis 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 148 km/h. Der 1.0 Dreizylinder mit 67 PS (49 kW) geht dabei recht gesittet zu Werke.

Unter dem Strich bleibt festzuhalten: Der kleine Picanto ist tatsächlich erwachsen geworden, ohne an Schärfe verloren zu haben. Die äußere Anpassung an die Kia-Formensprache und sein modifizierter Innenraum schaffen so etwas wie Wohlgefühlatmosphäre, die in dieser Preisklasse in der Form so nicht zu finden ist. Apropos Preis: Der 1.0 kostet in der Grundversion inklusive der Autogasanlage 9.990 Euro. Wenn das nichts ist!

Bei einem Verbrauch von unter 5 Euro auf 100 Kilometer sollte es der Kia-Händlerschaft nicht sonderlich schwer fallen, die Fahrzeuge an den Mann oder die Frau zu bringen.

Quelle: Das AutoGas Journal

Am besten erkundigt sich man wegen dem Kia Picanto mit LPG auf folgende Hompage:

www.Kia.de

Eigener Kommentar zu diesem Artikel:

Dieses Modell mit Autogasanlage ist eine Alternative zum Modell Smart und erst noch Umweltfreundlicher und der Preis für den Picanto mit LPG ist einiges günstiger als für den Smart.

Die Tankstellen in den Schweizer Städten sind rar und deshalb werden sich viele Käufer überlegen ob sie einen solchen Stadtflitzer kaufen werden wenn kein ausreichendes Autogastankstellennetz vorhanden ist. Das Angebot an Autogastankstellen in den Städten muss besser werden damit solche umweltfreundlichen PKW eine Chance haben sich auf dem Schweizer Automarkt sich behaupten können, denn die Nachfrage nach solchen preisgünstigen Alternativen ist vorhanden wenn es genügend Autogastankstellen gibt.

Da Vitogas der Hauptlieferant ist von Autogastankanlagen für Tankstellen muss das Angebot besser werden in den Städten. Das heißt das auch in den Städten muss es mehr Gelegenheit geben um Autogas zu tanken. Im Jahr 2013 wurde bis jetzt keine einzige Autogastankstelle eröffnet in der Schweiz.

Opel ADAM 1,4 ecoFlex mit Autogas-Anlage von Landirenzo

Opel hat mit dem neuen ADAM 1,4 ecoflex LPG seine Zielgruppe fest im Visier. Junge, beziehungsweise jung gebliebene Autofahrer mit einem gewissen Hang zu moderner, aber leicht beherrschbarer Technik. Dass die als potentielle Käuferschaft ausgemachte iPhone-Generation beim Individualisten des Adam ob der vielfältigen Angebote vor Glück fast lauter schreit als der Zalando-Paketbote, ist nur die eine Seite der Medaille. Wichtiger noch: Opel verzichtet beim Adam den für die Umwelt so uncoolen Diesel und setzt stattdessen konsequent auf Autogas.

Die Gaskomponenten steuert der italienische Hersteller Landirenzo bei. Der 35-Liter Gastank, der angesichts der geringen Verbrauchswerte des völlig neu entwickelten Vierzylinders mit 87 PS (64kW) für gut 500 Kilometer Reichweite sorgt, stammt vom polnischen Hersteller Stako. Im Gegensatz zur sonst bei Opel geübten Praxis, den Gastank in der Reserveradmulde unterzubringen, wird beim ADAM unter dem Fahrzeug angebracht. Der Grund ist eher profan: Viele bestellen den ADAM gleich als fahrenden Konzertsaal, dann finden die voluminösen Infinity-Boxen nämlich in der Radmulde ihren Platz. Mit der Anbringung unter dem Fahrzeug vereint Opel sozusagen Umweltschutz durch Autogas, mit dem Wohlklang der fahrzeugeigenen Musikanlage für die soundbegeisterten Insassen. Das Infotainment-System im ADAM kann noch mehr. Da es kompatibel mit Android-Smartphones und dem iPhone ist, lassen sich diese Geräte auch über die Siri-Sprachsteuerung bedienen, ein absolutes Novum in dieser Fahrzeugklasse.

Doch der ADAM verfügt über ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Während bisher alle Autogasfahrzeuge aus dem Hause Opel aus dem Prozess der Fließbandfertigung ausgesteuert wurden, um bei der OSV auf Autogas umgerüstet zu werden, ist der ADAM eine reinrassige LPG-Lösung. Am Band im Werk Eisenach werden alle LPG-Komponenten montiert. Sowohl der Motor, die gehärteten Ventile und Ventilsitze, als auch die Gasanlage werden in einer Produktionslinie am Band verbaut. Lediglich bei der Endkontrolle lässt man dem LPG-Fahrzeug eine Sonderbehandlung angedeihen. Die Gasprüfung und das dafür notwendige Betanken mit Autogas erfolgen außerhalb der Werkshallen.

Autogasanlage liegt bei 1.500 Euro Aufpreis

Beim ADAM, der in Eisenach ebenso gefertigt wird wie der treutürige Opel Corsa, hofft man auf einen ähnlichen LPG-Anteil bei den Stückzahlen. Immerhin 3 bis 4 % aller Corsa verlassen die Opel-Werkshallenmit umweltfreundlichem Autogasantrieb. Der kostet beim ADAM nur 1.500 Euro mehr als der herkömmliche Benziner und hat sich wegen des erheblichen Kostenvorteils beim Betrieb mit Autogas schnell amortisiert.

Für Individualisten ist der ADAM sowieso ein unverzichtbares Must-Have: 61.000 unterschiedliche Ausstattungsvarianten im Extrieur und 82.000 Ausstattungsvarianten im Interieur sorgen dafür, dass so gut wie kein Fahrzeug dem anderen gleicht. Wer die Wahl hat, hat jedoch auch die Qual: Bei dieser Vielfalt, bleibt zu befürchten, dass sich viele erst endgültig für die perfekte Ausstattung entschieden haben, wenn der nächste Modellwechsel ansteht. Männer sollten darum einmal darüber nachdenken, ob sie die Ausstattungsliste in die Hände des angeblich besseren Geschlechts geben wollen.

Hinweis wegen der Opel-Modelle mit LPG-Modelle am Werk

Der Opel Adam ist nicht das einzige Modell mit einer Autogasanlage ab Werk und auch Opel Schweiz bieten neben dem Opel ADAM noch andere Modelle mit Autogas an.

Hompage: www.opel.ch

Neuer Lada Granta ist ab sofort auch als Autogas-Variante bestellbar

Der neue Granta von Lada wird in Deutschland ab sofort auch in einer Autogas-Variante angeboten. Die Anlage stammt von Prins. Derzeit gilt ein Rabatt von 20% für den Aufpreis auf die Anlage. Angetrieben wird der Granta von einem 1,6-Liter-Vierzylinder Motor mit 64/87 kW/PS. Die maximale Geschwindigkeit beträgt 168 km/h. Auch die Fahrsicherheitsmerkmale sich sehen lassen. Für ein beruhigendes Gefühl während der Fahrt sorgen ABS mit Antriebsschlupfregelung, ESP, Tagfahrlicht und Isofix-Kindersitzbefestigung. Lada gibt auf das Fahrzeug drei Jahre Garantie und rund sechs Jahre auf Durchrostung. In Deutschland wird das Modell in einer Ausstattungslinie angeboten, die serienmäßig mit einer Servolenkung, einen elektrischen Gaspedal, einer Lenkradhöhenverstellung, elektrische Fensterhebern und verstellbare Außenspiegeln sowie einer Zentralverriegelung, Colorverglasung und einem Bordcomputer ausgestattet ist.

Quelle: Das AutoGas Journal

Hinweise zu der Automarke Lada in der Schweiz:

Lada war die erste Automarke die Neuwagen mit LPG (Autogas) im Angebot hatte als im Jahr 2006 erst drei Autogastankstellen vorhanden waren.

Schon im Jahr 2006 hatte Lada einige Modelle die mit LPG geliefert wurden und deshalb wird auch der neue Lada Granta in der Schweiz mit diesem Alternativen Kraftstoff erhältlich sein.

Die Ausstattung wird etwa gleich sein wie in Deutschland.

Am besten besucht man die Hompage www.lada.ch um nähere Angaben zu erhalten.

Fahren für die Hälfte: Neuer Opel ADAM LPG senkt Kraftstoffkosten

Opel-ADAM 1,4LPG ecoFlex spart drastisch dank bivalenten Autogas -Antrieb

-Innovative digitale Reichweitenanzeige im direkten Blickfeld des Fahrers

Neue ADAM-Autogas-Version erstmals als Komplettlösung ab Werk Eisenach

-Mit dem ADAM LPG hat Opel zehn Autogas-Modelle im Angebot

Damit baut der äußerst individuell gestaltbare Stadtflitzer die Wahlmöglichkeiten auch auf der Antriebsseite aus. Der neue Opel ADAM 1,4 ecoFlex ist für den Einsatz von Flüssiggas (LPG = Liquefied Petroleum Gas) optimiert, lässt sich aber ebenso mit Benzin fahren – die verbleibende Reichweite kann sich der Fahrer im digitalen Instrumentendisplay jederzeit anzeigen lassen.

Im LPG-Betrieb verbraucht der 64 kW/87 PS starke ADAM gerade einmal 6,9 Liter auf 100 Kilometer (112 Gramm CO2 pro Kilometer). Im Vergleich zu einem gleichstarken Benziner sinken die Verbrauchskosten in der Praxis um rund die Hälfte.

Der ADAM 1,4 LPG ecoFlex rollt Komplettlösung direkt im Werk Eisenach Vom Band. Die Preise beginnen in Deutschland bei 16.150 Euro.

Mit dem ADAM 1,4 ecoFlex erweitert Opel die Autogas-Flotte auf zehn Modelle: Corsa (Drei- und Fünftürer), Astra (Fünftürer und Sports Tourer), Meriva und Zafira sowie der neue Insignia (vier- und Fünftürige Limousine sowie Sports Tourer) stehen bereits als bilavente LPG-Versionen zur Verfügung.

Mehr Reichweite mit bivalentem Antriebskonzept

Der 1,4-Liter-ecoFLEX-Motor wurde optimal für den Einsatz von Flüssiggas ausgelegt. Für die LPG-Variante verstärkten die Opel Ingenieure die Ventile und Ventilsitze und passten das Motormanagement an. Alle spezifischen Komponenten inklusive des eigens für den ADAM konzipierten Autogas-Tanks wurden besonders tief in das Fahrzeug integriert. Das Ziel: maximale Reichweite ohne Kompromisse bei Variantenvielfalt. Durch den platzsparenden Einbau des LPG-Tanks unter dem Fahrzeugboden am Heck bleibt zudem das volle Kofferraumvolumen erhalten. Der Autogas-Tank verfügt über bis zu 41 Liter Fassungsvermögen, allein damit kommt der Opel ADAM im komponierten Zyklus auf eine Reichweite von rund 900 Kilometern; im bivalenten Betrieb sind bei vollem Benzintank sogar bis zu 1.200 Kilometer möglich.

Erstmals im Einsatz ist die Anzeige der verbleibenden Reichweite: Sie lässt sich im Instrumentendisplay im direkten Blickfeld des Fahrers ablesen und unterscheidet zwischen Benzin-, alternativer und Gesamtreichweite – so weiß der Fahrer jederzeit, mit welchem Kraftstoff er wie weit kommt. Das Umschalten zwischen LPG- und Benzinantrieb erfolgt völlig automatisch oder mittels eines Schalters im Armaturenträger. Eine LED im Schalter zeigt den Flüssiggasbetrieb an; sobald auf Benzin umgeschaltet wird, erlischt sie. Der Einfüllstutzen liegt direkt neben dem Benzinstutzen, Adapter für das europaweite Tanken liefert Opel mit.

Opel-LPG-Komplettlösung erstmals ab Werk Eisenach

Erstmals wird ein LPG-Modell komplett am Opel-Standort Eisenach produziert. Die Gasanlagen-Ausstattung ab Werk hat gegenüber Nachrüstungen wichtige Vorteile. So genießt das Thema Sicherheit bei den Werksentwicklungen einen besonderen hohen Stellenwert. Die Opel-Prüfliste umfasst zum Beispiel spezielle Crashtests für den Gastank und andere Komponenten, die in kollisionsgeschützten Bereichen untergebracht und darüber hinaus optimal in die Sicherheitsstruktur des Fahrzeugs integriert sind. Der LPG-Tank verfügt über eines spezielle Schutzhülle, die den Behälter am Unterboden des ADAM umgibt. So erhalten die Kunden ihr Autogasfahrzeug mit modernster Technik in der Opel-typischen Qualität ab Werk – Dauerhaltbarkeit, Herstellergarantie und maximale Sicherheit inklusive.

Autogas die attraktive Alternative für Umwelt und Budget

Viele Kunden in Deutschland und Europa schätzen den Flüssiggas- oder auch Autogasantrieb als attraktive Alternative – kein Wunder bei einem Kraftstoffpreis, der bei etwa bei der Hälfte von Superbenzin liegt. Der Staat gewährt einen bis zum Jahr 2018 festgeschriebenen Steuerbonus für den LPG-Kraftstoff. Doch nicht nur der Geldbeutel profitiert, sondern auch die Umwelt: Autogas-Modelle emittieren bis zu 15 Prozent weniger Kohlendioxid und bis zu 80 Prozent weniger Stickoxide als Autos mit einem vergleichbaren herkömmlichen Antrieb. In Deutschland ist der Kraftstoff an mehr als 6.500 Tankstellen und damit fast an jeder zweiten erhältlich, in Europa tanken mittlerweile rund zwölf Millionen Autogas-Fahrzeuge an mehr als 35.000 mit LPG ausgerüsteten Tankstellen.

LPG fügt den unzähligen ADAM-Varianten eine weitere hinzu

Mit der Möglichkeit, nun auch Autogas anstelle von Benzin zu tanken, wird der ADAM seinen Ruf als Individualisierung-Champion einmal mehr gerecht. Der urbane Lifestyle-Flitzer bietet mit mehr als 61.000 Ausstattungsvarianten allein im Exterieur und fast 82.000 im Interieur mehr Personalisierungsmöglichkeiten als jedes andere Auto dieser Klasse – von zahlreichen Farbkombinationen und Radvarianten mit einzigartigen Felgen-Ziertips bis hin zum Dachhimmel mit LED-Sternen. Im Innenraum glänzt der ADAM mit Higtech-Innovationen wie dem ItelliLink  Infoainment-System, das sowohl mit iPhone als auch mit Android-Smartphones kompatibel ist. Es macht den Opel zum ADAM zum trendigem Stadtflitzer.

Quelle: Das AutoGas Journal

Hompage;

www.ptext.de

Der Opel ADAM sollte auch in der Schweiz erhältlich sein und am besten erkundigt man sich zuerst auf der Schweizer Hompage  www.opel.ch oder auf der Hompage www.opel.de

Kia bietet Flüssiggasantrieb auch für GDI-Benziner an

Umweltfreundliche Kraftstoff-Alternative jetzt für alle Kia-Neuwagen mit Benzinmotor“ verfügbar, Umrüstung durch Kia-Partner ecoengines

Limitierte Sonderaktion: 400-Euro-Tankgutschein beim Kauf einer LPG-Version von Kia cee’d, Venga oder Sportage

7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen  auch für Flüssiggas-Modelle erhältlich

Frankfurt, 8. Februar 2013 – Kia Motors Deutschland weitet sein Angebot an Modellen mit Füssiggasantrieb (LPG) aus: Ab sofort können auch die Benziner mit dem innovativen Direkteinspritzugssystem (GDI) als LPG-Version bestellt werden. Damit ist jetzt jeder neue Kia-Benziner mit der besonders schadstoffarmen und wirtschaftlichen Antriebs Alternative erhältlich. Bei der Umrüstung kooperiert der Automobilhersteller seit langem mit dem LPG-Spezialisten ecoengines. Das schwäbische Unternehmen gewährt auf das Flüssiggassystem von Kia-Neuwagen eine 7-Jahre-Herstellergarantie von Kia abgestimmt ist.

Mit einer limitierten Sonderaktion macht Kia Motors Deutschland in Zusammenarbei mit ecoengines zudem für Modelle Kia cee’d, Venga und Sportage ein besonders günstiges Umrüstungsangebot. Ab sofort erhält jeder Käufer einer LPG-Version dieser Modelle gratis zwei Tankgutscheine (Aral SuperCards) im Wert von insgesamt 400 Euro. Dies Aktion ist auf 500 Bestellungen begrenzt und gilt maximal bis zum 30. April 2013. Darüber hinaus sind alle Kia-Neuwagen mit LPG-Antrieb jetzt auch mit dem 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen erhältlich, dass die Unterhaltskosten weiter senkt. Denn es beinhaltet zusätzlich zur 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie 7 Jahre kostenlose Wartung sowie bei Modellen mit werksseitig eingebauter Kartenavigation zudem 7 Jahre kostenlose Karten-Updates. Dieses Angebot ist zunächst bis zum 31. März befristet und bei allen Kia-Händlern erhältlich.

,,Mit der Ausweitung des LPG-Angebot auf unsere hochmodernen Benzindirekteinspritzer kommen wir dem wachsenden Interesse unserer Kunden an Flüssigas-Fahrzeugen entgegen“, sagt Martin van Vugt, Geschäftsführer (CDO) von Kia Motors Deutschland. ,,Die bewährte, ausgereifte LPG-Technologie macht unsere GDI-Benziner noch umweltfreundlicher und wirtschaftlicher. Und dass 7-Jahre-Kia-Qualitätsversprechen gibt dem Kunden zusätzliche Sicherheit und minimiert die Unterhaltskosten“

Umrüstung ab 2.290 Euro, neues Additiv ,,Ad Green“

Die Umrüstung erfolgt durch einen Kia-Händler der den Umbau entweder selbst vornimmt oder von einem Spezialbetrieb durchführen lässt. Der LPG-Tank wird in die Reserveradmulde eingebaut die Kapazität des Kofferaums bleibt damit in Regel voll erhalten. Nach dem Umbau können die ,,Bifuel“-Fahrzeuge ausser mit Flüssiggas nach wie vor auch mit Benzin betrieben werden. Im LPG-Betrieb reduziert sich bei einem Benziner die CO2-Emission um bis zu 15 Prozent. Im Vergleich mit Benzin veringert Flüssiggas nicht nur den Schadstoffausstoss, sondern ist auch deutlich preiswerter und wird noch bis mindestens Ende 2018 steuerlich begünstigt. Die Kosten für die Umrüstung liegen zwischen 2.290 Euro für den Kia Picanto 1.0 und 3.145 Euro für die Modelle wie den Kia Optima 2.0 GDI und den Kia Sorento 2.4 GDI (unverbindliche Preisempfehlungen von ecoengines).

Alle Kia-Modelle mit LPG-Systemen von econgines arbeiten mit einem Valve-Protector-System, das eine einwandfreie Ventilschmierung gewährleistet. Dadurch entfällt eine zusätzliche Wartung, es genügt, die Ventile im Rahmen der regulären Service-Intervalle zu überprüfen. Mit der Einbeziehung der GDI-Motoren wurde dieses System auf das neue Additiv ,,Ad Green“ umgestellt, das ab sofort nicht nur bei den GDI-Modellen, sondern bei allen umgerüsteten Benzinern zur Anwendung kommt. Es wird in geringerer Dosierug eingestzt (minus 20 Prozent) und muss seltener nachgefüllt werden.

Autogas weit verbreitet, mehr als 6.500 Tankstellen in Deutschland

Der Flüssiggasantrieb ist auf dem Vormarsch. fast zwölf Millionen LPG-Fahrzeuge verkehren bereits auf Europas Strassen. In den meisten europäischen Ländern existiert daher schon ein dichtes Autogas-Tankstellennetz. Das gilt besonders für die Niederlande, Frankreich , Italien und Polen. Und dank der inzwischen mehr als 6.500 Autogas-Tankstellen in Deutschland haben auch hierzulande Fahrer von LPG-Modellen keine Versorgungsprobleme. Im vergangenen Jahr wurde das 500.000ste Flüssiggas-Fahrzeug in Deutschland ausgeliefert – das Jubiläums-Modell war ein Kia-Sortage 2.0 CVVT mit Allradantrieb.

Je nach Modell und Ausführung weisen die Kia-Modelle mit Benzinmotor eine CO2 Emission von 212 bis 99 Gramm pro Kilometer und einen kompinierten Kraftstoffverbrauch von 9,1 bis 4,2 Liter pro 100 Kilometer auf. Im Flüssiggasbetrieb reduziert sich die CO2-Emission um bis zu 15 Prozent. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ,,Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Strasse 1, 73760 Ostfildern (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

Quelle: Kia Morors Deutschland GmbH

Neue Autogasmodelle von Kia und Hyunday vorgestellt

Das AutoGas Journal Heft 3 Juni/Juli 2012

Koreanische Hersteller machen Autogas endlich hofffähig

Fast im Gleichschritt sorgen Kia und Hyundai Monat für Monat für positive Schlagzeilen. Immer, wenn das Kraftfahrtbundesamt seine monatlichen Zulassungszahlen veröffentlicht, glänzen die beiden koreanischen Hersteller mit Bestwerten. Hyundai Motors Deutschland fuhr im April das beste Ergebnis der letzten beiden Jahre ein, Kia Motors Deutschland steigerte der Absatz im ersten Quartal 2012um 67,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Da wundert es nicht, dass beide Hersteller auch auf die alternativen Antriebe setzen. Autogas ist in Südkorea ein weit verbreiteter Kraftstoff, zirka 2,5 Millionen Fahrzeuge sind dort mit LPG unterwegs. Von diesen Zahlen ist Deutschland zwar noch weit entfernt, doch die Affinität zum Thema Autogas ist in den Konzernzentralen deutlich spürbar. Derzeit werden gerade wieder einige neue LPG-Modelle in den Markt eingeführt, die durchaus das Zeug haben, in der ,,Golfklasse“ nach Marktanteilen zu räubern: Der Kia cee’d und sein Hyundai-Bruder, der i30.

Bei beiden arbeitet unter der Motorhaube das für die Umrüstung auf Autogas besonders geeignete 1,6-Liter-GDI-Triebwerk absolut zuverlässig. Lavato und BRC steuern derzeit die Gasanlage dazu. Die können bereits bei der Bestellung mitgeordet werden und werden wahlweise bei den auf Autogas geschulten Händlern oder in den PDI-Centern in Bremerhaven oder Kehlheim montiert.

Praktisch für den Kunden: In jedem Fall, ganz gleich ob Kia oder Hyundai, ist der Händler sein Ansprechpartner. Garantieprobleme gehören der Vergangenheit an und selbst die Serviceintervalle der Gasanlage sind den turnusgemässen Inspektionsintervallen der Fahrzeuge angepasst. Aussenplanmässige Werkstattaufenthalte fallen nicht an. Fahrzeuge von Kia verfügen über sieben Jahre Garantie, Hyundai-Fahrer erhalten immerhin noch stattliche fünf Jahre Garantie auf das Fahrzeug und die Gasanlage.

Die beiden Hersteller werden Additive des norddeutschen Herstellers ERC verwendet, die den Motor, insbesondere die im Gasbetrieb besonders beanspruchten Ventile und Ventilsitze schützen. Tests des Additivherstellers haben ergeben, dass man durch Zugabe von speziell für den Gasbetrieb entwickelten Autogas-Additiven den teuren Umbau auf gehärtete Ventile und Ventilsitze, wie bei einigen anderen Herstellern noch an der Tagesordnung sparen kann. Für Familien mit Kindern und allen anderen Personen mit erhöhtem Transportbedarf und kleinem Geldbeutel sollte der Hyundai i30 cw, der gerade auf der Messe AM in Leipzig (2. – 10. Juni 2012) sein Debüt feiert, perfekt zugeschnitten sein. Die Hyundai-Designer spendierten dem Kombi nochmals einen um 113 Liter vergrössterten Laderaum, der mit 528 Litern allerlei Staumöglichkeiten bietet. Wem das noch nicht reicht, der legt die Rücksitze um und kommt so auf atattliche 1.642 Liter Ladevolumen.

Erster Direkteinspritzer ,,ab Werk“ mit LPG

Die beiden Ottomotoren, die im i30 zum Einsatz kommen, sorgen mit 73 kW (39 PS) in der bekannten 1,4-Liter-Version bzw. mit 99 kW (135 PS) in der 1,6-Liter-Version für durchaus akzeptable Fahrleistungen. Ein besonderes ,,Schmakerl“ ist der sowohl bei Hyundai als auch im Kia verbaute Direkteinspritzer mit der Bezeichnung 1,6-Liter GDI, der ebenfalls auf Autogas umgerüstet werden kann. Es ist der erste direkt einspritzende Motor in Deutschland, der quasi in Erstausrüsterqualität mit dem umweltfreundlichen Alternativkraftstoff betrieben wird.

Dabei muss der Hyundai-Pilot auf nichts verzichten: Serienmässig gibt es zu den onehin hohen Ausstattungsstandard eine variable Lenkunterstützung namens Flex Steer, die das Ansprechverhalten der Lenkung auf die jeweiligen Fahrzuständen ,,Comfort“ bis ,,Sport“ anpasst. Wichtigstes kostenpflichtiges Extras ist das adaptive Fahrlicht, das in Verbindung mit den Xenon-Scheinwerfern in engen Kurven und beim Abbiegen durch bessere Ausleuchtung für wesentlich mehr Sicherheit sogt. Über die Preise war bis zum Redaktionsschluss noch nichts genaues in Erfahrung zu bringen.

Kia cee’d in neuem Outfit

 Gerade erst in Hamburg vorgestellt, hat auch der Kia-Klassiker cee’d ein neues Outfit bekommen. Nach der Limousine wird im Herbst 2012 der Kombi erwartet. Seit dem Marktstart 2007 verkaufte sich der cee’d 630.000 Mal und war der Garant für die Imagewende bei Kia: weg vom schnörkeligen Fernost-Barrock hin zu modemem, europäisch geprägtem Design. Der cee’d kostete schon damals gefühlte 6.000 Euro weniger als ein vergleichbar ausgestatteter VW Golf und den Abstand behielt er bei. Umfangreiche Zubehörpakete und Assistenzsysteme bis hin zum Spurhalteassistent und sogar ein selbst entwickeltes Doppelkupplungsgetriebe verkürzen heute eher noch den Abstand zum Wolfsburger Mitbewerber.

Die Gasanlage steuert bei Kia ausschliesslich Lavato bei, der Umbau erfolgt in Bremerhaven oder direkt beim ausliefernden Händler. Mit sieben Jahren Garantie für Fahrzeug und Gasanlage kann sich der Kia-Fahrer beruhigt zurücklehnen, mehr Sicherheit bei Autogasfahrzeugen bietet derzeit kein Hersteller.

Es bedarf wohl kaum hellseherischen Fähigkeiten, um um zu prognostizieren, dass sowohl Kia als auch Hyundai mit ihrem LPG-Angebot genau ins Schwarze getroffen haben. Hohe Preise für Benzin und Diesel steigern die Attraktivität des Kraftsoffs weiterhin, zumal sich die Autogasfahrzeuge nicht hinter den besonders sparsamen Dieselvarianten verstecken müssen. Im realen Fahrbetrieb, nicht im praxisfremden NEFZ, liegen die Verbrauchswerte gar nicht mal so weit auseinander. Da der Gasfahrer nur für die Hälfte tankt, zusätzlich noch Kfz-Steuer spart und bei vielen Versicherungen günstiger wegkommt, sollte kühlen Rechnern die Entscheidung für den Krafstoff Autogas leicht gemacht werden.

Opel schickt Astra mit Autogas-Antrieb auf die Strasse

Das Auto Gas Journal Heft 2 April/Mai 2012

Nach Corsa und Meriva hält jetzt auch im Astra und Astra Sports Tourer Autogas als alternativer Kraftstoff Einzug. Limousine und Konbiversion sind ab sofort als 1,4 LPG ecoFlex-Modelle mit 103 kw/140 PS starkem Turbotriebwerk erhältlich. Die LPG-Varianten sind Teil der Opel-Strategie für nachhaltige Mobilität. Die Astra-Limousine verbraucht im LPG-Betrieb 7,9 Liter Autogas auf 100 Kilometer, was einem Ausstoss von lediglich 129 Gramm CO2 pro Kilometer entspricht (Astra Sports Tourer: 8,1 l/100 km, 132 CO2). Die fünftürige Limousine beschleunigt in 10,2 Sekunden von null auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 202 km/h. Der Astra Sports Tourer erreicht 200 km/h und sprintet in 10,8 Sekunden auf 100 km/h. Der Einstiegspreis des Astra 1,4 LPG ecoFlex liegt bei 22.670 Euro (UPE inkl. MwSt), der Astra Sports Tourer 1,4 LPG ecoFlex wird ab 23.770 Euro angeboten. Opel bietet mit seinen neuen, Euro-5-tauglichen Modellen eine LPG-Komplettlösung ab Werk mit Herstellergarantie an. Bei der jüngsten Generation von LPG-Triebwerken wurde die Kommunikation zwischen der Software des Motormanagements und der LPG-Software optimiert. Auf diese Weise kann sich der Motor noch besser auf den jeweils genutzten Kraftstoff einstellen. Das führt zu mehr Effzienz und geringeren CO2-Emissionen. Der zusätzlich eingebaute 49 Liter fassende Gastank mit einem LPG Fassungsvermögen von 39,2 Liter bei 80 % Befüllung ist in der Reserveradmulde untergebracht.

Um mehr Informationen zu erhalten kann man auf der Seite von www.opel.ch unter Astra sich Informieren über die erwähnten Modelle in der Autogasversion. Die Modelle werden also auch in der Schweiz angeboten.

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