Autogasfahrer.ch

Autogas in der Schweiz

Österreich: Es ist vollbracht

Tankstellenverordung: Autofahrer könnten Gas geben

Das zarte Plänzchen Autogas, das der Österreichische Flüssigasverband ÖVFG sorgsam pflegt, dürfte wohl bald kräftig aufblühen, denn wie aus wien verlautete, ist die ,,Flüssiggas-Tankstellenverordnung 2010″, wie sie Amtsdeutsch heisst, mittlerweile durch alle Instanzen gelaufen und entsprechend genehmigt worden. Freidrich Ofner, Geschäftsführer des ÖVFG: ,,Danach geht hier bei uns die Arbeit erst richtig los, wir werden mit den grossen Automobilclubs in Österreich ÖAMTC und dem ARBÖ in Kontakt treten, um das Thema Autogas weiter voran zu treiben.” Das könnte bald schon in der Alpenrebublik von besonderer Bedeutung sein, denn derzeit ist eine Erhöhung der Mineralölsteuer von ungefahr zehn cent im Gespräch, nicht zuletzt, um die Staatsfinanzen zu konsollidieren. Dann würden alternative Antriebsenergien wieder verstärkt in den Fokus der Vebraucher treten, zumal nach dem bisherigen Stand der Entwicklung sie nicht von der Erhöhung der Mineralölsteuer betroffen sein dürften.

Die wesntlichen Änderungen sind die Selbstbetankung durch die Autofahrer und die Aufstellung der Zapfsäulen in einer Reihe mit den Säulen für Benzin und Diesel. Antiquierte Vorschriften führten bisher zu dem Anachronismus, dass in Österreich immer noch ein Tankwart kommen musste, um den Tankvorgang durchzuführen. Gegenüber der Selbstbedienung ist so etwas sehr personalintensiv und hat viele Tankstellenpächter von der Schaffung einer zusätzlichen Säule für LPG abgehalten. Ein weiterer Grund war das Problem der Aufstellung. Auf vielen Tankstellen ist nicht genügend Platz, um die früher geforderten Mindestabstände für die Einrichtung der Tankstellen einzuhalten.

OMV und BP

Aber auch für die Mineral-Unternehmen wird es jetzt einfacher:

Tanks können unterirdisch verbaut werden, stören nicht die Optik moderner Betriebe und lassen sich poroblemlos in die Infrastruktur moderner SB-Tankstellen integrieren. Insbesondere OMV und BP gelten als künftige Kanditaten, die die Verbreitung von LPG unseren südlichen Nachbarn vorantreiben können. Die Zahl in Österreich ansässigen Umrüster hält sich derzeit noch in Grenzen, da man beim Theama Autogas noch in den Kinderschuhen steckt. froh ist Friedrich Ofner jedoch, dass alle gesetzlichen Hürden genommen sind: ,,Allein drei Minister mussten ihren Segen geben: der Wirtschaftsminister, der Umweltminister und der Sozialminister.” Danach tritt die Verordnung ohne weiteren Verzug in Kraft.

Die Preise für Autogas Österreich sind derzeit sehr underschiedlich. An den 16 LPG-Tankstellen zahlt man im Schnitt zirka 75 Cent pro Liter Autogas. Bentin (Super) kostete 1,30 Euro, Dieselkraftstoff 1,10 Euro. Ungefähr 70 % der Fahrzeuge auf den Strassen Alpenrebuplik werden mit Diesel betrieben. Da gibt es noch viel Arbeit für den ÖVFG.

Autogas Journal Heft 4 Aug/Sep 2010

Bleibt zu hoffen das es in Österreich schneller vorwärts geht als zurzeit in der Schweiz vor allem im Bezug der Tankstellen.

Autogas-Discounter im Ruhrgebiet: Tanken für weit weniger als ,,nur” die Hälfte

Dieser Beitrag soll zeigen das es in Deutschland mit grossen Schritten vorwärts geht in Bezug vom Preis für Autogas an den Tankstellen gegenüber der Schweiz.

Leider sind die Literpreise zum teil bei circa 10 Tankstellen zu hoch in der Schweiz wo der Literpreis von 1.20.-SFR bis 1.40.-SFR ist. Aus rechtlichen Gründen sind keine Namen genannt um Ärger zu vermeiden.

Autogas-Journal Ausgabe Nr.4 Aug/Sept 2010

Autogasfahrer im Ruhrgebiet haben gut lachen: Deutschlands erster Autogas-Discounter bietet seit April dieses Jahres an bisher zwei Tankstellen Autogas zu Dmpingpreisen an: 49,9 Cent zahlen die Gasfahrer in Oberhausen, 56 Cent an seiner Discount-Tankstelle in Ratingen. Möglich macht das die in diesem Jahr gegründete Celos Deutschland GmbH. Geschäftsführer Roy Ruschke: ,,Möglich sind die Preise, weil wir direkt ab Rafffinerie einkaufen und ohne Zwischenhändler arbeiten.” Wenn es nach ihm, soll sein Tankstellenetz deutschlandweit auf gut 40 DiscountTankstellen anwachsen.

Dabei ist Ruschke eim Mann mit Visionen, der dennoch mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht. Vor jeder Neueröffnung prüft er gründlich die Standortfrage und die Bedingungen im Umfeld der Tankstelle. Denn er möchte schliesslich auch künftig von den Trend zu alternativen Antrieben profitieren. ,,Ich könnte mir Vorstellen, zukünftg auch im Bereich der Elektromobilität tätig zu sein.” Das schiebt er aber noch weit in die Zukunft, denn er selbst ist fest davon überzeugt, dass man an dem Thema Autogas auch in den nächsten Jahren nicht vorbei kommt. Eine Brückentechnologie, aber mit einer langen Brücke.

Mitbewerber müssen nachziehen

Bei seiner Konkurrenz kommt die aggressive Preisgestaltung nicht besonders gut an. Bei den Kunden dagegen umso mehr. Eine Tankstelle in Oberhausen hat den Preiskampf angenommen und die Gaspreise 59,9 Cent auf 47 Cent pro Liter gesenkt. Für Roy Ruschke allerdings kein Grund zu Panik: ,,Die Kunden, die einmal bei uns gedankt haben, bleiben uns meist erhalten.” Klar, denn neben dem günstigen Preis gibt es oft auch ein nettes Wort mit auf dem Weg. Dabei weis Ruschke, wovon er spricht, denn er fährt selbst eine Dodge, natürlich mit Autogas und ist der Technologie bereits seit Jahren verfallen. Da war die eigene Tankstelle nur die logische Konesquenz. Neben vieler Worte folgen auch Daten: Wer eine Kundenkarte des Discounters besitzt, kommt nicht nur zusätzlich noch in den Genuss weiteres, mengenabhängiger Rabatte, sondern wird auf Wunsch von der Celos GmbH über die Gaspreise der nächsten sieben Tage via SMS Informiert. Zur Firmenphilosomphie zählt nicht nur der Service, sondern auch ein transparentes Pricing, um Gasfahrer unliebsame Überraschungen an der Zapfsäule zu ersparen. Das ist nicht nur Ideal private Gasfahrer, auch Flotten mit einem Einsatzgebiet im Umfeld der LPG-Tankstellen können von diesem Service profitieren.

Kundenstamm steigt stetig

Über mangelden Zuspruch kann sich die Celos Deutschland GmbH derzeit nicht beklagen: Dank der günstigen Preise herrscht an den LPG-Zapfsäulen Hochbetrieb. Derzeit werden monatlich gut 200.000 Liter LPG umgesetzt. Tendenz stark steigend: Selbst Autofahrer auf der Durchreise nehmen gern einen Umweg in Kauf, um das preisgünstige Gas an seiner Tankstelle zu nutzen.

Doch nicht nur im Einkauf liegt der Segen bei Celos in Deutschland, sondern eine schlanke Verwaltung senkt die Betriebskosten der einzelnen Standorte auf ein Minimum. Dabei will der Unternehmer für sich gar nicht den günstigsten Preis beanspruchen, sondern dauerhaft zu interessanten Konditionen anbieten. Roy Ruschke: ,,Wir verstehen uns als verlässlichen Partner der Autogasfahrer.”

 

Wie schon im Kommentar erwähnt gibt es Autogastankstellen die es mit dem Literpreis übertreiben. Es sind zum Teil Tankstellen wo man Wohnmobile Kaufen oder Mieten kann und die Tankstellen von der grössten Gasgeselschaft in der Schweiz. 

Autogas in Frankreich: Der LPG nimmt weiter Fahrt auf

Reportage aus der Zeitschrift Autogas- Journal Ausgabe Nr. 3 Juni / Juli

 

28. 000 Fahrzeuge in vier Monaten verkauft

Autogas entwickelt sich bei unseren französischen Nachbarn immer mehr zu einer Erfolgsstory, Erdgas gerät auf das Abstellgleis. Wie in anderen Länder hat auch in Frankreich der Verbraucher erkannt, das LPG leichter zu handhaben ist als Erdgas. Die Marktzahlen in Frankreich sprechen eine deutliche Sprache:

Allein von Januar bis Ende April 2010 wurden, wie der französische Flüssiggas-Verband bekannt gab, 28.000 Fahrzeuge mit dem LPG-Antrieb zugelassen. Das sind mehr als im ganzen Jahr 2009.

Die Grande Nation, eigentlich ein klassisches Land der Dieselfahrzeuge, die bisher fast 70 % am gesamten Fahrzeugaufkommen ausmachten, hat das Thema Autogas, für sich endeckt, und zwar nachhaltig. Das hat Gründe:

Einerseits nimmt besonders durch die Dieselmotoren die Feinstaubbelastung in den Städten immer mehr zu, andererseits suchen umweltbewusste Autofahrer verstärkt nach Alternativen zu klassischen Kraftstoffen. Deshalb ist LPG derzeit der Renner. 1.800 Autogas-Tankstellen überziehen das Land, man kann schon von einer flächendeckenden Struktur sprechen. Experten erwarten eine Fortsetzung des Booms, allein 2010 könnten sich die Zahlen für Neuzulassungen auf 60.000 bis 100.000 Einheiten bewegen. Dacia generiert derzeit 70 % seines Fahrzeugabsatzes mit LPG-Fahrzeugen, der Sandero und der Logan gehen im Augenblick weg wie frische Baguette. Renault, Opel und natürlich Chevrolet schneiden sich ebenfalls ein Stück vom LPG-Kuchen ab.

Ursächlich für den Boom sind die bis 2012 gewährten Zuschüsse. 2.000 Euro erhält jeder Franzose, der ein LPG-Fahrzeug kauft oder umrüstet, da ist die Gasanlage fast umsomst. Für die italienischen Hersteller BRC und Landirenzo mit ihren Tochterfirmen ist der französische Markt, derzeit ein Glücksfall, denn nach dem Wegfall der italienischen Zuschüsse hat man sich in Frankreich neue Absatzwege erschlossen. Während der OEM-Markt boomt, hat der Nachrüstmarkt aber noch Nachholbedarf, doch auch hier spüren die französischen Umrüster eine leichte Belebung.

Bei Preisen von 71 Cent für den Liter Autogas, 117 Cent für den Liter Diesel und derzeit 137 Cent für den Liter Benzin ist es mehr als verständlich, dass sich immer mehr Käufer für LPG-Fahrzeuge entscheiden, zumal die Anlage so gut wie kostenlos dank staatlicher Zuschüsse ist. Ein Modell, das sich übriegens auch in Deutschland rechnen könnte. Die bis 2018 gewährten Steuererleichterungen für LPG dienten Politiker und Flüssiggasversorgern bisher als Alibi, um weitere Zuschüsse abzulehnen.

Die Franzosen wissen längst, was in Ländern wie der Schweiz Österreich noch folgen wird:

Dank der geringen Preisschwankungen in der Vergangenheit sollte Autogas auch in Zukunft sich besser als der gesamte Treibstoffmarkt performen:

Denn 5 % Schwankung (LPG) standen bisher einer Steigerung von über 20 % bei den Benzinpreisen gegenüber.

 

Diese Reportage soll zeigen das es möglich ist druch die Regierungen egal welches Land dass Autogas gefördert werden kann und das man nicht nur über die Umweltverschmutzung spricht sondern auch etwas dagegen tun kann.

Innenliegende Autogas-Tankstelle für Kartcenter

Es gibt im Internet eine Karte mit Gas-Kartbahnen.

Link:

http://maps.google.de/maps/user?uid=112997909898626450201&hl=de&gl=de

Auf der Linkseite kann auf Gas-Kartbahnen eine Karte abgerufen werden wo man sieht wo die Kartbahnen sind.

 

 

Das Karts im Gasbetrieb fahren ist nichts neues. Doch wie auch bei Gapelstaplern üblich, werden sie meist mit Flaschengas betrieben. Anders im Speed Indookart Sportcenter am Lech. Beim ohnehin anstehenden Wechsel der Fahrzeugflotte entschied Geschäftsführer Bernhard Keberle sich für Karts mit eingebautem Gastank. Die betriebseigene Tankstelle errichtete er gleich mit: sie ist geschickt in einer Ecke der grossen Halle integriert. Bei dem in Kooperation mit dem TÜV Süd und der Protech Energiesysteme entwickelten Projekt handelt es sich um die erste innenliegende Autogas-Tankstelle Deutschlands.

Den Spass haben nicht nur die Kiddies und ihre ,,Aufsichtspersonen”, auch Geschäftsführer Bernhard hat allen Grund zur Freude. Konnte er mit Autogas doch seine Betriebskosten ganz erheblich senken. Seine Karts fuhren zuvor im Benzinbetrieb. Aber nicht mit ,,Normal” von der Tankstelle, sondern mit dem benzolfreien ASF, dass schadstoff- und geruchsfrei verbrennt. So will es die Vorschrift zur Reinhaltung der Luft beim Katrbetrieb in Innenräumen. Doch das Gesundheitsbewusstsein hat seinen Preis: stolze 2.20 Euro musste Keberle schliesslich pro Liter ASF berappen. Dazu kam, dass der Treibstoff in Kanistern angeliefert wurde und das Tanken eine umständliche Prozedur war. Waren die Karts endlich wieder startbereit, konnten sie mit 10 l ASF knapp drei Stunden lang ihre Runden drehen. Auf circa 100.000 km bringt es ein Kart pro Jahr, dann ist ein neuer Motor fällig. Nach vier Jahren schliesslich wird das Kart ausgemustert.

Vor Jahren schon hatte Keberle über Erdgasantrieb nachgedacht, doch die enormen Kosten für die Aufbereitung von 200 bar zur Verflüssigung des Methans lissen ihn zurückschrecken. Von RIMO, dem führendem Hersteller für Indokarts, kam die zündende Idee: Autogas statt Erdgas - eine Indoorkartanlage in Herne hatte die Flotte gerade auf Fahrzeuge mit Autogastank umgestellt. Die Begeisterung deren Betreibers überzeugte Bernhard Keberle, doch: anders als in Herne sollte in Landsberg auch die Tankstelle ,,indoor” sein.

Von der Idee kam es zur Anfrage bei der mit der Tyczka verbundenen Pro Tech Energiesysteme. Das Unternehmen hatte gerade die Gabelstaplerflotte der Adelholzener Alpenquellen GmbH auf den nutzerfreundlichen Betrieb mit Gastanks umgestellt und verfügt über viel Erfahrung in diesem Bereich. Gemeinsam mit den Sachverständigen des TÜV Süd, Niederlassung Ausgsburg, Dipl.-Ing. Roger Merkl, wurde ein Konzept entwickelt, dass das Aufstellen der Tankstelle im Innern der Halle ermöglicht.

Mit einer Füllung Autogas, ebenfalls 10 l, sind die Karts zwischen zwei und zweieinhalb Stunden im Rennen. die Integrierte Füllstandsanzeige ermöglicht es, die Wagen ,,just-in -time” zu bedanken - nicht zu früh, was Tankvorgänge spart, aber auch nicht zu spät, sodass kein Fahrzeug wegen Treibstoffmangels auf der Bahn liegen bleiben könnte.

Zum Betanken selbst reicht die Zeit, in der die Anwärter auf das nächste Rennen gebrieft werden. Es geht im Handumdrehen und ist kinderleicht - fast so, wie das Kartfahren selbst.

Quelle: Flüssiggas Magazin Deutschland

Lesebrief Zeitung über Autogas und Gegendarstellung

Leider ist wieder mal am 15.11.2009 ein Leserbrief von einer Zeitung über das Autogas eingetroffen die Informationen enthalten die nicht stimmen oder gar nicht publiziert sind. Deshalb werden die falschen Informationen beim Leserbrief Fett markiert und werden bereinigt.

Nach dem behandelten Leserbrief von der Zeitung wird es eine Gegeüberdarstellung geben.

 

Leserbrief <<Besser Erdgas als Flüssiggas>> LT vom 04. Nov. 2009

Dieser Titel ist falsch und auf der Seite Autogas kann der Vergleich zwischen Autogas und Erdgas abgerufen werden.

Erdgas sei <<bedeutend aufwendiger zu handhaben als Flüssiggas>> steht im Bericht über eine neue Autogas-Tankstelle in Gondiswil Haltestelle. Korrekt ist, dass Flüssiggas (besser bekannt Campinggas in Flaschen) mit einem Druck von 4 bis 8 bar (Autopneus etwa 2,5 bar).

Dieser Vergleich bezieht sich überhaupt nicht auf eine Autogasanlage.

In diesem Fall bedeutet aber mehr Druck mehr Sicherheit.

… bedeutet weniger Sicherheit als bei einen kleinen Druck.

Die Druckbehälter für das Erdgas/Biogas in den Fahrzeugen sind auf einen 200 bar ausgerichtet und verfügen darüber hinaus Sicherheitsreserven von 250 bis 300 Prozent.

Auch diese Angaben stimmen nicht denn jede Gasanlage für Pkw’s sind leer wenn kein Gas mehr im Tank ist.

Selbst bei einem Leistungspruch oder einem Fahrzeugbrand unterbrechen Sicherheitseinrichtungen den Erdgas-Austritt oder verhindern, das sich im Gassbehälter ein Überdruck bilden kann.

… Auffahrunfall oder bei einem Fahrzeugbrand verhindern Sicherheitventile das die Gastanks Explodieren können da das Gas in Sekundenbruchteile ins Freie abgeblasen werden. Bei Erdgasanlagen wird das Erdgas wenn es in die Atmosphäre gelangt giftiges Methangas und ist ein Klimakiller schlimmer als CO2.

Ausgereifte Technik schliesst ein Bersten des  Druckbehälters aus. Flüssiggas ist schwerer als Luft kann sich beispielweisein Tiefgaragen nicht verflüchtigen.

Dafür ist Autgas nicht giftig wenn es ins Freie gelangt.

Erdgas/Biogas hingegen entweicht nach oben, das es leichter ist Luft. Die Sicherheit von Erdgas-Autos belegt auch ein Crash-Test, den der Deutsche Automobilclub ADAC.

Es wurden in Deutschland keine Crash-Test gemacht mit Erdgas-Autos sondern der Test wurde mit einer Autogasanlage gemacht mit einem Opel der kontrolliert abgefackelt wurde.

Zudem werden alle Flüssiggas-Autos in der Schweiz hier individuell auf diesen Treibstoff umgerüstet.

Auch diese Tatsache stimmt nicht denn es gibt einige Automarken die Neuwagen mit einer eingebauten Autogasanlage anbieten in der Schweiz.

Dabei geht die Grantie verloren.

Das ist nicht mehr der Fall bei Neuwagen.

Erdgas-Fahrzeuge jedoch werden serienmässig mit Erdgas und Benzintank sowie Orginalgarantie angeboten.

Autogas/Flüssiggas (LPG) ist bezüglich Emissionen besser als Benzin, verursacht aber immer noch mehr Emissionen als Erdgas.

Die Emissionen von CO2 ist bei Erdgas ein klein wenig besser als bei Autogas. Aber bei Autogas werden noch andere Schadstoffe reduziert als bei Erdgas.

Auch in diesem Fall gibt es eine Hompage wo ein Vergleich zwischen Erdgas und Autogas vorhanden ist.

www.autogas-suisse.ch

Und lässt sich nicht wie Erdgas, mit dem CO, -neutralen Biogas aus biogenen Abfällen machen. Heute wird an Schweizer Erdgas-Tankstellen ein Gemisch mit durchschnitlich 20 Porzent Biogas getankt. Damit sind Erdgas/Biogasfahrzeuge zurzeit umweltschonende Variante der individuellen Mobilität mit einem Verbrenungsmotor.

Die Bezeichnung umweltschonende Variante der individuellen Mobilität stimmt nicht ganz denn wie schon erwähnt sind die Neuwagen mit einer Erdgasanlage rückläufig und mir ist auch bekannt das Erdgasfahrer zum Teil sich erkundigen ob es möglich ist das dass Fahrzeug auf Autogas umgerüstet werden kann.

Leserbrief zu Leserbrief

<<Besser Erdgas als Autogas>> LT vom 04. Nov. 2009

Ich bin seit Jahren bereits Autogas Fahrer und nach wie vor vom diesem Treibstoff überzeugt. Ich habe aber all die Jahre festegestellt , dass und Schweizern die Erdgas Lobby einige Informationen vorenthällt.

Im Bezug auf den Umweltschutz sollte man sich einmal die ganze Kette - von der Enstehung bis zum Ausstoss am Auspuff - ansehen. Erdgas auch bekannt als Methangas ist 23-mal schädlicher als CO2 (Quelle: ZDF Sendung WISO). Auf den Weg in die Schweiz gibt es sogenannte Leckagen. Diese betragen rund 1,8%. rechnet man diese Werte zusammen, fällt Erdgas deutlich schlechter aus. Auch die Beimischung von 20% - übriegens gesehen über alle Bereiche (Heizen etc.) macht da nichts aus.

Zudem werden Steuergelder verwendet, um Tankstellen zu bauen. Das heisst bei rund 110 Tankstellen und Kosten bis zu 500′000 Franken pro Tankstellen ein happiger Betrag. Spricht man dann noch von Effizienz (rund 7000-10′000 Fahrzeugen), ist Erdgas keineswegs mehr Interessant.

Zudem ist das Anlagegewicht einer Erdgasanlage rund 160 kg. Dies bedeutet, dass mehr Antrieb vorherrscht und deshalb mehr Treibstoff benötigt wird.

Wir Schweizer können uns nicht vor Europa verschliessen. Dort ist Autogas bereits Alternativkraftstoff Nummer 1.

Renner Karl

Migros-Magazin 41, 05 Oktober 2009

In diesem Bericht sind falsche Angaben vorhanden die bereinigt werden müssen. Die falschen Angeben sind im Bericht Fett markiert.

 

Migros-Magazin 41, 05. Oktober 2009

Gas geben - für die Umwelt

Die Zahl der umweltfreundlichen Erdgasautos in der Schweiz steigt. Jetzt bietet Chevrolet neu fast alle Modelle auch mit Flüssiggasantrieb und dementsprechend geringerem CO2-Ausstoss an.

Meine Darstellung:

Nach der Ausgabe vom Beobachter Heft Ausgabe Nr. 1 / 09 ist der Verkauf von neuen Erdgasfahrzeugen rückläufig im Jahr 2008 von verkauften Neuwagen von 2500 auf 1500 Stück.

Im Gegensatz zum übrigen Europa spielt Flüssiggas LPG (Liquifiled Petrolium Gas) als Autotreibstoff in der Schweiz noch fast keine Rolle. Die Mischung aus Propan und Butangas wird meist für Campingkocher oder Gaslampen verwendet.

Meine Darstellung:

… hat Flüssiggas LPG als Autotreibstoff einen zunehmend stärkeren Einfluss, wie Erdgas bei der Bevölkerung in der Schweiz. (Markante Zunahme an Tankstellen für Flüssiggas-Treibstoff.)

Für den Einsatz im Auto braucht es passende Tanks und kleine Anpassungen am Motor. Die Gasflaschen werden meist in der Reserveradmulde untergebracht. Der Benzintank bleibt erhalten - ist das Gas aufgebraucht, kann mit Benzin weitergefahren werden. Fast jeder Benziner lässt sich Umrüsten.

Meine Darstellung:

Es sind keine Gasflaschen, die in der Reserveradmulde verbaut werden, sondern Autogastanks und wenn keine Reserveradmulde vorhanden ist, werden die Tanks als Unterflurtanks am Unterboden verbaut.

Die Bezeichnung Gasflaschen ist nicht ganz richtig. Es gibt runde Autogastanks, sogenannte Zylindertanks, die ähnlich aussehen wie erwähnt, jedoch meistens bei Pick-up Fahrzeugen auf der Ladefläche montiert werden. Die sogenannten Gasflaschen heissen bei den Erdgasfahrzeugen CNG-Gasbehälter(200 bar) und können nicht mit Autogas bei der Tankstelle gefüllt werden, weil der Anschluss zum Tanken nicht identisch ist, wie bei Autogasanlagen.

Flüssiggas für heisse Motoren

Meine Darstellung: Flüssiggas für heisse Motoren gibt es nicht.

Der Schweizer Chevrolet-Importeur bietet jetzt fast alle seine Modelle gegen Aufpreis mit LGP-Antrieb an. Gestartet werden die LPG-Autos automatisch mit Benzin. Ist die Betriebstemperatur erreicht, stellt der Motor auf LPG um. Beim Fahren ist kaum ein Unterschied zu spüren. Hingegen ist das Abgas deutlich sauberer als bei Benzinbetrieb. Es werden bis zu 20 Prozent weniger Stickoxide und rund 50 Prozent weniger Kohlenwasserstoffe freigesetzt. Ausserdem sind die CO2-Emissionen um 15 Prozent geringer. Der gegenüber Benzin kleinerer Brennwert lässt jedoch den Verbrauch ansteigen: Im Fall des Chevrolet Aveo LPG zum Beispiel 5.6 Liter/auf 100 km (Benzin), auf 100 km 7,4 Liter LPG.

Meine Darstellung:

und bis rund 80 Prozent weniger Kohlenwasserstoffe freigesetzt. Es können noch andere Abgaswerte auf der Seite www.autogas-suisse.ch auf der Seite Argumente abgerufen werden.

Derzeit gibt es in der Schweiz erst 32 Tankstellen. Und der Umbau kostet zwischen 3650 (Chevrolet Matiz) und 4650 Franken (Chevrolet Captiva).

Ein Liter LPG derzeit 1 Franken. Dennoch muss man scharf rechnen, ob sich der LPG Antrieb lohnt: Beim Chevi Aveo kostet er 3850 Franken. Er amotisiert sich erst nach rund 300 000 Kilomtern.

Meine Darstellung:

Das stimmt so nie, weil bei 20′000 Kilometer Jahresleistung, ca pro Jahr 1000 CHF eingespart werden können.

Ein Umrüsten kostet rund 700 - 1000 CHF pro Zylinder und rendiert sich bereits ab einer Fahrleistung von rund 15′000 - 20′000 Kilometer im Jahr und nicht ab 300′000, wie im Bericht fälschlicherweise aufgezeigt wird. Ergo, je höher der Benzinpreis, um so schneller ist die Autgasanlage amortisiert.

Quelle: Mgro-Magazin und bewilligt von Herr Faust zum veröffentlichen Telefonisch am Mittwoch den 14. Oktober 2009 inklusive zun Bereinigen des Artikels.

Leserbrief / Berichtigung vom Migros-Magazin 41 vom 05. Oktober 2009

,,Gas geben für die Umwelt,,

Der Gasantrieb beim Auto ist eine ökologische (weniger CO2, kein Feinstaub, kein Russ und kein Schwefel) und ökonomische Alternative zum Fahren mit herkömmlichem Benzin. Vielfach wird Flüssiggas/Autos in der Schweiz mit Erdgas verwechselt. Es handelt sich dabei um zwei völlig unterschiedliche Treibstoffe.

In ganz Europa fahren mittlerweile 8 Millionen Fahrzeuge auf Autogas. Dazu ein Beispiel aus Italien, welches den Trend aufzeigt. Rund 80% aller in Italien in diesem Jahr immatrikulierten Benzinfahrzeuge waren Autogas Fahrzeuge. Autogas wird bereits als Alternativkraftstoff Nummer 1 in Europa bezeichnet.

Die Gas-Anlage sorgt dafür, dass ein Auto zusätzlich zum Benzinauch mit dem günstigeren Autogas fahren kann (Benzin CHF 1.65 zu Gas CHF 0.99.-). Einige Hersteller bieten Autos an, die ab Werk mit einem Gasantrieb ausgerüstete sind. Ein Auto-Gasantrieb lässt sich aber bei den meisten Autos mit Benzin-Antrieb auch nachträglich einbauen. Dazu kommt ein Tank in die Reserveradmulde. Eine Umrüstung kostet CHF 700-1000 CHF pro Zylinderund rentiert sich bereits ab einer Fahrleistung von rund 15′000 - 20′000 Kilometer im Jahr und nicht 300′000 wie im Bericht fälschlicherweise aufgezeigt wurde.

Der Autor dieses Berichtigungsschreiben ist Patrick und Bewilligung erhalten zum veröffentlichen.

Guetli-Tankstelle bietet neu Autogas an

Stans 19.06.2009

In Nidwalden können Autofahrer flüssiges Gas tanken. Der Guetli-Shop betreibt ab 1. Juli 2009 eine solche Tankstelle an der A-2-Ausfahrt Stans.

Sachte hob am Mittwoch der Kranwagen den 6 Tonnen schweren Gastank und versenkte ihn in die 4 Meter tiefe Gruppe. Am 1. Juli wird er mit 32 000 Litern Autogas gefüllt sein. Damit kann die Tankstelle Guetli-Shop in Stans als einzige im Kanton diesen Treibstoff anbieten.

Dies, nachdem die Garage Joller in Ennetbürgen nach 20 Jahren ihre sanierungsbetürftige Autogas-Tankstelle nicht erneuert. In der Innerschweiz seien damit drei Anbieter auf dem Markt, gesamtschweizerisch gebe es rund dreissig, sagt Patrick gut, Mitinhaber der Josef Gut AG. Bei den momentanen Treibstoffpreisen kann der Liter Autogas zu 95 Rappen verkauft werden. <<Nach bereits 70 000 Kilometer ist die dazu erforderliche Nachrüstung bei einem Auto amortisiert>>, so Gut weiter. Diese kostet gemäss offiziellen Angaben zwischen 4000 bis 5500 Franken.

Quelle: Verlag neue Luzerner Zeitung

Telefonische Bewilligung erhalten am 26.06.2009 um 11.31

Gut für die Umwelt und das Portemonnaie

Die UW Garage eröffnete die erste Autogas-Tankstelle im Toggenburg. Derzeit gibt es Schweizweit etwas mehr als 30 solcher Tankstellen. In Zukunft soll sich die Zahl aber möglichst verzehnfachen.

Neu St. Johann. Als erster Garagist im Toggenburg setzt Matthias Raschle auf das Propan-Butan-Gemisch. <<Leute, die viel fahren, können ihre Betriebskosten massiv senken>>, sagt Matthias Raschle von der UW-Garage. Er entschloss sich aus zwei Gründen für Autogas:

<<Es ist günstiger und besser für die Umwelt.>> Der Stein ins Rollen brachte der Werkstattschef Melchior Rust. Auf seine Initiative hin liess man sich im deutschen Osnabrück im Umbau von Fahrzeugen Schulen. Jetzt steht man bei der UW Garage voll hinter dem alternativen Treibstoff und ist eingerichtet, um benzinbetriebene Fahrzeuge umzurüsten.

Viele Vorteile

Autogas ist ein Produkt von Vitogas AG in Cornaux. In der Schweiz gibt es Anbieter wie PanGas oder Esso, jedoch zählt Vitogas im bisher kleinen Markt die grössten Anteile. Wie Erdgasfahrzeuge werden auch Autogas-Fahrzeuge bivalent betrieben. Das Fahrzeug kann wahlweise mit Autogas oder Benzin gefahren werden.

Produziert wird das Flüssiggas zu einem Drittel in der Raffinerie in Cressier, zwei Drittel entstehen bei der Erdgasgewinnung.

Stefan Theiler, Marketingleiter bei Vitogas, bezeichnet das Propan-Butan-Gemisch als ein <<unglaubliches Multitalent>>. Es sei flexibel einsetzbar, leistungsaunabhängig und umweltfreundlich. Der CO2-Ausstoss ist 20 Prozent tiefer als bei anderen Kraftstoffen und Schadstoffe wie Schwefeldioxid, Benzol oder Russ treten nicht auf.

Im Preisvergleich zu Benzin schneidet das Autogas gut ab. Derzeit kostet es 99 Rappen pro Liter. Ein Peugeot 308 fährt laut Vitogas mit 55 Liter Autogas eine Strecke von rund 500 Kilometern. Der Autogas-Preis hängt ebenfalls vom Erdöl ab. <<Je mehr das Erdöl und damit das Benzin kostet, desto günstiger wird Autogas>>, sagt Stefan Theiler.

300 Tankstellen bis ins Jahr 2012

Wie beim Erdgas hemmt auch beim Autogas das Tankstellennetz potenzielle Käufer. Laut Autogass-Suisse gibt es heute 31 Tankstellen in der Schweiz.

Diesbezüglich hat Vitogasehrgeizige Ziele, so Stefan Theiler. <<Noch in diesem Jahr sollen 15 bis 20 weitere Tankstellen in der Schweiz dazukommen>>. Bis 2012 soll ein <<flächendeckendes Netz>> von 250 bis 300 Tankstellen entstehen, von welchen die Hälfte von der Vitogas AG betrieben wird.

An der Eröffnung der ersten Toggenburger Autogas-Tankstelle, wurde deutliche Kritik am Vorgehen der Politik geübt. Der Grundtenor der Anwesenden:

Dem alternativen Treibstoff wird zu wenig Beachtung geschenkt.

Als Beispiel nannte Matthias Raschle den Kantonsrat St. Gallen. Er habe alle St. Gallen Repräsentanten schriftlich eingeladen. Gekommen ist niemand. Stefan Theiler betonte, dass sich Autogas in der Pionierphase befinde. <<In zwei bis drei Jahren>>, gibt er sich optimistisch, <<werden auch die grossen Ölmultis mit an Bord sein>>.

Umrüsten ist eine kleine Sache

Fahrzeuge mit Benzin-Verbrennungsmotoren lassen sich in kurzer Zeit auf Autogas umrüsten. <<Vorbeibringen, einmal Schlafen, abholen>>, sagt Matthias Raschle. Die UW Garage als erste Autogas-Tankstelle im Toggenburg ist zertifiziert, Umrüstungen an Fahrzeugen vorzunehmen.

Telefonische Bewilligung durch Herr Bossa am 03.06.2009 um 11.15

Quelle: Toggenburger Tagblatt

Gib Gas für die Natur

Alle reden von alternativen Treibstoffen. Öko-Wildwest. Wie aber fährt es sich damit - und wo findet man die Umweltschoner? Ein Selbstversuch im Chevrolet Matiz mit LPG-Antrieb.

Wer hätte gedacht, dass Tanken zum komplett neuen Erlebnis werden kann? So geschehen mit dem Chevrolet Matiz 1.0 LPG. Obwohl in Europa mehr als 10 Millionen Fahrzeuge mit dem umweltschonenden Propan/Butan-Gasmischung - auch Liquefied Petroleum Gas (LPG) genannt - unterwegs sind, kennt man LPG in der Schweiz fast nicht. Landesweit gibt es nur rund 30 Tankstellen.

In unserer Nähe liegt Pangas in Winterthur. Dort wollten wir unseren Testwagen auftanken. Obschon sich die Zapfsäule kaum von einer herkömmlichen unterscheidet, dürfen wir nicht selber tanken. Dafür macht sich ein Pangas-Mitarbeiter ans Werk, bewaffnet mit einer Box voller Adapter. Ein Passstück braucht es, weil die Zapfsäulen nicht genormt sind. Leider passt keiner der herbeigetragenen Adapter zum Testwagen. Zum Glück befindet sich im Handschufach ein passendes Teil.

Dann geht aber alles schnell. Flugs ist der 36-Liter-Gastank, der sich platzsparend in der Reservenrad-Mulde befindet voll. Zum Bezahlen (der Liter kostet 1 Franken) geht es zur Ladenkasse. Da LPG-Tankstellen oft in Industriegebieten liegen, steht man abends und an den Wochenenden aber häufig vor verschlossenen Türen.

Umso praktischer, lässt sich der Matiz per Knopfdruck auf normalen Benzinbetrieb umschalten. Mit Benzin- und LPG-Tank zusammen schafft er eine Reichweite von rund 1100 Kilometern - bei Verbrauch von 7,3 l/100 km.

Und wie fährt sich der 20′240 Franken teure LPG-Matiz nach dem Umbau für 3650 Franken? Flotter als erwartet. Mit 66 PS kommt er am Bergzwar schnell ins Schnaufen für die Stadt reicht die Leistung aber völlig. Übriegens bietet Chevrolet für jedes Modell (Ausnahme HHR) eine LPG-Antriebsvariante. Und grundsätzlich lässt sich für 3000 bis 6000 Franken Aufpreis fast jedes Auto auf LPG umrüsten.

Öko-Wildwest

Autos mit Energieeffizienz A sind in der Schweiz von der Motorfahrzeugsteuer befreit? Von wegen. Die Förderung umweltfreundlicher Antriebe obliegt den einzelnen Kantonen. Der Bund gewährt lediglich Steuerbefreiung auf Biotreibstoffen. Also kocht jeder Kanton, jeder Energieversorger sein Fördermenü selbst. Gut gemeint - aber schlecht gemacht, denn dasschreckt Käufer ab.

Beispiel Motorfahrzeugsteuer:

Sie wird kantonal unterschiedlich und nach verschiedenen Kriterien erhoben - und, wenn überhaupt, genauso verschieden vergünstigt:

Mal nach CO2-Ausstoss, mal nach Energieeffizienz, mal nach Antrieb. So kostet in Herisau Kanton Appenzell Ausserroden ein Hybridauto die halbe Steuer, im Nachbarort Abtwill Kanton St. Gallen gar keine. Luzern fördert alle Alternativantriebe, Aargau keine.

Quelle: Bilck Schweiz

Bewilligung zum veröffentlichen von der Blick Redaktion bekommen am 11.05.2009 Telefonisch um 12.00

 

Das Autogastankstellenverzechnis ist unter Themen Autogastankstellen verzeichnet.

Auch bei der Hompage

www.autogas-suisse.ch

ist eine Liste mit den Autogastankstellen vorhanden nur ist der Unterschied von der ersten genannten Liste das dort die geplanten Autogastankstellen vorhanden sind.

Mit Gas durch das Toggenburg

Neu.St. Johann

Autogas ist rund ein Drittel billiger als das Benzin und verursacht rund 20 Prozent weniger CO2-Ausstoss, verspricht Mathias Raschle von der UW-Garage seinen Kunden, wenn sie ihr Benzinbetriebenes Auto mit der Autogas Technologie nachrüsten.

Bereits kann man sein Auto bei der UW-Garage in Neu St. Johann für Autogas nachrüsten lassen. Es kann auch Autogas gedankt werden.

Autogas ist nicht zu verwechseln mit Erdgas. Das Autogas - auch Flüssiggas oder auf Englisch Liquifled Petrolium Gas (LPG) genannt - fällt bei der Förderung und Verarbeitung von Rohöl an. Da der wirtschaftliche Wert bisher gering war, verbrannte man das Gas häufig vor Ort, ohne es zu nutzen. Flüssiggas kann aber auch zum Antrieb von Motoren genutzt werden. Es ist ein Gemisch aus Porpan- und Butangas. Butangas wird beispielsweise auch in vielen Feuerzeugen benutzt.

Billiger und umweltfreundlich

Die Vorteile von Autogas ist offensichtlich. Ein Liter kostet gemäss Raschle rund ein Drittel weniger als ein Liter Benzin. Die Internetseiten www.autogas-suisse.ch und autogasfahrer. ch schreiben von einem Preis von 85. Rappen bis 1.20 Franken pro Liter. Die Senkung der Mineralölsteuer die seit 1. Juli 2008 in Kraft ist, trägt zum Preisvorteil gegenüber Benzin wesentlichch bei. Der Mehrverbrauch von Autogas verglichen mit Benzin betrage nur fünf bis zehn Prozent, sagt Raschle, der sich mit seinem Angestellten Melchior Rust in mehreren Kurstagen für das Nachrüsten weitergebildet hat. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Ausstoss von Schadstoffen. <<Je nach Auto verringern sich die CO2-Emissionen um rund 20 Prozent>>, so Mathias Raschle. Auch Kohlenmonoxid (rund 80 Prozent) und Kohlenwasserstoff (etwa 20 Prozent) wird weniger ausgestossen.

Alle Benzinmotoren, ausser solche mit Direkteinspritzer können für Autogas nachgerüstet werden. Der Gastank wird im Kofferraum installiert, wo sonst häufig das Ersatzrad gelagert ist. Der Tankstutzen wird nicht wie beim Benzin eingeführt, sondern am Tank-Einlass festgeschraubt. An der Mittelkonsole des Wagens wird ein kleines Kästchen zur Bedienung angebracht. Es zeigt an, ob der Wagen mit Benzin oder Gas fährt und wie voll der Gastank noch ist. Zudem kann per Konpfdruck auch manuell auf Benzin umgestellt werden. Ansonsten wechselt der Motor automatisch bei einer Betriebstemperatur von 40 Grad auf Autogas. Die Einspritzmenge wird wird beim von Raschle verwendeten System wie beim Benzinmotor auf die geforderte Leistung abgestimmt. Ein zusätzliches Stuergerät übernimmt dazu die Angaben der Benzimotor-Steuerung. <<Die Leistung des Motors veringert sich in der Regel nicht>> sagt Mathias Raschle.

 Wenige Tankstellen

Neben den Kosten des Nachrüsten von etwa 4000 bis 6000 Franken (je nach Anzahl Zylinder) ist das wenig dichte Tankstellennetz in der Schweiz ein Nachteil von Flüssiggas. Gemäss der Internetseiten sind es im Februar 2009 25 Autogastankstellen.

Autorin: Katahrina Rutz

Quelle: Toggenburger Taggblatt vom 11. Februar 2009

Telefonische Bewilligung von Frau Schmidt erhalten zum veröffentlichen am 26. Februar 2009 um 11.50

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