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Autogas in der Schweiz

Im Gebrauchtwagen-Check: Kia Picanto

Unter Garantie ist dieser Kleinwagen sicher eine Empfehlung wert

Garantien sollen in erster Linie Neuwagenkäufer locken. Weil Kia aber gleich sieben Jahre gewähert, sind die Autos auch für Gebrauchtwagenkunden mit finanziellem Sicherheitsbewusstsein interessant. Da verkraftet man locker die kleinen Schwächen des Kleinstwagens Picanto. Mit der erschienenen zweiten Generation des Picanto hat Kia das Image als graumäusiger Billiganbieter endgültig abgestreift und gleich auch eine neue Version mit Autogas-Anlage angeboten. Es folgt unser Gebrauchtwagen-Check.

Sowohl optisch als auch bei den praktischen Tugenden kann der Kleinstwagen mit der europäischen Konkurrenz locker mithalten. Auch technisch sieht der Neue (Typ TA) gut aus – zumindest im Vergleich mit dem in dieser Hinsicht schwachen Vorgänger.

Der nur 3,60 Meter lange Picanto ist zum flinken Wuseln durch den Stadtverkehr gedacht. Trotzdem sind die Platzverhältnisse im Innern angesichts der geringen Abmessungen ordentlich. Selbst hinten lässt es sich auf Kurzstrecken aushalten. Eher beengt fällt hingegen der Kofferraum aus: Die 151 Liter liegen am unteren Ende des Wettbewerbsfeldes. Der konzeptionelle Fokus auf das menschliche Transportgut zeigt sich auch an der durchdachten und durchaus  ansehnlichen Innenraumgestaltung. Kia hat dort spürbar Wert auf hohe Qualitätsanmutung und eine frische Atmosphäre gelegt. Durchaus flott und frech ist das Äussere geraten – der kleinste Kia setzt mit dynamischer Formensprache und der Abkehr von der Niedlichkeit des Vorgängers eigene Akzente.

Statt einer Diesel- gibt es eine LPG-Version

Motoren: Typisch für die Kleinstwagenklasse ist das Antriebsangebot beschränkt – auf einen kleinen Benziner. Und einen noch kleineren Benziner. Letzterer – ein 1,0-Liter-Dreizylinder mit 51 kW/69 PS – es reicht für den reinen Stadtverkehr aus. Wer längere Strecken über Land zurücklegt, fährt mit dem 63 kW/85 PS starken 1,2-Liter-Vierzylinder souveräner und nicht zuletzt ruhiger. Einen Dieselmotor gibt es, wie auch bei den meisten Konkurrenten, nicht. Allerdings haben die Koreaner ersatzweise ein offizielles Autogas-Modell im Programm. Als Grund-Triebwerk dient der 1,0-Liter Motor, den es in der LPG-Version mit 60 kW/ 67 PS gibt.

Bei der Integration des Gasantriebes ging man damals neue Wege: Die Gasanlage wurde so weit in das Gesamtkonzept des Fahrzeugs eingebunden, dass man das Gassteuergerät wie bei allen anderen Hersteller vergeblich sucht: Beide Betriebsarten, sowohl Gas als auch Benzin, werden von einem Steuergerät bedient. Kia ging mit dem LPG-Picanto neue Wege, indem die Kosten für die Gasanlage durch Serienfertigung und Verzicht auf ein zusätzliches Steuergerät für Gas drastisch gesenkt wurden.

Im Armsaturenbrett integriert bilckt man auf eine zuverlässig arbeitende Tankanzeige für Benzin und eine weitere für Autogas, damit man nie vergisst, das man ab und zu auch noch bei einer der gut 6.500 Autogas-Tankstellen vorbeischauen sollte.

Dass der Picanto dort jedoch ein eher selten gesehener Gast ist, liegt an der enormen Reichweite: 35 Liter Benzin und weitere 27 Liter Autogas an Bord reichen für mehr als 1.000 Kilometer. Auf 100 Klometer sollte sich der kleinste Kia gerade einmal 6,2 Liter Autogas laut Werksangabe genehmigen, im ,,normalen“ Strassenverkehr kommt er mit 7 Litern LPG locker hin, wer zurückhaltend fährt und überwiegend ausserorts die automatische Geschwindigkeitsregelung einsetzt, kann den Verbrauch auch deutlich unter 6-Liter-Grenze drücken.

Ausstattung und Sicherheit sind optimierngsfähig

Für die Kraftübertragung sorgt in allen Varianten serienmässig ein manuelles Fünfganggetriebe, den grösseren Benziner gibt es auch mit einer in dieser Klasse extrem selten Viergang-Wandlerautomatik.

Bei der Ausstattung wäre mehr möglich gewesen. Denn für 9.000 Euro gibt es nicht viel Auto. Angesichts des geringen Neupreises ist die Basisversion (,,Attract“) des Picanto lückenhaft ausgestattet. Immerhin sorgen sechs Airbags serienmässig für Sicherheit, ESP ist mittlerweile ebenfalls an Bord. In den ersten Jahren war der Schleuderschutz jedoch nur in höheren Ausstattungslinien zu haben. Apropos höhere Linien: ,,Vision“, ,,Edition 7″ und ,,Spirit“ lautet hier die grobe, über die Jahre immer wieder der angepasste Hierachie. Als ,,gut ausgestattet“ würden nur die beiden letztgenannten durchgehen. Dazu kommen einige attraktive Sondermodelle. Allen Fahrzeugen gemein ist die siebenjährige Garantie mit Kilometerbegrenzung, die sich auch auf den neuen Besitzer überträgt.

Qualität: Zählt der erste Kia Picanto (Typ BA) noch zu den grossen Sitzenbleibern bei der Hauptuntersuchung ist der neue – wenn schon kein Musterschüler – doch immerhin nicht in der Versetzug gefährdert. Achsaufhängung und Lenkung sind laut TÜV-Report bislang unauffällig, und auch die schwächelnde Auspuffanlage des Vorgängers tritt bislang nicht gehäuft auf. Leichte Abzüge gibt es jedoch für häufige Mängel bei der rüchwärtigen Beleuchtung vor allem für die anfällige Handbremse.

Fazit

Günstin im Erwerb und Unterhalt, dazu die Reperatur-Preisbremse durch die Langzeitgarantie – der Kia Picanto ist ein mehr als verfünftiges Stadtauto. Weil dank frischer Blechdesigns und modernem Innenraum auch die emotionale Seite bei diesem Kleinstadtflitzer stimmt, spricht wenig gegen einen Kauf aus Vorbesitz. Die Preise starten bei 5.000 Euro – bei Gebrauchten wohlgemerkt.

Quelle: Das AutoGas Journal

Vorschau: Automechanika Frankfurt mit Mobilitätskonzepten von Morgen

Autogas und Elektromobilität rücken von der Peripherie ins Zentrum der Messe

Was vor zwei Jahren noch holperig begann, scheint sich nun langsam zu einem festen Bestandteil dieser Traditionsmesse zu entwickeln. Die automobile Zukunft hat ihren Platz in einer Halle, in der sich gleich mehrere Technologien tummeln. Dieses Zunkunftsfeld wurde von der Peripherie ,,aus dem Keller“ in die Mitte der Messe, direkt in die Frankfurter Festhalle, geholt und präsentiert sich als Hotspot von Innovationen und Ideen. Unter dem Thema ,,Tomorrow’s Service & Mobility“ sollen elektrische Antriebe dem Besucher einen Einblick in die Autowelt von morgen vermitteln. Autogas als Thema mit Firmen wie die Additiv-Hersteller ERC oder des Autogasanlagenanbieters StarGas werden ebbenfalls eine traitionell wichtige Rolle Spielen. Der niederländische Prins dagegen wird dieses Mal nicht mehr dabei sein.

Ein Higlight wird ohne Zweifel der weltweit erste, auf voll elektrischen Antrieb umgersüstete OR-TEN E 75 AT mit Leichtbaukoffer und Ladebordwand sein, der trotz 100 % Elektroantrieb über 30 % mehr Nutzlast als das dieselbetriebene Serienfahrzeug mit Standart-Kofferaufbau verfügt. Das neue Geschäftsfeld ,,ORTEN ELECTRIC-TRUCKS“ ist eines von diesem Start-up-Unternehmen, die sich in der Festhalle präsentiert. Das trationell aus dem Fahrzeugbau stammende Unternehmen kooperiert dabei mit EFA-S Elektrofahrzeuge Stuttgart.

Weitere zukunftsweisende Produkte und Lösungen präsentiert ZF Friedrichshafen mit dem Advanced Urban Vehicle. Mit dem Konzeptfahrzeug zeigt ZF, welches Potenzial die intelligente Vernetzung einzelner Fahrwerk-, Antriebs- und Fahrerassistenzsysteme in sich trägt und präsentiert gleichzeitig eine exemplarische Lösung für das Klein- und Kompaktsegment im urbanen Individualverkehr. Das ,,Advanced Urban Vehicle“ ist ein Beispiel dafür, welches Innovationspotenzial im vereinten Unternehmen aus ZF und TRW steckt: Elektrolenkung, Lenkrad, Sensoren und Heckkamera stammen aus der Entwicklung des weltweit führenden Sicherheitsspezialisten.

Der Marktführer für Ersatzteilinformationen und datenbasierte, Eucon, stellt zum ersten Mal auf der Automechanika mit seiner ,,Aftermarket Intelligence Suite“ ein voll integriertes Analysetool für das Ersatzteilpricing vor. Der ausgewiesene Branchenexperte unterstützt seine Kunden seit 1997 bei der Digitalisierung und Automatisierung ihrer Geschäftsprozesse und zeigt, welches grosse Potezial in der Sammlung von Kundendaten und bei Geschäftsanalysen, insbesondere bei der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität, steckt.

ERC präsentiert Additive zu Autogas und Diesel

Ebenfalls gespannt sein darf man auf weitere Neuheiten des Additiv-Spezialisten ERC Additiv GmbH aus Buchholz (Halle 9.1, B06). Mit seinen Autogas-Additiven GasLupe Spezial und LPG GasLupe Premium hat die grosse mittelständische Firma den Autogas-Additivmarkt in den vergangenen Jahren ordentlich aufgemischt und dabei bewiesen, dass die Verwendung eines Markenproduktes oft bessere Schutzleistungen bringt als die Verwendung eines No-Name-Produktes, dessen Herkunft nicht geklärt ist.

Von den Autogasanlagenproduzenten hat sich bisher nur StarGas aus Italien angesagt. Weitere italienische Firmen, die dabei sind, heissen Brembo, Texa sowie die IDLP Groupe.

Fachbesucher können in den Hallen einen Blick in die Werkstatt der Zukunft werfen. Innovative Produkte aus allen Producktbereichen, die mit dem ,,Automechanika Innovation Award“ ausgezeichnet werden, präsentieren sich im Rahmen einer Sonderschau erstmals in der Festhalle. Der Award wird in insgesamt acht Kategorien von einer unabhängigen Experten-Jury verliehen und gilt als renommierter Preis, der seit 1996 auf der Automechanika Frankfurt vergeben wird. Noch 2012 war niederländische Gasanlagen-Hersteller Prins einer der Gewinner des Automechanika Innovation Award. 2016 ist der Hersteller noch nicht einmal mehr mit einem Stand vertreten.

Automechanika bleibt die Nr. 1 der Werkstattmessen

Die Bedeutung der Messe unterstreicht die Präsenz aller wichtigen deutschen Branchenverbände in Frankfurt. Ob der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) mit 38.500 Autohaus- und Werksattmitgliedern, der 3.500 Mitgliedern starke Zentralverband Krosserie- und Fahrzeugbau e.V. (ZKF), der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) als Branchenverband von rund 180 Auto-Teilegrosshandelsunternehmen oder der Verein Freier Ersatzteilmarkt e.V. VREl mit seinen 53 Mitgliedern aus der Teileindustrie. Nicht zu vergessen der Hersteller und Importeure von Automobilserviceausrüstungen (ASA) mit seinen überwiegend mittelständisch geprägten 100 Mitgliedern.

Viele von ihnen waren schon 1971 Aussteller der ersten Automechanika und nutzen auch 2016 die Chance, ihre Porodukte und Dienstleistungen einem internationalen Fachpublikum vorzustellen. Dem gewachsenen Bedarf nach Produkten und Services für Klimaanlagen, Prüdsysteme und konzeptioneller Unterstützung in der Werkstatt trägt die Automechankia Frankfurt eine neue Schwerpunktsetzung bei der Hallenbelegung Rechnung.

Im Fokus stehen dabei die Hallen 8 und 9, die traditionell ein wichtiger Anziehungspunkt für Fachbesucher aus der Werkstatt sind. Um die Qualität hier weiter zu steigern, fokussiert man das Angebot in beiden Hallen in diesem Jahr auf das stark gewachsene Angebot für Produkte und Dienstleistungen rund um die Werkstattausrüstung und Services namhafter Anbieter in diesem Segment.

Quele: Das AutoGas Journal

FAQ: Elektroauto-Zuschuss

So funktionert die Kaufprämie in Deutschland

Die Bundesregierung packt das Starterkabel aus, damit die Elektrmobiltät in Gang kommt. Mit einer Milliarden-Offensive will die Regierung mehr Elektroautos auf die Strassen bringen. Künftig erhalten Autokäufer einen Zuschuss vom Staat, wenn sie sich ein E-Auto zulegen. Hier sind Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Wer bekommt wie viel?

Käufer von reinen Elektroautos – zum Beispiel VW E-Golf, BMW i3 oder Nissan Leaf – bekommen 4.000 Euro Zuschuss zum Kauf eines E-Mobils. Eine Prämie in Höhe von 3.000 Euro erhalten Käufer eines Fahrzeugs mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Diese Fahrzeuge – beispielsweise VW Golf GTE oder Mitsubishi Outlander Plug-in-Hyprid – zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl einen Verbrennungs- als auch einen oder mehrere E-Motoren an Bord haben und ihre Batterien sich extrem – also an der Steckdose oder Ladesäule – aufladen lassen.

Welche Autos werden gefördert?

Die Obergrenze für die Förderung liegt bei einem Netto-Listenpreis von 60.000 Euro, die Angabe gilt für das Basismodell. Brutto darf das Fahrzeug damit 71.400 Euro kosten, eventeull hinuzgebuchte Mehrausstattung  wird nicht eingrechnet. Die Bandbreite förderungsfähiger Fahrzeuge reicht dabei von Elektro-Kleinstwagen Renault Zoe (Listenpreis: 21.500 Euro brutto) bis zum Plug-in-Hybrid des Oberklasse-SUV BMW X5 (Listenpreis: 69.200 Euro brutto).

Welche elektrifizierten Autos werden nicht gefördert?

Nicht gefördert werden ,,normale“ Hybrid-Autos, also solche ohne Steckdosenanschluss, deren Batterie sich intern, durch Rekuperation, auflädt – etwa ein Toyota Prius. Durch die Listenpreis-Obergrenze fallen zudem beispielsweise die Plug-in-Hybride von Porsche, aber auch das Luxus E-Auto Tesla Model S aus der Förderung heraus.

Wer bezahlt die Prämie?

Staat und Autohersteller teilen sich die Kosten des Zuschusses, jeder zahlt die Hälfte. Vom Staat bekommt der Käufer aber nur Geld, wenn er nachweist, dass der Autohersteller die andere Hälfte trägt. Das wird im Kaufvertrag festgehalten (s.u). Diverse Autohersteller haben bereits angekündigt, ihren Anteil beim Kauf eines E-Auto zu bezahlen.

Welche Hersteller machen mit?

Ihre Teilnahme am Programm bereits zugesagt haben die deutschen Hersteller, die E-Autos im Programm haben, also VW, Audi, Mercedes, BMW und Ford. Auch Citroen, Hyundai, Kia, Mitsubishi, Nissan, Renault, Toyota und Volvo sind dabei.

Wie lange wird gefördert?

Gezahlt wird, bis der Fördertopf leer ist. Die Vorgabe erfolgt nach dem ,,Windhundprinzip“ (Wer zuerst kommt, malt zuerst), denn wie schon die ,,Awrackprämie“ vor einigen Jahren ist auch diese Förderung begrenzt. Bis zu einer Summe von 1,2 Milliarden Euro (600 Millionen Bund, 600 Millionen Automobilindustrie) oder bis zum Jahr 2019.

Wie kann man die Förderung beantragen?

Beantragen kann man die Prämie online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), das auch schon die ,,Abwrackprämie“ bearbeitet hatte. Auf der Homepage bafa.de sind bereits seit geraumer Zeit die Antragsunterlagen sowie weitere Imformationen veröffentlicht. Mit dem Antrag reicht man den Kaufvertragdes Fahrzeugs ein, aus dem sich der um den Anteil des Herstellers reduzierten Kaufpreis ergeben muss.

Ab wann kann man einen Antrag stellen?

Das Bafa nimmt Anträge bereits jetzt schon entgegen, da die Förderrichtlinie im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.Die Anträge laufen derweil aber nur schleppend ein (936 Anträge in zwei Wochen).

Wer kann einen Antrag stellen?

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, die ein Neufahrzeug zulassen.

Was will der Staat mit der Förderung erreichen?

Die Regierung hat sich das Ziel gesetzt, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Srassen fahren – Plug-in-Hybride werden in dieser Rechnung mitgezählt. Davon ist man heute weit entfernt: Zum 1. Januar 2016 zählte das Kraftfahrt-Bundesamt 25.500 Autos mit reinem Elektroantrieb. Der Bestand an Plug-in-Hybrid weist die Statistik Behörde nicht einzeln aus, von den insgesamt rund 130.400 Hybrid-Fahrzeugen dürften etwa 10 bis 15 % einen Stecker haben und damit unter die Rechnung der Bundesregierung fallen. Erreicht ist also weniger als 5 % des vorgegebenen Ziels. Andere europäische Länder haben den Anteil der E-Autos mit staatlicher Unterstützung deutlich stärker steigern können.

Wie machen es die anderen Länder?

In 21 der 28 Staaten der Europäischen Union gibt es eine mehr oder weniger starke finanzielle Förderung des Elektroauto-Kaufs. Besonders grosszügig zeigen sich Frankreich und Schweden, die ebenfalls eine Prämie zahlen. Das Mittel der Steuererleichterug ist EU-weit das gängigste Werkzeug bei der E-Auto-Förderung. In Grossbritannien etwa sind reine E-Mobile und Plug-in Hybride von der jährlichen Fahrzeugsteuer ausgenommen. Ähnliche Modelle werden in zahlreichen Pkw-Märkten genutzt, etwa in Österreich, Belgien, Italien, Portugal oder Teilen von Spanien. Ganz auf eine E-Auto Förderung verzichten wenige Länder, darunter Malta oder Kroatien.

Fliesst jetzt auch mehr Geld in die Infrastruktur?

Derzeit gibt es deutschlandweit 5.800 öffentliche Elektro-Tankstellen und 150 Schnellladepunkte. Das Netz soll nun im Rahmen der neuen Förderung ausgebaut werden. Zwischen 2017 und 2020 investiert der Bund 300 Millionen zusätzlich. Zwei Drittel davon fliessen in den Ausbau des Schnellladesäulen-Netzes, in Metropolen und an Autobahnen sollen etwa 5.000 neue Ladestationen entstehen. Ein Drittel kommt der Normalladefrastruktur zugute, hier sollen rund 10.000 Ladesäsäulen entstehen – zum Beispiel an Tankstellen oder Einkaufszentren.

Die Kaufprämie

… trat am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft und gilt rüchwirkend ab den 18.5.2016. Sie wird in Höhe von 4.000 Euro für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge und von 3.000 Euro für Plug-in-Hybrid jeweils zur Hälfte von der Bundesregierung und von der Industrie finaziert. Das zu fördernde Elektroauto muss einen Netto-Listenpreis für das Basismodell von utner 60.000 Euro aufweisen. Die Förderung erfolgt bis zur vollständigen Auszahlung der hierführ vorgesehenen Bundesmittel in Höhe von 600 Mio. Euro, längstens jedoch bis 2019 Antragsberechtigt sind Unternehmen, Privatpersonen, Stiftungen, Körperschaften und Vereine, auf die ein Neufahrzeug zugelassen wird. Die Bundesmittel stammen aus dem Energie- und Klimafonds, der vom Bundeswirtschaftsministerium verwaltet wird.

Elektroautos: Bei fünf Modellen macht die Kaufprämie Sinn

Die Reichgweite von Elektroautos steigt. Mittlerweile gibt es auf dem deutschen Markt zahlreiche Modelle, die pro Akkuladung 200 Kilometer oder weiter fahren sollen. Nur fünf davon kommen jedoch in den Genuss der geplanten E-Autoprämie in Höhe 4.000 Euro.

Bei 60.000 Euro liegt die Grenze zwischen Erhalt und Nichterhalt der Kaufhilfe. Reichweitenprimus in diesem Preisbereich ist der Kleinwagen BMW i3, der nun im Sommer in einer Langstreckenversion mit grossem Akku und 312 Kilometer Reisepotenzial auf den Markt kommt. Das sind rund 120 Kilomter mehr als beim Standardmodell, allerdings dürfte die neue Variante auch dessen Preis von 34.950 Euro toppen.

Nicht viel früher schlapp macht der Akku des eine Klasse grösseren Nissan Leaf. Seit Ende 2015 gibt es den E-Auto-Pionier ebenfalls in einer Variante mit grösserem Akku, der eine Reichweite von 250 Kilometer erlaubt – rund 50 Kilometer mehr als die kleinere Ausführung. Weil das Langstreckenmodell nur in den höheren Ausstattungslinien zu haben ist, kostet es mit 34.385 Euro deutlich mehr als die Basisvariante (29.265 Euro).

Mit ordentlicher Reichweite wartet auch der Renault Zoe auf. Der Elektro-Kleinwagen fährt laut Hersteller 240 Kilometer, bie er wieder an die Steckdose muss. Der Preis erscheint mit 21.000 Euro fantastisch gering, allerdings muss hier die Batterie extra gemietet werden. Das entlastet den Fahrzeugkäufer zwar von Sorgen über ihre Dauerhaltbarkeit, schlägt jedoch pro Monat in der günstgsten Abo-Stufe mit mindestens 49 Euro zu Buche. Wer mehr als 5.000 Kilometer pro Jahr fahren oder sich kürzer als drei Jahre binden will, zahlt mehr.

Mit 212 ofiziellen Reichweiten-Kilometern reicht es es für den Kia Soul EV für Rang vier. Der kleine Crossover war im vergangenen Jahr zeitweise  das meistzugelassene E-Auto Deutschland, der Grossteil der Fahrzeuge ging jedoch in Nachbarländer mit Förderprogramme für E-Mobilität. Die deutsche Kaufhilfe könnte das ändern. Denn mit 28.890 Euro zählt der Koreaner zu den günstigeren Modellen auf dem Markt.

Immerhin 200 Kilometer schafft der Mercedes B 250 e. Die Elektroversion der B-Klasse ist mit 132 kW/180 PS relativ stark für ein E-Mobil und zählt auch bei den Fahrleistungen zu den dynamischsten Versionen des Kompakt-Vans. In Sachen Platzangebot lässt er alle anderen hier genannten Modelle zudem klar hinter sich. Allerdings ist der Fünfsitzer wie jeder andere Mercedes auch kein Schnäppchen. Mindestens 39.151 Euro wollen investiert werden.

Für alle Modelle gilt: Die Reichweitenangaben sind eher ein theoretischer Wert, der höchstens unter Idealbedingungen erreicht werden kann. Im kalten Winter etwa oder bei intensivem Gebrauch von Heizung, Abblendlicht oder Klimaanlage reicht die Akkuladung nur für deutlich kürzere Strecken.

Was Gasfahrer jetzt auf der Urlaubsreise beachten müssen

Die grosse Feriengeschichte: Autogas in Europa

Vor zehn Jahren gab es in Deutschland gerade einmal 2.300 Autogastankstellen und 125.000 Fahrzeuge, die mit Gas betrieben wurden. Im Vergleich zum Jahr 2005 (1.000 LPG-Tankstellen, 65.000 Fahrzeuge) hatten sich damals verdoppelt, auf dem Autogasmarkt machte Goldgräberstimmung breit. Dennoch galten Autogasfahrer als Exoten. LPG-Tankstellen suchte man mit der Landkarte auf den Knien, da Navigationsgeräte noch den Besserverdienden vorbehalten waren. Eine Urlaubsreise mit dem Autogasfahrzeug glich einem Abenteuer-Trip ins Ungewisse, denn ausser in den Niederlanden und Italien konnte man nicht sicher sein, überhaupt Autogas tanken zu können. Heute gehört der Alternativkraftstoff zu den Selbstverständlichkeiten des Lebens, die gute alte Landkarte und die gedruckten Tankstellenlisten verstauben auf dem Speicher. Die LPG-Tankstellen im In- und Ausland muss man nicht mehr suchen, fast jede zweite Tankstelle bietet mittlerweile Autogas an. Sparfüchse vergleichen die Preise vor dem Tankenauf dem Smartphone und sparen so doppelt.

Wer heute mit dem Gasfahrzeug seine Urlaubsreise antritt, kann sich entspannt zurücklehnen, der günstige Kraftstoff lässt sich an jeder Ecke tanken, selbst Autogastankstellen haben das LPG-Geschäft längst für sich entdeckt. Und der Fahrer spart noch mehr als früher: 2006 kostete der Liter LPG durchschnittlich 60 Cent, heute sind es 54 Cent.

Belgien

Dennoch gilt es, sich ein wenig vorzubereiten und die Gegebenheiten im Urlaubsland sowie auf den Transitstrecken zu beachten, um vor Überraschungen gefeit zu sein. Wen es nach Belgien verschlägt, der sollte auf der Hut sein, denn in dem Land finden Gasfahrer die wohl grössten Preisschwankungen vor: 25 Cent für den Liter zahlt man direkt nach dem Grenzübertritt bei Aachen in Massmechelen, 72 Cent können es aber auch in anderen Landesteilen sein. Autogas wird in Belgien steuerfrei verkauft, wer dort ein Gasfahrzeug fährt, muss allerdings eine Plakette in der Windschutzscheibe besfestigen, die ihn als Gasfahrer ausweist und die mögliche Steuer dafür vorab entrichten. Davon profitieren natürlich die Urlauber, die in den Genuss des steuerfreien Kraftstoff gelangen.

Niederlande

Die Zeiten, in denen es für deutsche Autogasfahrer noch interessant war, einen Abstecher in die Niederlande zu wagen, um einzukaufen und natürlich auch den Tank zu füllen, sind vorbei. Autogas kostet bis zu 80 Cent pro Liter. Ein Grund, warum der Tanktourismus jetzt in umgekehrte Richtung geht. Viele Niederländer tanken Gas mittlerweile in den deutschen Grenzregionen, insbesondere Duisburg mit Preisen unter 40 Cent ist bei den Gästen mit den gelben Kennzeichen äusserst beliebt. Wer kann, tankt auch in Belgien. Zwischen 16 und 20 Uhr herrscht dort an den Tankstellen in Reichweite der Niederlande ein wahrer Ansturm.

Luxenburg

Luxenburg lohnt! Allerdings nicht, um für knapp 40 Cent pro Liter Autogas zu tanken, sondern um gleich auch noch den Tank fürs Startbenzin aufzufüllen. Gut ein Euro für den Liter Super kann sich durchaus sehen lassen. Ein Tipp: Die Tankstellen jenseits der Grenze sind auf die Touristen aus Deutschland vorbereitet: Zigaretten, Kaffee und Tee sind in den gut sortierten Regalen der Tankstellen ebenfalls günstiger ausgezeichnet als in Deutschland. Den Weg in einen der Supermärkte kann man sich sparen, dort findet man die bei den Gästen so beliebten Mitbringsel nur selten günstiger.

England

In England, wo man bekanntlich auf der falschen Strassenseite fährt, lohnt es sich kaum Gas zu tanken. Um die 90 Cent pro Liter sind viel, da hilft auch der aktuelle Wechselkursverfall wegen des bevorstehenden Brexits nicht wirklich. Einziger Trost: Benzin kostet 1,50 Euro. Eines haben die Briten uns aber in Sachen Autogas voraus: Ein kleiner Zusatz an der Füllpistole lenkt das Gas von der tankenden Person weg, wenn man die Füllpistole vom Befüllanschluss löst.

Österreich

Wer über die Tauernroute Österreich passiert, sollte wegen der hohen Gaspreise in der Alpenrepublik möglichst darauf verzichten, nachzutanken. 90 Cent und mehr muss man sich nicht unbedingt antun, zumal jenseits der Grenzen zu Slowenien oder Italien genügend LPG-Tankstellen den Kraftstoff wesntlich preisgünstiger anbieten.

Schweiz

Vor Jahren war die Schweiz noch eine regelrechte Autogas-Wüste, jetzt haben sich entlang der Autobahnen genügend LPG-Tankstellen angesiedelt, um Transitreisende wie Urlauber gleichermassen zu versorgen. Die Preise liegen, wie in der Schweiz allgemein üblich, über deutschen Niveau, doch es ist allemal günstiger, dort Autogas zu tanken als auf teures Benzin.

Frankreich

In Frankreich war der Autogas-Boom vorbei, ehe er überhaupt richtig begonnen hatte. Deshalb werden an den Autobahnen die Gastankstellen zwar noch genutzt, doch die Preise sind in der Regel sehr hoch.  Tanken erfolgt dort auch meistens nur, wenn man sich vorher an der Kasse der jeweiligen Tankstelle angemeldet hat und darum bittet, sie frei zu schalten.

Italien

Als das Land mit der wohl grössten Autogas-Tradition hat Italien die Preise wieder angepasst. Zwischen 55 und 60 Cent kostet der Liter LPG an den meisten Zapfsäulen. Was es dafür gibt, bleibt jedoch weitestgehend dem Tankwart überlassen. Ob Porpan oder Butan, hängt von der jeweiligen Region ab. Auf die Auszeichnung kann man sich nur selten verlassen. Urlauber sollten dennoch wegen der unterschiedlichen Öffnungszeiten der einzelnen Tankstellen rechtzeitig ans Nachtanken denken.

Slowenien/Kroatien

Die Dumpingpreise vergangener Jahre findet man nur noch selten vor, mit durchschnittlich 55 Cent liegen die beiden Balkanländer aber noch auf recht ansprechendem Niveau. Urlauber finden reichlich Gastankstellen an Autobahnen, Schellstrassen und in den Städten.

Polen

Die polnische Ostseeküste ist immer eine Reise wert, bei 40 Cent für den Liter Autogas darf der Weg schon mal ein wenig weiter nach Osten und ins Hinterland führen. Sowohl an den Autobahnen wie auch an den Schnellstrasen finden Urlauber reichlich Tankstellen vor, doch auch hier sollte man genau hinschauen, um Ärger zu vermeiden: Viele Gastankstellen erlauben keine Selbstbedienung wie bei Benzin und Diesel. Schilder wie ,,No Selfservice“ sorgen allerdings für Klarheit.

Generelle Hinweise

Wer im Urlaub auf Nummer Sicher gehen will, sollte immer den richtigen Adapter mit sich führen, denn wichtig ist, dass man immer alle entschprechenden Kupplungen dabei hat, weil die Tankstellen kaum noch Anschlüsse vorhalten. ACME und DISH gehören sicher in das Urlaubsgepäck. Wer in die Niederlande reist, sollte den Bajonettverschluss einpacken und für Spanien kann es nicht schaden, einen Euronozzle an Bord zu haben. Vor Urlaubsantritt sollte man auf jeden Fall die Anschlüsse überprüfen, um nicht am Urlaubsort eine böse Überraschung zu erleben, denn nicht immer passen die selten genutzten Fremdadapter auf den Befüllanschluss.

Wer eine Gasanlage für Direkteinspritzer installiert hat, die das Gas flüssig einspritzt, sollte insbesonders bei der Prins Liqui Max (1. und 2. Generation sich darauf einstellen, dass bei starker Hitze, wie unter südlicher Sonne üblich, der Tank sich schon mal nicht richtig füllen lässt oder sich nach längerer Standzeit Dampfplasen bilden, die das Fahrzeug partout nicht anspringen lassen. Hier hilftes, zu warten, bis sich das Fahrzeug abgekühlt hat. Leider sind Pannendienste in der Regel mit solchen Problemen überfordert. Empfindlich regieren einige Anlagen auch, wenn die Mischung im Tank weniger als 30 % Buton enthält, hier können sich ebenfalls Dampfblasen bilden. Besitzer solcher Anlagen sind gut beraten, vor Fahrten in wärmere Regionen den Umrüster nach einem eventuell erforderlichen Software-Update zu fragen.

Fazit

Hat man all die Punkte beachtet, sollte auf der Fahrt in den Urlaub eigentlich nichts schief gehen. Übriegens: Falls es jemanden nach Allgerien verschlagen sollte, wovon angesichts der aktuellen politischen Situation nicht auszugehen ist, wäre er im Eldorado der Autogasfahrer: Gerade einmal nur acht Cent kostet hier der Liter LPG.

Tesla 3: Mission geglückt und Spannung erhöht

1.000 Euro anzahlen und in 2 Jahren erhalten.

Tesla-Fans auf der ganzen Welt haben dem Moment entgegengefiebert und für Konzerngründer Elon Musk muss es heissen: Mission erfüllt. Anderthalb Jahre vor dem angekündigten Marktstart des Volumen-Modells Model 3 hat der E-Auto-Hersteller die Spannung auf das erste erschwingliche Modell der Marke weiter erhöht. Auf der Präsentation in Los Angeles verriet Musk nur wenige Details zur für Ende 2017 angekündigten Mittelklasse-Limousine. Seine Versprechen legen die Messlatte sehr hoch.

Fast 350 Kilometer elektrische Reichweite soll das E-Auto bieten und selbst in der Basisversion unter sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. O-Ton Musik: ,,Wir bauen keine langsamen Autos.“ Zum Einstiegspreis von 35.000 Dollars (31.000 Euro) will Tesla das Auto in den USA anbieten. In Europa dürfte es einige tausend Euro teurer werden.

Das Model 3 fährt teilautonom

Serienmässig ist dann unter anderem die Hardware für den Autopiloten, der das Model 3 teilautonom fahren lässt. Mit einem kostenpflichtigen Software-Update kann man ihn freischalten lassen. Auch der Anschluss für das Supercharger-Netzwerk ist immer an Bord. Ob auch die Model-3 Kunden wie die des Model S an den von Tesla installierten Schnellladestationen kostenlos Strom tanken können ist noch nicht bekannt.

Der in Los Angeles gezeigte Prototyp zeigt bei den Proportionen viel Ähnlichkeitmit dem Model S, eine Weiterentwicklung ist aber deutlich erkennbar: So streckt sich das Dach des Viertürers ebenfalls sehr coupéhaft in Richtung des verkürzten Heck. Die Front hingegen, die durch die gänzlich fehlende Kühleröffnung sehr ungewöhnlich, aber durchaus schickt wirkt, ist dynamisch gestaltet – unter anderem mit sich in die stark konturierte Motorhaube hineinziehenden Scheinwerfern im Stille eine Sportwagens.

Während die äussere Gestaltung schon sehr seriennah aussieht, wirkt das Inneredes Showcars ziemlich futuristisch, weil quasi leer bis auf den frei schwebenden Querformat-Touchscreen in Laptop-Bildschirm-Grösse an der Mittelkonsole. Wobei eine ähnliche Gestaltung wahrescheinlich ist: Auch Model S und Model X haben einen extrem reduzierten Innenraum mit grossem Touchscreen. Den angekündigten Beginn

Fünf Erwachsene sollen komfortabel sitzen, verspricht Musk ebenso wie mehr Platz in den beiden Kofferräumen vorn und hinten als in einem vergleichbaren Fahrzeug mit Verbrennungsmotor. Den angekündigten Beginn der Auslieferung Ende 2017 kommentiert er etwas selbstironisch mit ,,Ich bin zuversichtlich“. Den Start des SUV Model X musste mehrfach nach hinten verschoben werden, in diesem Jahr kommt es hierzulande zu den Kunden.

Tesla-Jünger schreckt das nicht: Noch bevor Musk die ersten Details zum neuen Modell präsentierte, sicherte sie sich ein Vorkaufsrecht Model 3. Nach Freischaltung der Reservierungsmöglichkei leisteten 115.000 Fans weltweit in den Stunden vor dem Launch eine Anzahlung von 1.000 Dollar, um sich ein Auto zu sichern. Auch in Deutschland standen immerhin einige Dutzend Tesla-Jünger Schlange vor den Stores. Zum Vergleich: In etwa so viele Model S hat Tesla bisher insgesamt verkauft.

Die Marke Tesla soll sich etablieren

Das neue Volumenmodell soll die Marke endgültig etablieren und in die Gewinnzone bringen. Anstatt mit einem preisgünstigen Modell zu beginnen, um auf hohe Stückzahlen zu kommen, hat Tesla das Feld von oben aufgerollt: Mit dem in limitierten Stückzahlen hergestellten Roadstar, der Oberklasse-Limousine Model S (seit 2012, ab 78.000 Euro) und dem Oberklasse-SUV (seit 2015, ab 93.000 Euro).

Fazit

Experten halten das Model 3 für die Nagelprobe für Teslas langfristigen Erfolg. ,,Aufgrund der hohen Stückzahlen muss mit dem neuen Modell Geld verdient und nachhaltig die Profitzone erreicht werden“, sagt Stefan Bratzel, Professor an der FH Bergisch-Gladbach und Direktor des Center of Automotive Management. ,,Allerdings sind die Gewinnmargen bei der angestrebten Preisposition sehr gering, so dass nur eine geringe Fehlertoleranz besteht.“

Bei der bisherigen Strategie haben E-Autobauer die richtigen Themen adressiert, urteilt Der Fachmann und meint: Der Einstieg von oben durch die Oberklasse-Modelle hat eine hohe Begehrlichkeit ausgelöst. Hinzu kommt die vergleichsweise hohe Reichweite der Modelle mit einhergehender Alltagstauglichkeit. Und schliesslich der Aufbau einer (kostenlosen) Schnellladeinfrastuktur. ,,Wird das Model 3 zum Erfolg, könnte das der Durchbruch für die Elektromobilität insgesamt bedeuten“, meint Bratzel.

Lada hat den Geländeklassiker stadtfein gemacht

Seit fast 40 Jahren kraxelt der Lada Taiga (bis vor einigen Jahren noch Viva) durch jedes Gelände. Ein bekannter Anblick – ob im Schwarzwald oder am Schwarzen Meer, ob im Herz oder Sibirien. Allerdings wird er in der Regel von Förstern, Jägern oder Landwirten gefahren und gescchätzt. Das soll jetzt anders werden: Lada stellte eine stadtfeine Version unter dem bezeichnenden Namen ,,Urban“ vor, der auch auf dem Boulevard eine gute Figur machen soll. Wir fuhren den Urban, ausgerüstet mit einer Gasanlage von Prins.

Viel ist in den 39 Jahren seit seiner Vorstellung über den Lada Taiga, früher Niva, geschrieben worden. Verwöhnte Autotester bekrittelten ihn, die Praktiker in Feld und Wald lobten ihn. Klar, wenn man ein paar Tage vorher einen Range Rover (Neupreis je nach Ausführung zwischen 100.000 und 200.000 Euro) gefahren hat, dann ist der Fahrgenuss im Taiga (Neupreis 11.990 Euro) nicht ganz so erhebend. Tatsache ist, dass sich der zeitlose Russe eine treue Fangemeinde erobert hat. Und wenn es nach dem Willen von Lada geht, soll diese Gemeinde jetzt noch einmal kräftig wachsen. Nach der Wildnis will der Urban jetzt auch die Stadt erobern.

Dafür hat man im Lada-Werk in Togliatti (der nicht russisch klingende Name geht auf den italienischen Kommunisten Togliatti zurück) den rustikalen Taiga auf stadtfein getrimmt. Er bekamm neue Kleider in Form eine eines neu gestalteten Kühlergrills, dazu modernere Stossstangen und gefälligere Lackierungen. Ausserdem eine Reihe Komfortextras, als da sind: bessere konturierte Sitze, elektrische Fensterheber, elektrisch verstellbare und beheizbare Rückspiegel, Sitzheitzung und Cupholder vorn. Das Grundkonzept blieb unangestastet: permanenter Allradantrieb mit zusätzlicher Geländeüberzetzung und einer Differenzialsperre – damit auch bei Schneesturm oder Erdrutsch die lieben Kleinen pünktlich im Kindergarten oder in der Schule sind. Viele SUV-Fahererinnen und -Fahrer schätzen ja an diesem Autokonzept weniger die Gländegängikkeit als die hohe Sitzposition.

Mit 1,3 Tonnen ist der Urban ein Leichtgewicht

Beim Anlassen kann sich der Urban-Besitzer wie ein Porschefahrer fühlen. Beide haben das Zündschloss auf der linken Seite vom Lenkrad. Dann hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf. Unüberhörbar werkelt der ebenso betagte wie bewährte Vierzylinder – die Grunkonstruktion stammt noch aus der Zeit der Zusammenarbeit mit Fiat – unter der Haupe, die Gänge des Fünfgang-Getriebes müssen energisch und mit kräftiger Hand eingelegt werden. Dreht man die Gänge halbwegs aus – aus akustischen Gründen schaltet man ohnehin lange vor dem rotem Bereich des Drehzahlmessers – kann man in der Stadt (Nomen Urban est Omen) gut im Verkehr mitschwimmen.

Immerhin stellt der Vierzylinder bei 5.000 Umdrehungen 83 PS (61 kW) zur Verfügung, und die Techniker haben es geschafft, dem Motor gute Abgas-Manieren in Form der Einstufung in die Schadstoffklasse Euro 6 beizubringen.

Mit 1,3 Tonnenist der kompakte Urban auch fast ein Leichtgewicht. Dank der hohen Sitzposition haben Fahrer beziehungsweise Fahererin (Stichwort Kindergartentaxi) stets eine gute Übersicht. Auf der Landsrasse ist man nicht so schnell in Gefahr, wegen Überschreitung der zulässigen 100 km/h in Deutschland geblitzt zu werden – alles hat eben auch seine guten Seiten. Die Autobahn ist eher nicht das Revier des Urban. Zwar gibt Lada als Höchstgeschwndigkeit 137 km/h an, doch ab 120 wird es auf die Dauer unangenehm laut.

Dass ein Geländewagen-Clon sich anders fährt als eine ,,normale“ Limousine, wird spätestens klar, wenn der Urban allzu forsch um die Ecken gescheut wird. Der kurze Radstand und der hohe Schwerpunkt fördern die Seitenneigung und mahnen zur Vorsicht. Sportliches Fahren oder Kurvenräubern ist also nicht die Stärke des Urban, aber dafür ist er auch nicht gedacht. Und wo in der Stadt lässt es sich denn auch sportlich fahren oder Kurvenräubern?

Nach dem Einkaufsbummel werden die Tüten im Kofferraum verstaut. Er fasst 260 Liter, wird die Rückbank nach vorn geklappt, werden es 500 Liter, und bis zum Dachhimmel stehen sogar knapp 1.000 Liter Stauraum zur Verfügung. Das dürfte für den Wochenend-Einkauf oder die Fahrt zum Gartecenter reichen.

Autogas-Anlage von Prins amotisiert sich schnell

Der Stopp an der Tankstelle geht weniger ins Geld als befürchtet. Natürlich muss der Allradtechnik und der in die Jahre gekommenen Technik Tribut gezollt werden: Ein Auto mit zwei angetriebenen Achsen ist immer durstiger als ein Fahrzeug mit lediglicheiner Antriebsachse. So nimmt sich der Urban je nach Fahrweise zwischen 9,5 unnd 11,5 Superbenzin. Das ist in Zeten von 6-Liter Autos sicher eine ganze Menge, für einen SUV aber durchaus vertretbar. Wobei die wundersamen Niedrig-Verbräuche oft nur dem Papier existieren, in der Praxis zeigen sich oft eklatante Überschreitungen dieser theoretischen Werte.

Aber jetzt kommt der Autogas-Antrieb ins Spiel. Für 2.850 Aufpreis auf dem Listenpreis von 11.990 Euro liefert Lada den Urban mit einer Prins VSI 2.0-Anlage aus. Erstaunlicherweise ist der LPG-Verbrauch (je nach Fahrweise zwischen 10,5 und 12,5 Liter) nur etwa einen halben Liuter höher als der Benzinverbrauch, so dass sich der Mehrverbrauch je nach dem überwiegenden Einsat des Fahrzeugs, der individuellen Fahrweise und der Benzinpreisentwcklung nach 30.000 bis 40.000 Kilometer amortisiert hat. Dazu kommt der Mehrwert beim Wiederverkauf des Fahrzeugs. Beim Fahren war kein Unterschied zwischen Benzin- oder Gasantrieb zu spüren. Nach dem Start sprang der Motor nach etwa 800 Metern auf Gasantrieb um, bei Aussentemperaturen  zwischen vier und sieben Grad.

Montiert wird die Gasanlage von der Firma ,,Alternative Antriebskonzepte Xanten“ (AAX) in Xanten am Niederreihn. Bei der Montage wird der 60-Gastank unter dem Heck als Unterflurtank montiert, die Auspuffanlage wird geändert und um den Tank herumgeführt. Bei 60 Liter Bruttoinhalt und entsprechend 48 Liter netto ergibt eine Reichweite von gut 400 Kilometern. Während Lada auf den Urban eine Garantie von zwei Jahren gewährt, gibt AAX auf die Prins-Gasanlage sogar drei Jahre Grantie.

Fazit

Der Klassiker Taiga im modernen, städtischen Outfit als Urban dürfte als preiswerter kleiner SUV seine Liebhaber auch ausserhalb von Feld und Wald finden. Das Design ist schon fast klassisch zeitlos, die Technik bewährt, die Verarbeitung in Ordnung, und mit der LPG-Anlage von Prins lässt sich das Auto erfreulich sparsam bewegen.

4.000 Euro Prmämie für Elektroautos soll nun endgültig kommen in Deutschland

Mehr Fahrzeuge für wird es trotzdem dann nicht geben …

Neuwagenkäufer sollen demnächst einen finanziellen Anreis vom Staat bekommen, sich ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid anzuschaffen: Die E-Autos werden mit 4.000 Euro Prämie gefördert, die Fahrzeuge mit Elektro- und Verbrennungsmotor und extern aufladbarer Batterie mit 3.000 Euro. Gezahlt wird der Zuschuss hälftig von Staat und teilnehenden Autoherstellern. Das Bundeskabinett hat die Förderungen im Mai beschlossen.

600 Millionen Euro stellt der Bund für die Kaufanreize bereit. Das Geld wird – ähnlich wie bei der Abwrackprämie 2009 – so lange gezahlt, bis es aufgebraucht ist. Das wäre beispielsweise nach der Förderung von etwa 100.000 Elektroautos und 66.600 Plug-in-Hybrid der Fall. Allerdings wird die volle Summe nur bis 2018 bezahlt, ist dann noch Geld da, gibt es 3.000 Euro Zuschuss für ein E-Auto, 2.000 für einen Plug-in-Hybrid. Ausserdem gilt eine Obergrenze für den Preis der Autos, die die Förderung erhalten können: Sie dürfen maximal 60.000 Euro kosten. Damit fallen Luxus-Autos wie Tesla und Porsche Panamera raus.

Der preisliche Abstand der E-Autos zu herkömmlichen Verbrenner Fahrzeugen ist mit der Prämie nicht komplett niveliert. So kostet beispielsweise der VWe-Golf mit Zuschuss noch 30.900 Euro. Ein gleichstarker Benziner (85 kW/115 PS) ist in der Ausstatung Comfortlinie mit DSG ab 24.250 Euro zu haben, ein Diesel mit 81 kW/110 PS (Comfortlinie DSG) kostet 26.100 Euro. Allerdings ist der Elektro-Golf besser ausgestattet, unter anderem mit LED-Scheinwerfern, Klimaautomatik und 17-Zoll-Leichtetallrädern.

ADAC liefert klares Ergebnis für Elektro-Diesel-Vergleich

Der ADAC hat seinen Autokostenvergleich bereits aktualisiertund festgestellt, dass sich trotz Prämie nur zwei von zwölf überprüften E-Autos im Vergleich zur entsprechenden Diesel- oder Benzinvarianten lohnen, die elektrische Mercedes B-Klasse und der Kia Soul EV. Eingerechnet wurden Anschaffungspreis, Wertverlust, Kraftstoff- beziehungsweise Stromkosten, Werkstatt- und Reifenkosten sowie Steuern und Versicherung.

Bisher ist die E-Mobilität in Deutschland nicht richtig ins Laufen gekommen. Im vergangenen Jahr wurden 12.363 Elektroautos und 11.101Plug-in-Hybrid neu zegelassen, was einem Anteil von 0,4 beziehungsweise 0,3 an den Neuzulassungen insgesamt entspricht. Andere europäische Länder haben den Anteil der E-Autos mit direkten staatlichen Prämien deutlich steigern können.

Zusätzlich zum Zuschuss plant der Bund Investionen in Höhe von 300 Millionen Euro in die Ladeinfrastruktur, 15.000 Ladesäulen sollen neu installiert werden, darunter 5.000 Schnellladesäulen. Derzeit gibt es deutschlandweit 5.800 Elektro-Tankstellen und 1500 Schnelladepunkte. Zudem soll die öffentliche Hand mit gutem Beispiel vorangehen und E-Autos kaufen, auch dafür wird Geld zur Verfügung gestellt. Insgesamt betragen die Kosten für das Investionspaket rund eine Milliarde Euro.

Eigener Kommetar nötig zu diesem Artikel:

Der Neupreis für ein E-Auto kann sich kaum ein Arbeiter leisten der nur ca. um die 2000 Euro im Monat verdient trotz der Prämie vom Bund. In der Schweiz wo vom Bund es keine Prämie gibt für E-Autos sind die Anschaffungskosten noch höher und somit fast unmöglich sich ein E-Auto zu kaufen. Zu diesem Preis bekommt man fast zwei neue Mittelklasse-PKW mit eingebauter Autogasanlage ab Werk auch in der Schweiz. Da werden in Deutschland Steuerbegünstigungen in absehbarer Zeit für Autogas abgeschafft und dafür Millarden Euro für Ladestationen ausgegeben was nichts bringt den die E-Autos haben zu wenig Reichweite um die 300 km dann ist das Aufladen der Batterie wieder fällig. Damit sie Elektroautos ungeeignet für grosse Distanzen.

Gestzentwurf zur Verlängerung der Steuerbegünstigung von Autogas in Deutschland gerät zunehmend in die Kritik

Der vor wenigen Tagen vom Bundesfinanzministerium veröffentliche Entwurf des Energiesteuergestzesgerät zunehmed in die Kritik. Nach diesem soll Autogas und Erdgas bis 2024 weiter steuerlich gefördert werden. Dabei sei jeweils eine Degressionsregelung (bei Autogas ab 2019 und bei Erdgas 2022) vorgesehen, die zum schrittweisen Abschmelzen der Förderhöhe führen werde. Kritisch äusserte sich unter anderem Rainer Scharr, Vorstandsitzender des Deutschen Verbandes Flüssiggas. Wegen der geplanten unterschiedlichen Besteuerung setze ,,der im Bundesfinanzministerium fomulierte Entwurf des Energiesteuergesetzes (…) für Gaskraftstoffe ein irritierendes Signal.“ Die klima- und umweltpolitische Bilanz von Autogas rechtfertige diese Differenzierung nicht. Im Lebenzyklus btrachtet betrage die Einsparung von CO2 durch Autogas 21 % und liege damit auf dem Level von Erdgas (CNG 26 %, LNG 20 %). Autogas sei zudem der einzige Gaskraftstoff, der auch die Direkteinspritzer-Technoligie moderner Benzinmotoren nutzen könne – ganz im Gegensatz zu Erdgas. Im Übrigen stehe ab 2017 mit Biopropan auch eine erneuerbare Komponente zur Verfügung, parallel zum Bio-Gas, das bereits heute in das Erdgas an Tankstellen eingespeist wird.

Scharr verwies auch auf den bislang weitgehend erfolglosen Kampf gegen Sickoxidbelastung vieler deutschen Innenstädte. ,,Mit Gaskraftstoffen können Feinstaub- und Stickoxidemissionen drastisch abgesenkt werden.“ Angesichts der permanetnen Verletzung der Grenzwerte für Luftschadstoffe sei es nicht nachvollziehbar, warum das Ende steuerlichen Begünstigung für Gaskraftstoffe eingeleitet werde, zugleich die Diesel-Bevorzugung aber unangetastet bleibe.

Ähnlich äusserte sich Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen Gruppe, die in Deutschland mit der Belieferung von 700 Autogastankstellen Marktführer ist.

,,Autogas ist die Alternativenergie Nummer eins in Deutschland, aber der Entwurf diskrimiert Autogas gegenüber Erdgas“, kritisiert Fritsch-Albert am 6. Mai in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Damit gebe der Gestzgeber seine bewährte Gleichbehandlung von Autogas und Erdgas auf. Die Begründung, Autogas sei Klimaschutz weniger förderwürdig als Erdgas, ist für ihn nicht stichhaltig. ,,Wir wissen, dass das Gegenteil der Fall ist.“ Die CO2-Einsparung bei Autogas gegenüber Benzin liege in etwa auf dem gleichen Niveau wie Erdgas. Dies hätten bereits Studien der Hochschule für Technik und Wirtschaftdes Saarlandes bewiesen.

Auch das Argument, Autogas verfüge bereits über einen höheren Marktanteil und eine entwickeltere Tankstelleninfrstruktur als Erdgas und verdiene deshalb keine volle Förderung, überzeugt Fritsch-Albert nicht. Ohne eine grechte Förderung liesse sich der Bestand von heute rund 500.00 Autogas-Fahrzeugen und fast 7.000 Autogas-Tankstellen in Deutschland  nicht weiter ausbauen. ,,Und umgekehrt würde auch eine künstliche Beatmug den jetzt schon schwächelnden Erdgas-Tankstellennetz nicht wieder auf die Beine helfen“, so der Vorstadsvorsitzende.

Bis zum 19. Mai konnten betroffene Verbände ihre Stellungnahme beim Bundesfinanzministerieum einreichen. ,,Wir werden laut und deutlich unsere Stimme gegen die Ungleicbehandlung von Autogas erheben“, kündigte Fritz-Albert an.

AutoGas Journal-Chefredakteur Dr. Martin Steffan äusserte sich kritisch zur Begründung des Minsterium. Laut dieser beziehe man sich aussschlieslich auf das strittige Gutachten ifeu-Instituts. ,,Das Ministerium hat direkt aus dem Gutachten abgeschrieben ohne andere Meinungen und Studien zurate zu ziehen. Das ist problematisch, da schon die äussere Form mit einer Fülle von Rechtschreibfehlern behaftet ist und es andere Studien gibt, die zu ganz anderen Aussagen kommen. Die stark Erdgas-affinen Aussagen des ifeu-Instituts im Gutachten für das Ministerium sind mehr als erstaunlich.“

Über das Gesetzgebungsverfahren im Bundestag und die Stellungsnahme der Verbände werden wir unsere Leser auf www.autogas-journal.de zeithnah informieren.

Quelle: Das AutoGas Journal

Eigner Kommentar zu diesem Artikel:

Wie immer wird beim Bund egal welches Land am falschen Ort gespart. Dieser Artikel ist wieder ein gutes Beispiel. Da wird bei Umweltkonfernzen diskutiert wegen den schädlichen Abgasemissionen. Im Gegensatz dazu werden die Alternativen Gaskraftstoffe wie vorgeschlagen von der Bundesregierung in Deutschland nach dem Gesetzentwurf nicht mehr in absehbarer Zeit Steuerbegünstigt ist. Vor allem ist das bei Autogas der Fall. Im Gegensatz zu Deutschland ist das nicht der Fall in der Schweiz den die Preisdifferenz ist immer noch 50. bis 70. Rappen billiger als der Benzinpreis und das gilt zeitlich unbegrenzt. Aber leider wird das Autogas in der Schweiz im Bezug auf Informationen über diesen Alternativkraftstoff behindert was auch bei neuen Autogastankstellen für die Zulassung der Fall ist von den Behörden. Was in unserem Lande fehlt ist ein Verband für das Autogas wie in Deutschland den unsre Erdgas-Lobby hat schon Auutogastankstellen verhindert. Was leider in diesem Bericht fehlt dass Autogas noch andere Schadstoffe reduziert was bei Erdgas nicht der Fall ist. Dazu ist eine Seite mit dem Titel Erdgas oder Autogas vorhanden wo die Unterschiede aufgeführt sind. Die erwähnte Seite über die beiden Gasarten für PKW sollten sich mal das Institut und die deutsche Bundersregierung inklusive der Budesregierung in Bern ansehen.

Neuer Ersparnisrechner von Prins Autogassystem B.V

Der niederländische Gasanlagenspezialist bietet einen neuen Ersparnisrechner für potenzielle Autogasfahrer an. Unter der Internet-Plattform www.prins-afs.com können Autofahrer sich ausrechnen, ob sich bei ihren gefahrenen Kilometerzahl pro Jahr eine Umrüstung lohnt. Zwahr ist die Idee von Amortisations- und Ersparnisrechner nicht neu. Prins aber zeigt der Webseite  gleich eine kleine und sehr schöne Grafik an, wie das Sparverhalten des Fahrzeugs sich positiv gegenüber Benzin und Diesel ändert. Zudem werden ganz konkrete Zahlen wie der Amortisationszeitraum und die Ersparnis nach vier Jahren angegeben. Allerdings fehlt als Referenzpunkt ein durchschnittlicher Autogaspreis pro Liter.

Der unten aufgeführte Link kann auch in Deutscher Sprache abgeruffen werden.

Link:

www.prins-afs.com

Quelle: Das AutoGas Journal

Opel pokert hoch und weist Vorwürfe bei Abgasmanipulationen zurück

Nach dem Abgasskandal bei VW könnte nun auch bei Opel ein Skandal um manipulierte Software drohen. Fakt ist, dass die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eingestzten Prüfer der ,,Untersuchungskommision Volkswagen“ bei ihren Test am Opel Zafira ebenfalls eine Überschreitung der Grenzwerte festgestellt haben – und zwar bis Elffachen.  Dies hat Opel mittlerweile eingstanden, dass der Wagen erst ab 17 Grad Aussentemperatur beginnt, die Abgase von Stickoxiden zu reinigen. Opel hat sich inzwischen bereit erklärt, alle betroffenen Zafira in die Werkstätten zurückzurufen. Trotzdem versucht Opel anscheinend, unliebsame Berichte über Manipulationsvorwürfe und stark überschrittene Grenzwerte bei Stickoxiden zu verhindern, berichtet Heise online. Selbst Opel-Chef Karl-Thomas Neumann soll versucht haben, unliebsame Berichte aus dem Internet entfernen zu lassen. Und über Twitter hat Neumann Vorwürfe zurückweisen lassen. ,,Der Spiegel“ und das ARD-Magazin Monitor hatten in Zusammemarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe Recherchen auf möglicherweise illegale Abschaltvorrichtungen bei der Abgasreinigung neuster Opel-Dieselmodelle hingewiesen. Auch der Hersteller Fiat wurde nach Berlin ins Bundesverkehrsministerium vorgeladen, weil seine Filteranlage im Verdacht steht, nach 22 Minuten Laufzeit abzuschlaten.

Opel Chef Neumann nannte die Anschuldigungen ,,irreführende, übermässige Vereinfachungen und Fehlinterpretationen der komplexen Zuammenhänge eines modrnen Diesel-Abgasreinigungssystem“. Abgasreinigungssysteme seien anspruchsvolle, integrierte Systeme, die sich nicht in isolierte Parameter zerlegen liessen. ,,Der Spiegel“ und das ARD-Magazin Monitor bekräftigten auch nach der persönlichen Erklärung Neumanns ihrer Darstellung. Man habe Opel vor der Veröffentlichung mit allen Vorwürfen bis in die tehnischen Details konfrontiert. Der Hersteller habe weiterführende Gespräche wie auch ein Interview abgelehnt.

Opel ist ein führender Hersteller von Autogas-Modellen in Deutschland. Experten aus der Autogaswirtschaft empfahlen dem Produzenten seine Autogas-Modelle besser zu vermarkten und gezielter zu bewerben. Hier sei besonders Tina Müller gefordert, die für das Marketing der Rüsselsheimer verantwortlich ist.

Quelle: Das AutoGas Journal

Eigener Kommentar:

Diser Bericht zeigt mal wieder wie verucht wird Käufer von Diesel-PKW von den Autohersteller über Ohr zu hauen. Mancher Besucher dieser Seite wird sich Fragen was der Grund ist dass Autohersteller solche illegalen Abgasreinigngsanlagen bei Diesel-PKW überhaupt einbauen. Der Grund dafür ist, dass saubere Reingungsanlagen für Dieselmotoren bei PKW teuer sind und ein Diesel-PKW wäre einiges teurer mit dem Kaufpreis als mit der illegalen Reingunganslagen.

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