Autogasfahrer.ch

Autogas in der Schweiz

Geplante Autogastankstellen 2010

Wie schon erwähnt gibt es im Sommer dieses Jahres bis jetzt ca sechs neue Autogastankstellen. Die neuen Tankstellen sind im  Kanton Tessin und im französisch sprechenden Kantonen. Vor allem sind die Tankstellen von Agip auch über das Wochenende offen was für diese Gebiete Vorteile hat für Autogasfahrer gegenüber von anderen Gebieten in der Schweiz wo Autogas Fahrer wenig Möglichkeiten haben zum Autogas tanken am Wochenende.

Da die genauen Daten wenn die Tankstellen den Betrieb aufnehmen zum Autogastanken noch nicht bekannt sind und an alle die diese Seite besuchen bitte sich nicht erkundigen wegen den Öffnungszeiten um zu vermeiden das die Tankstellenpächter belästigt werden. Sobald bekannt ist ab wann man Autogas tanken kann wird es auf den Seiten von den Autogastankstellen Aktualisiert.

Die neuen Tankstellen die im Sommer die den Betrieb gehen mit Autogas sind alle von der Tankstellenkette Agip und es bleibt zu hoffen das Agip auch in der Deutschschweiz solche Tankstellen erföffnen werden. Auch in der Hoffnung das andere grossen Tankstellenketten sich bewegen in Sachen Autogastankstellen. Was vor allen noch wichtig ist das es auf Autobahnen endlich auch wie in Deutschland Autogastankstellen gibt wo man tanken kann wie in Deutschland am Wochenende.

Welche Alternative Treibstoffe gibt es in der Schweiz?

Die Zusammenstellung vom VCS Magazin 01. März 2010 über die Alternativen Treibstoffe schafft eine Überblick und zeigt die Umweltauswirkungen auf.

In dieser Beziehung fehlen zum Teil bei der Beschreibung bei den einzelnen Alternativen gewisse Angaben die mir wichtig erscheinen zur besseren Information die ergänzt werden.

Einige Ersatzstoffe produzieren bei der Verbrennung deutlich weniger Treibhausgase als Benzin und Diesel. Anbau und Herstellung von Agrotreibstoffen verursachen jedoch weit mehr CO2-Emissionen als bei der Verbrennung im Fahrzeug eingepart werden kann. Im grossen Stil angebaut, konkurrenzieren sie ausserdem den Nahrungsmittelanbau, treiben die Lebensmittelpreise in die Höhe und beschleunigen die Abholzung von tropischen Regenwäldern. Positiv ist ist die Umweltbilanz lediglich bei den aus Abfällen und Reststoffen gewonnenen Biotreibstoffen.

Kommentar zum Orginaltext:

Was dazu noch wichtig ist zur Beschreibung der Agrotreibstoffen ist das zum grössten Teil keine Informationen über die Herstellung veröffentlicht werden.

Fossile Treibstoffe

Fossile Treibstoffe, zu denen Benzin und Diesel gehören, sind die weitaus am stärksten verbreiteten Energielieferanten für Automotoren. Sie werden aus fossilen Material gewonnen, das in geologischer Vorzeit aus Abbauproduktenvon toten Pflanzen und Tieren entstanden ist. Die wichtigsten Vertreter sind Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und Erdöl. Ihre heutige Verbrennung gilt als wichtigste Ursache für die Klimaerwärmung.

Kommentar zum Orginaltext:

Dieser Text sagt alles über die Klimaerwärmung deshalb kein eigener Kommentar nötig.

Erdgas (CNG = Compressed Natural Gas)

Besteht je nach Herkunft zu 80 bis 99 Prozent aus Methan und enthält Ethan. Stickoxide sowie weitere Kohlenwasserstoffe. Erdgas wird in Druckluftbehältern mitgeführt und in Benzinmotoren verbrannt. Erdgas ist unter den fossilen Treibstoffen am umweltfreundlichsten. Zudem wird Erdgas in der Schweiz 20 Prozent Biogas beigemischt, was die Umweltbilanz weiter verbessert.

Kommentar zum Orginaltext:

In diesem Text sind einige Informationen die fehlen und die fehlenden Informationen werden nach dem Text vom Flüssiggas mit einem Vergleich zwischen Erdgas und Autogas aufgeführt.

Flüssiggas (LPG = Liquefied Petroleum Gas, auch unter Autogas bekannt)

Besteht aus Porpan und Butan und wird bei der Rohölverarbeitung in den Raffinerien oder zusammen mit Erdgas aus Gasfeldern gewonnen. Trotz eines geringen Mehrverbrauchs resultiert gegenüber Benzin CO2-Einsparung von rund 15 Prozent. Aus energetischer Sicht ist es sinnvoll, LPG einer Nutzung zuzuführen, da es oft ungenutzt abgefackelt wird. Wegen erheblichen steuerlichen Anreizen kommt Flüssiggas im Ausland seit Jahrzehnten zum Einsatz. In der Schweiz wurde erst 2008 eine Reduktion der Mineralölsteuer von 40 Rappen pro Liter Benzinäquivalent eingeführt. Dank diesem Preisvortel kann sich Flüssiggas nun nebst Erdgas/Biogas und Ethanol in der Schweiz als dritter Alternativtreibstoff für PW etablieren. Chevrolet und Ford bieten bereits verschiedene LPG-Modelle an. Es lassen sich aber auch normale Benzinautos problemlos auf Flüssiggasantrieb umrüsten. dabei bleibt die Möglichkeit mit Benzin zu fahren erhalten. Gegenwärtig wird das rund 40 Tankstellen umfassende Versorgungnetz rasch ausgebaut.

Vergleich zwischen Erdgas und Autogas:

Erdgas:

Wird in Leitungen im Boden transportiert und wenn Leitung nicht dicht ist und Erdgas mit Luft in Kontakt kommt wird daraus Methangas das giftig ist und noch ein grösserer Klimakiller ist als CO2.

Autogas:

Autogas wird mit LKW an die Tankstelle geliefert und der Autogastank ist auf Stelzen oder im Boden.

Erdgas: Abgase

CO 2 und Kohlemonoxid weniger als mit Benzin

Autogas: Abgase

CO 2, Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe, Stickoxide, Kohlendixide weniger als mit Benzin. Autogas verursacht auch keinen Smog in den Städten.

Erdgas: Tankgewicht

160 kg

Autogas: Tankgewicht

30 kg

Um sich ein genaues Bild zu machen über Erdgas und Autogas sollte man die Seite Autogas besuchen wo noch andere wichtige Angaben zwischen Erdgas und Autogas aufgeführt sind.

Was sind Biotreibstoffe?

Biotreibstoffe werden aus Abfällen und Reststoffen der Landwirtschaft oder aus nachwachsenden Rohstoffen (Agrotreibstoffe) produziert und unter verschiedenen Markenbezeichnungen angeboten. Auch diese Antriebsmittel setzen bei der Verbrennung CO2 frei, das aber im Gegensatz zu jenen aus fossilen Treibstoffen nicht vor Jahrmillionen gebunden wurde, sondern erst vor kurzer Zeit in den Pflanzen. Sie gelten deshalb als CO2-neutral.

Biogas

 Besteht aus Methan aus Grünabfällen, Kläranlagen sowie Gülle und Mist gewonnen. Die Firma Kompogas ist eine in der Schweiz führende Biogasherstellerin und verkauft ihre selbst entwickelten Anlagen in die Welt. Nebst dem Gas, aus dem Ökostrom oder Treibstoff produziert wird, fällt im Vergärungsprozess auch Kompost an. Die Swiss Farmer Power AG hat letztes Jahr im Luzernischen Inwil eine grosse Biogasanlage in Betrieb genommen. Mit der von 80 Bauern angelieferten Gülle können 2000 Gasfahrzeuge betrieben werden. Das nicht zum Tanken verwendete Gas wird zur Stromproduktion genutzt.

Kommentar zum Orginal:

Diese Alternative ist mir unbekannt und habe auch keine Kentnisse ob Pw’s mit dieser Altenative betrieben werden.

Bioethanol

Ist ein Alkahol, der aus Biomasse gewonnen wird. Erhältlich sind zwei verschiedene Benzin-Bioethanolmischungen an den Tankstellen von Flamol und Agrola. Die Schweizer Produktion aus einem Nebenprodukt der Zellulosefabrikation musste eingestellt werden, da die Papierfabrik im Kanton Solothurn vom ausländischen Besitzer stillgelegt wurde.

Kommentar zum Orginaltext:

Es ist bei dieser Möglichkeit ein Widerspruch vorhanden da das Biogas nicht mehr in der Schweiz hergestellt wird und aus Schweden importiert werden muss das dass Biogas zusätzlich noch höher im Preis ist als wenn es in der Schweiz hergestellt würde. Wie das Biogas geliefert wird aus Schweden ist leider unbekannt.

Es gibt auch Ethanol aus Zucker, Mais oder Palmöl das leider von VCS nicht aufgeführt ist.

Verteuert die Nahrungsmittel der Armen und führt zur Rodung des Regenwaldes.

Biodiesel (RME = Rapsölmethylester)

Wird durch Veresterung unter Zusatz von Methan aus Rapsöl gewonnen. Die Schweizer Produktion ist umweltbelastend und die Biodieselverwendung ist eingeschränkt, da die Hersteller mit Russpartikelfiltern ausgerüstete moderne Dieselmotoren dafür meist nicht freigeben. Eine Positive Umweltbilanz weist hingegen der von der Firma Gebana nachhaltig produzierte Bio&Fair Biodiesel auf. Kleinbauern pflanzen Ölfrüchte nach biologischen Richtlinien an.

Fazit der vorgestellten Alternativen Treibstoffen:

Die Möglichkeiten sind vielfältig aber was beachten sollte die Kosten von der Herstellung, Transport, das schlussendlich der Verbraucher zahlen muss.

73 Autogas - Neuwagenwagen im EU Raum

Bifuel Benzin + Flüssiggas (LPG = Liquified Petroleum Gas)

Alle Angaben ohne Gewähr und Richtigkeit

Quellen:

www.eu-neuwagen.ag/gasauto und www.autogas-suisse.ch

Nun zu den weiteren Automarken die Modelle mit Autogas anbieten.

Alfa Romeo

Alfa Romeo 159

BMW

BMW 116i, BMW 320i

Chevrolet

Chevrolet CAPTIVA, Chevrolet EPICA, Chevrolet Lacetti

Dodge

Dodge AVENGER

Fiat

Fiat 500

Ford

Ford FOCUS, Ford FUSION, Ford Galaxy, Ford MONDEO, Ford S-Max

Hummer

Hummer H3

Hunday

Hunday Accent, Hunday GETZ, Hunday I 30, Hunday I 30 cw style-X, Hunday I 30 style-XX, Hunday Santa Fe, Hunday SONATA, Hunday Tucson

Jepp

Jeep COMPASS

Kia

Kia CEED, Kia Magentis, Kia SORENTO, Kia Sportage

Lada Schweiz

Niva 4×4 1,7i, Kalina 1118, Kalina 1119

Mazda

Mazda 3, Mazda 5, Mazda 6

Nissan

Nissan Quashqai, Nissan XTRAIL

Opel

Opel ASTRA Caravan II, Opel Combo 1.4 ECO, Opel Zafira

Peugeot

Peugeot 308

Renault

Renault CLIO

Saab

Saab 9-3

Seat

Seat ALHAMBRA, Seat ALTEA, Seat IBIZA, Seat LEON

Skoda

Skoda FABIA II, Skoda Oktavia, Skoda Roomster

Subaru

Subaru IMPREZA

Suzuki

Suzuki Grand Vitara, Suzuki SPLASH, Suzuki SWIFT, Suzuki SX4

Toyota

Toyota Auris, Toyota Avensis, Toyota RAV 4, Toyota VERSO

Volvo

Volvo C30, Volvo V50, Volvo V70

VW

VW Caddy, VW Golf, VW Golf PLUS, VW Golf V, VW Golf VI, VW Passat, VW Polo, VW SHARAN, VW T5, VW T5 Kasten, VW T5 Kasten lang, VW T5 Multivan, VW Touran

Ausser der Automarke Lada die die Modelle in der Schweiz auf Autogas auf Bestellung umrüsten lässt ist es bei den anderen genannten Automarken nicht der Fall. Man erkundigt sich am besten bei einer entsprechenden Vetreter-Garage die die entsprechende Marke führt oder direkt beim Importeur um Ärger zu vermeiden wegen der Zulassung beim Strassenverkehrsamt. Wichtig ist vor allem das die Unterlagen vorhanden sind und auch gültig sind für das Strassenverkehrsamt. Mir ist ein Fall bekannt das eine Autogasanlage keine Zulassung bekommen hat und durch eine neue ersetzt werden musste mit gültigen Papieren.

Prins stattet erste Direkteinspritzer-Modelle mit einer neuer Anlage aus

VSI-DI-Systemkommt auf den deutschen Markt

Nun kommt auch der niederländische Anbieter Prins mit einem Direkteinspritzer-System auf den deutschen Markt. Für rund sechs VW-Konzern-Modelle werden die Fahrzeugspazifischen Kids offiziell seit Anfang des Jahres ausgeliefert. Damit dürfte auch der niederländische Gas-Anlagenspezialist in diesem begehrten Marktsegment ein Wörtchen mitreden. Zudem soll die Palette der spezifischen Kids mit fünf weiteren Modellen ausgebaut werden.

Zunächst ist die VSI-DI-Anlage für den Tiguan (Modell 2008), den Touran (Modell 2009), den Passat (Modell 2006), den Audi A4 Avant (Modell 2006), den Audi A6 (Modell 2007) und den Skoda Superb (Modell 2009) verbaubar. Im Laufe des Jahres wollen dann die Niederländer mit einer Anlage für den VW Golf VI (Modell 2010), den Audi A4 (Modell der Jahre 2008 und 2009), den Skoda Octavia (Baujahr 2010) und den Chevrolet Traverse aus dem Baujahr 2009 nachziehen. Im Vergleich zu den bewährten konventionellen VSI-Anlagen gibt es bei der neuen Anlage einen neuen Düsensimolator und einen um 3 Kabel erweiterten Kabelbaum. Zudem kommt noch ein modifiziertes Steuergerät hinzu. Das ist schon alles, wenn man die neue Software - die kompatibel zur alten ist - mal nicht mitzählt. Interessant dürfte vor allem das Angebot für die Passat-Inhaber sein, denn gerade bei Ihnen vermutetet Prins viele Grossstreckenfahrer, die dem des niederländischen Herstellers mit Interesse begegnen dürften.

Diese Reportage ist im AutoGas Journal Heft Nr. 1 Jan. Feb. 2010 Publiziert.

Dieser Beitrag soll zeigen das in absehbarer Zeit auch Direkteinspritzer umgerüstet werden können und auch in der Schweiz solche Pkw’s es bald möglich sein sollte.

VW Touran: Autogas- contra Erdgas-Variante

Dieses Fahrzeug ist auch in der Schweiz erhältlich in der Erdgas oder Autogasvariante. Der Vergleich ist in der Ausgabe Autogas Journal Heft März/April 2009 pupliziert.

Leichte Vorteile für den Alternativkraftstoff Nummer 1

Erdgas oder Autogas? Mit diesem Thema beschäftigte sich das AutoGas Journal bereits im Heft 6/08. Jetzt wollen wir auf der Strasse in einem direkten Vergleich den Sieger dieser Frage ermitteln. Unsere Testobjekte: ein VW Touran EcoFuel mit Erdgasantrieb ab Werk und ein vergleichbarer VW Touran mit einer Autogasanlage des niederländischen Herstellers Vialle.

Dabei spielen nicht nur die nüchternen Fahrzeugdaten eine Rolle, sondern der Gesamteindruck und die Alltagstauchlichkeit beider Fahrzeuge. Die LPG-Version weist 102 PS (75kW) auf und wird vorangetrieben vom 1,6-Liter-Vierzylinder, einem alten Bekannten, der in vielen Fahrzeugen des VAG-Konzerns seit Jahren eingebaut wird. Für den Spareffekt sorgt eine Vialle LPi. Diese Gasanlage wurde vom niederländischen Hersteller entwickelt. Sie arbeitet nicht mit einem Verdampfer, sondern spritzt das Gas in flüssiger Form in das Saugrohr ein. Dadurch lassen sich nach Angaben des Herstellers die zur Verfügung gestellten Gasmengen exakter dosieren und es erfolgt, sozusagen als positive Begleiterscheinung, eine zusätzliche Kühlung. Diese Anlage kann sehr platzsparend verbaut werdenund arbeitet zuverlässig und sparsam.

Reichweite: 1:0 für Autogas

Der Kontrahent, der VW Touran EcoFuel, wird mit Erdgasantrieb bereits von VW geliefert und hat im Werk bei der Entwicklung zur Serienreife ein beachtliches Quantum an Tests durchlaufen müssen. Sein Motor verfügt über 2 Liter Hubraum, aus denen er 109 PS (80kW) schöpft. Das sind zwar 7 PS mehr als die LPG-Version, doch durch den veränderten Verlauf der Drehmomentkurve beim Erdgasfahrzeug macht sich der Unterschied kaum bemerkbar.

Der Ergas Touran kann insgesamt 18 kg Erdgas und 13 Liter Benzin in seine Tanks aufnehmen. Die Benzinmenge wurde bewusst so knapp gewählt, damit das Fahrzeug als monovalentes Erdgasfahrzeug zugelassen werden kann und steuerliche Vorteile geniesst. die 18 kg Erdgas reichen bestenfalls für 310 km, der Benzinvorat maximal für 160 km, das ergibt eine Reichweite insgesamt von 470 km.

Da kann der Touran mit LPG doch mit ganz anderen Werten aufwarten: In seinem Bezintank lassen sich 60 Liter bunkern, die schon einmal für 170 km Reichweite sorgen. Dann stehen aber immerhin noch gut 42 Liter Autogas zur Verfügung, die für 430 Kilometer gut sind. Insgesamt kommt der Vialle-Touran mit einer Tankfüllung also 1170 km weit, also knapp 2,5-mal so weit wie das Erdgasfahrzeug.

Während unser Vialle-Touran mit Autogas immer noch unterwegs ist, hat der Erdgas Touran bereits zweimal an die Zapfsäule mussen, um Benzin und Erdgas nachzutanken. Und die Tanks wären beim Erdgasfahrzeug schon wieder halb leer. Das ist in der Praxis nicht so tragisch, wenn überall ausreichend Erdgastankstellen zur Verfügung ständen. Doch die 870 dieser Zapfsäulen stehen insgesamt 4700 (Stand Februar 2009 und im April 2010 6000 Autogastankstellen) gegenüber. Schon daraus ergibt sich ein klarer Vorteil für die LPG-Version. Noch deutlicher wird es aber, wenn man wirklich einmal versucht, eine Strecke von Ostwestfalen bis nach München zu absolvieren. Mit Autogas kein Problem, man hat sogar bei den Tankstellen schon die Wahl der Qual. Mit Erdgas ist es da wesentlich schwieriger. Da kaum Tankstellen direkt an der Autobahn liegen, muss man teilweise erhebliche Umwege in Kauf nehmen, die zudem noch Zeit kosten. Und nachts sollten Erdgasfahrer besser gleich daheimbleiben, denn viele Tankstellen haben ab 22 Uhr geschlossen.  Bis nach München dauerte die Fahrt, wegen der zahlreichen Tankvorgänge und der Umwege mit dem Erdgasfahrzeug eineinhalb Stunden länger als mit dem LPG-Touran.

Der Touran mit der Autogasanlage von Vialle verbrauchte 9,1 Liter Autogas auf 100 km, das ergibt einen Preis von 5,64 Euro auf der Strecke. Unser Erdgasfahrzeug lag mit 5,8 kg pro 100 km Fahrstrecke bei 5,45 Euro, also gerade einmal 19 Cent günstiger. Das ist eine äusserst geringe Ersparnis, wenn man bedenkt, dass es wegen der längeren Anfahrten zu den nur 870 Zapfsäulen oft längere Anfahrtswege gibt.

Auch bei der Umwelt ist Erdgas nicht wirklich weiter vorne, denn wenn man die sogennante ,,well-to-wheel”-Betrachtung wählt, also von der Quelle (dem Bohrloch) bis hin zur Abgasanlage, dann liegen Erdgas und Autogas fast gleichauf. Schuld daran sind in erster Linie die Methanleckagen der Pipelines. Zirka 1,8 % des stark treibhauswirksamen Erdgases entweichen während des Pipeline-Transports und egalisieren damit die Vorteile aus dem sauber verbrennden Erdgas.

Fahrgefühl: 3:1 für Autogas

Trotz des höheren Hubraums und der 7 Mehr-PS wirkte der Touran mit der Vialle LPi deutlich spritziger als der Erdgas-Touran von VW. Das liegt einerseits am ungünstigeren Drehmomentverlauf, denn der Erdgas-Touran erreicht sein maximales Drehmoment erst bei einer wesentlich höheren Drehzahl. Ausserdem muss er den schweren Erdgas-Tanks Tribut zollen, die ihm, gegenüber der LPG-Version, ein Mehrgewicht von knapp 3 Zentnern bescheren.

In 13,5 Sekunden hat der EcoFuel die 100-km/h-Marke durcheilt, sein LPG-Pendant in 12,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei beiden Fahrzeugen bei 180 km/h. Sowohl von der Papierform als auch vom Gefühl also ein klares Plus für den VW mit der Vialle-Anlage.

Ein VW Passat in der Conceptline-Version kostet laut Preisliste VW 21.350 Euro. Addiert man den Preis für die Gasanlage von Vialle hinzu, die mit ca 2500 Euro zu Buche schlägt, kommt man auf einen Gesamtpreis von 23.850 Euro für die LPG-Version, der ein Verkaufspreis von 24.350 Euro für den EcoFuel gegenüber steht, also ein Mehrpreis von 500 Euro. Ausserdem schreibt VW für den EcoFuel alle 30.000 km eine Inspektion vor, der LPG-betriebene  Touran muss erst alle 60.000 in die Werkstatt zum Check.

Fazit: Touran mit Vialle LPi klarer Sieger

Man kann das Blatt drehen und wenden, wie man will. Der VW Touran mit Autogas, in unserem Test mit der Gasanlage Vialle LPi, hat die Nase vorn.

Geringener Anschaffungspreis, längere Wartungsintervalle und trotz der fehlenden 7 PS noch bessere Fahrleistungen, das ist ein Votum für Autogas, wie es deutlicher nicht hätte ausfallen können. Hinzu kommen noch das dichtere Netz an Autogas-Tankstellen sowie deren günstigere Öffnungszeiten und die erhebliche grössere Reichweite, die letztlich klar den Ausschlag geben.

Noch einige Bemerkungen zu dieser Reportage:

 Der Vergleich zwischen Erdgas und Autogas sollte klar sein.

Was leider im Gegensatz zu Deutschland in der Schweiz nicht der Fall ist das dass Tankstellennetz noch nicht flächendeckend ist. Aber auch bei Erdgas gibt es grosse Lücken mit den Tankstellen und im Gegensatz zu Erdgas ist es möglich mit Autogas durch die Schweiz zu kommen. Das Proplem ist das zum Teil die Autogas-Tankstellen in der Schweiz schwer zum finden sind.

Auch der Preisvergleich gegenüber Deutschland ist umgekehrt zwischen Autogas und Erdgas in der Schweiz den das Erdgas ist um die 20. Rappen teurer als das Autogas. In dieser Beziehung hat das Autogas noch einen Vorteil mehr als in Deutschland.

Reduzierte Haftpflichprämie bei der AXA Winterthur für umgerüstete PKW auf Alternativen Treibstoffe

Nach Angaben von meinem Vertreter der genannten Versicherung ist es nun soweit das bei umgerüsteten Personenwagen man weniger Haftflicht bezahlt als mit Benzinbetriebenen Pkw’s.

Bei Neuwagen die schon ab Werk umgerüstet sind tritt die Ermässigung Automatisch in Kraft bei der ersten Zulassung beim Strassenverkehrsamt. Bei nachträglich umgerüsteten Fahrzeugen sollte zur Sicherheit zuerst den Vertreter der für das Gebiet vom Wohnort kontaktiert werden. Der Grund ist das der zuständige Berater von der Versicherung zuerst einen Antrag eingeben muss damit die Vergünstigung in Kraft treten kann. Das ist aber erst der Fall wenn die Unterlagen vom separaten Test für die Zulassung für das Strassenverkehrsamt vorhanden sind bei der AXA Winterthur.

Nie die Orginal Unterlagen an die Versicherung geben sonder nur Kopierte denn für die Vergünstigung genügen sie vollkommen.

Da die AXA Winterthur auch in Deutschland Filialen hat wird es auch hier der Fall sein das es Vergünstigungen gibt.

Sehr wahrscheinlich wird es gleich sein wie in der Schweiz und man sollte gleich vorgehen wie in der Schweiz.

Jetzt gibt auch Österreich Gas: Gesetzesnovellierungen könnten für Autogas-Boom sorgen

Österreich als Schwellenland für Autogas? Das kann man mit Fug und Recht so behaupten. Wenn es nach dem Willen des österreichischen Verbandes für Flüssiggas (ÖVFG) geht dürfte auch in der Alpenrepublik sich schon bald einiges tun im Bezug auf die umweltfreundliche Technologie. Wie Friedrich Ofner, Geschäftsführer des Verbandes gegenüber AutoGas Journal mitteilte, ist derzeit Bewegung in das Thema Autogas gekommen. Eine Änderung der österreichischen Tankstellenverordnung bisher eines der grössten Hemmnisse für eine weitere Verbreitung von LGP als Alternativkraftstoff, und eine Steuererleichterung für Autogas als Kraftstoff, stehen auf der Agenda des Verbandes. Mit der Umsetzung rechnet man Anfang 2010.

Dieser Schritt war schon lange überfällig, denn Österreich ist eine der letzten europäischen Bastionen, in denen sich Autogas nicht so recht durchsetzen konnte. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wer selbst schon einmal mit einem PKW versucht hat, in der Alpenrepublik LPG zu tanken, musste bisher feststellen, dass die Suche nach einer Tankstelle der viel zitierten Suche einer Stecknadel im Heuhaufen gleicht. Transmitreisende konnten in Österreich jedoch schon immer an der Tauernautobahn den preiswerten Kraftstoff tanken. Insbesondere die Autobahnstation Eisentratten sowie eine Tankstelle in Spital verfügen über eine LPG-Zapfsäule.

Keine Selbstbedienung

Wer hier vorfährt, erlebt aber zunächst einmal eine Überraschung: Dienstbeflissen nähert sich ein Mitarbeiter der Tankstelle und übernimmt den Tankvorgang, auch wenn sonst allenhalben Selbstbedienung angesagt ist. Der Grund: Autogas darf in der Alpenrepublik nur von ,,fachkundigen Personen” gedankt werden, und da gehören die Autofahrer nicht dazu. Für die Tankstellen bedeutet das natürlich zusätzlich Personalkosten und in der öffentlichen Wahrnehmung gilt, wie viele Gespräche mit den Autofahrern ergeben haben, LPG immer noch als ,, gefährliches Teufelszeug”. Verständnis dafür muss man nicht unbedingt aufbringen, wenn man weiss, dass beim Tanken von Erdgas Selbstbedienung zugelassen wird. War hier also eine Erdgaslobby am Werk? Hat man die erste Hürde allerdings gemeistert, kommt schnell die Überraschung. Der Truck an der Tankstelle ist recht hoch und ,,trickst” teilweise den Füllstop regelrecht aus. Das betankte Fahrzeug, ein KIA Cee’d, fasste rund 10 % mehr LPG als an den Tankstellen in Deutschland und Italien. Der Grund hierfür war aber wohl eher in den hohen Temperaturschwankungen zu suchen, denn wir tankten abends und tagsüber herrschte halt ,,Kaiserwetter”, wie man in der Region zu sagen pflegt.

Dennoch war das Autogas an der OMV-Tankstelle von hervorragender Qualität. Die Reichweite lag wesentlich über der Reichweite, die man mit einer Tankfüllung in Deutschland erzielt, selbst wenn man dir grössere Menge mit einbezieht, die der freundliche OMV-Tankwart in den Ringtank ,,zauberte”. Damit war auch der höhere Preis mehr als gerechtfertigt. Rationale Gründe lassen sich auch für dieses Phänomen allerdings nicht ausmachen, denn in Österreich kommt grundsätzlich Autogas im ungefähren Mischverhältnis 95.5 in den Tank, also 95 % Porpan und 5 % Butan. Der geringe Butan-Anteil hätte eigentlich für einen höheren Verbrauch sprechen müssen. Spezielle Mischungen, wie die aus Deutschland bekannte, aber nicht unumstrittene Sommer- oder Wintermischung erübrigen sich auf Grund des hohen Porpananteils im östereichischen Autogas.

Derzeit nur 15 Autogastankstellen

Das könnte sich aber bald ändern. Für die derzeit nur 15 LPG-Tankstellen in ganz Österreich wäre es wohl eine kaum zu leistende logistische Herausforderung, alle mit LPG in einem jahrzeitlich angepassten Mischverhältnis zu beliefern. Mit den Inkrafttreten der neuen Gastankstellenverordnung in Frühjahr 2010 erhofft man sich eine Renaissance, denn schon 1980 gab es ja einen wahren Boom, der aber durch die damals unverständliche Steuerpolitik der Regierung zunichtegemacht wurde. Letztes Relikt aus dieser Zeit sind die oft erwähnten ,,Wiener Linien”. Damals wurden in Kooperation mit MAN sämtliche Busse im öffentlichen Personennahverkehr auf Flüssiggas umgerüstet. Dieses Modell hat sich bis zum heutigen Tag standhaft gegen die Konkurrenz aus dem Erdgaslager wehren können.

Wesentlicher Faktor der neu gefassten Richtlinien ist die, wie es im Amtsdeutsch heisst, ,,Vereinheitlichung der Schutzzonenrund um die LPG-Zapfsäule”. Was zunächst einmal nicht unspektakulär klingt, hat handfeste Auswirkungen auf den Gesamtmarkt. Mussten LPG-Zapfsäulen weit abgesetzt von der eigentlichen Tankinsel aufgestellt sein, können Sie gemäss der überarbeiteten Fassung der dreissig Jahren alten Verordnung nun gleichberechtigt in einer Linie mit Benzin-, Diesel und Erdgaszapfsäulen aufgestellt werden. Das hat den Vorteil, dass neue LPG-Tankstellen ebenfalls überdacht sind, was im Winter einen nicht zu unterschätzenden Vorteil für den Verbraucher mit sich bringt. Ebenfalls abgeschafft worden ist der Anachronismus, dass der Tankvorgang nur durch einen Tankwart durchgeführt werden kann. Zukünftig kann der Kunde, wie in allen europäischen Ländern, wieder selbst Hand anlegen.

Erdgasindustrie ,,versenkt” Millionen…

Ganz andere Probleme hat derzeit die Erdgaslobby in Österreich. Wie in vielen anderen europäischen Ländern wurde auch in der Alpenrepublik Erdgas als Kraftstoff erheblich bezuschusst. Leider hatte man, Duplizität der Ereignisse, auch in Österreich die Akzeptanz der Verbraucher gewaltig überschätzt und sieht sich nun einem Scheiterhaufen gegenüber. Sage und schreibe 160 Erdgastankstellen gibt es in Österreich für gerade einmal 4.000 Erdgasfahrzeuge, von den zwei Drittel im Besitz der Gasversorger sind. Das bedeutet, dass sich jeweils 25 Erdgasfahrzeuge in Österreich eine Erdgastankstelle teilen. Geht man von realistischen Baukosten von von gut 350 000 Euro pro Tankstelle aus, hat man jedes Fahrzeug mit Erdgasantrieb auf österreichischen Strassen mit 14.000 Euro gesponsert. Kosten, die man wohl nie wieder herein bekommen wird. Oder anders ausgedrückt: Gut 56 Mio. versenkte die Erdgasindustrie in Österreich in ein Tankstellennetz, das so gut wie kaum genutzt wird. Kein Wunder, das vor diesem Hintergrund Österreicher mit Recht spotten: ,,Erdgas gehört in die Erde, Autogas ins Auto”. Aber was sich in den Köpfen der Politiker langsam breitmacht, hat, wie so oft, der Verbraucher längst realisiert. Nachrüstungen für Erdgasfahrzeuge kosten circa 5.000 Euro, Autogasfahrzeuge können für gut 2.500 Euro nachgerüstet werden. Bis sich eine Erdgasnachrüstung in Österreich amortisiert, haben viele Fahrzeuge längst das Zeitliche gesegnet.

Wie bei dem Beitrag Autogasland Schweiz ist nicht die ganze Reportage veröffentlicht. Das Autogas Journal kann Abonniert werden auf dem Link www.autogas-journal.de

 

Dieser veröffentlichter Kommentar zeigt das in Österreich sich das Erdgaslobby noch nicht abgefunden hat das dass Autogas immer mehr aktueller wird.

Dieser Verfasser vom Kommentar ist leider nicht gut informiert das einige Deutsche Automarken keine Erdgasfahrzeuge mehr Exportieren geschweige noch erhältlich sind als Neuwagen in Deutschland.

Bin doch ein wenig erstaunt über diese heftige Reaktion und es ist eine Bestätigung das meine Hompage gut benutzt wird und auf dem rechten Weg bin.

 

Autogasland Schweiz: Die letzte Erdgasbastion droht zu fallen

Ausgabe AutoGas Journal Oktober / November 2009

In ganz Europa ist Autogas der Alternativkraftstoff Nummer 1. In ganz Europa? Nein, eine kleine Bastion, in der Erdgas noch beharrlich den Ton unter den Alternativkraftstoffen angibt, konnte sich bis jetzt gegen die wachsende Verbreitung von Autogas wehren. Doch während sich die Gallier aus dem Comic ,,Asterix und Obelix” dank ihres Zaubertranks standhaft der Belagerung der Römer widersetzten konnten, kann die Erdgasindustrie selbst in der Schweiz den europaweiten Siegeszug von LPG nicht mehr aufhalten. Bisher gibt es es bei den Eidgenossen zwar 117 Erdgastankstellen im Vergleich zu 32 LPG-Tankstellen (Stand September 2009), doch dieses Verhältnis dürfte sich bald ändern, denn einige Flüssiggasversorger haben es sich auf die Fahnen geschrieben, dem Kraftstoff LPG auch in der Schweiz zum Durchbruch zu verhelfen.

Und wenn sich ein paar Eidgenossen etwas in den Kopf gesetzt haben, wird es gründlich umgesetzt. Deshalb planen zwei Firmen zu Lande und zu Wasser gleichzeitig zu etablieren. Von sich Reden macht derzeit Vitogaz Switzerland AG, die in diesem Jahr (2009) schon einmal vorsorglich ihren Firmensitz nach Cornaux verlegt hat, wo gut 60 Mitarbeiter an der Umsetzung der Konzepte im Segment Flüssiggas und Autogas arbeiten. Mit im Bunde ist LPG-Suisse, die für den Import der Hardware, sprich der Gasanlagen, sorgen soll. Ausserdem gibt es im Autogas-Schwellenland Schweiz noch einige Umrüster und Flüssiggasversorger, die auf Zug mit aufspringen. Der dürfte sich wohl schon in Kürze von einer Bimmelbahn zum Intercity entwickeln, denn Vitogaz will ein flächendeckendes Netzwerk von Gastankstellen innerhalb kürzester Zeit installieren. In Zahlen ausgedrückt: 45 Stück nächsten halben Jahr, ausserdem sollen alle Schweizer Seen mit LPG-Stationen ausgerüstet werden, um Skippern die Möglichkeit zu geben ihren Hobby nachzugehen.

Firmen setzen auf Umweltschutz

Dabei fällt das Thema auf fruchtbaren Boden. Das Umweltbewusstsein ist in der Scweiz wesentlich ausgeprägter als in anderen europäischen Ländern und selbst Firmen versuchen sich damit profilieren, dass nicht nur der Fuhrpark, sondern der ganze Betrieb mit einer positiven Ökobilanz aufwarten kann. Da kommt den findigen eidgenössischen Rechnern der Kraftstoff LPG gerade Recht, denn im Gegensatz zum noch vorherschenden Erdgas sind Umrüstungen und Kraftstoff wesentlich günstiger. Und wenn es um Geld geht, hört bei unseren Schweizer Nachbarn der Spass bekanntlich auf. Wegen des geringen Schadstoffausstosses wird seit dem 1. Juli 2008 auf Autogas ein reduzierter Mineralölsteuersatz erhoben. Dadurch kann dieser Kraftstoff im Vergleich zu Benzin zu einem niiedrigen Preis angeboten werden. Während Superbenzin und Diesel in der Schweiz aber derzeit (Stand September 2009) gut 1,10 Euro kosten, wird LPG zu Preisen zwischen 60 und 70 Cent angeboten. Experten rechnen aber mit sinkenden LPG-Preisen einerseits und mit steigenden Bezinpreisen anderseits. Durch eine Erhöhung der Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel sieht man deren Preis bei 1,25 bis bis 1,30 Euro. Dann könnte der Schweiz ein ähnlicher Autogas-Boom bevorstehen wie in Deutschland im Sommer 2008, als der Benzinpreis die magische Grenze von 1,50 Euro knackte. Der Grznd dafür ist diie Tatsache, dass die CO2-Emissionen aus Benzin und Diesel 2008 um 14 % höher liegen als 1990. Das für den Verkehr im CO2-Gesetz festgelegte Teilziel von minus 8 % gegenüber 1990 wurde deutlich verfehlt. Die neusten Zahlen der CO2-Statistik bestätigen, dass die Anstrengungen im Treibstoffbereich bei den Eidgenossen deutlich verstärkt werden müssen, um eine dauerhafte Tendwende herbezuführen. Bereits ab 1. Januar 2012 sollen daher für neue Personenwagen wesentlich strengere CO2-Emmissionsvorschriften gelten, die mit herkömmlichen Treibstoffen kaum zu erreichen sind. Eine entsprechende Gestzesvorlage ist zurzeit in Bearbeitung.

Zahl der Umrüstbetriebe wächst stark an

Schon jetzt hat man aber aus den Erfahrungen der Nachbarländer erste Schlüsse gezogen. Parallel zur Zahl der Tankstellen steigt auch die Zahl der Umrüstbetriebe, das Henne-Ei-Prinzip, also ohne Tankstellen keine umgerüsteten PKW, bzw. keine Tankstelle, wenn es auch keine LPG-betriebene PKW gibt, dürfte erfolgreich durchbrochen sein.

Einige Importeure, die bereits LGP-Fahrzeuge ab Werk liefern, haben den Schweizer Markt für sich als nächsten Wachstumsmarkt in Sachen LPG ausgemacht. Insider gehen davon aus, das in absehbarer Zeit die koplette Palette autogasbetriebener Fahrzeuge auch in den Showrooms der Schweizer Händler zu sehen ist. Selbst der Umrüstmarkt hat sich auf die veränderte Situation eingestellt, Importeure von Gasanlagen stehen quasi ,,Gewehr bei Fuss”.

Vitogaz in der Schweiz führend

Der Startschuss zur LPG-Offensive in der Schweiz ist jedoch schon gefallen. Vitogaz eröffnete vor nicht zu langer Zeit die erste Autogaszapfsäule in Safenwil (die leider nicht mehr im Betrieb ist), und im Hafen Franzrüti baute die LPG Suisse GmbH die 1. Schweizer See-LPG-Tankstelle, die am 29. August 2009 feierlich eröffnet wurde. Weitere Tankstellen sollen folgen. Bei den Hallen der BootCenter Zürichsee GmbH wird im September 2009 eine PKW-LPG-Tankstelle erstellt und im Oktober wird im Tessin, Caslagno, eine weitere See-LPG-Tankstelle gebaut. Bis zum Jahresende dürfte sich das Verhältnis zur Erdgas-Konkurrenz schon entschieden verbessert haben. Derzeit müssen sich gut 2.000 Schweizer LPG-Fahrer die 32 Tankstellen landesweit teilen. Bei einer Zahl von sechs bis acht Millionen Fahrzeugen, die auf den Strassen dort unterwegs sind, ein noch sehr geringer Anteil, aber auch ein Indiz für das enorme Potenzial, das sich in dem Markt verbirgt. Vor allem dann, wenn die Mineralölsteuer erheblich angezogen wird, um den Ausbau und die Verbesserung des Schweizer Strassennetzes voranzutreiben. Doch diese Zahlen müssen niemand abschrecken die Schweiz zu besuchen. Wer auf sein Navi oder sein iPhone vertraut, findet auch in den Schweizer Bergen zügig jede Tankstelle, nur ist die Infrastruktur noch nicht so ausgebaut wie in Deutschland, Italien, den Niederlanden oder Polen.

Dies ist nur ein Teil von der Reportage vom Autogas Journal Ausgabe Oktober / November 2009 auf den Seiten 28 bis 31

Die genannte Zeitschrift kann unter www.autogas-journal.de Abonniert werden

 

Autogastankstellen der Schweiz Kanton Luzern

Genaue Angaben über Hompage, Adapterhinweise und E-Mail bitte auf der Seite Gesamtübersicht der Autogastankstellen der Schweiz unter Kategorien Autogastankstellen nachsehen.

Kanton Luzern

PLZ / Ort

6017 Ruswil

Name und Strasse

Landi Rota

Wollhuserstrasse 10

Telefon: 041 / 496 70 80

Fax: 041 496 70 81

Öffnungszeiten: 24 Stunden

Kreditkarten

EC Mastercard und Postcard

Agrola-Energie-Card (AEC)

PLZ / Ort

6037 Root

Name und Strasse

Bolliger Nutzfahrzeuge AG

Oberfeld 2

Telefon: 041 / 455 08 08

Fax: 041 / 455 08 70

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

07.00 bis 19.00

Samstag

07.30 bis 17.00

Sonntag und Feiertage geschlossen

PLZ / Ort

6153 Ufhusen

Name und Strasse

Le Garage Burkhardt

Luzernerstrasse 148

Die angegebene Luzernerstrasse findet das Navi nicht aber es besteht die Möglichkeit mit Schwerschwenden das es möglich ist die Autogastankstelle mit dem Navi zu finden. Neben der Tankstelle ist ein Transportunternehmen mit den Namen ALT Ufhuser Transport AG.

Telefon: 062 / 962 04 28

Fax: 062 / 962 54 28

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag

07.30 bis 12.00

13.30 bis 17.30

Samstag

09.00 bis 11.00

Sonntag und Feiertag geschlossen

Kreditkarten:

Postcard und EC

Mastercard und Visa

Stand der Autogastankstellen im Kanton am 03.01.2010

Anzahl der Autogastankstellen 3

Pkw’s Neuwagen die mit Autogas in der Schweiz erhältlich sind

Es gibt einige Automarken die Pkw’s Neuwagen mit eingebauter Autogasanlage anbieten. Der Trend zeigt eindeutig das gewisse Automarken keine Neuwagen mehr anbieten mit eingebauter Erdgasanlage. Wie lange in der Schweiz noch Neuwagen mit einer Erdgasanlage verkauft werde ist fraglich. Es ist also nur eine Frage der Zeit bis keine Neuwagen mehr mit Erdgas verkauft werden.

Nun zu den Automarken die ganze Modellepalette mit Autogas anbieten.

Ab Januar 2010 bietet Ford die gesamten Modelle Pkw’s mit Autogas an für die Schweiz

Hompage: www.ford.ch

Am besten man erkundigt sich beim Ford Händler ob die Modelle mit Autogas auf Bestellung erhältlich sind oder zu Kaufen bei Ford Vertretungen. Es werden keine Neuwagen mit Erdgasanlagen mehr vom Ford Werk in Deutschland nach der Schweiz geliefert das keine mehr umgerüstet werden auf Erdgas.

Autohersteller Lada

Bei diesem Hersteller wurden schon im Jahr 2006 alle Fahrzeuge in der Schweiz mit Autogas angeboten

Hompage: www.lada.ch

Seit Ende Dezember 2009 bietet Chevrolet nun die gesamte Modellpalette Neuwagen mit Autogas an

Hompage: www.Chevrolet.ch

Was noch zum Preis vom Neuwagen dazugerechnet werden muss ist der Preis für das umrüsten auf Autogas.

Der Umrüstpreis beträgt je nach Modell CHF 3′600.- bis 4′600.-

Ab April 2010 wird auch der Golf 6 mit eingebauter Autogasanlage erhältlich sein in der Schweiz. Welche Modelle sonst noch erhältlich sind mit Autogas ist unbekannt und wie lange noch Neuwagen angeboten werden mit Erdgas ist fraglich.

Hier noch ein Link um es abzuklären:

Hompage: www.volkswagen.ch

Auch bei Mercedes gibt es seit kurzem Neuwagen mit einer eingebauten Autogasanlage die in der Schweiz erhältlich sind. Ob es nur einzelne Modelle sind oder die gesamte Modellpalette ist unbekannt.

Hier noch ein Link um sich zu informieren welche Modelle mit Autogas erhältlich sind für die Schweiz

Hompage: www.mercedes.ch

Autohersteller Mazda

Bei diesem Herstelle sind es nicht alle Modelle die mit Autogas angeboten werden

Hompage: www.mazda.ch

Auch hier gilt es abzuklären welche Modelle es sind mit Autogas für die Schweiz

Auch beim Autohersteller Opel sind leider nicht alle Modelle mit Autogas erhältlich für die Schweiz

Hompage: www.opel.ch

Opel lieferte schon im Jahr 2007 Autogasfahrzeuge in die Schweiz

Autohersteller Kia

Anlässlich meiner zu der Amitec vom 30. März bis 05. April 2009 in Leipzig besuchte den Stand von Kia. Die genannte Automarke stellte zwei Neuwagen mit einer eingebauten Autogasanlage vor. Fragte nach wenn die Modelle auf Wunsch umgerüstet werden auf Wunsch von den Kunden in der Schweiz wie es steht mit den Unterlagen der eingebauten Autogasanlage von Deutschland ob diese Unterlagen auch in der Schweiz für die Zulassung beim Strassenverkehrsamt gültig sind. Die Antwort war ja und der Preis für das umrüsten auf Autogas ist ab 2599 EURO möglich.Die Modelle werden in Deutschland umgerüstet und nach dem Umrüsten in die Schweiz geliefert.

Man wendet sich am besten auf die aufgeführte Hompage von Kia Deutschland

Hompage: www.kia.de

Zur Sicherheit noch die Hompage von Kia Schweiz für Anfragen zum Sachverhalt

Hompage: www.kia.ch

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