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Autogas in der Schweiz

Vergleich Seat Leon Diesel gegen Autogas

Das AutoGas Journal Heft 6 Ausgabe Dezember 2011 / Januar 2012

Hoher Dieselpreis verschafft LPG-Version erhebliche Vorteile

Dass Autogasfahrzeuge den mit Benzin betriebenen Varianten in der Regel ünerlegen sind, was Treibstoffkosten und Emissionen angeht, ist unstrittig. Doch können sie auch mit der neuen Generation von Dieselfahrzeugen konkurrieren? Viele Hersteller haben in den letzten Jahren mit viel Aufwand die Entwicklung effizienterer Selbstzünder-Aggregate vorangetrieben und sich von der alten Pumpe-Düse-Technik verabschiedet. ,,Common Rail” heisst die schon nicht mehr ganz so neue Zauberformel und es wird sich zeigen, ob Autogasmodelle da noch mithalten können. Besonders anschaulich lässt sich die Entwicklung bei Seat verfolgen, der neue 1,6-Liter TDI-Motor muss mit dem schon etwas antiquierten 1,6-Liter-Beziner konkurrieren, der ab Werk mit Autogas ausgeliefert wird. Wer letztendlich die Nase vorne haben wird, zeigt ein Vergleich der äusserlich gleichen, unter der Haube aber vollständig anderen Fahrzeugkonzepte.

Um es vorwegzunehmen: Auch Seat bedient sich bei den Motoren bei Volkswagen, was nicht unbedingt eine schlechte Wahl sein muss.

Der getestete Seat Leon mit seinem 1,6 TDI-Triebwerk mit 105 PS und Common-Rail-Einspritzung markiert eine neue Ära effizienter Dieselmotoren für die Seat-Baureihen Altea und Leon. Mit der Common-Einspritzung wurden die Stärken des TDI-Konzepts ausgebaut und weiterentwickelt, vor allem im Hinblick auf eine Minderung der CO2-Emissionen.

Neue Common-Rail-Technik

 Die Common-Rail-Technik basiert auf einem Hochdruckspeicher für Dieselmotoren. Der Begriff ,,Common Rail” steht für eine gemeinsame Einspritzleiste und beschreibt die Verwendung eines gemeinsamen Kraftstoff-Hochdruckspeichers für alle Injektoren einer Zylinderreihe. Die Druckerzeugung ist bei diesem System von der Kraftstoffeinspritzung getrennt. So erzeugt eine getrennt eingebaute Hochdruckpumpe den für die Einspritzung erforderlichen hohen Kraftstoffdruck. Der Kraftstoff befindet sich in einem Speicher (Rail), aus dem die Einpritzdüsen über kurze Einspritzleitungen versorgt werden.

Das Common-Rail-System zeichnet sich durch seine Flexibillität aus und bietet zahlreiche Möglichkeiten, Druck und Einspritztakt an die verschiedenen Motorzustände anzupassen: Beste Voraussetzungen also für eine Verbrauchs- und Emissions-Reduktion bei gleichzeitiger Steigerung von Motorleistung und Komfort.

Nichts neues dagegen bei der LPG-Version: Zwar ist die Gasanlage jetzt vollständig in die Fahrzeugelektronik integriert und zeigt beispielsweise auch den aktuellen Autogasverbrauch im Tachodisplay an, doch sonst gibt es bis auf die Tatsache, dass die neuen LPG-Motoren jetzt auch der Euro-5-Norm unterliegen, keine bahnbrechenden Neuerungen. Um den Motor für den Gasbetrieb zu konditionieren, spendierte man ihm zusätzlich einen gasfesten Zylinderkopf, das war es dann auch schon aus technischer Sicht.

In der Praxis hat sich das Blatt auch hinsichtlich der Geräuschemissionen gewandelt. Nagelte der Alte Pumpe-Düse-Diesel beim Kaltstart noch wie ein Zimmermann im Akkord, lässt es die Common-Rail-Variante deutlich ruhiger angehen.

Die eigentliche Überraschung stellte sich im Fahrbetrieb ein. Geht man davon aus, dass Leon-Fahrer, die einen Diesel mit 105 PS auswählen, eher auf sparsamen Vortrieb bedacht sind als auf ständiges Ausnutzen der Leistungsgrenzen, kann man bei einem Fahrprofil, das überwiegend Stadtverkehr und Landstrassen beinhaltet, durchaus mit gut 5,5 Litern Diesel auskommen. Den NEFZ-Verbrauch mit 4,5 Litern schafft man jedoch auch nicht, wenn man das Gaspedal nur streichelt. Umgerechnet auf den derzeitigen Preis für Dieselkraftstoff von 1,45 Euro fallen so 7,97 Euro für 100 Kilometer an. Die Autogasversion des Seat Leon gab sich auf der gleichen Strecke mit 9,8 Liter Autogas zufrieden. Damit konnte sie zwar auch nicht die NEFZ-Angaben knacken, blieb aber recht nah an diesem Wert. Bei einem Durchschnittspreis von 77 Cent pro Liter Autogas sind das 7,54 Euro auf 100 Kilometer. Das zeigt, das selbst der etwas antiquierte VW-Benziner, den wohl nur die Umrüstung auf Autogas noch vor der Verbannung aus Altenteil bewahrt hat, mit dem neu entwickelten Common-Rail-Motor mithalten kann. Doch knapp 50 Cent auf 100 Kilometer sind natürlich eher theoretischer Natur als von merkbaren praktischen Nutzen.

Doch rechnet man mit spitzem Bleistift weiter wird das Ergebnis noch erstaunlicher. Der Autogas-Leon kostet in der Basisversion Reference 20.390 Euro, der neue Common-Rail-Diesel ist in der gleichen Version um 500 Euro teurer. Unter dem Strich heisst das, dass der Diesel-Käufer mehr Geld für ein gleichwertiges Fahrzeug mit höheren Treibstoffkosten ausgeben muss. Dieser Umstand ist offensichtlich der Tatsache geschuldet, das die Dieselmotorenentwicklung begonnen wurde, als die Preise für den Treibstoff noch bei gut einem Euro und nicht bei 1,45 Euro lagen.

LPG-Versicherung preiswerter

Doch die Autogas-Variante kann noch weitere Punkte sammeln. Bei der Einstufung in die Versicherungsklassen liegt sie in allen Bereichen zwei Stufen unter der Dieselversion, bei Teilkasko sogar vier Stufen. Offensichtlich sind Autogasfahrer im Strassenverkehr besonders umsichtig und bei Langfingern scheint die LPG-Version sich ebenfalls keine besonderen Beliebtheit zu erfreuen.

In einem Punkt hat der Diesel dennoch die Nase ganz weit vorn: Zumindest im NEFZ emittiert er lediglich 119 g/km während der Autogas-Leon mit 153g/km abgeschlagen zurück bleibt. In der neuen CO2 basierten Kfz-Steuer sind die Unterschiede, wenn man sie in barer Münze umrechnet, jedoch verschwindend gering, denn selbst die LPG-Version gehört wahrlich noch nicht zu den Dreckschleudern.

Da sich beide Fahrzeuge sowohl in den Fahrleistungen als auch im Verbrauch nur marginal unterscheiden, bleibt es letztendlich eine Glaubensfrage, ob man lieber mit einem Beziner oder einem Diesel unterwegs ist. Was die Kosten angeht, hat selbst im Vergleich zum neu entwickelten Diesel die LPG-Version immer noch die Nase vorn. Nur: Wie werden sich die Preise entwickeln? Der Dieselpreis hat kräftig zugelegt. Autogas hat sich dagegen in Krisenzeiten als ein von der Preisgestaltung relativ konstanter Treibstoff erwiesen, die Teuerungsraten blieben weit unter denen herkömmlichen Krafstoff zurück.

Am schluss nach den Hinweisen befindet sich noch eine Vergleichsdabelle zwischen dem Seat Leon 1,6 LPG und dem Seat Leon 1,6 TDI CR

Noch einige Hinweise zu diesem Artikel:

Wie aus dem Artikel zu lesen ist , ist der Diesel pro Liter fast so hoch wie der Benzinpreis. Bei uns in der Schweiz ist der Preisunter vom Diesel gegenüber dem Benzin bis zu 10 Rappen teurer. Was auch in Deutschland anders ist als in der Schweiz das die Pkw’s nache dem Schadstoffausstoss Steuern bezahlen müssen und nicht wie in der Schweiz nach Kubik wie zum Beispiel 1600, 1300 usw. Wieso das es bei uns nicht möglich ist das System einzuführen ist unbegreiflich denn wer eine Dreckschleuder fährt soll auch dementsprechend zahlen. Aber wie üblich ist unsere Regierung nicht fähig in Bern ein solches System einzuführen aus welchen Gründen auch immer.

Zahlen und Fakten

                                          Seat Leon 1,6 LPG                  Seat 1,6 TDI CR

Hubraum                            1595

Leistung                             72 kW / 98 PS                       77 kW / 105 PS

Verbrauch                           9,5 Liter LPG                         4,5 Liter Diesel 

CO2-Emissionen                153 g/km                             119 g/km

0-100 km/h                       12,6 s                                    11,7 s

V max                                 181 km/h                              185 km/h

Schadstoffklasse                 Euro 5                                   Euro 5 

Versicherungseinstufung    KH 16, VK 19, TK 20          KH 18VK 21,

                                                                                           TK 34

Preis                                    20.390 Euro                          20.890 Euro

Sommer- und Wintergas in der Diskussion

Ausgabe Heft 6 Dezember 2011

Zeitschrift Deutsches Autogas Journal

Unterschiedliche Mischung nicht Ursache für Mängel

Im November wurde an den Tankstellen wieder die Gasmischung auf Winter umgestellt, im Sommer fahren wir überwiegend 60 % Butan und 40 % Propan, im Winter umgekehrt. Doch bei diesem Thema scheiden sich die Geister. Während die einen dahinter lediglich Geldschneiderei vermuten, halten es andere für notwendig, um im Winter unbeschwert Autogas nutzen zu können. Fakt ist, dass man ausserhalb Deutschlands mit den Mischverhältnissen nicht so eng sieht.

In der Schweiz, in England und den USA fährt man sommers wie winters mit einem Propananteil, der höher liegt als 80 % und niemand mag behaupten, dass dort keine Minusgrade herrschen. In Italien und Griechenland tankt man im Sommer schon einmal Gas mit einem 80 %igen Butananteil, auch dort laufen die Fahrzeuge mit Autogas proplemlos.

Florian Melber, Generalimporteur aus Athengstett klärt hier auf: ,,Ist die Gasanlage sauber eingestellt, kann die Adaptionsfähigkeit des Steuergerätes die unterschiedlichen Kraftstoffzusammensetzungen proplemlos verarbeiten. “Porblematisch wird es jedoch, wenn der Umrüster bei der Kalibrierung des Gassteuergräts geschludert hat. Kommen dann noch Fertigungstoleranzen oder laufzeitbedingter Verschleiss hinzu, sind selbst die besten Steuergeräte überfordert. Es macht also keinen Sinn, wie einige Werkstätten behaupten, mangelnde Funktionstüchtigkeit der Gasanlage mit schlechter bzw. unterschiedlicher Gasqualität zu begründen und den Kunden zu vertrösten.

Loht die Umstellung?

Doch was hat es mit den unterschiedlichen Mischungen auf sich? Im Sommer will man den Kunden ein einheitliches Produkt zur Verfügung stellen, das aus 60 % Butan und 40 % Propan besteht. Beim Butan ist der Energiegehalt geringfügig höher, der Dampfdruck jedoch niedriger. Wer mit dem Begriff Dampfdruck nichts anfangen kann, für dem sei es einfacher erklärt. Butan ist bei einer Temperatur von minus 0,5 Grad drucklos und würde als flüssige Masse im Tank schwimmen, bei Propan stellt sich dieser Zustand erst ab minus 42 Grad ein. Deshalb fährt man im Winter einen höheren Propananteil, um so den Truck im Gassystem aufrecht zu erhalten.

Nach Angaben der Gasversorger soll die konstante Mischung mit dem erhöhten Butananteil im Sommer auch dazu beitragen, die Reichweite zu erhöhen. Um das zu erreichen, muss man den Heizwert von Propan und Butan kennen, der generell in Megajoule angegeben wird. Auch das hört sich recht kompliziert an, doch letztlich sagt der Heizwert nur aus, wie viel Energie in einem Liter Kraftstoff steckt. Das sind bei Propan 23,6 Megajoule, bei Butan 26,7 Megajoule. Um das zu erreichen, um wie viel man mit Butan weiter kommt als mit Propan, genügt ein einfacher Dreisatz. Es sind aufgerundet 13 %. Aber wohlgemerkt nur, wenn man statt mit Propan mit Butan unterwegs ist. Bei einer Mischung von naturgemäss 50/50 ist es die Hälfte, nämlich 6,5 %. Ändert man nun den Butan-Anteil um 10% in die eine oder andere Richtung, macht das gerade einmal unter Berücksichtigung aller Faktoren zirka 1 % an der Gesamtreichweite aus. Auf 100 Kilometer würde sich die Sommer- oder Wintermischung als nicht wirklich bemerkbar machen.

Eine weitere, interessante Frage: Wie reagiert mein Motor auf die unterschiedlichen Gasmischungen? Moderne Motoren verfügen über eine Lambdaregelung, die nichts anders macht, als die Gasmischmenge (Luft/Treibstoff) zu regulieren. Das Verhältnis von Kraftstoff zu Luft, das für eine vollständige Verbrennung benötigt wird, nennt man in der Motorentechnik das stöchiometrische Verhältnis. Bei Ottomotoren ligt es bei 1:14,7, das heisst, um einen Teil Benzin vollständig zu verbrennen, benötige ich 14,7 % Teile Luft. Erhöht man den Kraftstoffanteil, spricht man von einem fetten Gemisch, senkt man den Kraftstoffanteil, von einem mageren Gemisch. Bei vollständiger Verbrennung herrscht der Zustand von Lambda 1.

Die Labdasonde ist in Verbindung mit dem Steuergerät ständig bemüht, die vorgegebenen Werte einzuhalten. Sinkt der Heizwert des Gases, zum Beispiel durch einen geringeren Butananteil, gibt sie den Befehl zum ,,Anfetten”, also zum erhöhen der Kraftstoffmenge, um wieder Lambda 1 zu erreichen. Das gleiche funktioniert natürlich auch in umgekehrter Richtung. 15 bis 20 % Adaption, also Angleichung an die Kraftstoffqualität, sind eigentlich kein Problem für die Lambdasonde und Steuergrät. Geht es über diesen Wert hinaus, geht die Motorkontrolleuchte an. Die gesamten Mischverhältnisse unterschiedlicher Gase in ganz Europa überschreiten diese Grenzen jedoch nicht, so dass hier die Ursache für ein Aufleuchten der Kontrolleuchte nicht zu suchen ist. Der Fehler leigt dann meistens beui der Gasanlage beziehungsweise deren Einstellung und damit beim Umrüster.

Fazit

Das Thema Sommermischung bzw. Wintermischung können wir uns sparen. Der Reichweitenvorteil des Butan ist zweifelsfrei aufgrund der physkalischen Eigenschaften bringt, ist als Argument kaum tauglich, denn er ist so gering, dass ihn der normale Gasfahrer kaum wahrnehmen kann. Andere Faktoren wie Gastemperatur oder Pumpendruck machen es faktisch unmöglich, eine Aussage zu treffen. und falls, was bei der Umstellung sicherlich auftritt, wieder irgendeine umrüstende Werkstatt die Schuld auf das Gas schiebt, sollte dieser Beitrag genügend Argumente dazu liefern, die Aussage ins Rech der Fabel zu verweisen.

Hompage über das Autogas in der Schweiz

Es gibt eine Hompage die über Autogas von der Autoausstellung in Zürich von 15.11.2011 mit ausgestellten Autogasfahrzeugen.

Hompage über die Ausstellung:

www.ptext.ch/nachrichten/auto-zuerich-interesse-schweizer-autofahrer-autogas-271728  

Hompage: www.ptext.ch

In diesem Bericht wird erwähnt das die Nachfrage von Autogas um die 200% gestiegen ist was sein kann. Das ist gut aber wenn es nicht schneller vorwärts geht mit dem Ausbau der Autogastankstelle Netzes damit wie in den anderen Ländern das Netz flächendeckend ist wird sich das Autogas kaum durchsetzen.

Auch die Anzahl der Autogastankstellen wir erwähnt und nach Angaben sollen es um die 50 Stück sein was leider nicht stimmt den am 21.11.2011 sind es 42 Stück was leider wenig ist für die Autogasfahrer in der Schweiz. Die erwähnte Zahl sollte schon nach Pressemeldungen von Vitogas im Jahr 2010 erreicht werden. Meine Hauptquelle ist zurzeit die Hompage www.autogas-suisse.ch wegen neuen Autogastankstellen den von Vitogas wird mir seit circa einem Jahr nicht mehr mitgeteilt wann neue Tankstellen für Autogas den Betrieb aufnehmen. Im Jahr 2011 war es sogar der Fall das mehr Autogastankstellen geschlossen wurden statt neue dazugekommen sind. Bleibt zu hoffen das im Jahr 2012 keine Autogastankstellen geschlossen werden und es mehr neue Autogastankstellen gibt als im Jahr 2011.

Broschüre über Autogas von Westfalen AG

Mit Autogas fahren und clever sparen.

Kostenlose Broschüre zum Alternativkraftstoff Nummer 1 in Deutschland

Die Westfalen AG, Deutschlands führender Autogas-Lieferant, hat eine 24-seitige Broschüre produziert, die viele Fragen rund um den Alternativkraftstoff Nummer 1 beantwortet. Besonders berücksichtigt wurden auch die Interessen der Flotten Verantwortlichen in den Unternehmen. Wie ist der Umweltnutzen von Autogas? Wie dicht ist das Tankstellennetz für diesen Kraftstoff? Wie gestaltet sich Die Preisentwicklung? Wie viel kann der Nutzer durch den Umstieg auf Autogas sparen? Wann lohnt sich eine Betriebstankstelle? Die Broschüre >> Mehr Spass beim sparen<< ist kostenlos erhältlich unter presse@westfalen-ag.de oder innerhalb Deutschland mit der Telefon Nr. 02 51/695-309.

Von der Schweiz mit der Telefon Nr. +49 2 51 695 309

Hompage www.westfalen-ag.de

Noch einige Hinweise wegen der Broschüre:

Wie schon zum Teil bekannt das dass Autogastankstellennetz immer noch nicht flächendeckend ist gegenüber Deutschland und deshalb kann man den Bestand der Autogastankstellen in Deutschland nicht mit der Schweiz vergleichen. Vielleicht ist das ein Auslösser für Vitogas in der Schweiz das dass Netz von Autogastankstellen schneller ausgebaut wird und nicht wie bis jetzt im Zeitlupentempo.

Der Preis für einen Liter Autogas ist etwa gleich wie in der Schweiz.

15. Autogasfahrzeuge in der aktuellen VCD Umweltliste 2010/2011

AutoGas Journal Heft 5 Oktober/November 2011

Ein respektabler Platz 8 für den Kia Picanto 1.0 LPG

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat in Berlin die Ergebnisse der VCD Auto-Umweltliste 2011/2012 vorgestellt. Berücksichtigt werden bei der Erstellung neben dem CO2-Ausstoss auch andere Faktoren wie Fahrlärm, Schadstoffklasse und Belastung Mensch und Natur. 385 Modelle haben die strengen Mindestkriterien erfüllt. Am besten haben japanische Hybrid-Modelle wie der Lexus CT200h und der Toyota Prius abgeschnitten. Der Kia Picanto mit dem Start-Stop System ISG belegte einen guten 8. Platz zwischen dem Volkswagen Polo 1.2 TDI und dem Nissan Micra Visia 1.2 DIG-5.

Der Picanto mit 82 PS (60 KW) verbraucht 5,6 Liter Autogas. Der CO2 Ausstoss beträgt 90 g/km. Wie gut der 8. Platz ist, sieht man daran, dass der Sieger (Smart fortwo coupé 40 kW cdi) mit 86 g/km lediglich 4 Gramm CO2 weniger emittiert als der Picanto und Fahrzeuge mit 94 Gramm schon gar nicht mehr in die Top Ten kommen konnten.

Mehrere Fahrzeuge waren den Testern zu laut

Weitere Autogas-Modelle wie der Dacia Sandero 1.2 16V LPG 75 (122g/km). Frod Fiesta 1.4 Duratec LPG (114 g/km), Opel Corsa 1.2 LPG 110 g/km), Opel Meriva 1.4 LPG ecoFlex (124 g/km), Seat Ibiza 1.6 LPG 123 g/km) und der VW Polo 1.6 LPG (123 g/km) haben bei den kritischen Testern jeweils drei oder vier von Sternen bekommen. Von den anderen Hersteller wie Daihatsu, Fiat oder Hyundai sind keine Autogas-Modelle in der Liste, da die Produzenten die Fahrzeuge nicht ab Werk mit der Autogasanlage anbieten bzw. noch auf die Abgaswerte der Euro 5-Motoren warten und keine entsprechenden Daten an den VCD schicken konnten.

BMW wirbt mit seiner umweltfreundlichen Fahrzeugflotte und schneidet bei der Umweltliste erstaunlich schlecht ab. Von 15 Modellen werden 9 als fragwürdig eingestuft, unter anderem weil viele Fahrzeuge mit 75 Dezibel den Testern zu laut sind. Nur ein Diesel mit 70 Dezibel, der 316D Touring , bekommt drei der fünf Sterne. Die Konkurrenz mit dem Stern muss sich auch mit relativ schlechten Noten abfinden und bekommt sogar einen Ausnahmeplatz in der Liste. Eigentlich werden nur Fahrzeuge mit einem maximalen CO2-Wert von 180 Gramm in die Liste aufgenommen. Der E 200 BlueEFFICIENCY NGT sollte auf keinen Fall im Benzinbetrieb gefahren werden, da er dann mit seinem Verbrauch von 8,1 Liter Benzin 190 Gramm CO2 emittiert.

Top Ten: 86 bis 93 g/km CO2-Ausstoss

Die Top Ten erfüllen schon heute das von der EU für 2020 angestrebte Grenzwertziel von 95 Gramm CO2 je Kilometer. Auf Platz 8 ist deshalb die Autogasversion des Kia Picanto mit einer Emission von 90 Gramm CO2 je Kilometer gelandet. Wie eng die Ergebnisse sind, sieht man daran, dass der Sieger (Smart fortwo coupé 40 kW cdi mit 86 gramm CO2) lediglich 4 Gramm CO2 weinger emittiert als der Picanto.

Der durchschnittliche CO”-Ausstoss der 2010 bundesweit verkauften Neuwagen lag bei 151 Gramm CO2 pro Kilometer und in der EU bei knapp über 140 g/km. Die aktuelle EU-Vorgabe sieht vor, dass der Ausstoss aller in der EU verkauften Neuwagen auf 130 g/km bis 2015 sinken muss. Der VCD moniert in seinem Fazit, dass Autogas-Modelle weniger umweltfreundlich sind als Erdgas-Modelle. Eine pauschale Aussage, die nach unserer Meinung nicht vollziehbar ist. Zugegeben: Berechnet man den durchschnittlichen CO2 Wert aller 15 Autogasfahrzeuge in der Umweltliste kommt man auf 132.9 g/km. Bei den 9 Erdgasfahrzeugen liegt der Wert bei durchschnittlich 130,1 g/km. Zahlreiche Autogas-Modelle wie der Fiat 500 Twinair mit unglaublichen 79 g/km CO2 tauchen in der Statistik des VCD jedoch nicht auf, weil Hersteller die Fahrzeuge nicht ab Werk mit der Autogasanlage anbieten, so der VCD. Ein Autogasfahrzeug auf dem ersten Platz bei der Wertung der Klimabesten ist in der Zukunft keine Utopie.

Bemerkungen:

Der Artikel zeigt wie verschieden der Ausstoss von CO2 von Autogasfahrzeugen sein kann aber immer noch weniger als mit Benzinmotoren. Auch wird der Vergleich vom CO2 Ausstoss zwischen Autgas- und Ergasfahrzeugen erwähnt was aber kein grosser Unterscheid ist mit dem CO2 Ausstoss zwischen Erdgas- und Autogasfahrzeugen.

Es ist eine Seite vorhanden die die Unterschiede zwischen Erdgas und Autogas behandeln in Bezug der anderen Schadstoffe die in diesem Artikel nicht erwähnt werden.

Der Titel der Seite ist Autogas oder Erdgas.

Es gibt aber auch noch eine Hompage die Autogas mit dem Erdgas vergleicht wegen dem reduzierten Schadstoffausstoss die in diesen Artikel nicht erwähnt werden und auch auf der erwähnten Seite auf der Hompage nicht aufgeführt sind.

Hompage:

www.autgas-suisse.ch

Folgende Seiten anklicken:

Argumente, Umwelt und was ist Autogas

64. Internationale Automobilausstellung in Frankfurt

Ausgabe AutoGas Journal Heft Nr. 5 Oktober/November 2011

Autohersteller setzen wieder etwas mehr auf Autogas

,,The same procedure as everyyear!” Dieser Evergreen in dem alljährlichen zu Silvester gespielten ,,Dinner for One” trifft auch auf die 64. Internationale Automobilausstellung zu, die Frankfurt mindestensfür gut eine Woche zum Nabel der automobilen Welt mutieren liess. Immer neue Superlative wie die gesteigerte Ausstellungsfläche, mehr als 25 % mehr Aussteller als 2009 und natürlich erheblich gesteigerte Anzahl so genannter Weltpremieren. Das alles gemixt mit hoch wichtigen Politiker aus aller Welt, die ihre Anstrengungen bei der Einsparung des Klimakillers CO2 preisen und sich im Scheinwerferlicht nebst Hoffnungsträger ,,Elektroauto” puplikumswirksam ablichten lassen. Nur die Wahrheit vergisst man dabei schnell. Ein VW Golf brauchte schon vor dreissig Jahren real acht Liter Benzin auf 100 Kilometer und die verlangt er auch heute noch. Der Diesel gab sich gestern wie heute mit fünf bis sechs Litern zufrieden. Wo bleibt da der Fortschritt?

Sicherlich nicht im Segment der Elektromobilität, denn die Reichweite wegen allenthalben man gelinder Batteriekapazität, langen Ladezeiten und fehlenden, flächendeckenden Ladestationen ist bei weitem nicht ausreichend. Elektrisch angetriebenen Fahrzeugen kann man ihre Alltagstauglichkeit mit Fug und Recht aberkennen. Das auf lange Sicht noch kein Silberstreif am Horizont der Elektrofahrzeuge zu erkennen ist, liegt ebenso in der Physik begründet wie die Tatsache, das Autos für den Vortrieb halt Energie benötigen und dieses Naturgesetz die Technik nicht ausser Kraft setzen kann. Deshalb verbraucht ein VW Golf seit dreissig Jahren auch fast die identische Menge an Kraftstoff. Nur die Art der Berchnung der Kraftstoffmenge hat sich geändert. Schönfärberei, die allerdings Umwelt nichts nutzt.

Ersetzt man allerdings Benzin durch Autogas, lassen sich sofort je nach Fahrzeug bis zu 15 % CO2 einsparen. Das haben einige Fahrzeughersteller begriffen.

Ecochic: Lancia Delta mit LPG

So zum Beispeil bei Lancia. Der Italienische Hersteller, dem das Flair besonders chicer Fahrzeuge anhaftet, stellte mit dem Delta eine äusserst attraktive LPG-Version vor, die zunächst allerdings nur dem italienischen Markt vorbehalten bleibt. Dort legte das 88 kW (120 PS) starke Fahrzeug bereits in der Euro-4-Version eine wahre Erfolgsstory hin, nun ist die Studie des Euro-5-Modells fertig. Der Delta ist damit Bestandteil der ,,Ecochic-Palette” für die das Prinzip gilt: ,,Umwelt ist ein Luxus, den wir uns leisten möchten.” Auf Komfort und Leistung hat der LPG-Betrieb in der gut abgestimmten Version praktisch keinen Einfluss. Der neue Lancia Delta LPG mit 1.4 TurboJet-Bi-Fuel-Motor ist in vielen europäischen Märkten in den Ausstattungen Steel, Silver und Gold erhältlich.

Was die Ästheten jedoch mehr interessiert: Die Gasanlage des italenischen Herstellers Landirenzio ist perfekt integriert, sowohl motorseits als auch im Innenraum. Zudem soll für den Bordcomputer die Gasanlage kein Fremdkörper sein. Er zeigt sowohl im Gas- wie im Benzinbetrieb den jeweiligen Verbrauch an und die Kraftstoffanzeige kann die unterschiedlichen Füllstände beider Tanks im Armaturenbrett anzeigen. Euro 5 machts’s möglich.

Chevrolet,Opel und Dacia

Chevrolet scheint, zumindest was LPG-Antriebe angeht, nahtlos an alte Zeiten anzuknüpfen. Als Messeneuheit wurde der Spark mit Autogas vorgestellt, den es ab sofort in den Versionen mit dem 1,0- und 1,2-Liter Motor zu kaufen gibt. Verbaut wird hier tradtionell eine Gasanlage von BRC, der Umbau erfolgt in den speziellen Zentren in Bremerhaven. Hier werden die Fahrzeuge an die Erfordernisse des europäischen Marktes angepasst und im Rahmen dieser Modifikationen erfolgt quasi wie am Fliessband der Einbau der Gasanlage. Chevrolet-Deutschland-Chef Steffen Raschig: ,,Das ist erst der Auftakt. Im Herbst folgt der 1,6-Liter Cruze und spätestens 2012 wird der Orlando als Autogasversion bei den Händlern stehen. Bedingt durch den Umbau Modellpalette und der Euro-5-Motoren mussten die Gasanlagen erst den neuen Gegebenheiten angepasst werden.”

Das ecoFlex trqagen bei GM-Konzernschwester Opel die besonders Umweltfreundlichen Versionen, also auch die Modelle, die mit Autogas betrieben werden. Vorgestellt wurde auf der IAA der der Corsa ecoFlex, doch ähnlich wie bei Chevrolet ist das das erst der Aufbau zu einem regelrechten LPG-Feuerwerk, das die Rüsselheimer abrennen werden. Pressesprecher Manfred Daun: ,,Nach dem beliebten Corsa kommt im Früjahr 2012 der Meriva mit LPG-Antrieb, für die zweite Jahreshälfte 2012 sind der Astra und der Insignia eingeplant.” Insbesondere mit dem 1,8-Liter-Motor, der im Insignia seinen Dienst verrichtete, hoffen die Opelplaner, ein attraktives Autogas-Modell im Mittelklasse-Segment anbieten zu können. Nicht ganz zu Unrecht schielt man dabei in Rüsselsheim mit zumindest einem Auge auf die Flottenkunden, denen bisher ein langstreckentaugliches Modell als Kombi versagt blieb. Opel setzzt dabei weiterhin auf Gasanlagen von Landirenzo, wie zu vernehmen war.

Wesentlich offensiver geht Dacia mit dem LPG-Antrieb um. Der ausgestellte 1,2-Liter Sandero mit Autogas dankte es dem Hersteller in Form des uneingeschränkten Publikumsinteresse. Ein Fahrzeug in dieser Preisklasse mit Autogas, kosdtengünstig in der Anschaffung und im Unterhalt und sogar noch Umweltfreundlich bei voller Alltagstauglichkei sah man auf der IAA eher selten. Deshalb werden, wie zu erfahren war, bei Dacia Autogasversionen weiterhin fester Bestandteil der Produktpalette bleiben, zumal in fast allen europäischen Ländern Dacia mit den PLG-Versionen mittlerweile nennenswerte Stückzahlen erzielt. Die Wolfsburger bleiben ihrer Linie treu, eine Vielfalt an alternativen Antrieben im Programm zu haben und stellen mit dem VW Golf Plus BFuel eine LPG-Version aus.

Bemerkungen:

Da nicht der ganze Artikel veröffentlicht ist und nur der Teil von den ausgestellten Autogas-Pkw’s kann der Rest noch auf der Hompage von dem Autogas Journal angeschaut werden.

Hompage:

www.autogas-journal.de

Um den Artikel auf der erwähnten Hompage Artikel zu finden bei Suchen 64. Internationale Automobilausstellung in Frankfurt eingeben.

Bemerkung zu den vorgestellten Pkw’s mit Autogas:

Ausser Dacia sind bei Opel und Chevrolet auch Modelle mit Autogas erhältlich in der Schweiz. Bei Dacia sollte man sich erkundigen wegen Neuwagen mit Autogas bei den Hompage:

www.dacia.de

Denn auf dieser Seite werden wie üblich bei deutschen Automarken auch die Autogasmodellen vorgestellt was leider bei Schweizer Autohompagen nur bei vereinzelten der Fall ist.

Zulassung einer Autogasanlage vom Strassenverkehrsamt verweigert

Ein PKW der mit einer eingebauter Autogasanlage als Umzugsgut vom Schweizer Zoll Bestätigt wurde und seit einiger Zeit in der Schweiz ihren Wohnsitz hat bekommt trotz vollständig vorhandenen Unterlagen von der Autogasanlage keine Zulassung für die Autogasanlage.

Warum die Zulassung verweigert wird trotz vollständig vorhandenen Unterlagen ist unverständlich da die betreffende Person im Heimatland eine Zulassung hat für die Autogasanlage.

Zu diesem Fall sowie andere Fälle die mir bekannt sind ist dazu zu sagen das bei einigen Strassenverkehrsämter die Kontonalen Gesetze ein Witz sind den die Zulassung für eingebaute Autogasanlagen werden zum Teil verweigert trotz wie schon erwähnt von volständigen Unterlagen.

Man muss sich Fragen wie lange es noch geht bis unsere Regierung wie schon einmal erwähnt auf einer anderen Seite reagiert das ein einheitliches Gesetz über die Zulassung von Autogasanlagen vorhanden ist. Damit ist gemeint das Autogas gleich behandelt wird mit den Zulassungen wie bei Erdgas und vom Bund nicht immer wieder hören muss das zuviel CO2 Schadstoffe ausgestossen werden wenn die Schweizer Regierung in Bern nicht mal fähig ist in gewissen Sachen ein einheitliches Gesetz zu machen damit die Kantonalen Gesetze abgeschafft werden die nichts bringen da sie unterschiedlich angwendet werden in den Kantonen.

Ein paar Bemerkungen zum Kommentar 1:

Bin erstaunt das das in diesem Fall keine Probleme gab mit der Zulassung beim Strassenverkehrsamt. Den bei meinem Nissan X-Trail wurde auch eine Autogasanlage ECE R67 verbaut im Oktober 2006 und die Autogasanlage wurde in Nidau geprüft für die Zulassung beim Strassenverkehrsamt. Die Unterlagen waren vohanden in Deutschland und ohne Probleme erhältlich waren für die Schweiz. Doch vom Strassenverkehrsamt wurden die Unterlagen nicht annerkannt. Auch wenn der Nissan in Böblingen auf dem Prüfstand mit Gasbetrieb getestet worden wäre bestand keine Chance für die Zulassung in der Schweiz mit der eingebauten Autogasanlage.

Opel senkt den Aufpreis für Autogas-Anlagen um die Hälfte

Opel senkt die Preise für seine Autogas-Varianten drastisch. Für die Landirenzo-Autogas-Anlage der sieben Modelle, also dem Astra Caravan, den zwei Corsa-Varianten, dem Zafira, dem Meriva bis hin zum jüngsten, dem Agila, zahlen Käufer bei allen teilehmenden Opel-Händler nur noch die Hälfte des Aufpreises. Statt 2.200 Euro müssen ab sofort nur noch 1.100 Euro gezahlt werden.

Opel kommt damit einem Trend der Käufer entgegen, denn seit Einführung der LPG ecoFLEX-Modelle im vergangenen Jahr finden die Autogas-Varianten der Rüsselheimer offenbar grossen Zuspruch bei Deutschlands Autokäufern. Das bestätigt insbesondere das Kraftfahrtbundesamt (KBA) mit seinen Zahlen: Seit Dezember ist die GM-Tochter Marktführer in diesem Segment in Deutschland und hat offenbar Chevrolet abgelöst.

Aus gutem Grund, wenn man einen Blick auf die Gesamtreichweite der Fahrzeuge wirft. So steigt diese beispielweise beim Agila 1.0 LPG ecoFlex auf fast 1.500 km ohne Tankstopp.

Noch en Agument für einen Kauf: Die Kraftstoffkosten reduzieren sich gerade bei den Opel-Fahrzeugen beträchtlich. so verringern sich beim Zafira 1,8 LPG bei einer jährlichen Fahrleistung 30.000 Kilometern diese Kosten um 1.245 Euro; und die Kraftfahrzeugsteuer sinkt auch noch, und zwar aufgrund des um rund 15 % niedrigeren CO2-Austosses um 34 Euro. Die Umrüstung mit einmaligen Kosten von 1.100 Euro ab 01. April 2011 amortisiert sich somit in weniger als einem Jahr, so die Angaben des Herstellers.

Selbsverständlich gewährt Opel die volle Herstellergarantie.

Noch einige Bemerkungen zu diesem Artikel:

Wie im Artikel beschrieben ist in Deutschland die Regelung mit dem CO2-Ausstoss durch den Bund geregelt und nicht wie in der Schweiz durch die Kantone. Ein eindeutiger Beweis das es geht mit einem einheitlichen Gesetz vom Bund auch in der Schweiz damit die Kontonalen Gesetze ersetzt werden durch den Bund mit der Regelung des CO2 Ausstoss damit die Strassensteuer reduziert wird wie in Deutschland für Umweltfreundliche Fahrzeuge.

Bleibt zu hoffen das Nachfrage auch in der Schweiz anzieht nach den Autogas-Fahrzeugen damit es mehr Augastankstellen gibt und das Tankstellennetz für Autogas mit der Zeit endlich flächendeckend wird wie in anderen Länder.

Zur Sicherheit noch ein Hompage-Link:

www.opel.ch

Auf dieser Hompage sind alle Autogas-Modelle (ecoFLEX) aufgeführt und sind somit auch in der Schweiz erhältlich.

Bei der erwähnten Hompage auf Fahrezuege klicken und dann auf ecoFLEX klicken.

Selten und für den Spanienurlaub ein absolutes Muss: Der Euronozzle-Adapter von Gasdrive

Autogasfahrer die ihren in Spanien verbringen wollen, können auf der iberischen Halbinsel vor einem Problem stehen. Wegen der avisierten flächendeckenden Ausrüstung der dortigen 30 Autogastankstellen mit der europäischen Autogas-Füllpistole (sog. ,,Euronozzle”) brauchen nicht nur Deutsche Urlauber dort auch das entsprechende Adapter-Gegenstück. Das ist allerdings in Deutschland nur äusserst schwer käuflich zu erwerben.

Eine Möglichkeit besteht über die GasDrive Technologie GmbH in Althengstett. Der BRC-Generalimporteur bezieht die seltenen Adapter direkt von der Herstellerfirma BRC aus Cherasco bei Turin. Der Adapter ist direkt bei Gasdrive zu beziehen oder über den Online-Shop www.brc.de/shop.

 

Quelle Deutsches AutoGas Journal

 

Betrifft die Lieferung des Adapter in die Schweiz:

Bei Bestellung erhält man eine Rechnung per E-Mail oder mit der Post wenn kein Internet vorhanden und der Adapter wird erst geliefert wenn man den Rechnungbetrag gezahlt hat und wenn Gasdrive den Betrag erhalten hat.

Der Betrag muss in Euro gezahlt werden.

Die IBAN und Swift sind auf der Rechnung angegeben zum überweisen für Online-Zahlung.

Koreanischer Automobilhersteller setzen wieder verstärkt auf Autogas

Wiederbelebung der Modellpalette bei Hyundai und KIA

Hyundai und KIA werden nach der Umstellung auf die neue verbindliche Abgasnorm 5 ihr Ausbauprogramm in Deutschland weiterführen. Insgesamt 39 Fahrzeuge von KIA, vom Picanto bis hin zum Sorento und 31 Fahrzeuge des koreanischen Herstellers Hyundai werden künftig weiter mit Autogasanlagen in Erstausrüsterqualität bestückt.

Gegenüber früheren Offerten des Herstellers hat sich aber vieles geändert: So werden künftig die Gasanlagen in das Garantieangebot entsprechend integriert, selbst mit Autogas beinhaltet das Hyundai-Package eine fünfjährige Garantie die die Gasanlage und mögliche Motorfolgschäden mit umfasst. KIA setzt noch eins drauf und gewährt seine Kunden eine siebenjährige Grantie. Selbstverständlich sind darin ebenfalls die Gasanlage sowie gasbedingte Folgeschäden enthalten. Weitere Vorteile: Die Inspektionsintervalle der Gasanlage wurden denen des Fahrzeugs angebasst, zusätzliche Werkstattbesuche sind also unnötig. Auch die zwischenzeitlich einmal eingeführte Regelung das bei Gasfahrzeugen von KIA alle 15.000 Kilometer das Ventilspiel überprüft werden muss, was für den Kunden immerhin einen finanziellen Mehraufwand von gut 100 bis 150 Euro sowie einen zusätzlichen Werkstattaufenthalt bedeutete, ist mittlerweile vom Tisch.

Möglich machten dies im Wesentlichen die neuen Additvierungssysteme, die in den vorkonfektionierten Umrüstkits enthalten sind, und bei der Umrüstung verbaut werden, um in den Genuss von Grantie und Kulanz zu gelangen. Dabei setzt man bei KIA und teilweise auch bei Hyundai auf eine Zugabe von Additiven mit dem System P 1000, bei Hyundai findet auch, je nach Typ der Gasanlage, Kit G 2000 Verwendung. Beim Einbau der Gasanlage geht man aber getrennte Wege. Gemeinsam haben beide Hersteller, Hyundai sowie KIA, das die Gaskits in sogenannten Umrüszentren verbaut werden. Deshalb kann man auch von einer Werkslösung sprechen.

Die Umrüstung wird gleich in den Fahrzeugpapieren eingetragen. KIA verbaut Gasanlagen von Lovato, bei Hyundai kommen Gasanlagen von Lovato sowie Gasanlagen von BRC zum Einsatz. Dass der Trend zum Autogas bei beiden ungebrochen anhält, zeigen die guten Verkaufszahlen des Hyundai i30 sowie des ix 35 Autogasnachrüstungen in Erstausrüsterqualität anzubieten, hat sich bei KIA und Hyundai als bewährt.

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